Senioren
Vorlagen
Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Stadtteil-Broschüren reaktivieren
Etatantrag vom 15.05.2024, E 284 Betreff: Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Stadtteil-Broschüren reaktivieren Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 21 vom 08.03.2024, Entwurf Doppelhaushalt 2024/25 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2024-2027. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 11.07.2024, § 4994, dokumentiert. Für die Aktualisierung der Stadtteil-Service-Broschüren für die Stadtteile a) Goldstein, Niederrad, Oberrad, Sachsenhausen, Schwanheim b) Bahnhofsviertel Gallus, Griesheim, Gutleutviertel c) Höchst, Nied, Sindlingen, Sossenheim, Unterliederbach, Zeilsheim und die Entwicklung von Stadtteil-Service-Broschüren für die übrigen Stadtteile werden 2024 20.000 € 2025 80.000 € zweckbestimmt aus vorhandenen Mitteln bereitgestellt. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig in den Haushaltsjahren 2024 und 2025 erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Über die Ausführung dieses Beschlusses ist der Stadtverordnetenversammlung binnen sechs Monaten zu berichten. Begründung: Laut den veröffentlichen Bevölkerungszahlen leben in Frankfurt rund 123.000 Personen, die das 65. Lebensjahr vollendet haben. Eine Umfrage zur Internetnutzung von Senioren der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse aus dem Jahr 2023 ergab, dass rund 32,8 % der Teilnehmer über 60 Jahren keine Internetnutzer waren. Auch im Alter möchte jeder selbstbestimmend und unabhängig leben. Allerdings steigt im Alter auch regelmäßig der Bedarf an Unterstützung u.a. beim Einkauf, bei Behördengängen, bei Arztbesuchen, bei der Haus- und Gartenarbeit, beim Spazierengehen oder bei der Tierbetreuung. Informationen über entsprechende Service-Leistungen konnten Senioren auf folgende Stadtteil-Service-Broschüren der Stadt Frankfurt zurückgreifen: 1. Stadtteil-Service-Broschüren für die Stadtteile Goldstein, Niederrad, Oberrad, Sachsenhausen, Schwanheim - 2. Auflage 2018 2. Stadtteil-Service-Broschüren für die Stadtteile Bahnhofsviertel Gallus, Griesheim, Gutleutviertel - 2. Auflage 2016 3. Stadtteil-Service-Broschüren für die Stadtteile Höchst, Nied, Sindlingen, Sossen-heim, Unterliederbach, Zeilsheim - 2. Auflage 2015 Digital verfügbar ist derzeit lediglich die Stadtteil-Service-Broschüre für die Stadtteile Goldstein, Niederrad, Oberrad, Sachsenhausen, Schwanheim. Auf die Frage bis wann aktualisierte Auflagen der Stadtteil-Service-Broschüren erfolgen sollen (Frage Nr. 2156/24), antwortete der Magistrat, dass das statische Format der Stadtteil-Service-Broschüre durch die Informationsplattform "Frankfurter Plattform 55+", die sich noch im Aufbau befindet, abgelöst wird. Ältere Personen könnten sich über die Informationsplattform "Frankfurter Plattform 55+" komfortabel und zielgerichtet laufend aktuell informieren. Die Ablösung von gedruckten Informationsbroschüren durch rein digitale Angebote wird innerhalb der Dezernate unterschiedlich gehandhabt. Das Amt für Wohnungswesen der Stadt Frankfurt am Main hat z. B. die Broschüre "Wohnen in Frankfurt" im Jahre 2023 als PDF-Datei und gedruckte Broschüre herausgegeben. Auch die Informationsbroschüre "Frankfurt mein Zuhause" ist in digitaler und in gedruckter Form erhältlich. Eine alleinige Zurverfügungstellung von Informationsbroschüren in digitaler Form schließt - auch bei ständiger wachsender Zahl von Internetnutzern - weiterhin Personen von notwendigen Informationen aus. Dieses gilt insbesondere, wenn die Zielgruppe der Informationsbroschüren Senioren sind. Sofern lediglich auf eine Informationsplattform verwiesen wird, die sich darüber hinaus noch aktuell im Aufbau befindet, werden von vornherein 1/3 der Zielgruppe ausgeschlossen. Ein solches Ergebnis ist inakzeptabel. Antragsteller: CDU Antragstellende Person(en): Stadtv. Sabine Fischer Stadtv. Christian Becker Stadtv. Verena David Stadtv. Claudia Korenke Stadtv. Christina Ringer Vertraulichkeit: Nein Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Soziales und Gesundheit Beratung im Ortsbeirat: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 Versandpaket: 10.06.2024 Beratungsergebnisse: 31. Sitzung des OBR 14 am 24.06.2024, TO I, TOP 15 Beschluss: Der Vorlage E 284 wird zugestimmt. Abstimmung: Einstimmige Annahme 31. Sitzung des OBR 11 am 24.06.2024, TO II, TOP 1 Beschluss: Der Vorlage E 284 wird zugestimmt. Abstimmung: GRÜNE, CDU, Linke und BFF gegen SPD (= Ablehnung) 31. Sitzung des OBR 6 am 25.06.2024, TO I, TOP 32 Beschluss: Der Vorlage E 284 wird zugestimmt. Abstimmung: CDU, GRÜNE, Linke, FDP, BFF und fraktionslos gegen SPD (= Kenntnis) 30. Sitzung des OBR 7 am 25.06.2024, TO I, TOP 11 Beschluss: Die Vorlage E 284 wird abgelehnt. Abstimmung: GRÜNE, FDP und BFF gegen CDU (= Zustimmung); SPD, farbechte/Linke, FREIE WÄHLER und fraktionslos (= Enthaltung) 31. Sitzung des OBR 4 am 25.06.2024, TO II, TOP 7 Beschluss: Der Vorlage E 284 wird zugestimmt. Abstimmung: Annahme bei Enthaltung FDP 28. Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit am 27.06.2024, TO I, TOP 61 Bericht: TO I Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Die Vorlage E 284 wird abgelehnt. Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, AfD und Volt gegen CDU und Linke (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) 32. Sitzung des OBR 2 am 01.07.2024, TO I, TOP 50 Beschluss: Dem Antrag, sich mit der Vorlage E 284 nicht zu befassen, wird zugestimmt. Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke und BFF gegen ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) 31. Sitzung des OBR 16 am 02.07.2024, TO I, TOP 12 Beschluss: Die Vorlage E 284 dient zur Kenntnis. Abstimmung: WBE, CDU und BFF gegen 1 GRÜNE und SPD (= Ablehnung) bei Enthaltung 3 GRÜNE, FDP und Linke 31. Sitzung des OBR 1 am 02.07.2024, TO I, TOP 67 Beschluss: Die Vorlage E 284 dient zur Kenntnis. Abstimmung: CDU, FDP, Linke und Die Partei gegen SPD (= Zurückweisung) sowie BFF (= Prüfung und Berichterstattung); GRÜNE (= Enthaltung) 31. Sitzung des OBR 10 am 02.07.2024, TO II, TOP 22 Beschluss: Der Vorlage E 284 wird zugestimmt. Abstimmung: Einstimmige Annahme 31. Sitzung des OBR 13 am 02.07.2024, TO I, TOP 22 Beschluss: Die Vorlage E 284 wird bei Stimmengleichheit abgelehnt. Abstimmung: 1 GRÜNE und SPD gegen 2 CDU (= Annahme); 1 CDU, 1 GRÜNE und BFF (= Enthaltung) 30. Sitzung des OBR 8 am 04.07.2024, TO I, TOP 34 Beschluss: Der Vorlage E 284 wird zugestimmt. Abstimmung: CDU, SPD, FDP, FREIE WÄHLER und fraktionslos gegen GRÜNE und Linke (= Ablehnung) 31. Sitzung des OBR 3 am 04.07.2024, TO I, TOP 22 Beschluss: Der Vorlage E 284 wird zugestimmt. Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke und ÖkoLinX-ARL gegen Volt (= Ablehnung); FDP (= Enthaltung) 31. Sitzung des OBR 9 am 04.07.2024, TO II, TOP 4 Beschluss: Der Vorlage E 284 wird zugestimmt. Abstimmung: CDU, Linke, FDP, BFF und fraktionslos gegen GRÜNE und SPD (= Ablehnung) 31. Sitzung des OBR 12 am 05.07.2024, TO I, TOP 23 Beschluss: Der Vorlage E 284 wird zugestimmt. Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, FDP und Linke gegen Volt (= Ablehnung); BFF (= Enthaltung) 31. Sitzung des OBR 5 am 05.07.2024, TO I, TOP 51 Beschluss: Der Vorlage E 284 wird zugestimmt. Abstimmung: Einstimmige Annahme 31. Sitzung des OBR 15 am 05.07.2024, TO I, TOP 22 Beschluss: Der Vorlage E 284 wird zugestimmt. Abstimmung: Einstimmige Annahme
Neujahrsempfang auch für ehrenamtliche Amtsträgerinnen und Amtsträger
Stellungnahme des Magistrats vom 13.05.2024, ST 928 Betreff: Neujahrsempfang auch für ehrenamtliche Amtsträgerinnen und Amtsträger Zum Neujahrsempfang der Stadt werden bereits regulär als ehrenamtliche Amtsträger alle Ortsbeiräte, alle Stadtbezirksvorsteher, alle Sozialbezirksvorsteher und der vollständige Seniorenbeirat geladen. Eine spezielle Zuladung der Senioren- und Kinderbeauftragten wird hinzugefügt. Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Anregung an den Magistrat vom 19.01.2024, OM 4986
Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern - assistive Technologien erforschen
Bericht des Magistrats vom 13.05.2024, B 179 Betreff: Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern - assistive Technologien erforschen Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 29.02.2024, § 4476 - NR 847/24 GRÜNE/SPD/FDP/Volt - zu 1.: Personen, die in Pflegeberufen tätig sind, haben u.a. aufgrund von Muskel- und Skeletterkrankungen häufiger und längere Krankheitsausfälle als andere Arbeitnehmende (Klein et al. 2023; Drupp/Meyer 2019). Manuelles Heben und Transferieren von zu pflegenden Personen wird als Hauptursache für Muskel-Skelett-Verletzungen bei beruflich Pflegenden gesehen (Rayssiguie und Eden 2022). Dafür wurde inzwischen eine Vielfalt an Geräten zur Reduktion körperlicher Belastung entwickelt. Allerdings nutzen Pflegende diese Hilfsmittel nicht immer, wenn sie benötigt werden. Als Gründe werden genannt, dass es zeitaufwändig wäre, die Hilfsmittel nicht gut in den vorhandenen Räumlichkeiten zu nutzen wären oder Schwierigkeiten im Umgang mit den Geräten bestünden (Rayssiguie und Eden 2022). Jüngere Entwicklungen unter diesen Hilfsmitteln sind sog. Exoskelette. Diese unterstützen die freie Bewegung von Personen mit Bewegungseinschränkungen und entlasten bei körperlich anstrengenden beruflichen Tätigkeiten. Sie werden über elektrische, sowie seriell-elastische Aktoren und pneumatische Muskeln angetrieben (Klein et al. 2023). Es ist eine Vielzahl an Geräten auf dem Markt: https://wiqqi.de/approach/solutions/approach-exoskelette. Der Tragekomfort und ein unkompliziertes Anlegen spielen für den täglichen Einsatz eine große Rolle (https://www.inqa.de/DE/ueber-uns/projektfoerderung/experimentierraeume/expertis e-4punkt0.html ). Ein Review von Bär et al. (2021) zeigt allerdings, dass die Muskelaktivität des Trägers in den vom Exoskelett unterstützten Körperbereichen verringert wird. Die Auswirkungen auf die Gesundheit der Arbeitnehmenden sind noch weitgehend unbekannt. Es mangelt bisher an Studien, die hohen methodischen Kriterien folgen und die Belastung und Beanspruchung des Benutzers auch in Verbindung mit weiteren Parametern untersuchen. Die bisherigen Erkenntnisse zum Einsatz von Exoskeletten wurden in der Regel in Projektkontexten erworben, die entweder Experimentierräume oder kurze Feldphasen vorsahen. In den letzten Jahren wurden immer nutzerfreundlichere Modelle entwickelt, deren Erprobung in langen Feldphasen im realen Arbeitskontext in kontrollierten Studien noch aussteht. Erste Projekte mit Exoskeletten in der Pflege gab es über die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) der BAUA im Rahmen des Projekts EXPERTISE 4.0. (INQA-Experimentierraum "EXPERTISE 4.0" - INQA.de - Initiative Neue Qualität der Arbeit). (Anmerkung: die BAUA ist eine Forschungseinrichtung für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin). Dieses Projekt wurde in den Jahren 2018 bis 2021 umgesetzt. Mittlerweile wurden die Exoskelette weiterentwickelt und es gibt neue Produkte auf dem Markt. 2015 fand im Medizinischen Versorgungszentrum der Agaplesion Frankfurter Diakoniekliniken in Frankfurt am Main eine Studie zum Einsatz von Robotik und Exoskeletten statt: https://www.agaplesion.de/gesundheitskonzern/innovatio nen/innovationsprojekte/innovationsprojekte-detailansicht/projekt-robotik-in-der -pflege-848 Das Projekt wurde in einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt als Fördermittelgeber und unter anderem der Universität Freiburg und der Firma Locomotec bearbeitet. Dabei werden mobile Robotik Systeme in verschiedenen Einsatzgebieten im Krankenhaus entwickelt und getestet. Drei mögliche Anwendungsfelder wurden getestet: 1.Übernahme von Hol- und Bringdiensten durch einen mobilen Roboter. Anforderung über TV oder Tablet-System (Virtual Kiosk): Mithilfe des Virtual-Kiosks konnten Patient:innen vom Bett aus bestimmte Produkte aus der Caféteria bestellen. Nachdem der Roboter die Ware vom Kiosk erhalten hatte, fuhr er automatisch mit der Bestellung zum Lounge Bereich der Station zurück, in dem die gewünschte Bestellung abgeholt werden konnte. Mittels eines automatisch übermittelten Codes konnten die Patient:innen nach der Zahlung mit EC-Karte o. ä. die Ware der Box entnehmen. 2. Roboter begleiteten Patient:innen/ Besucher:innen zu Zielorten innerhalb des Hauses. Die Roboter standen auch zur Telekommunikation (skypen) von Angehörigen mit Patient:innen zur Verfügung (Roboter-Guide und Telepräsenzsystem): Der Roboter-Guide diente dazu, Patient:innen und Besucher:innen zu den entsprechenden Abteilungen zu navigieren. Der Empfangsmitarbeitende gab das gewünschte Ziel ein, und der Roboter fuhr automatisch nach Ausführung seines Auftrages an seinen Ausgangspunkt zurück. Der Telepräsenzroboter sollte ermöglichen, dass Patient:innen mit ihren Angehörigen, die weiter entfernt wohnen, via Skype kommunizieren können. Der Roboter ist auch besonders gut für Menschen mit Demenz geeignet, da man die Konversationen immer wieder vorspielen kann. 3. Ein Roboter unterstützt beim Tragen oder Transport schwerer Lasten z. B. Krankenhausbetten, Müll, Wäsche (Lastentransport mit Robotern): Der Lastentransport-Roboter erleichtert den Transport schwerer Lasten, z. B. Betten, Wäsche- und Wasserwagen, indem er diese auf die Stationen fährt und die Schiebekraft reduziert. Allerdings wurde der Einsatz von Robotern über den Testbetrieb hinaus nicht fortgeführt. Das Projekt hat sich nach Auswertung der im Testzeitraum gesammelten Daten als nicht zielführend erwiesen. Dies lag unter anderem daran, dass die Systeme als zu langsam und zu zeitaufwändig kritisiert wurden. Befragt wurden Mitarbeitende und Patient:innen. zu 2.: Die Kostenstrukturen sind nicht für alle Produkte bekannt. Für das Exoskelett Hal Lumbar gab es z.B. 2023 ein Mietmodell, bei dem sich die Kosten der Geräte auf ca. 680,- Euro pro Gerät belaufen zzgl. einer Einmalzahlung von 1.000,- EUR pro Gerät. Bei Einsatz mehrerer Modelle werden die Preisspannen angepasst. Exoskelette wurden 2018 in das Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenversicherung gemäß § 139 SGB V zur medizinischen Rehabilitation aufgenommen. Für Pflegerobotik wird je nach Ausstattung und Einsatzmöglichkeiten mit Anschaffungskosten von mehreren (zehn)tausend Euro zu rechnen sein. Ob es aktuell von der Hessischen Landesregierung bereitgestellte Fördermittel gibt wäre noch zu prüfen (Studie). Da im Doppelhaushalt 2024/ 2025 keine Mittel veranschlagt sind, wäre eine Finanzierung über die Stadt Frankfurt am Main (Jugend- und Sozialamt) derzeit nicht möglich. Ein Etat-Antrag seitens der Stadtverordnetenversammlung liegt nicht vor. Der Einsatz von Hilfsmitteln und Technik ist in erster Linie durch Kranken- und Pflegekassen zu (re-)finanzieren. zu 3.: Es existiert seit 2021 eine Veröffentlichung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zu dieser Thematik: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/B/Beka nntmachungen/2021_06_17_BKM_Robotik_bf.pdf Roboterassistenten sind bereits, wenn auch bundesweit nur in einigen wenigen Pflegeeinrichtungen, im Einsatz. Sie übernehmen derzeit noch eher niedrigschwellige Aufgaben. Sie erinnern beispielsweise an die Einnahme von Tabletten, helfen beim Heben, sowie in der Bewegungstherapie oder unterstützen an Demenz Erkrankte beim Gehirntraining. Angesichts der Förderung des Bundes und des zu unterstellenden ökonomischen Eigeninteresses der Hersteller und Pflegeheimbetreiber an einer marktreifen Pflegerobotik, wird aus Sicht des Magistrats keine Priorität für den Einsatz städtischer Mittel zur Finanzierung einer Studie gesehen. Für eine Förderung durch die Stadt Frankfurt am Main müssten entsprechende (freiwillige) Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden. Eine Refinanzierung solcher Projekte kann über das BMG durch staatliche und nichtstaatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sowie Träger und Einrichtungen des Gesundheitswesens und gemeinnützige Körperschaften erfolgen. Die Frankfurt University of Applied Sciences würde ein Modellprojekt zur Erprobung von Exoskeletten oder anderer Roboter in der Pflege begleiten. Ein mögliches Vorgehen könnte folgendermaßen aussehen: z.B. Laufzeit: 2 Jahre; 6 Monate Vorbereitung des Projektes (Anforderungsanalyse, Klärung datenschutzrechtlicher Fragen, Einholung eines Ethikvotums, Erarbeitung eines Schulungskonzeptes); 15 Monate Einsatz der Exoskelette z.B. vier für einen Wohnbereich; wissenschaftliche Begleitung und Beratung zu Anpassungen; Auswertung der Ergebnisse) Kosten: 250.000,- Euro, die sich in 160.000,- Euro für 1 VZÄ wiss. Mitarbeiter:in für 24 Monate und 70.000,- Euro für die Anmietung von 4 Geräten aufteilen. Die Frankfurt University of Applied Sciences ist in der Studie zur Vorlage E 65 - Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern - Digitalisierung fördern - involviert. zu 4.: In Frankfurt am Main haben mehrere stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen Interesse an der Durchführung eines solchen Vorhabens, ggf. auch mit anderen robotischen Systemen. Für ein konkretes Vorhaben müsste erst Rücksprache mit den Einrichtungsträgern gehalten werden. Dem Magistrat, hier dem Jugend- und Sozialamt, liegen aktuell keine Informationen darüber vor, welche technische Assistenzen im Berufsalltag in den Frankfurter Pflegeeinrichtungen oder im häuslichen Bereich eingesetzt werden. Auch die Ausstattung mit notwendigen technischen/ digitalen Voraussetzungen der Einrichtungen und Anbietern ist nicht bekannt. Weitere Informationen Einen vertieften Einblick zum Stand der Robotik gibt Klein et al. (2023) Robotik in der Gesundheitswirtschaft. Rhön-Stiftung Eugen und Ingeborg Münch (Hrsg.). medhochzwei Verlag. 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Zu den Erfahrungen mit einem Telepräsenzroboter: Küsters, L.; Schmidt, M.; Klein, B. (2024) Künstliche Intelligenz im Versorgungskontext von Menschen mit psychischen Erkrankungen: Innovative Ansätze für Betreuung und Unterstützung. In: Klein, B. (Hrsg.): Künstliche Intelligenz im Healthcare-Sektor, Frankfurt am Main, 2024. Online: https://doi.org/10.48718/1cw9-3c06 Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Antrag vom 23.01.2024, NR 847 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Soziales und Gesundheit Versandpaket: 15.05.2024 Beratungsergebnisse: 27. Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit am 28.05.2024, TO I, TOP 16 Beschluss: nicht auf TO Die Vorlage B 179 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS) Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD und Volt Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und BFF-BIG (= Kenntnis) Beschlussausfertigung(en): § 4772, 27. Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit vom 28.05.2024 Aktenzeichen: 53-5
Maßnahmen zur Bekämpfung der sozialen Isolation älterer Frauen der ersten Einwanderergeneration
Stellungnahme des Magistrats vom 26.04.2024, ST 797 Betreff: Maßnahmen zur Bekämpfung der sozialen Isolation älterer Frauen der ersten Einwanderergeneration Zu 1. und 2.: In Frankfurt am Main gibt es Projekte, die einzelne der genannten Aspekte abdecken, aber keines, das alle gleichermaßen abdeckt. infrau e.V. bietet Frauen ab 50 Jahren - mit und ohne Migrationserfahrung - neue Wege, ihren Lebensalltag in Frankfurt zu gestalten und erleichtert ihnen somit den Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe. In Form von niedrigschwelligen Treffen, die Freizeitaktivitäten mit Information und kultureller Bildung kombinieren, knüpfen die Frauen Kontakte und bilden sich ungezwungen weiter. Die Exkursionen in der Gruppe, die individuelle Beratung und persönliche Beziehungsarbeit nehmen Schwellenängste und eröffnen ihnen neue Wege und Zugänge: zu Sportvereinen, Museen oder Theatern, zu weiterführenden Bildungseinrichtungen und in institutionelle Strukturen. Workshops und Präsentationen zu den Themen Gesundheitsprävention und Selbstfürsorge im Alter sind ebenfalls Bestandteil der wöchentlichen Treffen. Die Beratungsstelle des DRK "Hiwa!" für ältere Migrant:innen umfasst verschiedene Angebote - von Einzelfall- und Gruppenberatungen über psychosoziale Beratung, Informationsveranstaltungen, Hausbesuche und Begleitungen, zum Beispiel zu Behörden, Ärzt:innen als auch Freizeitaktivitäten wie Senior:innenreisen. Der Interkulturelle Treff OASI (Offen, Aktiv, Senior:innen, Interkulturell) in Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung für Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte, ab 55 Jahren. In der Einrichtung mit offenem und partizipativem Charakter gibt es verschiedene Angebote und Beratung zu seniorenrelevanten Themen. OASI hat das Ziel Offenheit für andere Menschen, Länder und Kulturen zu fördern, Vorurteile und Stereotypisierungen abzubauen, Nachbarschaftshilfe zu unterstützen und Vereinsamung vorzubeugen. Die Teilnehmer:innen können verschiedene Sprachen wie Spanisch, Italienisch, Deutsch, Englisch, Tigrinja und Farsi sprechen. OASI arbeitet zusammen mit verschiedenen Institutionen und Einrichtungen der Altenhilfe und ist gut in den westlichen Stadtteilen vernetzt. OASI hat 2009 den Deutschen Altenhilfepreis erhalten. Das Monatsprogramm wird gemeinsam mit den Teilnehmer:innen entwickelt. Zu den Angebote gehören: Frauenfrühstück, gemeinsames Kochen, Beratung zu seniorenrelevanten Themen wie Patientenverfügung und Vollmacht, Pflegeversicherung, ambulante und stationäre Hilfen und Einrichtungen, Hausnotruf, Essen auf Rädern und Haushaltshilfe, Spielenachmittag, gemeinsames Essen gehen, Filmnachmittag, Ausflüge im Rhein-Main-Gebiet, Teilnahme an regionalen Festen und Veranstaltungen wie dem Höchster Suppenfest, Informationsveranstaltungen, Kooperation mit anderen Einrichtungen und Trägern der Altenhilfe in Frankfurt, Sensibilisierungsarbeit zu Diskriminierung. Eine Anmeldung oder regelmäßige Teilnahme ist nicht erforderlich. Das Internationale Familienzentrum e.V. bietet im Gusti-Gebardt-Haus im Ostend Beratungsangebote und auch Begegnungsangebote für ältere Migrant:innen und Deutsche. Im Rahmen der Beratungsangebote erhalten sie Informationen und bei Bedarf Weitervermittlungen zu u. a. folgenden Themen: Grundsicherung und Pflegeversicherung, Wohnungsprobleme im Alter, Vermittlung ambulanter Dienste, von Alten- bzw. Pflegeheimplätzen, Betreutes Wohnen, Nachbarschafts- und Selbsthilfeprojekte, Stadtteilinformationen. Sowohl ältere Migrant:innen als auch deutsche Senior:innen haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich regelmäßig in der Ostendstraße 70 zum gemeinsamen Austausch zu treffen. Die Angebote sind hierbei nicht auf den Stadtteil Ostend beschränkt, sondern gelten stadtweit. Ziele der Angebote sind die Vorbeugung der altersbedingten Vereinsamung sowie das Bereitstellen von Informationen, die zum Abbau von (psychosozialen) Belastungen führen können. Konkret gibt es aktuell einen wöchentlich stattfindenden Nachmittagstreff für ältere Männer aus Bosnien, Kroatien und Serbien und einen wöchentlichen Treff für ältere Frauen aus der Türkei. Der Verein zur Unterstützung russischsprachiger Mitbürger:innen in Frankfurt e.V. hat beim Amt für multikulturelle Angelegenheiten im Rahmen des WIR-Programms ein Projekt beantragt, das sich speziell an russischsprachige Senior:innen richtet. Es soll ein Senior:innenclub eingerichtet werden mit dem Ziel, regelmäßige Austausch- und Informationsveranstaltungen anzubieten und damit Isolation entgegenzuwirken. Die Angebote werden durch die Vereine selbst an die entsprechenden Zielgruppen und in die Communitys hinein kommuniziert. Auch das AmkA stellt diese Informationen im Rahmen ihres Informations- und Orientierungsangebotes bereit. Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Anfrage der KAV vom 15.01.2024, KA 44
Produktgruppe: 18 Soziales Produktbereich: 18.01 Jugend- und Sozialhilfeleistungen Offene Senior:innenarbeit
Etatanregung vom 25.04.2024, EA 141 entstanden aus Vorlage: OF 693/3 vom 11.04.2024 Betreff: Produktgruppe: 18 Soziales Produktbereich: 18.01 Jugend- und Sozialhilfeleistungen Offene Senior:innenarbeit Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 21 vom 08.03.2024, Entwurf Doppelhaushalt 2024/25 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2024-2027. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 11.07.2024, § 4994, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Es werden ausreichend finanzielle Mittel in den Doppelhaushalt 2024/2025 eingestellt, um die offene Senior:innenarbeit insbesondere auch für Migrant:innen in jedem Stadtteil zu gewährleisten und die interkulturelle Öffnung bestehender Angebote zu fördern. Begründung: Für ganz Frankfurt gibt es lediglich fünf Angebote der offenen Senior:innenarbeit für Migrant:innen. Gerade für ältere Menschen ist die Nähe zum Lebensmittelpunkt durch die oftmals eingeschränkte Mobilität von großer Bedeutung. Um dies für ganz Frankfurt zu gewährleisten, muss die offene Senior:innennarbeit für Migrant:innen kleinräumiger in den Quartieren angeboten werden. Damit dies gelingt, müssen migrantische Vereine und Verbände dazu ermutigt werden, solche Angebote zu schaffen, auch indem sie seitens der Stadt ausreichend finanziert werden. Ein weiterer Baustein, um die Zahl der Angebote in der Stadt zu erhöhen, ist, die bestehenden Angebote der offenen Senior:innenarbeit dabei zu unterstützen, ihre Angebote interkulturell weiter zu öffnen. Hierzu sind vor allem eine gute Kommunikation unter den Akteur:innen und eine ausreichende und verlässliche Finanzierung seitens der Stadt notwendig. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 3 Vertraulichkeit: Nein Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Soziales und Gesundheit Ausschuss für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa Versandpaket: 06.05.2024 Beratungsergebnisse: 28. Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit am 27.06.2024, TO I, TOP 126 Bericht: TO I Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Die Vorlage EA 141 wird abgelehnt. Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, AfD und Volt gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) und Linke (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme) BFF-BIG (= vereinfachtes Verfahren) 28. Sitzung des Ausschusses für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa am 04.07.2024, TO I, TOP 60 Bericht: TO I Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Die Vorlage EA 141 wird abgelehnt. Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung), Linke und FRAKTION (= Annahme) sowie BFF-BIG (= vereinfachtes Verfahren) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (= Ablehnung) ÖkoLinX-ELF (= Annahme)
Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Offene Seniorenarbeit für Migrant:innen im Ortsbezirk 1 gewährleisten
Etatanregung vom 23.04.2024, EA 93 entstanden aus Vorlage: OF 1246/1 vom 21.04.2024 Betreff: Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Offene Seniorenarbeit für Migrant:innen im Ortsbezirk 1 gewährleisten Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 21 vom 08.03.2024, Entwurf Doppelhaushalt 2024/25 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2024-2027. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 11.07.2024, § 4994, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Es werden ausreichend finanzielle Mittel in den Haushalt 2024/2025 eingestellt, um die offene Senior:innenarbeit für Migrant:innen in allen Stadtteilen des Ortsbezirks 1 zu gewährleisten und die interkulturel le Öffnung bestehender Angebote zu fördern. Begründung: Für ganz Frankfurt gibt es lediglich fünf Angebote der offenen Senior:innenarbeit für Migrant:innen, die wichtig sind, um die Integration und Teilhabe von Migrant:innen zu fördern. Gerade für ältere Menschen ist jedoch die Nähe zum Lebensmittelpunkt durch die oftmals eingeschränkte Mobilität von großer Bedeutung. Um dies für ganz Frankfurt zu gewährleisten, muss die offene Senior:innennarbeit für Migrant:innen kleinräumiger in den Quartieren angeboten werden. Damit dies gelingt, müssen migrantische Vereine und Verbände dazu ermutigt werden, solche Angebote zu schaffen, auch indem sie seitens der Stadt ausreichend finanziert werden. Ein weiterer Baustein, um die Zahl der Angebote der Stadt zu erhöhen, ist es, die bestehenden Angebote der offenen Senior:innenarbeit dabei zu unterstützen, ihre Angebote weiter interkulturell zu öffnen. Hierzu benötigt es vor allem den Austausch der Akteur:innen und eine ausreichende und verlässliche Finanzierung seitens der Stadt. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 1 Vertraulichkeit: Nein Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Soziales und Gesundheit Ausschuss für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa Versandpaket: 06.05.2024 Beratungsergebnisse: 28. Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit am 27.06.2024, TO I, TOP 109 Bericht: TO I Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Die Vorlage EA 93 wird abgelehnt. Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, AfD und Volt gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) und Linke (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme) BFF-BIG (= vereinfachtes Verfahren) 28. Sitzung des Ausschusses für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa am 04.07.2024, TO I, TOP 56 Bericht: TO I Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Die Vorlage EA 93 wird abgelehnt. Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung), Linke und FRAKTION (= Annahme) sowie BFF-BIG (= vereinfachtes Verfahren) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (= Ablehnung) ÖkoLinX-ELF (= Annahme)
Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Offene Seniorenarbeit für Migrant:innen im Ortsbezirk 10 gewährleisten
Etatanregung vom 23.04.2024, EA 104 entstanden aus Vorlage: OF 792/10 vom 05.04.2024 Betreff: Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Offene Seniorenarbeit für Migrant:innen im Ortsbezirk 10 gewährleisten Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 21 vom 08.03.2024, Entwurf Doppelhaushalt 2024/25 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2024-2027. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 11.07.2024, § 4994, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Um die offene Senior:innenarbeit für Migrant:innen in jedem Stadtteil des Ortsbezirks 10 zu gewährleisten und die interkulturelle Öffnung bestehender Angebote zu fördern, werden ausreichend finanzielle Mittel in den Dop pelhaushalt 2024/2025 eingestellt. Begründung: Für ganz Frankfurt gibt es lediglich fünf Angebote der offenen Senior:innenarbeit für Migrant:innen, die wichtig sind, um die Integration und Teilhabe von Migrant:innen zu fördern. Gerade für ältere Menschen ist jedoch die Nähe zum Lebensmittelpunkt durch die oftmals eingeschränkte Mobilität von großer Bedeutung. Um dies für ganz Frankfurt zu gewährleisten, muss die offene Senior:innennarbeit für Migrant:innen kleinräumiger in den Quartieren angeboten werden. Damit dies gelingt, müssen migrantische Vereine und Verbände dazu ermutigt werden, solche Angebote zu schaffen, auch indem sie seitens der Stadt ausreichend finanziert werden. Ein weiterer Baustein, um die Zahl der Angebote der Stadt zu erhöhen, ist, die bestehenden Angebote der offenen Senior:innenarbeit dabei zu unterstützen, ihre Angebote weiter interkulturell zu öffnen. Hierzu benötigt es vor allem den Austausch der Akteur:innen und eine ausreichende sowie verlässliche Finanzierung seitens der Stadt. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 10 Vertraulichkeit: Nein Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Soziales und Gesundheit Ausschuss für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa Versandpaket: 06.05.2024 Beratungsergebnisse: 28. Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit am 27.06.2024, TO I, TOP 116 Bericht: TO I Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Die Vorlage EA 104 wird abgelehnt. Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, AfD und Volt gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) und Linke (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme) BFF-BIG (= vereinfachtes Verfahren) 28. Sitzung des Ausschusses für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa am 04.07.2024, TO I, TOP 57 Bericht: TO I Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Die Vorlage EA 104 wird abgelehnt. Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung), Linke und FRAKTION (= Annahme) sowie BFF-BIG (= vereinfachtes Verfahren) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (= Ablehnung) ÖkoLinX-ELF (= Annahme)
Pflegestatistik
Anregung an den Magistrat vom 23.04.2024, OM 5418 entstanden aus Vorlage: OF 253/16 vom 08.04.2024 Betreff: Pflegestatistik Der Magistrat wird aufgefordert, zu prüfen und zu berichten, ob eine Pflegestatistik bezüglich Bergen-Enkheim existiert. Begründung: Die Lebenserwartung und Alterung in Deutschland steigt. Damit gewinnt das Thema angebrachte Pflegeinfrastruktur immer größere Bedeutung. Eine Pflegestatistik ermöglicht es, anhand der Menschen, die Leistungen aus der Pflegeversicherung beziehen, zu ermitteln, inwieweit lokale ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen diesem Bedarf gerecht werden. Auch das Verhältnis der durch Angehörige Gepflegten wird so deutlich. Der Ortsbeirat möchte durch eine solche Statistik erkennen, ob gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur in Bergen-Enkheim notwendig sind. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 16 Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Stellungnahme des Magistrats vom 29.07.2024, ST 1430
Haushalt 2024/2025 Produktgruppe: 18 Soziales Produktbereich: 18.01 Zuschüsse für Senior:innenarbeit für Migrant:innen Offene Seniorenarbeit für Migrant:innen im Ortsbezirk 1 gewährleisten
Antrag vom 21.04.2024, OF 1246/1 Betreff: Haushalt 2024/2025 Produktgruppe: 18 Soziales Produktbereich: 18.01 Zuschüsse für Senior:innenarbeit für Migrant:innen Offene Seniorenarbeit für Migrant:innen im Ortsbezirk 1 gewährleisten Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, ausreichend finanzielle Mittel in den Doppelhaushalt 2024/25 einzustellen, um die offene Senior:innenarbeit für Migrant:in-nen in allen Stadtteilen des Ortsbezirks 1 zu gewährleisten und die interkulturel-le Öffnung bestehender Angebote zu fördern. Begründung: Für ganz Frankfurt gibt es lediglich fünf Angebote der offenen Senior:innenar-beit für Migrant:innen, die wichtig sind, um die Integration und Teilhabe von Mi-grant:innen zu fördern. Gerade für ältere Menschen ist jedoch die Nähe zum Lebensmittelpunkt durch die oftmals eingeschränkte Mobilität von großer Bedeutung. Um dies für ganz Frankfurt zu gewährleisten, muss die offene Senior:innennarbeit für Migrant:innen kleinräumiger in den Quartieren angeboten werden. Damit dies gelingt, müssen migrantische Vereine und Verbände dazu ermutigt werden, solche Angebote zu schaffen, auch indem sie seitens der Stadt ausreichend finanziert werden. Ein weiterer Baustein, um die Zahl der Angebote der Stadt zu erhöhen, ist es, die bestehenden Angebote der offenen Senior:innenarbeit dabei zu unterstützen, ihre Angebote weiter interkulturell zu öffnen. Hierzu benötigt es vor allem den Austausch der Akteur:innen und eine ausreichende und verlässliche Finanzierung seitens der Stadt. Antragsteller: Linke Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 1 Beratungsergebnisse: 29. Sitzung des OBR 1 am 23.04.2024, TO I, TOP 11 Beschluss: Etatanregung EA 93 2024 Die Vorlage OF 1246/1 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: Annahme bei Enthaltung FDP, BFF und Die Partei
Senioren und Kultur - Kultur in Andreas
Antrag vom 15.04.2024, OF 741/9 Betreff: Senioren und Kultur - Kultur in Andreas Der Magistrat wird gebeten, der evangelischen Andreasgemeinde einen Zuschuss in Höhe von 1.000,00 Euro für die Veranstaltungsreihe "Kultur in Andreas" zu zahlen. Der Zuschuss ist aus dem Ortsbeiratsbudget zu finanzieren. Antragsteller: GRÜNE BFF CDU Linke FDP SPD fraktionslos Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 9 Beratungsergebnisse: 29. Sitzung des OBR 9 am 25.04.2024, TO I, TOP 31 Beschluss: Die Vorlage OF 741/9 wurde zurückgezogen.
Haushalt 2024/2025 Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Senior*innenarbeit für Migrant*innen im Ortsbezirk 12 gewährleisten
Antrag vom 14.04.2024, OF 498/12 Betreff: Haushalt 2024/2025 Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Senior*innenarbeit für Migrant*innen im Ortsbezirk 12 gewährleisten Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, ausreichend finanzielle Mittel in den Doppelhaushalt 2024/25 einzustellen, um der offene Senior*Innenarbeit für Migrant*innen in jedem Stadtteil zu gewährleisten und die interkulturelle Öffnung bestehender Angebote zu fördern. Begründung: Für ganz Frankfurt gibt es lediglich fünf Angebote der offene Senior*Innenarbeit für Migrant*innen, die wichtig sind, um die Integration und Teilhabe von Migranten*innen zu fördern. Gerade für ältere Menschen ist jedoch die Nähe zum Lebensmittelpunkt durch die oftmals eingeschränkte Mobilität von großer Bedeutung. Um dies für ganz Frankfurt zu gewährleisten, muss der offene Senior*Innenarbeit für Migrant*innen kleinräumiger in den Quartieren angeboten werden. Damit dies gelingt, müssen migrantische Vereine und Verbände dazu ermutigt werden, solche Angebote zu schaffen, auch indem sie seitens der Stadt ausreichend finanziert werden. Ein weiterer Baustein, um die Zahl der Angebote der Stadt zu erhöhen, ist es, die bestehenden Angebote der offene Senior*Innenarbeit dabei zu unterstützen, ihre Angebote weiter interkulturell zu öffnen. Hierzu benötigt es vor allem den Austausch der Akteur*innen und eine ausreichende und verlässliche Finanzierung seitens der Stadt. Antragsteller: Linke Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 12 Beratungsergebnisse: 29. Sitzung des OBR 12 am 26.04.2024, TO I, TOP 8 Beschluss: Die Vorlage OF 498/12 wird abgelehnt. Abstimmung: CDU und FDP gegen GRÜNE, Volt und Linke (= Annahme); SPD und BFF (= Enthaltung)
Haushalt 2024/2025 Produktgruppe: 18 Soziales Produktbereich: 18.01 Jugend- und Sozialhilfeleistungen Offene Senior:innenarbeit
Antrag vom 11.04.2024, OF 693/3 Betreff: Haushalt 2024/2025 Produktgruppe: 18 Soziales Produktbereich: 18.01 Jugend- und Sozialhilfeleistungen Offene Senior:innenarbeit Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, ausreichend finanzielle Mittel in den Doppelhaushalt 2024/25 einzustellen, um die offene Senior:innenarbeit für Migrant:innen in jedem Stadtteil zu gewährleisten und die interkulturelle Öffnung bestehender Angebote zu fördern. Begründung: Für ganz Frankfurt gibt es lediglich fünf Angebote der offenen Senior:innenarbeit für Migrant:innen. Gerade für ältere Menschen ist die Nähe zum Lebensmittelpunkt durch die oftmals eingeschränkte Mobilität von großer Bedeutung. Um dies für ganz Frankfurt zu gewährleisten, muss die offene Senior:innennarbeit für Migrant:innen kleinräumiger in den Quartieren angeboten werden. Damit dies gelingt, müssen migrantische Vereine und Verbände dazu ermutigt werden, solche Angebote zu schaffen, auch indem sie seitens der Stadt ausreichend finanziert werden. Ein weiterer Baustein, um die Zahl der Angebote der Stadt zu erhöhen, ist es, die bestehenden Angebote der offenen Senior:innenarbeit dabei zu unterstützen, ihre Angebote weiter interkulturell zu öffnen. Hierzu sind vor allem eine gute Kommunikation unter den Akteur:innen und eine ausreichende und verlässliche Finanzierung seitens der Stadt. Antragsteller: Linke Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 3 Beratungsergebnisse: 29. Sitzung des OBR 3 am 25.04.2024, TO I, TOP 15 Beschluss: Etatanregung EA 141 2024 Die Vorlage OF 693/3 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass im Tenor nach "Senior:innenarbeit" die Worte "insbesondere auch" hinzugefügt werden. Abstimmung: Annahme bei Enthaltung Volt
Pflegestatistik
Antrag vom 08.04.2024, OF 253/16 Betreff: Pflegestatistik Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, zu prüfen und zu berichten, ob eine Pflegestatistik bezüglich Bergen-Enkheim existiert. Begründung: Die Lebenserwartung und Alterung in Deutschland steigen. Damit gewinnt das Thema angebrachte Pflegeinfrastruktur immer größere Bedeutung. Eine Pflegestatistik ermöglicht anhand der Menschen, die Leistungen aus der Pflegeversicherung beziehen, zu ermitteln, inwieweit lokale ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen diesem Bedarf gerecht werden. Auch das Verhältnis der durch Angehörige gepflegte wird so deutlich. Der Ortsbeirat möchte durch so eine Statistik erkennen, ob gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur in Bergen-Enkheim notwendig sind. Antragsteller: GRÜNE Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 16 Beratungsergebnisse: 29. Sitzung des OBR 16 am 23.04.2024, TO I, TOP 14 Beschluss: Anregung an den Magistrat OM 5418 2024 Die Vorlage OF 253/16 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: Einstimmige Annahme
Aufstellen einer seniorengerechten Sitzbank und Bepflanzungen vor der Liegenschaft Wiener Stra-ße 42
Stellungnahme des Magistrats vom 08.04.2024, ST 692 Betreff: Aufstellen einer seniorengerechten Sitzbank und Bepflanzungen vor der Liegenschaft Wiener Stra-ße 42 Der Magistrat entspricht der Anregung dahingehend, die gewünschte Sitzbank und einen Papierkorb aufzustellen. Zu rechnen ist damit in der ersten Jahreshälfte. Außerdem wird der Magistrat eine Trassenprüfung veranlassen, um zu sondieren, ob eine Entsiegelung möglich ist. Bei einem positiven Ergebnis wird die bestehende Baumscheibe um etwa 20 Quadratmeter erweitert. Ergänzen möchte der Magistrat vorab, dass eine Sitzbank mit Aufenthaltsqualität erfahrungsgemäß auch eine Vermüllung nach sich ziehen kann. Die Wiener Straße (Reinigungsklasse I) wird im Rahmen der satzungsgemäßen Straßenreinigung einmal in der Woche (montags) gereinigt, insofern erfolgen auch die notwendigen Papierkorbleerungen einmal wöchentlich. Generell können konkrete Papierkorbanregungen auch direkt an das Umweltamt zur Überprüfung gesendet werden (069-212-39143 / E-Mail strassenreinigung.amt79@stadt-frankfurt.de). Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Anregung an den Magistrat vom 24.11.2023, OM 4739
Haushalt 2024/2025 Produktbereich: 10 Wahlen und übergeordnete Angelegenheiten Produktgruppe: 10.03 Integration und Antidiskriminierung Offene Seniorenarbeit für Migrant:innen im Ortsbezirk 10 gewährleisten
Antrag vom 05.04.2024, OF 792/10 Betreff: Haushalt 2024/2025 Produktbereich: 10 Wahlen und übergeordnete Angelegenheiten Produktgruppe: 10.03 Integration und Antidiskriminierung Offene Seniorenarbeit für Migrant:innen im Ortsbezirk 10 gewährleisten Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, ausreichend finanzielle Mittel in den Doppelhaushalt 2024/25 einzustellen, um die offene Senior:innenarbeit für Migrant:innen in jedem Stadtteil des Ortsbezirk 10 zu gewährleisten und die interkulturelle Öffnung bestehender Angebote zu fördern. Begründung: Für ganz Frankfurt gibt es lediglich fünf Angebote der offenen Senior:innenarbeit für Migrant:innen, die wichtig sind, um die Integration und Teilhabe von Migrant:innen zu fördern. Gerade für ältere Menschen ist jedoch die Nähe zum Lebensmittelpunkt durch die oftmals eingeschränkte Mobilität von großer Bedeutung. Um dies für ganz Frankfurt zu gewährleisten, muss die offene Senior:innennarbeit für Migrant:innen kleinräumiger in den Quartieren angeboten werden. Damit dies gelingt, müssen migrantische Vereine und Verbände dazu ermutigt werden, solche Angebote zu schaffen, auch indem sie seitens der Stadt ausreichend finanziert werden. Ein weiterer Baustein, um die Zahl der Angebote der Stadt zu erhöhen, ist es, die bestehenden Angebote der offenen Senior:innenarbeit dabei zu unterstützen, ihre Angebote weiter interkulturell zu öffnen. Hierzu benötigt es vor allem den Austausch der Akteur*innen und eine ausreichende und verlässliche Finanzierung seitens der Stadt. Antragsteller: Linke Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 10 Beratungsergebnisse: 29. Sitzung des OBR 10 am 23.04.2024, TO II, TOP 1 Beschluss: Etatanregung EA 104 2024 Die Vorlage OF 792/10 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: Einstimmige Annahme
Haushalt 2024/2025 Produktgruppe: 18 Soziales Produktbereich: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Senior*innenarbeit für Migrant:innen verbessern
Antrag vom 04.04.2024, OF 887/2 Betreff: Haushalt 2024/2025 Produktgruppe: 18 Soziales Produktbereich: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Senior*innenarbeit für Migrant:innen verbessern Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt Der Magistrat wird aufgefordert, ausreichend finanzielle Mittel in den Doppelhaushalt 2024/25 einzustellen, um die offene Senior:innenarbeit für Migrant:innen in jedem Stadtteil zu gewährleisten und die interkulturelle Öffnung bestehender Angebote zu fördern. Begründung: Für ganz Frankfurt gibt es lediglich fünf Angebote der offenen Senior:innenarbeit für Migrant:innen, die wichtig sind, um die Integration und Teilhabe von Migrant:innen zu fördern. Gerade für ältere Menschen ist jedoch die Nähe zum Lebensmittelpunkt durch die oftmals eingeschränkte Mobilität von großer Bedeutung. Um dies für ganz Frankfurt zu gewährleisten, muss die offene Senior:innennarbeit für Migrant:innen kleinräumiger in den Quartieren angeboten werden. Damit dies gelingt, müssen migrantische Vereine und Verbände dazu ermutigt werden, solche Angebote zu schaffen, auch indem sie seitens der Stadt ausreichend finanziert werden. Ein weiterer Baustein, um die Zahl der Angebote der Stadt zu erhöhen, ist es, die bestehenden Angebote der offenen Senior:innenarbeit dabei zu unterstützen, ihre Angebote weiter interkulturell zu öffnen. Hierzu benötigt es vor allem den Austausch der Akteur*innen und eine ausreichende und verlässliche Finanzierung seitens der Stadt. Antragsteller: Linke Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 2 Beratungsergebnisse: 30. Sitzung des OBR 2 am 22.04.2024, TO I, TOP 22 Beschluss: Die Vorlage OF 887/2 wird abgelehnt. Abstimmung: CDU, SPD, FDP und BFF gegen 4 GRÜNE, Linke und ÖkoLinX-ARL (= Annahme); 1 GRÜNE (= Enthaltung)
Austausch einer Sitzbank in Oberrad
Anregung an den Magistrat vom 15.03.2024, OM 5328 entstanden aus Vorlage: OF 1041/5 vom 28.02.2024 Betreff: Austausch einer Sitzbank in Oberrad Der Magistrat wird gebeten, die Bank an der Mathildenstraße/Ecke An der Mannsfaust in Oberrad auszutauschen. Begründung: Die Bank an der Mathildenstraße/Ecke An der Mannsfaust ist in einem desolaten Zustand (kaputte Latten, mit Grünspan überzogen). Da diese Bank häufig - insbesondere von Senioren - genutzt wird, sollte sie schnellstmöglich ausgetauscht werden. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 5 Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Stellungnahme des Magistrats vom 17.06.2024, ST 1223 Aktenzeichen: 67-0
Zweite Sitzbank für den Friedhof in Bergen
Antrag vom 14.03.2024, OF 251/16 Betreff: Zweite Sitzbank für den Friedhof in Bergen Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, zu veranlassen, dass vor die Trauerhalle des Berger Friedhofs umgehend eine zweite Sitzbank, möglichst Seniorengerecht, angeschafft und aufgestellt wird. Antragsteller: WBE Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 16 Beratungsergebnisse: 29. Sitzung des OBR 16 am 23.04.2024, TO I, TOP 12 Beschluss: Anregung an den Magistrat OM 5416 2024 Die Vorlage OF 251/16 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: WBE, GRÜNE, SPD, FDP und BFF gegen CDU (= Ablehnung) Aktenzeichen: 67-4
Bürgerkoffer
Anfrage vom 13.03.2024, A 280 Betreff: Bürgerkoffer Im Oktober letzten Jahres wurde in der Presse über den Fall einer Frankfurter Bürgerin berichtet, die auf eigene Kosten im Liegendtransport für eine Verlängerung ihres Ausweises ins Bürgeramt gebracht wurde. Ihre Tochter versuchte vergebens, dass dieser Verwaltungsakt bei der Betroffenen zuhause erledigt werden konnte. Für solche Zwecke oder auch für Einsätze in Altenwohnheimen etc. ist ein "Bürgerkoffer" die Lösung. Dieser ist mit allen erforderlichen technischen und amtlichen Notwendigkeiten ausgestattet. Ein entsprechender Antrag der CDU-Fraktion für die Anschaffung eines solchen Bürgerkoffers wurde in der letzten Stadtverordnetenversammlung durch die Stimmen der Römerkoalition aus Grünen, SPD, FDP und Volt mehrheitlich abgelehnt. Argumentiert wurde unter anderem, dass die Lieferung des Bürgerkoffers sehr lange brauche und kein Personal für dessen Anwendung verfügbar sei. Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat: 1. Wie lange sind die aktuellen Lieferzeiten der Bundesdruckerei für einen sogenannten Bürgerkoffer? 2. Wie teuer ist die Anschaffung eines Bürgerkoffers? 3. Wie lange dauert eine Qualifizierung von städtischem Personal zum Gebrauch eines Bürgerkoffers? 4. Wie hoch wird der Bedarf an jährlichen Fällen geschätzt, in denen die Anwendung eines Bürgerkoffers sinnvoll wäre? 5. Wie viele Anwendungsfälle könnten täglich mit einem Bürgerkoffer in etwa bearbeitet werden? 6. Welche Erfahrungen sind der Stadt Frankfurt hinsichtlich der Anwendung eines Bürgerkoffers von anderen Städten und Gemeinden aus der Region bekannt? 7. Wie beurteilt der Magistrat die Anschaffung und Anwendung von Bürgerkoffern hinsichtlich einer bürgerfreundlichen Stadtverwaltung? Antragsteller: AfD Antragstellende Person(en): Stadtv. Markus Fuchs Stadtv. Willy Klinger Stadtv. Anna Nguyen Stadtv. Jens-Friedrich Schneider Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Bericht des Magistrats vom 27.05.2024, B 207 Versandpaket: 20.03.2024
Tätigkeitsbericht 2023 des Seniorenbeirats
Bericht des Magistrats vom 08.03.2024, B 92 Betreff: Tätigkeitsbericht 2023 des Seniorenbeirats Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 31.08.2017, § 1693 (M 124) - B 141/23 - Tätigkeitsbericht 2023 Drei Schwerpunkte haben den Seniorenbeirat 2023 beschäftigt: Unser 50-jähriges Jubiläum, die Digitalisierung mit der Einrichtung der Frankfurter Plattform 55+ und die Veränderung der Hessischen Gemeindeordnung. Eine Rückschau auf 50 Jahre Seniorenbeiratsarbeit in Frankfurt am Main konnten wir anlässlich unseres 50-jährigen Jubiläums halten. Höhepunkte des Jubiläumsjahres waren der Fachtag und die Dampferfahrt. Der von einer großen Zahl von Seniorenbeiräten aus ganz Hessen und anderen Fachleuten besuchte Fachtag startete mit hochkarätigen Vorträgen. Nach einem netzwerkbildenden gemeinsamen Mittagessen ging es am Nachmittag in die einzelnen Arbeitsgruppen. Jeder hatte die Möglichkeit zwei der Arbeitsgruppen zu besuchen. Eine Arbeitsgruppe tauschte sich über die Verfasstheit der verschiedenen Seniorenbeiräte in Hessen aus. Von eingetragenen Vereinen bis zu politischen Gremien gibt es in Hessen unter der Überschrift Seniorenbeiräte die unterschiedlichsten Organisationsformen. Vor allem die Bestimmung der einzelnen Mitglieder der Seniorenbeiräte geschieht von Zurufen auf einer Gemeindeversammlung bis hin zu geordneten Briefwahlen und wie in Frankfurt am Main durch die Bestimmung in den Ortsbeiräten. Der Frankfurter Seniorenbeirat hat sich deswegen zusammen mit der Landesseniorenvertretung Hessen e.V. dafür stark gemacht, dass die HGO dahingehend geändert werden sollte, dass die Bildung von Seniorenbeiräten und deren Arbeit in allen Gemeinden möglich gemacht werden muss. Ein Highlight war der gesellschaftliche Teil unseres Jubiläums mit zwei Dampferfahrten, an denen viele Senior:innen aus den verschiedensten Stadtteilen teilnahmen. Bei wunderschönem Wetter und einer unterhaltsamen Erläuterung der Silhouette Frankfurts am Main durch Stadtrat Christian Setzepfand konnten sich die Teilnehmenden an den verschiedensten Ständen von Polizei, Altenpflegeinrichtungen, der Volkshochschule, etc. über die in Frankfurt am Main angebotenen Unterstützungsmöglichkeiten für Senior:innen informieren. Das leibliche Wohl und viele Gespräche mit neuen Bekanntschaften kamen dabei auch nicht zu kurz. Die Resonanz auf diese Veranstaltung war außerordentlich positiv. Durchgehend beschäftigte uns das Thema Digitalisierung. Im Juni fand ein Digitaltag statt, an dem die Frankfurter Plattform 55+ gestartet wurde. Diese Plattform bietet Frankfurter:innen die Möglichkeit, sich über Veranstaltungen für Senior:innen von inzwischen über 80 Kooperationspartnern zu informieren. Die Initiative für diese Plattform kam vom Seniorenbeirat und wurde durch die VHS und einem Arbeitsgremium, dem der Seniorenbeirat angehörte, unter der Schirmherrschaft und Finanzierung der Bildungsdezernentin Sylvia Weber realisiert. Die Plattform wird ständig weiterentwickelt. Der Bekanntheitsgrad dieses digitalen Mediums könnte noch größer sein, damit die Möglichkeiten dieser Plattform noch breiter von Bürger:innen genutzt werden kann. Außer dieser positiven Facette der Digitalisierung beschäftigte den Seniorenbeirat das Problem von Menschen, die nicht selbstverständlich mit dem Internet umgehen können. Dazu wurden viele mögliche Lösungen angedacht. In unserer Dezembersitzung hat uns die Digitalisierungs-Dezernentin Eileen O ́Sullivan zu diesem Thema ausführlich Auskunft gegeben. Angeregt wurde u.a., dass ehrenamtliche Digitallotsen die Räume in den Bürgerämtern nutzen können, um Digitalsprechstunden für Menschen, die Hilfe benötigen, anzubieten. Hier könnten digital affine Menschen ehrenamtlich Senior:innen beraten, wie sie beispielsweise eine Theaterkarte bestellen, einen Termin bei den Bürgerbüros erhalten oder den KNUT der VGF nutzen können. Auch alle anderen möglichen Schulungsmöglichkeiten für den Umgang mit dem Computer sollten gefördert werden. Zum Pilotprojekt "Digitalisierung für Senior:innen" gründete das Gremium eine Arbeitsgruppe. Die Arbeitsgruppe traf sich in regelmäßigen Abständen mit den Mitarbeiter:innen der Leitstelle Älterwerden. Die Mitwirkenden sahen sich in ihren Stadtteilen um, um bereits bestehende Schulungen und geeignete Räumlichkeiten zu ermitteln. Für das Projekt suchte der Senioren-beirat verlässliche Kooperationspartner, die die Entwicklung des Engagements unterstützen und über die notwendigen Rahmenbedingungen und die Ausstattung für digitale Schulungen verfügen, wie geeignete Räume, Computer, Laptops, WLAN etc. Eine Aufstellung von Schulungsangeboten in Frankfurt am Main wurde der Arbeitsgruppe als Ansprechpartner bereits bestehender Angebote vom Jugend- und Sozialamt zur Verfügung gestellt. Eng zusammengearbeitet hat der Seniorenbeirat Frankfurt am Main auch mit der Landesseniorenvertretung Hessen e.V. Eine Resolution zur Änderung der HGO wurde mitformuliert und der neuen Landesregierung übergeben. Die 1. Sitzung des Seniorenbeirats fand am 08.02.2023 unter Teilnahme der Referentin der Dezernentin aus dem Dezernatsbüro VIII und der Leiterin und den Mitarbeiter:innen aus dem Rathaus für Senioren statt. Mitarbeiter:innen aus dem Rathaus für Senioren, zuständig für den Bereich der zentralen Heimplatz-vermittlung/Soziale Hilfe für Heimbewohner, berichteten ausführlich zum Thema "Rund um das Pflegeheim". Für die Jubiläumsfeier des Seniorenbeirats wurde ein Fachtag im Konferenzzentrum des Jugend- und Sozialamts geplant. Hier sollten Gastredner, sowie Träger, Sozialbezirksvorsteher und Seniorenvertretungen der LSVH e.V. eingeladen werden. Des Weiteren wurde eine Podiumsdiskussion geplant. Im zweiten Teil der Jubiläumsfeier sollte eine Schifffahrt auf dem Main, im Rahmen der Aktionswochen Älterwerden in Frankfurt am Main, organisiert werden. Folgende Informationen kamen aus dem Vorstand: Die zunehmende Digitalisierung in allen Bereichen löste eine steigende Nachfrage nach WLAN Angeboten in Pflegeeinrichtungen und Seniorenwohnanlagen aus. Frau Dr. Sterzel und Herr Zandee nahmen an einem Test von Virtual Reality Brillen teil. Dieser fand im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Frankfurt University of Applied Siences statt. Die Entwicklung einer Plattform für seniorenrelevante Veranstaltungen, Kurse und Treffpunkte in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat und der VHS stand kurz vor dem Abschluss. Der Magistrat wurde aufgefordert, die Missstände und Gefährdungen insbesondere von Fußgänger:innen durch falsch abgestellte E-Scooter im gesamten Stadtgebiet zu beseitigen. Die 2. Sitzung des Seniorenbeirats fand am 24.05.2023 unter Teilnahme der Referentin der Dezernentin aus dem Dezernatsbüro VIII und der Leiterin und den Mitarbeiter:innen aus dem Rathaus für Senioren statt. Das Programm zum exklusiven Fachtag des Seniorenbeirats Frankfurt am Main, der im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums stattfinden soll, wurde vorgestellt. Der Seniorenbeirat sollte die Gelegenheit bekommen, sich mit Seniorenvertretungen aus ganz Hessen und verschiedenen Trägervertretern aus dem Bereich der Altenhilfe auszutauschen und zu vernetzen. Hochkarätige Vorträge renommierter Referenten und spannende Workshops werden den Fachtag abrunden. Eingeladen war Frau Susanne Hippauf, die für die Aufklärung und Sensibilisierung von Straftaten zum Nachteil älterer Menschen im Polizeipräsidium Frankfurt am Main, in der Abteilung Prävention, im Bereich der Seniorenprävention zuständig ist. Zusammen mit dem Präventionsrat werden in den Stadtteilen Sicherheitsbeauftragte für Seniorinnen und Senioren ausgebildet, die zusätzlich die Arbeit der Seniorenprävention unterstützen. Ein weiterer Gast war Herr Schneider, der im Polizeipräsidium Frankfurt am Main in der Abteilung Verkehrserziehung und Verkehrsaufklärung, tätig ist. Die Verkehrspräventionsaktion "MAX" wurde entwickelt, um erfahreneren, älteren Verkehrsteilnehmer:innen zu vermitteln, wie MAXimale Mobilität bei größtmöglicher Verkehrssicherheit verantwortungsvoll zu erreichen ist. Folgende Mitteilungen kamen aus dem Vorstand: In Zusammenarbeit mit vielen Anbietenden aus Frankfurt am Main wurde die Internetplattform "Frankfurter Plattform 55+" geschaffen, die möglichst viele Bildungs- und Beratungsangebote der Stadt transparent und anschaulich für Senior:innen bereitstellen soll. Zur Umsetzung der, im Koalitionsvertrag 2021-2026 vereinbarten, Leitlinien zur Umsetzung der Bürger:innenbeteiligung, hatte das Dezernat V eine Stabsstelle gegründet. Die Arbeitsgruppe der Stabsstelle setzte sich aus Politik/Verwaltung und der Zivilgesellschaft zusammen. Für den Seniorenbeirat war Frau Dr. Sterzel in der Gruppe vertreten. Des Weiteren fand ein sehr konstruktiver Austausch mit Vertreter:innen der Landessenioren-vertretung Hessen e.V. in Wiesbaden statt. Thematisiert wurden die unterschiedlichen Strukturen der Seniorenvertretungen in Hessen. Der Seniorenbeirat Frankfurt am Main hatte das Projekt "Digitalisierung" gestartet. Ziel war, die digitale Souveränität zu stärken und die Bedarfe von älteren Menschen in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. Unter dem Aufruf "Selbstbestimmung und Autonomie stärken durch digitale Kompetenzen" bat die Arbeitsgruppe die Sozialbezirksvorsteher:innen um Unterstützung zur Umsetzung des Projektes. Es sollte eine Aufnahme aller in den Frankfurter Stadtteilen vorhandenen Begegnungsstätten und deren digitalen Angeboten erfolgen, die anhand eines Fragebogens ausgewertet wurden. Die 3. Sitzung des Seniorenbeirats fand am 23.08.2023 unter Teilnahme der Referentin der Dezernentin aus dem Dezernatsbüro VIII, der Leiterin und den Mitarbeiter:innen aus dem Rathaus für Senioren und den Mitarbeiter:innen der Volkshochschule Frankfurt am Main im Palmengarten statt. Der Seniorenbeirat der Stadt Frankfurt am Main hatte sich bereits unter "Netzwerk" auf der Plattform 55+ registriert. Es wurde angeregt, dass der auf der Internetseite veröffentliche Link zu den Sozialbezirks-vorsteher:innen ebenfalls auf der Frankfurter Plattform 55+ hinterlegt werden sollte, da hier ein großes Beratungspotenzial vorhanden ist. Damit Senior:innen, die analog und nicht digital unterwegs sind, auf die Plattform aufmerksam werden, verteilte die Volkshochschule Postkarten mit den nötigen Informationen. Folgende Informationen kamen aus dem Vorstand: Der Fachtag anlässlich des 50-jährigen Jubiläums wurde mit einem Grußwort der Dezernentin für Soziales und Gesundheit, Frau Elke Voitl, eröffnet. Es folgten Grußworte der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. (BAGSO), der Landesseniorenvertretung Hessen e.V. und der Vorsitzenden des Seniorenbeirats, Frau Dr. Sterzel. Prof. Dr. med. Johannes Pantel, Leiter Arbeitsbereich Altersmedizin Institut für Allgemeinmedizin Johann Wolfgang-Goethe-Universität, referierte zum Thema: Drohender Generationenkonflikt und Altersdiskriminierung - Was tun, damit die Solidarität nicht auf der Strecke bleibt? Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt, Professor für Sozialpolitik und Methoden der qualitativen Sozialforschung im Institut für Soziologie und Sozialpsychologie (ISS) ist Geschäftsführender Direktor des Seminars für Genossenschaften an der Universität zu Köln. Er befasste sich mit dem Thema: Das Altern der Zukunft: eine skeptische Vision zwischen Sozialraum, Teilhabe und Einsamkeit. Anschließend folgte der Auftakt zur 1. Workshoprunde und danach folgte die 2. Workshoprunde. Die Anwesenden konnten an 2 Workshops teilnehmen. Die Workshopthemen waren: Altersbilder-Altersdiskriminierung Barbara Kahler / BAGSO - Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. Robotik im Alter? Lernen Sie die Robbe Paro und andere Robotik kennen. (Arbeitstitel) Prof. Dr. Barbara Klein / Frankfurt University of Applied Sciences. Seniorenbeteiligungen in Hessen Dr. Renate Sterzel / Seniorenbeirat Frankfurt am Main und Franz-Josef Eichhorn / Landesseniorenvertretung Hessen e.V. Die im Dunkeln sieht man nicht - Identifikation und Erreichbarkeit von Zielgruppen Dr. Ludger Klein / Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. Einsamkeit und Sozialraum im Alter - personales Selbst-Sein im sozialen Miteinander: Eine Grundrechts(an)frage an die soziale Wirklichkeit! Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt / Universität zu Köln. Beendet wurde der Fachtag mit der Präsentation der Ergebnisse. Der 2. Teil der Jubiläumsfeier war die geplante Schifffahrt auf dem Main. Hier wurden Senior:innen aus Frankfurt am Main zu einer Schifffahrt mit interessanten Infoständen eingeladen. An den zahlreichen Infoständen zu Themen rund ums Älterwerden in Frankfurt am Main hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, mit verschiedenen Institutionen und Trägern, sowie dem Seniorenbeirat ins Gespräch zu kommen. Der Seniorenbeirat war hier mit einem eigenen Stand vertreten. Die aktuelle Bestandsaufnahme aller in den Frankfurter Stadtteilen vorhandenen Begegnungs-stätten und deren digitalen Angeboten, die anhand eines Fragebogens von den Sozialbezirks-vorsteher:innen ausgefüllt und ausgewertet wurden, zeigte, welche Begegnungsstätten in der bereits bestehenden Auflistung nach Stadtteilen noch fehlten und wo schon digitale Schulungs-angebote für Senior:innen angeboten wurden. Die Auswertung sollte in die Publikation "Begegnungsstätten für ältere Menschen in Frankfurt am Main" eingepflegt werden. Frau Dr. Hilke Steinecke, wissenschaftliche Mitarbeiterin und "Schmetterlingsbeauftragte" im Palmengarten, berichtete über die Geschichte des Palmengartens. Frau Dr. Steinecke lud das Gremium zu einer Schmetterlingsführung ein. Die Kommunale Ausländer:innenvertretung hatte ein stellvertretendes Mitglied benannt. Herr Nazim Alemdar wurde bereits durch den Magistrat berufen. Die 4. Sitzung des Seniorenbeirats fand am 13.12.2024 unter Teilnahme der Dezernentin aus dem Dezernat V und der Geschäftsführerin der Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige statt. Die Dezernentin berichtete über die fortschreitende Digitalisierung im gesamten Stadtgebiet. Der Seniorenbeirat gab zu bedenken, dass durch die zunehmende Digitalisierung viele ältere Menschen in der Alltagsbewältigung z.B. bei Onlineterminvereinbarungen und Bankgeschäften eingeschränkt und von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen werden. Es wurde angeregt, ehrenamtliche Digitallotsen auch in den Bürgerämtern zu etablieren. Ein Antrag zur Verbesserung der Digitalkompetenz von Senior:innen wurde nochmals vertagt. Frau Blochius, Geschäftsführerin der Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige, machte auf die Erlebnisausstellung "Hallo Freiheit! Zusammen über Barrieren", die sich im alten Museum der Stiftung befindet, aufmerksam. Die Ausstellung dient nicht nur der Informationsvermittlung, sondern sie bietet auch Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem eigenen und dem gesellschaftlichen Bild von Beeinträchtigung und Behinderung. Dadurch werden weitere Chancen für ein inklusives Miteinander eröffnet. Weiterbildungsangebote für Pflegekräfte zur individuelleren Versorgung von Hörgeschädigten werden gefordert. Folgende Informationen kamen aus dem Vorstand: Als Delegierte des Seniorenbeirats der Stadt Frankfurt am Main nahmen Frau Achenbach und Herr Zandee an der Regionaltagung der Landesseniorenvertretung Hessen e.V. teil. Dort wurde über einen Antrag der SPD diskutiert, der die Aufnahme der kommunalen Seniorenbeiräte in die HGO vorschlägt. Der Vorstand der LSVH e.V. bildete hierfür die Arbeitsgruppe "HGO". Die Arbeitsgruppe erarbeitete kurzfristig die weitere Vorgehensweise zur Änderung der HGO und fordert die Festlegung auf, ein "Gesetz zur Erleichterung der Bürgerbeteiligung auf Gemeindeebene". Dies kann nur durch eine gesetzliche Änderung der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) geschehen. Als Delegierte des Seniorenbeirats der Stadt Frankfurt am Main nahmen Frau Dr. Sterzel, Frau Achenbach und Herr Zandee an der Mitgliederversammlung der Landesseniorenvertretung Hessen e.V. teil. Anträge und Anregungen Antrag "Frankfurter Schule des Älterwerdens" Die Dezernentin wurde gebeten, eine Arbeitsgruppe einzurichten, die den Vorschlag zur Einrichtung einer "Schule des Älterwerdens" in Frankfurt am Main bewertet bzw. Ideen zur Umsetzung entwickelt. Zum Antrag "Einrichtung einer Senioren-Lounge in einer Stadtbibliothek" lag vom Dezernat XI eine Stellungnahme vor. Bericht über die Fachtagung der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. "Gesund altern in der Kommune-Vielfalt und Teilhabe ermöglichen durch Vernetzung". Bericht über den 1. Frankfurter Männer-Schuppen und dem Fachtag zum Europäischen Filmfestival der Generationen. Weitere Aktivitäten: · Regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen der jeweiligen Ortsbeiräte · Teilnahme an den Redaktionssitzungen der Senioren Zeitschrift · Teilnahme an den Ausschusssitzungen der Stadtverordnetenversammlung · Mitarbeit als Jurymitglied bei der Verleihung für den Preis "Aktive Nachbarschaft" · Teilnahme an den Mitgliederversammlungen und Regionaltagungen der Landesseniorenvertretung Hessen e.V. · Zusammenarbeit mit der Kommunalen Ausländer:innenvertretung · Teilnahme an den Fahrgastbeiratssitzungen · Frau Dr. Sterzel und Herr Zandee nahmen an einem Gespräch mit der Bundesfamilienministerin Lisa Paus über Einsamkeit teil. · Aktive Teilnahme am Leitlinienprozess für Öffentlichkeitsbeteiligung · Teilnahme an den Sitzungen für die Entwicklung der Frankfurter Plattform 55+ in der VHS. Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Vortrag des Magistrats vom 09.06.2017, M 124 Bericht des Magistrats vom 20.03.2023, B 141 Bericht des Magistrats vom 07.03.2025, B 107 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Soziales und Gesundheit Beratung im Ortsbeirat: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 Versandpaket: 13.03.2024 Beratungsergebnisse: 29. Sitzung des OBR 11 am 15.04.2024, TO II, TOP 6 Beschluss: Die Vorlage B 92 dient zur Kenntnis. Abstimmung: Einstimmige Annahme 29. Sitzung des OBR 4 am 16.04.2024, TO II, TOP 12 Beschluss: Die Vorlage B 92 dient zur Kenntnis. Abstimmung: Einstimmige Annahme 29. Sitzung des OBR 6 am 16.04.2024, TO I, TOP 44 Beschluss: Die Vorlage B 92 dient zur Kenntnis. Abstimmung: Einstimmige Annahme 28. Sitzung des OBR 8 am 18.04.2024, TO I, TOP 34 Beschluss: Die Vorlage B 92 dient zur Kenntnis. Abstimmung: Einstimmige Annahme 29. Sitzung des OBR 15 am 19.04.2024, TO I, TOP 18 Beschluss: Die Vorlage B 92 dient zur Kenntnis. Abstimmung: Einstimmige Annahme 29. Sitzung des OBR 14 am 22.04.2024, TO I, TOP 24 Beschluss: Die Vorlage B 92 dient zur Kenntnis. Abstimmung: Einstimmige Annahme 30. Sitzung des OBR 2 am 22.04.2024, TO II, TOP 19 Beschluss: Die Vorlage B 92 dient zur Kenntnis. Abstimmung: Einstimmige Annahme 29. Sitzung des OBR 16 am 23.04.2024, TO I, TOP 21 Beschluss: Die Vorlage B 92 dient zur Kenntnis. Abstimmung: Einstimmige Annahme 29. Sitzung des OBR 1 am 23.04.2024, TO I, TOP 60 Beschluss: Die Vorlage B 92 dient zur Kenntnis. Abstimmung: Einstimmige Annahme 28. Sitzung des OBR 7 am 23.04.2024, TO II, TOP 3 Beschluss: Die Vorlage B 92 dient zur Kenntnis. Abstimmung: Einstimmige Annahme 29. Sitzung des OBR 10 am 23.04.2024, TO II, TOP 26 Beschluss: Die Vorlage B 92 dient zur Kenntnis. Abstimmung: Einstimmige Annahme 29. Sitzung des OBR 13 am 23.04.2024, TO I, TOP 15 Beschluss: Die Vorlage B 92 dient zur Kenntnis. Abstimmung: Einstimmige Annahme 29. Sitzung des OBR 3 am 25.04.2024, TO I, TOP 25 Beschluss: Die Vorlage B 92 dient zur Kenntnis. Abstimmung: Einstimmige Annahme 29. Sitzung des OBR 9 am 25.04.2024, TO II, TOP 5 Beschluss: Die Vorlage B 92 dient zur Kenntnis. Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke und fraktionslos gegen FDP (= Zurückweisung) und BFF (= Kenntnis als Zwischenbericht) 29. Sitzung des OBR 12 am 26.04.2024, TO I, TOP 30 Beschluss: Die Vorlage B 92 dient zur Kenntnis. Abstimmung: Einstimmige Annahme 29. Sitzung des OBR 5 am 26.04.2024, TO I, TOP 58 Beschluss: Die Vorlage B 92 dient zur Kenntnis. Abstimmung: Einstimmige Annahme 27. Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit am 28.05.2024, TO I, TOP 12 Beschluss: nicht auf TO Die Vorlage B 92 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS) Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD und Volt Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und BFF-BIG (= Kenntnis) Beschlussausfertigung(en): § 4737, 27. Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit vom 28.05.2024 Aktenzeichen: 51
Entwicklung der Pflegesituation in der Stadt Frankfurt
Bericht des Magistrats vom 23.02.2024, B 77 Betreff: Entwicklung der Pflegesituation in der Stadt Frankfurt Vorgang: A 258/23 AfD Vorbemerkung zu den Daten des Hessischen Pflegeberichts 2023 (Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur): Die Vorausberechnung des erwarteten Pflegebedarfs beruht auf den Daten der Pflegestatistik gem. SGB XI zum 15.12.2019, da zum Zeitpunkt der Berichterstellung die aktuelleren Daten zur Pflegestatistik 2021 noch nicht vorlagen, sowie einer Bevölkerungsprognose der HessenAgentur, basierend auf den Einwohner:innenzahlen zum 31.12.2021. Zu Frage 1: Nein, da zwischenzeitlich wie vorangehend ausgeführt eine aktuellere Datenbasis vorliegt. Zu Frage 2: Bedingt durch die demographische Entwicklung bekommt auch die vergleichsweise recht "junge" Stadt Frankfurt am Main einen Zuwachs an älteren und hochaltrigen Personen, die eine höhere Wahrscheinlichkeit für Pflegebedürftigkeit haben. Die Gewinnung von Arbeits- und Fachkräften im Bereich der Pflege wird an Bedeutung weiter zunehmen und essenziell, um Pflegebedürftige in den unterschiedlichen ambulanten, teilstationären und stationären Angeboten zu versorgen und um Angebote zur Entlastung pflegender Angehöriger aufrecht zu erhalten. Ganz besonders im Bereich der Pflege leisten bereits jetzt viele Mitarbeitende eine hervorragende Arbeit, die wir in unserem Land nur halten können, weil wir offen für Menschen aus der ganzen Welt bleiben. Unsere Pflege funktioniert bereits jetzt nur dank dieser Menschen, die uns mit Ihrer Vielfalt bereichern. Wenn unser funktionierendes Wirtschafts- und Sozialsystem nicht kollabieren soll, müssen wir dafür sorgen, dass diese Gemeinschaft nicht von einzelnen in Frage gestellt wird. Zu Frage 3: Gemäß dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 09.06.2022, § 1832, wird ein Frankfurter Pflegerat konzeptioniert und initiiert. Zu Frage 4: Siehe Antwort zu Frage 2 und 3. Detaillierte Aussagen und Statistiken der Pflegedienste zur Personalsituation liegen dem Magistrat nicht vor. Zu Frage 5: Das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur liefert seit über zwanzig Jahren im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration ein Arbeitsmarkt-Monitoring für den Pflegebereich, den Hessischen Pflegemonitor. Die dazugehörigen Regionaldossiers enthalten auch Vorausberechnungen zum zukünftigen Fachkräftebedarf.[1] Der Erweiterungs- und Ersatzbedarf an Pflegefachkräften wird nicht getrennt nach ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen ausgewiesen, da die Fachkräfte variabel in beiden Versorgungsarten tätig sein können. Im Hessischen Pflegemonitor wird für Frankfurt am Main ein altersbedingter Ersatzbedarf von 369 Vollzeitkräften bis 2030 bzw. 674 Vollzeitkräften bis 2040 ausgewiesen. Hinzu kommt ein demografiebedingter Erweiterungsbedarf von 404 Vollzeitkräften bis 2030 bzw. 939 Vollzeitkräften bis 2040. Zu Frage 6 a - f: Die Rahmenbedingungen (Personalbemessung, Ausbildungsförderung, Integration ausländischer Fachkräfte, Versorgungsstandards usw.) für eine menschenwürdige Pflege und Betreuung in allen genannten Teilbereichen sind durch den Gesetzgeber zu regeln. Wie unter 2. bereits ausgeführt, wird insbesondere der Gewinnung von Arbeits- und Fachkräften im Bereich der Pflege eine essenzielle Bedeutung zukommen. Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Anfrage vom 23.11.2023, A 258 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Soziales und Gesundheit Versandpaket: 28.02.2024 Beratungsergebnisse: 26. Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit am 18.04.2024, TO I, TOP 21 Beschluss: nicht auf TO Die Vorlage B 77 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS) Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt und ÖkoLinX-ELF Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und BFF-BIG (= Kenntnis) Beschlussausfertigung(en): § 4603, 26. Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit vom 18.04.2024 Aktenzeichen: 95
Anfrage zur Situation der Pflegekräfte aus dem Ausland in Frankfurt
Anfrage der KAV vom 05.02.2024, KA 48 Betreff: Anfrage zur Situation der Pflegekräfte aus dem Ausland in Frankfurt Gemäß dem Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) der 27. öffentlichen ordentlichen Plenarsitzung vom 05.02.2024 wird der Magistrat gebeten folgende Fragen zu beantworten: 1. Wie viele Fachkräfte aus den Bereichen Krankenpflege, Altenpflege und Krankenpflegehilfe haben für das Jahr 2023 erstmals einen Aufenthaltstitel in Frankfurt erhalten? 2. Aus welchen Herkunftsländern sind diese Fachkräfte zugewandert? 3. Wie viele dieser Personen haben eine so genannte Fiktionsbescheinigung erhalten? 4. Wie viele dieser Personen haben bisher ihre Rückkehr angekündigt? 5. Wie lange dauerte die Erteilung bzw. Bearbeitung eines Aufenthaltstitels für Pflegefachkräfte in Frankfurt im Jahr 2023 durchschnittlich? 6. Welche Maßnahmen werden ergriffen, um sicherzustellen, dass die Menschenrechte der ausländischen Pflegekräfte in Frankfurt gewahrt werden? 7. Welche Initiativen ergreift die Stadt Frankfurt, um bezahlbaren und angemessenen Wohnraum für diese Gruppe zu fördern? 8. Welche Angebote und Programme gibt es in Frankfurt, um die berufliche Weiterentwicklung dieser Gruppe zu unterstützen? Begründung: Unser Anliegen ist es, sicherzustellen, dass die Menschenrechte der Fachkräfte aus den Bereichen der Kranken-, Altenpflege sowie Pflegehilfe gewahrt werden, die Wohnsituation verbessert wird und Weiterbildungsmöglichkeiten gefördert werden. Insbesondere vor dem Hintergrund des bestehenden Fachkräftemangels in der Pflege halten wir es für unerlässlich, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der ausländischen Pflegekräfte zu optimieren. Die Bewältigung dieses Mangels erfordert nicht nur die Sicherung fairer Arbeitsbedingungen, sondern auch die Schaffung attraktiver Rahmenbedingungen, um ausländische Fachkräfte langfristig in Frankfurt zu binden. Die Gründe für unsere Anfrage liegen somit in der fundamentalen Bedeutung der Menschenrechte, der Lebensqualität durch angemessenen Wohnraum, der Förderung von beruflichen Perspektiven und der gezielten Maßnahmen zur Bewältigung des Fachkräftemangels. Wir streben eine konstruktive Zusammenarbeit an, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen dieser Fachkräfte nachhaltig zu verbessern. Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Stellungnahme des Magistrats vom 26.04.2024, ST 798
Frankfurter Pflegepreis
Bericht des Magistrats vom 05.02.2024, B 56 Betreff: Frankfurter Pflegepreis Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 14.12.2023, § 4033 - E 34/20 CDU/SPD/GRÜNE, B 375/23 - Der Frankfurter Pflegepreis wird 2024 erstmalig ausgelobt. Das Konzept liegt vor und ist bereits veröffentlicht. Der Frankfurter Pflegepreis wird alle zwei Jahre in verschiedenen Hauptkategorien verliehen: Pflegewissenschaft, -pädagogik und -management. Es wird jeweils ein neuer Themenschwerpunkt, zu dem Projekte und Konzepte eingereicht werden können, vorgeschlagen. Das Thema im Jahr 2024 lautet "Wertschätzung in der Pflege". Eine Bewerbung für die diesjährige Vergabe kann bis zum 29.02.2024 eingereicht werden, die Verleihung wird am 7. Mai 2024 stattfinden. Das angehängte Konzept erläutert die Punkte Zielsetzung, Ausschreibung/Bearbeitung, Turnus der Preisvergabe, Kategorie und Auszeichnung/Preisgeld, Bestimmung Zielgruppen & Teilnahmeberechtigte, Teilnahmebedingungen, Bewerbungsverfahren & Bewertungskriterien sowie Bekanntgabe und Preisverleihung. Dem Konzept ist zudem eine Vorlage für ein Exposé zur Bewerbung angehängt. Anlage _Konzept_Expose (ca. 139 KB) Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Etatantrag vom 21.02.2020, E 34 Bericht des Magistrats vom 06.10.2023, B 375 Bericht des Magistrats vom 07.06.2024, B 229 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Soziales und Gesundheit Versandpaket: 07.02.2024 Beratungsergebnisse: 25. Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit am 07.03.2024, TO I, TOP 12 Beschluss: nicht auf TO Die Vorlage B 56 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis, da der Magistrat um Vorlage eines abschließenden Berichts nach der erstmaligen Verleihung des Pflegepreises gebeten wird. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS) Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., AfD und FRAKTION (= Kenntnis) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Kenntnis) Beschlussausfertigung(en): § 4522, 25. Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit vom 07.03.2024 Aktenzeichen: 53-3
Seniorengerechte Bänke im Bachforellenweg am Westhafen
Stellungnahme des Magistrats vom 26.01.2024, ST 167 Betreff: Seniorengerechte Bänke im Bachforellenweg am Westhafen Vorläufige Stellungnahme: Bei den Bänken im Bachforellenweg handelt es sich um einen Sondertyp, der nicht in der angeregten Form ergänzt werden kann. Um der Anregung zu entsprechen, kann der Magistrat jedoch die vorhandenen Sitzmöglichkeiten im Bachforellenweg um vier seniorengerechte Sitzbänke im Abstand von rund 60 bis 80 Metern ergänzen. Dem Magistrat liegen aktuell bereits Beschwerden aus der Anwohnerschaft gegen weitere Sitzbänke in diesem Bereich vor. Bevor die Bänke aufgestellt werden, bittet der Magistrat daher nochmals um ein deutliches Signal von Seiten des Ortsbeirats. Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Anregung an den Magistrat vom 12.09.2023, OM 4407
Bürgerkoffer anschaffen - mobilitätseingeschränkte Personen unterstützen
Anregung an den Magistrat vom 26.01.2024, OM 5060 entstanden aus Vorlage: OF 993/5 vom 06.01.2024 Betreff: Bürgerkoffer anschaffen - mobilitätseingeschränkte Personen unterstützen Der Magistrat wird gebeten, sogenannte Bürgerkoffer anzuschaffen und einzusetzen, um die Beantragung von Dienstleistungen beim Bürgeramt zukünftig einfacher zu ermöglichen. Dieser mobile Bürgerservice soll schwerpunktmäßig in Einrichtungen mit nicht oder nur eingeschränkt mobilen Bürgerinnen und Bürgern zum Einsatz kommen. Begründung: Insbesondere mobilitätseingeschränkte Personen haben häufig Schwierigkeiten, Dienstleistungen beim Bürgeramt zu beantragen. Macht eine mobilitätseingeschränkte Person von ihrem Recht auf Ausstellung oder Verlängerung eines Ausweisdokumentes Gebrauch, ist in Frankfurt derzeit ein solcher Verwaltungsvorgang per Hausbesuch nicht möglich. Der mobile Bürgerservice soll schwerpunktmäßig in Einrichtungen mit nicht oder nur eingeschränkt mobilen Bürgerinnen und Bürgern zum Einsatz kommen. In diesen Einrichtungen sollen bevorzugt Sammeltermine mit den jeweiligen Leitungen vereinbart werden. Der Bürgerkoffer ermöglicht die standortunabhängige, flexible und damit deutlich niedrigschwelligere Beantragung von Dienstleistungen des Bürgeramtes. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 5 Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Stellungnahme des Magistrats vom 17.06.2024, ST 1251 Beratung im Ortsbeirat: 5 Beratungsergebnisse: 30. Sitzung des OBR 5 am 07.06.2024, TO I, TOP 5 Beschluss: a) Es dient zur Kenntnis, dass eine schriftliche Stellungnahme des Magistrats nicht vorliegt und ein Vertreter des Magistrats in der Sitzung nicht zugegen war. b) Der Magistrat wird hiermit unter Hinweis auf § 4 Absatz 10 GOOBR an die Erledigung der Angelegenheit erinnert. Abstimmung: Einstimmige Annahme Aktenzeichen: 23-2
Mit der gesamtstädtischen Digitalisierungsstrategie „Smart-City-Strategie“ möchte die Stadt nach eigener Aussage eine po
Frage vom 25.01.2024, F 2158 Mit der gesamtstädtischen Digitalisierungsstrategie "Smart-City-Strategie" möchte die Stadt nach eigener Aussage eine positive digitale Zukunftsvision mit entsprechenden Rahmenbedingungen in der Stadt Frankfurt schaffen, Entwicklungen vorantreiben, Synergien schaffen und die Zusammenarbeit in den unterschiedlichen Lebensbereichen fördern. Ich frage den Magistrat: In welcher Weise berücksichtigt die "Smart-City-Strategie" ältere Mitbürger*innen, die oftmals ungeübt im Umgang mit der Digitalisierung ihrer Umwelt sind? Antwort des Magistrats: Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin Arslaner, sehr geehrte Frau Stadtverordnete Dalhoff, meine Damen und Herren! Einer der zentralen Leitsätze der Smart-City-Strategie lautet: "Wir entwickeln die Smart City Frankfurt mit allen und für alle." Dies umfasst selbstverständlich auch Seniorinnen und Senioren. So ist in der Strategie im Weiteren konkretisiert: "Eine smarte Stadt oder eine smarte Region wird ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen so gestalten, dass alle Bewohnerinnen und Bewohner - egal in welcher Altersgruppe, mit welcher formalen Aus- und Fortbildung, in welcher Einkommenskategorie und mit welchen Kenntnissen über die Funktionsweise der Online-Welt - davon profitieren können. Dies spielt insbesondere bei Seniorinnen und Senioren eine große Rolle, die von technischer Unterstützung profitieren können." In der konkreten Arbeit spiegelt sich dieser breite, an alle Bevölkerungsgruppen gerichtete Ansatz etwa durch Veranstaltungsformate wie das jährliche Smart City Forum wider, an dem sich Frankfurterinnen und Frankfurter jeglichen Alters beteiligen können. Durch eine Kooperation mit der Volkshochschule im vergangenen Jahr konnte speziell die ältere Zielgruppe angesprochen und über die Smart City Frankfurt informiert werden. Zudem existieren verschiedene Kurse der Volkshochschule für Seniorinnen und Senioren zu den Themenbereichen "Computer und Internet" sowie "Mobilgeräte". Darüber hinaus werden vom Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe zahlreiche Internetcafés als Ort der Begegnung für Seniorinnen und Senioren betrieben. Insgesamt besteht damit ein breites Angebot für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Antragstellende Person(en): Stadtv. Ayse Zora Marie Dalhoff Vertraulichkeit: Nein
Der Antrag NR 821/23 wurde unter anderem mit der Begründung abgelehnt, dass man bereits genug zur Sicherung der sozialen
Frage vom 25.01.2024, F 2156 Der Antrag NR 821/23 wurde unter anderem mit der Begründung abgelehnt, dass man bereits genug zur Sicherung der sozialen Infrastruktur getan habe. Leider hat die GFFB gGmbH Seniorenagentur Frankfurt - mangels ausreichender Förderung - ihren, digitalen, Betrieb eingestellt. Die digitalen Informationsmöglichkeiten der Stadt sind ausbaufähig, zum Beispiel nimmt man auf eine Broschüre "Stadtteil-Service-Sachsenhausen" aus dem Jahr 2018 Bezug. Ich frage den Magistrat: Bis wann kann man damit rechnen, dass - aktualisierte - Broschüren zum Thema "StadtteilService" als Download auf den städtischen Seiten zur Verfügung stehen? Antwort des Magistrats: Seit Mitte 2023 gibt es die "Frankfurter Plattform 55+", eine digitale Informationsplattform, die auf Initiative des Seniorenbeirats von der Stadt Frankfurt am Main mit der VHS Frankfurt ins Leben gerufen wurde. Hinter der Plattform steht ein Netzwerk aus Frankfurter Ämtern und Akteur:innen, Vereinen und Trägern der Altenhilfe. Die Netzwerkpartner:innen stellen sich auf der Plattform vor, bieten Kontaktmöglichkeiten an, informieren über ihre Leistungen und Angebote und bewerben Veranstaltungen. Ziel ist es, dass sich die Gruppe der älteren Menschen in Frankfurt, deren Zu- und Angehörige sowie Interessierte über Beratungs-, Unterstützungs- und Veranstaltungsangebote informieren können. Ein besonderes Merkmal der Plattform ist die Suche nach Angeboten nach Stadtteil beziehungsweise Standort. Die Plattform reagiert damit auf den Wunsch einer immer größer werdenden Gruppe älterer Menschen, sich digital komfortabel und zielgerichtet und auch laufend aktuell zu informieren. Die Plattform löst frühere statische Formate auf der Webseite der Stadt Frankfurt, wie die als PDF-Datei bereitgestellte Broschüre "Stadtteil-Service" ab. Dies wird im Rahmen der noch im Aufbau befindlichen Plattform und des laufend weiter zu entwickelnden Netzwerks und Angebots der neuen "Frankfurter Plattform 55+" auch auf der Webseite der Stadt informiert und verlinkt. Antragstellende Person(en): Stadtv. Sabine Fischer Vertraulichkeit: Nein
Anschaffung eines „Bürgerkoffers“
Antrag vom 24.01.2024, NR 858 Betreff: Anschaffung eines "Bürgerkoffers" Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, 1. bei der Bundesdruckerei sogenannte "Bürgerkoffer" für die Stadt zu erwerben; 2. eine ausreichende Zahl an städtischen Mitarbeitern für den Umgang mit dem Bürgerkoffer zu qualifizieren; 3. diesen mobilen Bürgerservice schwerpunktmäßig in Einrichtungen mit nicht oder nur eingeschränkt mobilen Bürgern bekannt zu machen und 4. zukünftig Hausbesuche für mobilitätseingeschränkte Bürger vorzusehen und diesen somit die Erledigung ihrer Amtsgeschäfte ohne aufwendigen, teuren und gesundheitsgefährdenden Transport zu ermöglichen. Begründung: Vor wenigen Wochen wurde der Fall einer Bürgerin bekannt, die im Liegendtransport, den sie selbst finanzieren musste, ins Bürgeramt gebracht wurde, weil sie eine Ausweisverlängerung wünschte. Die Bemühungen ihrer Tochter, den Verwaltungsakt bei der Betroffenen zuhause zu erledigten, waren gescheitert. Für solche Zwecke oder auch Einsätze in Seniorenanlagen, Gefängnissen uvm. ist der sogenannte "Bürgerkoffer" vorgesehen, der mit allen amtlichen und technischen Notwendigkeiten ausgerüstet ist. Auf eine Frage an den Magistrat (F 1996/23) antwortete die zuständige Dezernentin, die Bundesdruckerei brauche sehr lange, um zu liefern und außerdem sei Personal für Hausbesuche nicht verfügbar. Deutschlandweit ist der Bürgerkoffer das derzeit populärster Beispiel für einen flexibleren Umgang der Behörden mit den Bürgern. Diese Flexibilität auch in Frankfurt zu praktizieren, ist dringend geboten. Antragsteller: CDU Antragstellende Person(en): Stadtv. Claudia Korenke Stadtv. Verena David Stadtv. Christina Ringer Stadtv. Christian Becker Stadtv. Sabine Fischer Stadtv. Martin-Benedikt Schäfer Vertraulichkeit: Nein Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Personal, Sicherheit und Digitalisierung Ausschuss für Soziales und Gesundheit Ausschuss für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa Versandpaket: 31.01.2024 Beratungsergebnisse: 24. Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit am 15.02.2024, TO I, TOP 8 Bericht: TO II Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Die Vorlage NR 858 wird abgelehnt. Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Volt, FRAKTION und ÖkoLinX-ELF gegen CDU, LINKE. und AfD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Annahme) 24. Sitzung des Ausschusses für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa am 22.02.2024, TO I, TOP 6 Bericht: TO II Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Die Vorlage NR 858 wird abgelehnt. Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., AfD und FRAKTION (= Annahme) sowie ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Annahme) 24. Sitzung des Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung am 26.02.2024, TO I, TOP 9 Bericht: TO II Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Die Vorlage NR 858 wird abgelehnt. Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., AfD und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION, BFF-BIG und Gartenpartei (= Annahme) 29. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 29.02.2024, TO II, TOP 14 Beschluss: Die Vorlage NR 858 wird abgelehnt. Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., AfD, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und Gartenpartei (= Annahme) Beschlussausfertigung(en): § 4483, 29. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vom 29.02.2024 Aktenzeichen: 23-2
Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern - assistive Technologien erforschen
Antrag vom 23.01.2024, NR 847 Betreff: Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern - assistive Technologien erforschen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten: 1. welche Studien und Praxiserfahrungen es bereits beim Einsatz von Robotik und Exoskeletten in der Pflege gibt. 2. welche Kosten für solche Einsätze entstehen und wie diese finanziert werden können. 3. ob und wenn ja inwiefern in Kooperation mit einer passenden Fachinstitution − vorzugsweise mit der University of Applied Sciences − ein Modellprojekt im Bereich assistive Technologien in einem Pflegeheim und/oder mit einem ambulanten Pflegedienst - vorzugsweise mit einem Exoskelett oder einem Roboter in Frankfurt - umgesetzt werden kann. Dies soll unter Angabe der Kosten geschehen. Auch die Möglichkeit weiterer Kooperationspartner, Finanzierungsmodelle etc. soll in diesem Zuge geprüft werden. 4. welche Pflegeeinrichtungen oder auch ambulanten Dienste in Frankfurt an dem Modellprojekt Interesse hätten und über die notwendigen technischen sowie digitalen Voraussetzungen für eine Umsetzung verfügen. Begründung: Bereits seit Jahren gibt es in der Pflege einen Fachkräftemangel. Dem steht durch den demografischen Wandel ein rasant wachsender Bedarf an pflegendem Personal gegenüber. Die immer weiter steigenden Anforderungen an die Pfleger*innen, Zeitdruck, Überstunden, fehlende Erholungsmöglichkeiten, körperliche und emotionale Belastungen etc. machen deutlich, dass die Pflegebranche neue Wege finden muss, um das Pflegepersonal in ihrem Beruf zu halten, zurückzuholen oder neu zu gewinnen. Damit das gelingt, müssen vor allem auch die Arbeitsbedingungen in Pflegeheimen deutlich verbessert werden. Eine entlastende Möglichkeit könnten assistive Technologien wie zum Beispiel Roboter oder Exoskelette sein. Roboter können Routineaufgaben übernehmen und dem pflegenden Personal damit mehr Zeit geben, sich direkt mit den pflegebedürftigen Menschen auszutauschen. Also genau das zu tun, wofür sie ihren Beruf ergriffen haben: Die Menschen zu pflegen und auf ihre individuellen Bedürfnisse eingehen zu können. Der Mensch steht wieder im Mittelpunkt, nicht die Routineaufgabe und die Zeit, die laut Kostenabrechnung dafür zur Verfügung steht. Zu den täglichen Routinen der Pflegefachkräfte gehört auch das ständige Heben von Menschen, Transportieren von schweren Lasten oder langes Stehen. Hier können sie von Exoskeletten unterstützt werden, die ihre Arbeit und die daraus entstehenden körperlichen Belastungen reduzieren. Gleichzeitig kann der Einsatz von Robotern oder Exoskeletten vor allem junge Menschen ansprechen und ein Anreiz für sie sein, eine Ausbildung im Pflegebereich zu beginnen. Denn Pflegefachkräfte werden weiterhin dringend benötigt - auch wenn sie in Zukunft in der ein oder anderen Tätigkeit eventuell von Robotern unterstützt werden. Denn Roboter oder Exoskelette sollen den Pflegern*innen nur assistieren, sie in ihrem Arbeitsalltag entlasten und sie auf keinen Fall ersetzen. In der ambulanten Pflege könnten die Roboter sogar eine Möglichkeit sein, damit Menschen länger selbstbestimmt in ihrer Wohnung leben können - auch dies könnte ein neuer Weg für die Pflege sein, der mithilfe eines Modellprojekts geprüft werden kann. Antragsteller: GRÜNE SPD FDP Volt Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Bericht des Magistrats vom 13.05.2024, B 179 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Soziales und Gesundheit Versandpaket: 24.01.2024 Beratungsergebnisse: 24. Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit am 15.02.2024, TO I, TOP 7 Bericht: TO II Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Vorlage NR 847 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt und FRAKTION gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Annahme) Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung) 29. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 29.02.2024, TO II, TOP 6 Beschluss: Der Vorlage NR 847 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt, FRAKTION und BFF-BIG gegen CDU und Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung) sowie ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) Beschlussausfertigung(en): § 4476, 29. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vom 29.02.2024 Aktenzeichen: 53-5
Systematische Benachteiligung von Rentnern beenden
Antrag vom 22.01.2024, OF 842/2 Betreff: Systematische Benachteiligung von Rentnern beenden Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, die mit der Vorlage M 227 zu verabschiedende Eintrittspreisregelung dahingehend ergänzen, daß unter Punkt 1.2 der Anlage in der Liste der zu ermäßigten Eintrittspreisen berechtigten Personengruppen auch Rentner aufgenommen werden. Begründung: Rentner leiden sehr viel mehr als andere Personengruppen unter den extremen Preissteigerungen, die in den letzten Jahren das Leben verteuert haben. Miete, Energie, Lebensmittel, Verkehr - alles hat sich extrem verteuert. Bei den in Deutschland ohnehin im Vergleich zu benachbarten Ländern niedrigen Renten und den seit Jahren weit hinter den Preissteigerungen zurückbleibenden Rentenanpassungen können sich viele Rentner die hohen Eintrittspreise in Museen nicht mehr leisten. Bei der großen Zahl zu ermäßigten Eintrittspreisen berechtigter Personengruppen bleibt unverständlich, warum gerade die am meisten von der Inflation betroffene Gruppe der Rentner ausgeschlossen werden soll. Antragsteller: BFF Vertraulichkeit: Nein Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 18.12.2023, M 227 Beratung im Ortsbeirat: 2 Beratungsergebnisse: 27. Sitzung des OBR 2 am 22.01.2024, TO I, TOP 53 Beschluss: 1. a) Die Vorlage M 227 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage ebenfalls zurückzustellen. 2. Die Vorlage OF 842/2 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme 28. Sitzung des OBR 2 am 19.02.2024, TO I, TOP 43 Beschluss: 1. Der Vorlage M 227 wird zugestimmt. 2. Die Vorlage OF 842/2 wird abgelehnt. Abstimmung: zu 1. GRÜNE, CDU, SPD, FDP und BFF gegen LINKE. und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) zu 2. GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE. und ÖkoLinX-ARL gegen BFF (= Annahme)
Seniorenwohnlage im Bereich Bonifatiusstraße/Talstraße/Kalbacher Hauptstraße
Antrag vom 20.01.2024, OF 484/12 Betreff: Seniorenwohnlage im Bereich Bonifatiusstraße/Talstraße/Kalbacher Hauptstraße Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten zu prüfen, ob die zurzeit als landwirtschaftlich genutzte Fläche in dem Bereich "Bonifatiusstraße/Talstraße/Kalbacher Hauptstraße" für eine Seniorenwohnanlage geeignet ist. Foto: Google Maps Begründung: Der Ortsbezirk Kalbach verfügt im Seniorenwohnbereich über keinerlei Angebote. Im Hinblick auf hiesige gemischte Bevölkerungsstruktur und einem steigenden Bedarf an barrierefreien und seniorengerechten Wohnungen ist auch ein entsprechendes Angebot in Kalbach vonnöten. Dieses neue Angebot würde es damit Kalbacherinnen und Kalbachern ermöglichen in ursprünglicher Wohnortnähe leben zu können. Darüber hinaus ist in diesem Bereich eine gute Anbindung an den ÖPNV vorhanden. Antragsteller: SPD Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 12 Beratungsergebnisse: 27. Sitzung des OBR 12 am 23.02.2024, TO I, TOP 12 Beschluss: Die Vorlage OF 484/12 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. Abstimmung: Einstimmige Annahme 28. Sitzung des OBR 12 am 15.03.2024, TO I, TOP 6 Beschluss: Die Vorlage OF 484/12 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. Abstimmung: Einstimmige Annahme 29. Sitzung des OBR 12 am 26.04.2024, TO I, TOP 6 Beschluss: Die Vorlage OF 484/12 wurde zurückgezogen.
Offene Seniorenarbeit für Migrant*innen
Bericht des Magistrats vom 19.01.2024, B 33 Betreff: Offene Seniorenarbeit für Migrant*innen Vorgang: A 250/23 ÖkoLinX-ELF In unserer multikulturellen Stadt, in der mehr als die Hälfte der Einwohner:innen internationale Familienbeziehungen hat, ist es für den Magistrat ein Selbstverständnis, auch in der Gruppe der Senior:innen eine Integration und Teilhabe von Migrant:innen zu fördern. Das Rathaus für Senioren als spezialisierte Anlaufstelle für ältere Menschen und ihre Angehörigen in Frankfurt, mit einem breiten Angebot zu unterschiedlichen Lebenssituationen und Bedarfen, steht allen Frankfurter:innen offen. Im Austausch auch mit dem Seniorenbeirat der Stadt Frankfurt werden regelmäßig Ansätze überprüft, Zugänge niedrigschwellig zu gestalten und Netzwerke zu fördern, die alle Bevölkerungsgruppen in Frankfurt erreichen. Dies bezieht sich sowohl auf die vorgehaltenen Beratungsangebote als auch auf die regelmäßigen Programmangebote, die sich an Senior:innen richten (z.B. Aktionswochen Älterwerden). Dies vorangestellt, beantworten wir die Fragen wie folgt: Zu Frage 1 und 2: Der Magistrat, hier das Jugend- und Sozialamt, bezuschusst in dem genannten Förderfeld die in der Anfrage genannten, nachfolgenden Träger in Höhe von: Träger Einrichtung jährliche Förderung in € (HH Jahr 2022) Caritas Senior:innentreff OASI 66.774 DRK Spanischer Treff und HIWA 147.589 Infrau e.V Integration von Migrant:innen/Frauen mit Fluchterfahrung ab 50 Jahre 23.126 Pro Seniore e.V. Pro Seniore 5.700 Türkisches Volkshaus Selbsthilfeprojekt Café (H)alteplatz Die Kosten für das Selbsthilfeprojekt sind in der Gesamtförderung des Trägers von 80.057 enthalten Zu Frage 3: Es handelt sich bei der Zuwendung für den Verein Pro Seniore um eine ausschließliche Förderung der Mietkosten, deren Höhe sich auf 6.000 € p.a. beläuft. Weitere Kosten wurden von Seiten des Trägers im Rahmen des Zuwendungsverfahrens bislang nicht geltend gemacht. Im Zuwendungsantrag 2024 wurden erstmals Personalkosten in Höhe von 6.600 € dargestellt und damit beantragt. Dieser Antrag befindet sich aktuell in der Prüfung, die voraussichtlich Anfang 2024 abgeschlossen sein wird. Zu Frage 4: Die jährliche Gesamtfördersumme des Frankfurter Verband für die offene Altenhilfe (Betrieb von Begegnungszentren) im Jahr 2022 betrug 4.335.122 €. Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Anfrage vom 19.10.2023, A 250 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Soziales und Gesundheit Ausschuss für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa Versandpaket: 24.01.2024 Beratungsergebnisse: 24. Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit am 15.02.2024, TO I, TOP 17 Bericht: TO II Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Die Vorlage B 33 dient zur Kenntnis. Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt und FRAKTION gegen ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG und Gartenpartei (= Kenntnis) 24. Sitzung des Ausschusses für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa am 22.02.2024, TO I, TOP 10 Bericht: TO I Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Die Vorlage B 33 dient zur Kenntnis. Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt und FRAKTION gegen ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Kenntnis) 29. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 29.02.2024, TO I, TOP 12 Beschluss: a) Die Vorlage B 33 dient zur Kenntnis. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Brillante, Gannoukh und Telyakar sowie von Bürgermeisterin Dr. Eskandari-Grünberg dienen zur Kenntnis. Abstimmung: zu a) GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt, FRAKTION und BFF-BIG gegen ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung) Beschlussausfertigung(en): § 4469, 29. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vom 29.02.2024 Aktenzeichen: 51
Neujahrsempfang auch für ehrenamtliche Amtsträgerinnen und Amtsträger
Anregung an den Magistrat vom 19.01.2024, OM 4986 entstanden aus Vorlage: OF 475/12 vom 08.01.2024 Betreff: Neujahrsempfang auch für ehrenamtliche Amtsträgerinnen und Amtsträger Der Magistrat wird gebeten, ab dem Jahr 2025 zu dem Neujahrsempfang der Stadt Frankfurt auch die in den Stadtteilen verwurzelten ehrenamtlichen Amtsträgerinnen und Amtsträger mit einzuladen, insbesondere Senioren- und Kinderbeauftragte sowie Stadt- und Sozialbezirksvorsteher. Begründung: Bislang werden offenbar zwar Stadtverordnete, Mitglieder der Ortsbeiräte und weitere politische Amtsträger zum Neujahrsempfang der Stadt Frankfurt in den Frankfurter Römer eingeladen, für die ehrenamtlichen Amtsträger gilt dies aber offenbar nicht im gleichen Umfang. Neben dem Empfang als eine Form der Anerkennung für geleistete Arbeit bietet dieses jährliche Ereignis auch eine willkommene Gelegenheit zur Vernetzung über die Grenzen von Bezirken und Ämtern hinweg und sollte daher auch den ehrenamtlichen Amtsträgern zugutekommen. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass die tatsächliche Zahl möglicher weiterer Teilnehmerinnen und Teilnehmer spürbar kleiner sein dürfte als die rechnerische Anzahl der infrage kommenden Personen, was nicht nur auf die jeweilige zeitliche Verfügbarkeit zurückzuführen ist, sondern auch auf teilweise Überschneidungen gerade auch mit den bereits eingeladenen Ortsbeiräten. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 12 Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Stellungnahme des Magistrats vom 13.05.2024, ST 928 Aktenzeichen: 51
Maßnahmen zur Bekämpfung der sozialen Isolation älterer Frauen der ersten Einwanderergeneration
Anfrage der KAV vom 15.01.2024, KA 44 Betreff: Maßnahmen zur Bekämpfung der sozialen Isolation älterer Frauen der ersten Einwanderergeneration Gemäß dem Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) der 26. öffentlichen ordentlichen Plenarsitzung vom 15.01.2024 wird der Magistrat gebeten folgende Fragen zu beantworten: In Frankfurt gibt es eine beträchtliche Anzahl älterer Frauen der ersten Einwanderergeneration, die nur begrenzte Deutschkenntnisse erworben haben und deren Ehepartner bereits verstorben sind. Diese Frauen erleben eine soziale Isolation und Einsamkeit. Es ist wichtig zu betonen, dass viele dieser Frauen aufgrund ihrer Lebensumstände oft nicht die Möglichkeit hatten, Deutsch zu erlernen. Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat: 1.Welche speziellen Programme oder Initiativen werden angeboten, um älteren Frauen der ersten Einwanderergeneration, die begrenzte Deutschkenntnisse aufweisen und unter sozialer Isolation leiden, Unterstützung und soziale Kontakte zu bieten? 2.Gibt es Institutionen oder Programme, die darauf abzielen, diesen Frauen, die oft keine Möglichkeit hatten, Deutsch zu lernen, gezielte Unterstützung in ihren Muttersprachen anzubieten, um ihre Integration zu fördern und ihre Isolation zu mildern? In welchen Sprachen werden diese spezifischen Programme oder Initiativen angeboten? Wie werden diese Frauen erreicht und über diese Programme in ihren Muttersprachen informiert? Begründung: Die Dringlichkeit dieser Situation erfordert umgehende Unterstützung für diese Frauen. Wir sind überzeugt, dass gezielte Maßnahmen und Programme ihre soziale Isolation mindern und ihre Integration in die Gemeinschaft fördern können. Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Stellungnahme des Magistrats vom 26.04.2024, ST 797
Bürgerkoffer anschaffen - mobilitätseingeschränkte Person unterstützen
Antrag vom 06.01.2024, OF 993/5 Betreff: Bürgerkoffer anschaffen - mobilitätseingeschränkte Person unterstützen Der Ortsbeirat bittet den Magistrat, sogenannte Bürgerkoffer anzuschaffen und einzusetzen, um die Beantragung von Dienstleistungen beim Bürgeramt zukünftig einfacher zu ermöglichen. Dieser mobile Bürgerservice soll schwerpunktmäßig in Einrichtungen mit nicht oder nur eingeschränkt mobilen Bürgerinnen und Bürgern zum Einsatz kommen. Begründung: Insbesondere mobilitätseingeschränkte Person haben häufig Schwierigkeiten, Dienstleistungen beim Bürgeramt zu beantragen. Macht eine mobilitätseingeschränkte Person von ihrem Recht auf Ausstellung oder Verlängerung eines Ausweisdokumentes Gebrauch, ist in Frankfurt derzeit ein solcher Verwaltungsvorgang per Hausbesuch nicht möglich. Der mobile Bürgerservice soll schwerpunktmäßig in Einrichtungen mit nicht oder nur eingeschränkt mobilen Bürgerinnen und Bürgern zum Einsatz kommen. In diesen Einrichtungen sollen bevorzugt Sammeltermine mit den jeweiligen Leitungen vereinbart werden. Der Bürgerkoffer ermöglicht die standortunabhängige, flexible und damit deutlich niedrigschwelligere Beantragung von Dienstleistungen des Bürgerbüros. Antragsteller: CDU SPD FDP Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 5 Beratungsergebnisse: 26. Sitzung des OBR 5 am 26.01.2024, TO I, TOP 34 Beschluss: Anregung an den Magistrat OM 5060 2024 Die Vorlage OF 993/5 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: Einstimmige Annahme
Schwanheim: Barrierefreiheit Wilhelm-Kobelt-Haus
Antrag vom 27.12.2023, OF 917/6 Betreff: Schwanheim: Barrierefreiheit Wilhelm-Kobelt-Haus Der VdK Hessen/Thüringen, Ortsverband Ffm-Schwanhein wendet sich mit folgendem Anliegen an den Ortsbeirat: In den vergangenen Jahren wurde das Wilhelm-Kobelt-Haus mehrmals mit Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten bedacht. Es wurde im Bereich Heimat- und Geschichtsverein, der sich im vorderen Teil befindet, sogar mit einem Aufzug ausgestattet (dieser ist Barrierefrei zu erreichen), was sehr lobenswert ist. Im hinteren Bereich des Gebäudes, in dem sich die Räumlichkeiten der "Ehrenbeamten" (Sozialbezirksvorsteher, Ortsgericht, Schutzmann vor Ort und VdK-Schwanheim) befinden, ist es für Besucher nur möglich, über eine Treppe vor dem Eingang (ohne Handlauf), sowie über eine Treppe im Gebäude in die 1. Etage zu gelangen. Somit ist es für Personen die auf Gehhilfe bzw. Rollstuhl angewiesen sind, nicht möglich oder nur unter erheblichen Schwierigkeiten, in die 1. Etage zu den Sprechstunden zu gelangen. Dies vorausgeschickt möge der Ortsbeirat beschließen, der Magistrat möge die Barrierefreiheit im Wilhelm-Kobelt-Haus auch im Bereich "Ehrenbeamte" ermöglichen. Begründung: Der Ortsbeirat unterstützt das Anliegen. Antragsteller: GRÜNE Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 6 Beratungsergebnisse: 26. Sitzung des OBR 6 am 16.01.2024, TO I, TOP 24 Beschluss: Anregung an den Magistrat OM 4951 2024 Die Vorlage OF 917/6 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: Einstimmige Annahme
Aufstellung einer seniorengerechten Sitzbank im Bereich Am Tiergarten/Maulbeerstraße
Stellungnahme des Magistrats vom 18.12.2023, ST 2469 Betreff: Aufstellung einer seniorengerechten Sitzbank im Bereich Am Tiergarten/Maulbeerstraße Der Magistrat veranlasst die Aufstellung einer seniorengerechten Sitzbank. Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Anregung an den Magistrat vom 19.09.2023, OM 4468
Pflegeeinrichtung im Neubaugebiet Leuchte
Stellungnahme des Magistrats vom 08.12.2023, ST 2432 Betreff: Pflegeeinrichtung im Neubaugebiet Leuchte Zusammenfassung der Anregung OM 3748 (Anregung nebst Anlage) In der Anregung OM 3748 wird die Idee beschrieben, in dem Neubaugebiet Leuchte "in einem Wohnblock möglichst barrierefrei (EG) eine Tagesstätte für an Demenz erkrankte und geistig behinderte Menschen (die aus Altersgründen keiner Arbeitstätigkeit mehr nachgehen können) einzurichten.(...) Die Möglichkeit, die Tagespflege aus dem EG im 1. Stock durch professionell betreuten Wohnraum und zusätzliche Kurzzeitpflegeplätze zu erweitern, damit für pflegende Angehörige von AUCH ‚jungen' Menschen mit Behinderungen und erhöhtem Pflegebedarf eine 24/7 Notfallbetreuung gegeben ist!" Auch wird eine Erweiterung des Konzepts hin zur Versorgung älterer Menschen beschrieben. Damit skizziert die beschriebene Idee, in einer Einrichtung ein Angebot für Menschen mit Behinderung und/oder Pflegebedarf abzudecken. Das Leistungsspektrum soll sowohl ambulante Angebote als auch stationäre Pflege umfassen. Es werden Angebote für verschiedene Zielgruppen angesprochen, die auf Basis gesetzlicher Bundes- und Landesregelungen von unterschiedlichen öffentlichen Kostenträgern erbracht werden. Erläuterung der gesetzlichen Regelungen Leistungen für Menschen mit Behinderung und Leistungen für pflegebedürftige Menschen sind in unterschiedlichen Gesetzen geregelt. Dies umfasst sowohl die Zuständigkeit für die Erbringung der Leistung als auch die Finanzierung. Menschen mit Behinderung fallen in den Bereich der Eingliederungshilfe. Diese ist eine Sozialleistung, die seit 1. Januar 2020 durch das Bundesteilhabegesetz im Teil 2 des neunten Sozialgesetzbuches geregelt ist. Sie soll Menschen mit einer Behinderung oder von Behinderung bedrohten Menschen helfen, die Folgen ihrer Behinderung zu mildern und sich in die Gesellschaft einzugliedern. Menschen mit Behinderung brauchen oft Unterstützung in verschiedenen Lebensbereichen. Diese Unterstützung soll insbesondere durch Leistungen der Eingliederungshilfe gewährleistet werden. Das Ziel ist eine möglichst selbstbestimmte Teilhabe am Leben. In Tagesstätten finden seelisch behinderte Menschen ein Angebot, das sie individuell fördern und zu einer selbstständigen Lebensweise befähigen soll. Die Leistungen der Eingliederungshilfe werden vom Träger der Eingliederungshilfe erbracht. In Hessen liegt die Zuständigkeit beim Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV Hessen). Ergänzend ab 01.01.2024 auch für Menschen, die erstmalig nach Eintritt in das Rentenalter Leistungen der Eingliederungshilfe beantragen. "Hilfe zur Pflege" ist eine bedarfsorientierte Sozialleistung zur Unterstützung pflegebedürftiger Personen. Sie steht ausschließlich pflegebedürftigen Personen zu, die ihre Pflege nicht mit Hilfe der Pflegekasse, durch eigenes Einkommen oder Vermögen bestreiten können. Das Leistungsangebot umfasst bedarfsorientiert eine ambulante Versorgung zu Hause oder stationäre Hilfen in einer Einrichtung. Die Tagespflege ist eine sogenannte teilstationäre Versorgung, die zeitweise im Tagesverlauf in einer Pflegeeinrichtung erbracht wird. Die Pflegebedürftigen werden meist morgens abgeholt und nachmittags nach Hause zurückgebracht. Die Verhinderungspflege kommt zum Tragen, wenn pflegende Angehörige vorübergehend an der Pflege gehindert sind oder eine Auszeit brauchen. Die pflegebedürftige Person kann dann weiterhin zuhause versorgt werden, nur durch eine oder mehrere andere Personen. Die Kurzzeitpflege in einer stationären Einrichtung dient der Versorgung, wenn die häusliche Pflege zeitweise nicht oder nicht im erforderlichen Umfang erbracht werden kann. Für die Leistungen "Hilfe zur Pflege" ist in Hessen sowohl ambulant als auch stationär die Stadt Frankfurt als örtlicher Sozialhilfeträger zuständig. Einordnung der Anregung OM 3748 in Bezug auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen Menschen mit geistiger Behinderung erhalten Leistungen im Bereich Eingliederungshilfe. Menschen mit Demenz erhalten in der Regel Leistungen aus dem Bereich "Hilfe zur Pflege". Verhandlungen über eine Einrichtung, die sowohl Angebote aus dem Leistungsspektrum "Hilfe zur Pflege" als auch aus dem Leistungsspektrum "Eingliederungshilfe" vorhält, sind mit allen beteiligten Leistungsträgern zu führen. In diesem Fall wären dies neben der Stadt Frankfurt und dem Landeswohlfahrtsverband Hessen die Landesverbände der Pflegeversicherung sowie der Träger, der die Einrichtung projektiert. Für die unterschiedlichen Zielgruppen kommen insbesondere im Bereich der Pflege individuell und bedarfsorientiert unterschiedliche Angebote zum Tragen. Ein Leistungserbringer, der bereit ist, das skizzierte Konzept zu realisieren und auch entsprechende Investitionen zu tätigen (z.B. Bau der Einrichtung), steht vor der Herausforderung, alle geforderten Leistungen für alle beschriebenen Zielgruppen mit den zu beteiligenden Parteien zu verhandeln. Bislang haben sich vergleichbare Ansätze nicht als tragfähig erwiesen. 2018/2019 wurde beispielsweise mit dem Sozialwerk Main-Taunus und dem Frankfurter Verband das Konzept einer gerontopsychiatrischen Tagespflege verhandelt. Durch den Magistrat wurde das Vorhaben unterstützt, da mit diesem Konzept ein passgenaueres Angebot für pflegebedürftige psychisch kranke Menschen realisiert werden sollte. Die Idee war, Personal und Elemente aus der Eingliederungshilfe in einer neu zu eröffnenden Tagespflegeeinrichtung zusammenzubringen. Die Verhandlungen scheiterten leider daran, dass die Vorstellungen und Vorgaben der einzelnen Beteiligten nicht zusammengeführt werden konnten. Übersicht über die bestehenden Angebote der Kurzzeitpflege in Frankfurt sowie zur Situation in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung Die Verfügbarkeit von Einzelzimmern sowie Plätzen der Kurzzeitpflege stellt sich aktuell wie nachfolgend beschrieben dar: In der an Bergen-Enkheim unweit angrenzenden Henry und Emma Budge-Stiftung gibt es sowohl Doppel- als auch Einzelzimmer, auf insgesamt 160 Plätzen entfallen 32 Einzelzimmer. Frei werdende Einzelzimmer werden in der Regel bereits im Pflegeheim im Doppelzimmer lebenden Bewohner:innen angeboten, die den Wunsch geäußert haben, in ein Einzelzimmer umzuziehen. Neu einziehenden Personen können freie Plätze im Doppelzimmer angeboten werden. Das ebenfalls im angrenzenden Stadtteil Seckbach gelegene Hufelandhaus bietet von den verfügbaren 132 Pflegeheimplätzen 74 Plätze im Einzelzimmer und 29 im Doppelzimmer an. Erfahrungsgemäß werden auch hier die freiwerdenden Einzelzimmer den bereits im Pflegeheim im Doppelzimmer lebenden Bewohner:innen, die den Wunsch geäußert haben, in ein Einzelzimmer umzuziehen, angeboten. Neu einziehenden Personen können auch hier freie Plätze im Doppelzimmer angeboten werden. Die 47 Plätze im Hufelandhaus, die in den Wohnpflegebereichen, die auf die Pflege von Menschen mit Behinderung ("Junge Pflege") spezialisiert sind, werden ausschließlich als Einzelzimmer angeboten. Das im angrenzenden Stadtteil Fechenheim befindliche Pflegeheim Heinrich-Schleich-Haus verfügt ausschließlich über Einzelzimmer (90 EZ mit eigenem Bad). Die (Alten-) Pflegeheime in Frankfurt bieten den pflegeversicherten Bürger:innen neben der vollstationären Pflege auch Kurzzeit- und/oder Verhinderungspflege an. Allerdings überwiegend nicht als "buchbare" (ausschließlich dafür vorgehaltene) Kurzzeitpflege, die insbesondere in der Häuslichkeit pflegende Angehörige sehr häufig lang- als auch kurzfristig suchen. Kurzzeit-/Verhinderungspflege wird in Frankfurt regelhaft als sogenannte "eingestreute" Kurzzeitpflege angeboten. D.h. nur ein aktuell freier, geeigneter Platz kann einem aktuell nachfragenden Kurzzeitgast angeboten werden. Zum Zeitpunkt des Bedarfs - sowohl bei älteren Menschen mit Pflegebedarf als auch bei jüngeren Menschen mit geistiger Behinderung - ist zu prüfen, welche freien und geeigneten Kapazitäten verfügbar sind. Informationen zur Situation in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung: Grundsätzlich richten sich die Ausführungen der Anregung OM 3748 auf eine Einrichtung für jüngere Menschen mit geistiger Behinderung. Für geistig behinderte Menschen gibt es in Frankfurt einige betreute Wohnformen, aber auch betreute Wohngruppen bis hin zu Betreuungsangeboten im eigenen Wohnraum. Für Menschen mit körperlichen Behinderungen gibt es in Frankfurt mit dem bereits oben genannten Hufelandhaus eine Pflegeeinrichtung, die über einen spezialisierten Bereich "Junge Pflege" verfügt und Menschen in jüngeren Altersgruppen mit körperlicher Behinderung (Diagnosen wie Zerebralparese, Muskeldystrophie, Spina bifida, Multiple Sklerose, Epilepsie oder Schädel-Hirn-Trauma) und einem hohen Pflege- und Eingliederungsbedarf versorgt. Diese Einrichtung hat in der Regel sehr lange Wartezeiten auf eine Aufnahmemöglichkeit, da die Bewohner:innen dort viele Jahre bzw. Jahrzehnte leben. Insgesamt ist speziell für den Personenkreis jüngere Menschen mit Behinderung aufgrund des sogenannten "Lebensabschnittsmodells" des Hessischen Ausführungsgesetzes zum neunten Sozialgesetzbuch der LWV sowohl für die Beratung als auch die Vermittlung von geeigneten Hilfen und Leistungen im ambulanten wie auch stationären Bereich der Eingliederungshilfe zuständig. Aus Sicht des Jugend- und Sozialamtes nimmt der Anteil der Beratungen für Menschen mit psychischen Erkrankungen zu. Es handelt sich hierbei generell um den Personenkreis der erwachsenen Menschen, nicht nur Menschen über der Regelaltersgrenze. Es geht dabei um multiple Problemlagen, denen nicht nur mit ambulanten Hilfsangeboten begegnet werden kann, sondern weiterführende teil- sowie stationäre Hilfsangebote erfordern. Auch gibt es vermehrt Anfragen von Betroffenen, Angehörigen oder Kliniken, dass nach einem stationären Aufenthalt in der Psychiatrie Plätze für eine stationäre Folgeversorgung fehlen. Insgesamt gibt es einen steigenden Bedarf an vollstationären Angeboten, die über die bestehende Versorgungsstruktur von Alten- und Pflegeheimen hinausgeht. Insbesondere für den Personenkreis der jüngeren Menschen/Erwachsenen fehlen Angebote der stationären und auch teilstationären Versorgung. Die Zuständigkeit für diesen Personenkreis liegt beim LWV. Die Entwicklungsbedarfe im Sinne der Sozialplanung werden im Rahmen der Kooperationsvereinbarung mit dem LWV, der darin vereinbarten AG Sozialplanung und den zweimal jährlich stattfindenden Kooperationskonferenzen eingebracht. Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Anregung an den Magistrat vom 21.03.2023, OM 3748
Aufstellen einer seniorengerechten Sitzbank und Bepflanzungen vor der Liegenschaft Wiener Straße 42
Anregung an den Magistrat vom 24.11.2023, OM 4739 entstanden aus Vorlage: OF 965/5 vom 02.11.2023 Betreff: Aufstellen einer seniorengerechten Sitzbank und Bepflanzungen vor der Liegenschaft Wiener Straße 42 Vorgang: OM 4113/23 OBR 5; ST 2015/23 Der Magistrat wird gebeten, die Aufstellung einer seniorengerechten Sitzbank nebst Müllbehälter und Bepflanzungen vor der Liegenschaft Wiener Straße 42 zu veranlassen. Begründung: In der kürzlich veröffentlichten Stellungnahme des Magistrats vom 02.10.2023, ST 2015, wurde festgestellt, dass die verbleibende Gehwegbreite in diesem Bereich nicht ausreicht, um die vorhandene Aufpflasterung als Parkfläche zu nutzen. Diese Erkenntnis führt zu der Einsicht, dass eine zusätzliche bauliche Gestaltung in diesem Abschnitt erforderlich ist. Der Ortsbeirat wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern in Oberrad auf zusätzliche Sitzmöglichkeiten angesprochen, insofern besteht ein Bedarf auch an der Wiener Straße für zusätzliche Bänke. Die Einrichtung einer Sitzbank und eines Müllbehälters sowie die Bepflanzung eines Teils dieses Bereichs könnten dazu beitragen, die Lebensqualität und die Attraktivität der Umgebung zu steigern. Die Lage vor der Liegenschaft Wiener Straße 42 bietet sich ideal an, um diesen Platz in eine angenehme Aufenthaltszone zu verwandeln. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 5 Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Stellungnahme des Magistrats vom 08.04.2024, ST 692 Beratung im Ortsbeirat: 5 Aktenzeichen: 66-0
Frankfurter Programm „Würde im Alter“ hier: Neufassung
Bericht des Magistrats vom 20.11.2023, B 438 Betreff: Frankfurter Programm "Würde im Alter" hier: Neufassung Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 12.05.2022, § 1595 - B 141/22 - Einleitung Das Frankfurter Programm "Würde im Alter" (FPWiA) besteht seit 22 Jahren. Die aktuelle Förderrichtlinie wurde durch die Stadtverordneten im Juni 2019 (§ 4219) beschlossen. Der wesentliche Leitgedanke ist für die älteren Frankfurter:innen Unterstützungsangebote zu ermöglichen, die ohne das Förderprogramm nicht zur Verfügung stehen würden, d.h. Angebote, die nicht unter die Leistungen in den Sozialgesetzbüchern SGB V, IX , XI und XII fallen. [1] Entwicklung des Förderprogramms und der geförderten Projekte Nachfolgend wird über die Entwicklung des Förderprogramms in den Bereichen "Zugehende Beratung, Betreuung und Begleitung zu Hause" und "Stationär" im Jahr 2022 berichtet. 2022 - Anträge auf Förderung / Projekte Im Jahr 2022 wurden im FPWiA - Zugehend 14 Projekte von neun Trägern mit einer Gesamtsumme in Höhe von 925.156 € [2] gefördert. Anträge für neue Projekte wurden nicht gestellt. Gefördert wurden Projekte, die sich im zweiten oder dritten Förderjahr befanden. Fortgeführt werden konnten: · Die psychosozialen Hilfen für ältere Personen mit psychischen Beeinträchtigungen in den Frankfurter Stadtteilen Westend, Bockenheim, Eckenheim, Eschersheim, Hausen sowie Ginnheim, Bonames, Heddernheim, Praunheim und in der Nordweststadt. [3] · Das Angebot einer zugehenden Beratung zur Förderung der Teilhabechancen und Selbstmanagementkompetenzen für ältere Personen, die psychotrope Substanzen riskant, missbräuchlich oder abhängig konsumieren.[4] · Die Lebensbegleitung für ältere Personen mit einer Zuwanderungsgeschichte aus Italien. [5] · Die zugehende Beratung und psychosoziale Begleitung sowie die Möglichkeit der Teilnahme an Gruppen für die älteren Bürger:innen bzw. für deren An- und Zugehörige in den Frankfurter Stadtteilen Schwanheim, Goldstein, Niederrad, Sachsenhausen, Nied, Höchst und Unterliederbach.[6] · Der ehrenamtliche Besuchs- und Begleitdienst für Männer liebende Männer. [7] · Die Ehrenamtliche Begleitung von isoliert lebenden älteren Frankfurter:innen bei ihrem Weg zur Wiedergewinnung sozialer Kontakte und gesellschaftlicher Teilhabe.[8] · Die Koordination personenzentrierter Assistenzleistungen für ältere Personen in Sachsenhausen und die ehrenamtlich organisierte zugehende Beratung sowie die psychosoziale Begleitung und Betreuung dieses Personenkreises. [9] · Das Projekt für die älteren Bürger:innen mit einer psychischen Erkrankung, die zugehend beraten und betreut werden. Für An- und Zugehörige finden Beratungsangebote in Form von Veranstaltungen, Gruppen und Einzelgesprächen statt. [10] · Das Projekt, in dem ältere Personen mit einer chronischen, nicht heilbaren Krankheit in einem palliativen Setting begleitet werden.[11] · Das Projekt, in dem durch die Begleitung und Unterstützung im Alltag von älteren Personen (die noch in kein Versorgungssetting eingebunden sind) eine Versorgungskontinuität hergestellt wird. Dazu gehört auch das Angebot einer Soforthilfe für die Bürger:innen. [12] · Das Projekt in dem Bürger:innen, die noch nicht pflegebedürftig sind, zugehend zu den Themen Vorsorge, Förderung der Gesundheit und Erhalt der Selbstständigkeit im Alternsprozess beraten werden. [13] · Das Projekt, das Personen mit einer gerontopsychiatrischen Erkrankung und deren An- und Zugehörigen eine zugehende psychologische Beratung sowie Seminare und Gruppenaktivitäten bietet. [14] Am Ende des Förderjahres 2022 wurden insgesamt zwei Projekte beendet. Dies waren folgende Projekte: · Das Projekt der AGAPLESION MARKUS DIAKONIE gGmbH "Seniorenlotsen in Sachsenhausen - Aufsuchende Beratung, psychosoziale Begleitung und Koordination personenzentrierter Assistenzleistungen für ältere Menschen im Stadtteil Sachenhausen". Die Angebote wurden zunehmend bekannt und von den älteren Bürger:innen genutzt, aber nach Rückmeldungen aller Projektbeteiligten und der Nutzenden wurde beschlossen eine aktualisierte Konzeption anhand der vorhandenen Bedarfe zu erstellen. · Das Projekt "Unter die Leute kommen" im Hufeland-Haus Hilfezentrum. Gründe hierfür waren personelle und organisatorische Veränderungen. Da die Trägervertreter:innen weiterhin Bedarf für eine zugehende psychosoziale Unterstützung und Begleitung von älteren Personen mit psychischen Problemlagen im Frankfurter Osten sieht, stellte die bisherige Kooperationspartnerin (Institutsambulanz der Klinik Hohe Mark) einen Projektförderantrag für das Jahr 2023 im FPWiA - Zugehend. Im stationären Bereich des FPWiA wurden 29 Projekte in 25 Einrichtungen von 18 Trägern, davon fünf einrichtungsübergreifende Projekte, mit einer Gesamtsumme in Höhe von 1.322.572 € gefördert. Es wurden vier neue Projekte beantragt, davon ein einrichtungsübergreifendes Projekt. Alle beantragten Projekte waren förderwürdig im Rahmen des FPWiA-Stationär. Fortgeführt werden konnten zudem die Projekte, die bereits in den Jahren 2020 bis 2021 gefördert wurden. Neu beantragt und im Jahr 2022 gefördert wurde: · Ein Projekt in dem die Bewohner:innen in der Pflegeeinrichtung einen Zugang zu digitalen Medien erhalten. [15] · Ein Projekt in dem Maßnahmen durchgeführt werden, die dazu beitragen, dass Gefühle wie z.B. Trauer, Wut oder Ohnmacht in der letzten Lebensphase zum Ausdruck gebracht werden können und miteinander teilbar sind. Dazu werden Rahmenbedingungen entsprechend gestaltet. [16] · Ein Projekt in dem die Maßnahmen der spirituellen Begleitung weiterentwickelt werden. Erarbeitet und implementiert werden spirituelle Rituale, die das Angebot der Kirchengemeinden ergänzen sollen.[17] · Ein Projekt in dem ein Beitrag dazu geleistet wird, dass angehende Pflegekräfte in der generalisierten Ausbildung für ethische Fragestellungen sensibilisiert werden. Um dies zu erreichen, wird das Thema Ethik in die Praxisphase der Pflegeausbildung integriert. [18] Im dritten Jahr der Förderung waren insgesamt folgende 14 Projekte: · Das Projekt in dem die Methoden zur Anregung der Sinneswahrnehmungen der Bewohner:innen (deren Lebensmittelpunkt ihr Zimmer geworden ist) erweitert werden. [19] · Das Projekt in dem die Schaffung einer Tagesoase zur Begleitung und pflegerischen Versorgung für schwerstpflegebedürftige, kognitiv eingeschränkte und überwiegend bettlägerige Bewohner:innen mit dem Schwerpunkt der palliativen Betreuung vorangetrieben wird. [20] · Das Projekt mit dem Thema Diversität im Schwanthaler Carrée. Neben der Fortführung der Angebote für LSBTIQ+ Bewohner:innen wird die Ethnizität und die Religion der Bewohner:innen miteinbezogen.[21] · Das Projekt in dem Interventionsmaßnahmen und Angebote etabliert werden, damit das Thema Gewaltprävention in der Einrichtung umfassend und ganzheitlich bearbeitet werden kann.[22] · Die beiden Projekte in denen Maßnahmen zu den Querschnittsthemen psychische Erkrankungen und Interkulturalität / Migration durchgeführt werden. Im ersten Projekt wird ein Konzept entwickelt, das es ermöglicht, Bewohner:innen mit einer psychischen Erkrankung in einer Weise psychosozial zu begleiten, die ihre individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse berücksichtigt.[23] Im zweiten Projekt wird eine Einzelbegleitung der Bewohner:innen mit einer Zuwanderungsgeschichte ermöglicht. Dies insbesondere für Bewohner:innen, die von einer kognitiven Beeinträchtigung betroffen sind. [24] · Ein Projekt, in dem ein Nachtcafé umgesetzt wird. Der Besuch des Cafés soll den Bewohner:innen, die Schwierigkeiten haben sich an das Leben in einer Pflegeeinrichtung zu gewöhnen, soziale Teilhabe ermöglichen. [25] · Das Projekt in dem Bewohner:innen mit einer psychischen Erkrankung (insbesondere in der Einzugsphase) eine intensive und ihren jeweiligen Fähigkeiten und Wünschen aufgreifende Einzelbetreuung ermöglicht wird.[26] · Die Projekte zur Gewaltprävention in den Pflegeinrichtungen Hufeland-Haus und Nellinistift. Unter anderem konnte die Deeskalationsfachkraft bzw. Interventionskraft wieder wohngruppenübergreifend tätig sein.[27] · Die beiden Projekte zur Inklusion mehrfachbelasteter Bewohner:innen im Franziska Schervier Seniorenzentrum sowie im Pfarrer Münzenberger Haus, in dem in Teilprojekten Maßnahmen durchgeführt werden, die einzelne belastende Situationen der Bewohner:innen positiv verändern sollen.[28] · Das Projekt im Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt am Main zur Verbesserung des interkulturellen Milieus.[29] · Das Projekt, dessen Ziel es ist, Situationen der Angst, die Bewohner:innen mit einer psychischen Beeinträchtigung belasten, zu mildern. Gefördert wird die individuelle Wahrnehmungsfähigkeit der Bewohner:innen und die Teilnahme am Leben in der sozialen Gemeinschaft. Auch mögliche Konflikte mit Mitbewohner:innen (ausgelöst durch ein für diese unverständliches und herausfordernd wirkendes Verhalten) sollen reduziert werden. [30] · Das einrichtungsübergreifende Projekt der Evangelischen Suchtberatung. In den kooperierenden Einrichtungen werden Bewohner:innen beraten und begleitet sowie quartalsweise offene Sprechzeiten auch für die Mitarbeitenden sowie An- und Zugehörige angeboten.[31] Am Ende des Förderjahres 2022 wurden insgesamt neun Projekte beendet. Dies waren folgende Projekte: · "Psychische Erkrankungen / Gerontopsychiatrische Erkrankungen: Förderung und Erhalt der psychosozialen Gesundheit", Sankt Konradheim. [32] Im Projekt sollten Maßnahmen durchgeführt werden, die Selbstständigkeit, Orientierung und Handlungsfähigkeit der Bewohner:innen mit einer psychischen / gerontopsychiatrischen Erkrankung fördern und zum Erhalt ihrer psychosozialen Gesundheit beitragen. Es fanden gemeinschaftliche und identitätsstärkende soziale Aktivitäten statt. Insbesondere waren dies Eins-zu-Eins-Betreuungen, die für Bewohner:innen mit Rückzugstendenzen soziale Teilhabe ermöglichen sowie psychiatrischen Interventionen in Form von Fallkonferenzen mit Fachärzt:innen / Psychotherapeut:innen, um nicht-medikamentöse Handlungsoptionen zu finden. · "Gewaltprävention, Versorgung von psychisch kranken Personen", Alten- und Pflegeheim Anlagenring.[33] Im Projekt wurden (vor dem Hintergrund des Themas Gewaltprävention) Maßnahmen, die Bewohner:innen mit psychosozialen Einschränkungen helfen ihren Alltag selbstbestimmt in der Einrichtung zu leben, durchgeführt. Auch nach Projektende finden Fallbesprechungen oder kollegiale Beratungen bei kritischen Situationen in der Pflege und Betreuung statt. Fortgesetzt wird ebenso die psychotherapeutische / psychologische Unterstützung sowie Beratung für die Bewohner:innen und ggf. ihrer Bezugspersonen sowie für die Mitarbeiter:innen. · "Anlassbezogene Fortbildungen und vertiefende Workshops zum Thema Palliative Betreuung in Frankfurter stationären Pflegeeinrichtungen, einrichtungsübergreifendes Projekt", Bürgerinstitut. [34] Die Fortbildungen sowie Workshops fanden in den kooperierenden Pflegeeinrichtungen für die Mitarbeitenden statt. · "Qualifikation Pflegemitarbeiter:innen zu Ethikbeauftragten in Einrichtungen der stationären Altenpflege", einrichtungsübergreifendes Projekt, Frankfurter Ethiknetzwerk.[35] Die Qualifikation ist abgeschlossen. Ausgebildet wurden 11 Ethikbeauftragte. · "Erarbeitung eines ethisch begründeten Praxisleitfadens für psychiatrische Notfälle in Frankfurter Altenpflegeeinrichtungen", einrichtungsübergreifendes Projekt, Frankfurter Ethiknetzwerk.[36] Der erstellte Praxisleitfaden mit Handlungsempfehlungen wurde bei einer Veranstaltung im Mai 2022 vorgestellt. Zudem gibt es ein fortbestehendes Schulungsangebot für die Mitarbeitenden zum Umgang mit psychiatrischen Krisensituationen. · "Zusammenleben mit Menschen mit psychischen Erkrankungen - Verbesserung der Betreuung und Pflege - Kompetenzentwicklung und gemeinsame Konfliktbewältigung", Bürgermeister-Gräf-Haus. [37] Das entwickelte Aufnahmekonzept veränderte die Aufnahmepraxis positiv. Etabliert wurde z.B. eine zugehende Beratung in der eigenen Häuslichkeit / im Krankenhaus vor dem Einzug in die Einrichtung. Insgesamt konnten dadurch auftretende Herausforderungen nach dem Einzug konstruktiv und leichter gelöst werden. Zur Kompetenzerweiterung der Mitarbeitenden wurden Online-Schulungen zum Themenfeld psychische Erkrankungen des höheren Lebensalters durchgeführt. · "Selbstbestimmung und Selbstverantwortung von pflegebedürftigen Menschen im Kontext von Fürsorge und Überfürsorge in der Pflege - Gewaltprävention", Sozial- und Rehazentrum West. [38] Im Projekt wurde bearbeitet, wie die Einschränkung von Entscheidungs- und Handlungsoptionen der Bewohner:innen vermieden werden kann, da Einschränkungen zu Auslösern von Gewaltsituationen werden können oder selbst als Gewalt empfunden werden. Erfolgt ist eine Analyse der Pflegebeziehung, die Betrachtung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, die Veränderbarkeit von Abläufen in der pflegerischen Versorgung und denkbare Alternativen. · "Entwicklung und Umsetzung eines Konzeptes zur Verbesserung der Betreuung und Pflege von Pflegebedürftigen in stationären Einrichtungen unter Berücksichtigung der Superdiversität mit besonderem Schwerpunkt auf die Merkmale Migration, soziale Prägung und sexuelle Identität", Victor-Gollancz-Haus. [39] Das Projekt ist zu einem Organisationsentwicklungsprojekt weiterentwickelt worden. Verfolgt wird eine eigenständige Zielsetzung im Rahmen der Weiterentwicklung des Trägers zu einer diversen Organisation. Die Förderhöhe für alle Projekte im FPWiA umfasste im Jahr 2022 ein Volumen von insgesamt 2.247.728 €. Inhaltliche Weiterentwicklung des Programms 2022 Auswirkungen der Covid-19 Pandemie Um die Ausnahmesituation der Pandemie im Rahmen der Förderung zu berücksichtigen, wurde die maximale Laufzeit der Projekte in beiden Bereichen des FPWiA für ein Jahr verlängert. Dies vor dem Hintergrund, dass die überwiegende Anzahl der Trägervertreter:innen rückgemeldet hatte, dass aufgrund des Auftretens des Corona-Viruses die einzelnen Projekte (unabhängig davon, in welchem Förderjahr sie sich befanden) nicht wie vorgesehen durchgeführt werden konnten. Auswirkungen des Krieges in der Ukraine Im Bereich des FPWiA-Zugehend berichteten die Projektmitarbeiter:innen, dass sich bei den von ihnen begleiteten älteren Bürger:innen Anzeichen einer Retraumatisierung zeigten. Um dem Bedarf an Austausch und Unterstützung gerecht zu werden, wurde die Begleitung in den Projekten entsprechend intensiviert und anpasst. Im stationären Bereich hatte die Aufnahme von Personen mit Pflegebedürftigkeit aus der Ukraine keine Auswirkungen auf die Gestaltung und den Verlauf der Projekte. Im Projekt zur Verbesserung des interkulturellen Milieus im Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde führte der Ausbruch des Krieges zu einer Anpassung des Projektplans. Um im sozialen Miteinander mögliche Konflikte zu begrenzen, wurden Bewohner:innen und geflüchtete ältere Personen aus der Ukraine in der Pflegeeinrichtung interviewt. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen in die Konzeption für eine transkulturelle Organisation einfließen.[40] Fachtag des Frankfurter Programms "Würde im Alter" 2022 Der erste Fachtag[41] fand im September 2022 statt. Die Veranstaltung startete mit Vorträgen zu den Themen psychische Erkrankungen im Alter [42] und Traumen, Retraumatisierung und Traumareaktivierung im Alter. [43] Im Anschluss sammelten die Teilnehmenden Themen (mit dem Focus auf eine Zusammenarbeit in der Altenhilfe) zu denen sie sich anschließend in Kleingruppen austauschten. Erste Ideen dazu, wie weitergearbeitet werden könnte, wurden zu 15 Themen entwickelt. Die Themen wurden später inhaltlich zusammengeführt und sechs Themenbereiche mit Empfehlungen, wie weiterbearbeitet werden könnte, herausgearbeitet. 1. Einsamkeit im Alter, Beratungs- und Begegnungsladen, Offene Begegnungsmöglichkeiten, Intergenerationelle Zusammenarbeit. 2. Versorgung älterer Menschen mit psychischen Auffälligkeiten, Angebote für "Systemsprenger", Medizinische Versorgung im Alter. 3. Wohnen / Barrierefrei, Altersfreundliche Stadt, Füreinander sorgen. 4. Altersfreundliche Stadt, Gemeinsam alt werden mit allen Kulturen, Altersarmut ist weiblich. 5. Akademie des Alterns. Die Weiterarbeit an den Themen und die gewonnenen Erkenntnisse und Handlungsbedarfe können im weiteren Verlauf neue Projekte im Förderprogramm FPWiA anstoßen. Das bisher Erreichte im Frankfurter Programm "Würde im Alter" Nachfolgend wird das Gesamtfördervolumen sowie das Fördervolumen für die beiden Bereiche des FPWiA zusammenfassend dargestellt.[44] Fördervolumen Frankfurter Programm "Würde im Alter - Zugehende Beratung, Betreuung und Begleitung zu Hause" Jahr Projekte Höhe der Förderung 2019 16 1.111.210 € 2020 15 977.728 € 2021 15 985.210 € 2022 14 925.156 € Gesamtförderung 3.999.304 € Fördervolumen Frankfurter Programm "Würde im Alter - Stationär" Jahr Projekte Höhe der Förderung 2019 23 1.286.165 € 2020 22 1.118.145 € 2021 25 1.793,667 € 2022 27 1.322.572 € Gesamtförderung 5.520.549 € Gesamtfördervolumen für die Jahre 2019 bis einschließlich 2022 Frankfurter Programm "Würde im Alter" Jahr Projekte Höhe der Förderung 2019 39 2.397.375 € 2020 37 2.095.873 € 2021 40 2.778.877 € 2022 41 2.247.728 € Gesamtförderung 9.519.853 € Ergebnisse und Nutzen Drei Projekte stehen beispielhaft für den Nutzen älterer Bürger:innen in hochbelasteten Lebenssituationen durch die Maßnahmen im Zugehenden Bereich des FPWiA. [45] "Rosa Paten (Homeworker) - Ehrenamtliche Begleitung": Besuche wurden wieder in vollem Umfang durchgeführt und die Kontaktaufnahme gelang leichter durch die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartner:innen bzw. durch die Eigeninitiative der älteren Männer. Auch Erstkontakte wurden wieder möglich. Neu gewonnen wurden vier Interessenten für die Nutzung des Besuchsdienstes. Drei der Interessenten wurden erfolgreich vermittelt, bei einer vierten Person gelang dies bis zum Jahresende nicht. Insgesamt wurden Ende 2022 zwölf ältere Männer begleitet. "Beistehen Beizeiten! Frühe Palliative Unterstützung für Frankfurter Bürger:innen": Die Nutzer:innen mit einer unheilbaren Erkrankung profitierten von einer frühzeitigen palliativen Versorgung (Early Integration). Es fanden Besuche statt und akute krankheitsbedingte Beschwerden wurden behandelt. Auf Wunsch wurde eine Entscheidungsfindung (z.B. hinsichtlich einer Vorsorgeplanung) unterstützt. Zudem wurden isoliert lebende Nutzer:innen in ambulante, zugehende Hilfen vermittelt oder punktuell Mitarbeiter:innen im freiwilligen sozialen Jahr zur Alltagsbegleitung eingesetzt. Im Jahr 2022 nutzten 65 ältere Personen mit einer chronischen Erkrankung die Begleitung. Sie profitierten von insgesamt 168 Besuchen sowie ca. 520 weiteren Kontakten via E-Mail oder Telefon. Bei sechs Nutzer:innen wurde die Begleitung beendet, da sich ihr gesundheitlicher Zustand stabilisierte. Im Projekt "Gemeinschaft wagen - Initiative gegen Einsamkeit im Alter" besuchten ehrenamtliche Mitarbeitende durchschnittlich zwei Stunden pro Woche ältere Frankfurter:innen, die von sozialer Isolation betroffen sind. Die älteren Personen wurden darin unterstützt, Kontakte zu anderen Menschen aufzubauen und Veranstaltungen zu besuchen. Außerdem erbrachten die Begleiter:innen gelegentlich leichte Hilfeleistungen für die Nutzer:innen im Alltag. Psychosozial begleitet wurden insgesamt 43 ältere Frankfurter:innen und einige von ihnen fanden Möglichkeiten, wieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen (bspw. wieder die U-Bahn zu nutzen). Im stationären Bereich des Frankfurter Programms "Würde im Alter" wird der Nutzen für die Bewohner:innen in den Pflegeeinrichtungen exemplarisch an einem Projekt zu jeweils einem Querschnittsthema dargestellt. [46] Sucht im Alter Im Projekt "Sucht im Alter - Schulungen und zugehende Beratung in stationären Einrichtungen der Altenhilfe" wurden Bewohner:innen im Einzelsetting begleitet und beraten. Ein:e Bewohner:in stabilisierte sich im Verlauf der beratenden Besuche, so dass eine weitere Begleitung nicht mehr nötig war. Außerdem wurden offene Sprechzeiten von den Bewohner:innen, den Mitarbeitenden und den An- und Zugehörigen genutzt. Auch Fallbesprechungen zu riskantem Suchtmittelkonsum von Bewohner:innen fanden statt.[47] Gewalt in der Pflege Im Projekt "Selbstbestimmung und Selbstverantwortung von pflegebedürftigen Menschen im Kontext von Fürsorge und Überfürsorge in der Pflege - Gewaltprävention" wurde die pflegerische Versorgung als eine Beziehung verstanden, die von den pflegenden Mitarbeitern:innen und von den Bewohnern:innen gestaltet wird. Mögliche Konflikte mit dem Potential zu gewalttätigem Handeln, entstehen in dieser Beziehung, wenn die Mitarbeitenden bei zunehmendem Pflegebedarf den Entscheidungsspielraum und die Handlungsoptionen der Bewohner:innen durch eine Überfürsorge einschränken. Bearbeitet wurde daher, wie sich Überfürsorge in der pflegerischen Versorgung vermeiden lässt. Dazu gehörte, dass Bewohner:innen befragt wurden, wie sie ihren Alltag in der Pflegeeinrichtung gestalten. Gefragt wurde außerdem, inwieweit eine pflegerische Unterstützung notwendig ist und was gebraucht wird, um selbstbestimmt leben zu können. Die Erkenntnisse aus der Befragung wurden zur Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten für die Mitarbeitenden genutzt und sollen die Bewohner:innen davor schützen, dass ihre Selbstbestimmung bei einer höheren Pflegebedürftigkeit zunehmend eingeschränkt wird.[48] Psychische Erkrankungen Im Projekt "Betreuung von Menschen mit psychischen Erkrankungen / Beeinträchtigungen und ihre Inklusion" wurde insbesondere für neu in der Einrichtung lebende Bewohner:innen mit psychischen Einschränkungen eine ihren jeweiligen Fähigkeiten und Wünschen entsprechende Begleitung angeboten. Es gab z.B. Angebote, die diesem Personenkreis das Kennenlernen der Einrichtung und der Umgebung ermöglichten (Café Besuche im Stadtteil). Außerdem stand für mindestens sechs Wochen ausreichend Zeit für Gespräche und persönliche Zuwendung zur Verfügung. [49] Palliative Betreuung Im Projekt "Spiritualität und Religion im Zugehen auf den Tod" wurden erste Maßnahmen entwickelt die dazu beitragen, dass die Bewohner:innen in ihrer letzten Lebensphase ihre spirituellen Bedürfnisse ausdrücken können. Vor dem Hintergrund, dass für die Bewohner:innen Spiritualität als ein Zustand zu fassen ist, in dem sie sich geborgen und angekommen fühlen, ermöglichten bspw. therapeutische Öldispersionsbäder, vertrauliche Gespräche oder Spaziergänge im Garten ein Finden der inneren Ruhe. Solche besonderen Momente tragen dazu bei, dass die Bewohner:innen ihre spirituellen Bedürfnisse ausdrücken können. [50] Interkulturalität / Migration Im Projekt "Integration Messeturm - Psychosoziale Begleitung und Betreuung von Bewohner:innen mit einem Migrationshintergrund" wurden Angebote entwickelt die es dieser Personengruppe ermöglicht, Teilhabebarrieren zu überwinden. Bspw. wurden die Bewohner:innen durch eine feste Bezugsperson betreut und ggf. in der jeweiligen Erstsprache angesprochen und begleitet. Des Weiteren wurden Aktivitäten in denen die Sprache nicht im Vordergrund steht (z.B. Bewegungsspiele) angeboten. Außerdem konnten Bewohner:innen in Kleingruppen ihr Herkunftsland vorstellen oder in Back- und Kochangeboten Speisen und Gerichte aus unterschiedlichen Ländern ausprobieren.[51] Inklusion Im Projekt "Inklusion und soziale Teilhabe, Chancengleichheit und diskriminierungsfreier Zugang zu den neuen digitalen Medien für ältere Menschen" konnten Bewohner:innen unter Einsatz des CareTable[52] gemeinsam spielen oder an einem Quiz teilnehmen. Ein zweiter CareTable sowie Tablets wurden von den Bewohner:innen im Einzel-Setting genutzt um bspw. im Internet zu recherchieren. Insbesondere die Bewohner:innen mit Einschränkungen der Sehkraft oder haptischen Einschränkungen profitierten vom Einsatz der CareTables. Im zweiten Halbjahr 2022 wurden die Bewohner:innen individuell zum Umgang mit dem Smartphone, Tablet oder Computer beraten und Mitarbeitende unterstützten bei der Bedienung der Geräte. Unter anderem wurde der Nutzen und der Umgang mit Apps aufgezeigt, Tablet Funktionen optimiert oder Software auf dem Computer installiert. Von Nutzen war für die Bewohner:innen auch, dass in Einzelgesprächen mit den An- und Zugehörigen Verbesserungen im Bereich der visuell unterstützten Telefonie erreicht werden konnten. Zudem konnten die Bewohner:innen durch das Installieren entsprechender Apps das kostenfreie WLAN nutzen.[53] Diversität Im Projekt "Entwicklung und Umsetzung eines Konzeptes zur Verbesserung der Betreuung und Pflege von Pflegebedürftigen in stationären Einrichtungen unter Berücksichtigung der Superdiversität mit besonderem Schwerpunkt auf die Merkmale Migration, soziale Prägung und sexuelle Identität" wurde angenommen, dass unterschiedliche Lebensgewohnheiten und Erfahrungen einen Konsens über den Sinn von Alltagssituationen erschweren können. Deshalb sollte u.a. ein Handbuch erarbeitet werden, dass den Mitarbeitenden konkrete Hilfestellung zum Thema Diversität und Interkulturalität bietet. Im Bearbeitungsprozesses zeigte sich aber, dass es unzureichend ist, das komplexe Thema verkürzt in einem Handbuch darzustellen. Deutlich wurde die Notwendigkeit einer Konzeptentwicklung, da nur so die Komplexität des Themas aufgegriffen und unterschiedliche Wege des Umgangs aufzeigt und so Möglichkeiten eröffnet werden können. Das Projekt wird als Organisationsentwicklungsprozess der Einrichtung fortgeführt und soll zu einer Versorgung der Bewohner:innen führen, die ihre Person in all ihren Facetten berücksichtigt. [54] Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Bericht des Magistrats vom 04.04.2022, B 141 Anfrage vom 09.09.2024, A 307 Bericht des Magistrats vom 13.10.2025, B 388 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Soziales und Gesundheit Versandpaket: 22.11.2023 Beratungsergebnisse: 23. Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit am 18.01.2024, TO I, TOP 12 Beschluss: nicht auf TO Die Vorlage B 438 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS) Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., AfD und Volt Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Kenntnis) Beschlussausfertigung(en): § 4218, 23. Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit vom 18.01.2024 Aktenzeichen: 51
Seniorinnen und Senioren im Frankfurter Süden - Lebensverhältnisse und Angebote betrachten und ausbauen
Stellungnahme des Magistrats vom 20.11.2023, ST 2364 Betreff: Seniorinnen und Senioren im Frankfurter Süden - Lebensverhältnisse und Angebote betrachten und ausbauen Zu Frage 1: Am 31.12.2022 waren 17.019 Personen im Alter von 65 Jahren und mehr im Frankfurter Süden (Stadtteile Niederrad, Oberrad, Sachsenhausen-Nord und Sachsenhausen-Süd [einschließlich Flughafen]) gemeldet. [1] Diese verteilten sich wie folgt auf die Stadtteile: Stadtteil / Gebiet Einwohner:innen 65 Jahre und älter Einwohner:innen insgesamt Anteil Niederrad 4.083 29.184 14,0 % Oberrad 2.496 13.650 18,3 % Sachsenhausen-Nord 4.653 32.734 14,2 % Sachsenhausen-Süd 5.787 29.665 19,5 % Frankfurter Süden insg. 17.019 105.233 16,2 % Frankfurt am Main insg. 121.208 767.609 15,8 % Tabelle 1: Einwohner:innen am 31.12.2022 Der Bevölkerungsanteil der ab 65-Jährigen im Frankfurter Süden liegt mit 16,2 % knapp über dem Durchschnitt der Stadt Frankfurt am Main von 15,8 %. Insgesamt leben 14 % der 65 Jahre und älteren Einwohner:innen im Frankfurter Süden (Anteil an allen ab 65-Jährigen in Frankfurt am Main). Zu Frage 2: Siehe Antwort zu Frage 1. Zu Frage 3: Die Bevölkerungsvorausberechnung, die auf Daten der Bevölkerungsstatistik vom 31.12.2021 basiert, weist für den Frankfurter Süden in der Altersgruppe der 67 Jahre und älteren Menschen folgende Werte aus [2] : Stadtteil / Gebiet Altersgruppe 67 Jahre und älter 31.12.2021 31.12.2025 31.12.2030 Einwohner:innen vorausberechnete Bevölkerung Zuwachs (absolut) Zuwachs (prozentual) vorausberechnete Bevölkerung Zuwachs (absolut) Zuwachs (prozentual) Niederrad 3.568 3.679 111 3,1 % 3.795 227 6,4 % Oberrad 2.202 2.278 76 3,5 % 2.402 200 9,1 % Sachsenhausen-Nord 4.089 4.227 138 3,4 % 4.515 426 10,4 % Sachsenhausen-Süd 5.319 5.425 106 2,0 % 5.630 311 5,8 % Frankfurter Süden insg. 15.178 15.609 431 2,8 % 16.342 1.164 7,7 % Frankfurt insg. 105.863 111.348 5.485 5,2 % 119.031 13.168 12,4 % Tabelle 2 : Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung 2025 und 2030, 67 Jahre und älter Stadtteil / Gebiet Altersgruppe 67 Jahre und älter 31.12. 2021 31.12.2035 31.12.2045 Ein-wohner: innen vorausbe-rechnete Bevölker-ung Zuwachs (absolut) Zuwachs (prozen-tual) vorausbe-rechnete Bevölker-ung Zuwachs (absolut) Zuwachs (prozen-tual) Niederrad 3.568 4.011 443 12,4 % 4.180 612 17,2 % Oberrad 2.202 2.582 380 17,3 % 2.713 511 23,2 % Sachsenhausen-Nord 4.089 4.916 827 20,2 % 5.264 1.175 28,7 % Sachsenhausen-Süd 5.319 5.885 566 10,6 % 6.079 760 14,3 % Frankfurter Süden insg. 15.178 17.394 2.216 14,6 % 18.236 3.058 20,1 % Frankfurt insg. 105.863 128.091 22.228 21,0 % 134.871 29.008 27,4 % Tabelle 3 : Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung 2035 und 2045, 67 Jahre und älter Entsprechend der Bevölkerungsvorausberechnung wird für den Frankfurter Süden in der Bevölkerungsgruppe der ab 67-Jährigen ein Zuwachs von 1.164 Personen bis zum 31.12.2030, von 2.216 Personen bis zum 31.12.2035 bzw. von 3.058 Personen bis zum 31.12.2045 ausgewiesen. Die vorausberechnete prozentuale Zunahme liegt für den Frankfurter Süden mit 20,1 % deutlich unter der Zunahme, die für die Gesamtstadt bis zum 31.12.2045 mit 27,4 % prognostiziert wird. Die geringsten prozentualen Zuwächse werden für Sachsenhausen-Süd (14,3 %) und Niederrad (17,2 %) erwartet. Am stärksten fällt der vorausberechnete prozentuale Zuwachs in Sachsenhausen-Nord (28,7 %) aus. Stadtteil / Gebiet (prozentualer) Anteil der ab 67-Jährigen an allen Einwohner:innen im jeweiligen Gebiet 31.12.2021 31.12.2025 31.12.2030 31.12.2035 31.12.2045 Niederrad 12,7 % 12,6 % 12,7 % 13,2 % 13,4 % Oberrad 16,4 % 16,4 % 17,0 % 17,9 % 18,3 % Sachsenhausen-Nord 12,6 % 12,5 % 13,0 % 13,9 % 14,5 % Sachsenhausen-Süd 18,3 % 17,9 % 18,1 % 18,6 % 18,8 % Frankfurter Süden insg. 14,7 % 14,5 % 14,9 % 15,5 % 15,9 % Frankfurt insg. 14,0 % 14,1 % 14,7 % 15,5 % 16,0 % Tabelle 4: Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung, Bevölkerungsanteile der 67 Jahre und älteren Einwohner:innen Der Bevölkerungsanteil der 67 Jahre und älteren Einwohner:innen soll gemäß der regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung für die Gesamtstadt Frankfurt am Main von 14 % (31.12.2021) auf 16 % (31.12.2045) anwachsen. Für den Frankfurter Süden wird für diese Altersgruppe zunächst eine minimale Abnahme von 14,7 % (31.12.2021) auf 14,5 % (31.12.2025) prognostiziert und danach ein stetiger Anstieg auf 15,9 % (31.12.2045). Der Anteil der 67 Jahre und älteren Einwohner:innen im Frankfurter Süden nähert sich dementsprechend bis zum 31.12.2045 dem gesamtstädtischen Anteil der Altersgruppe an der Gesamtbevölkerung an. Das Durchschnittsalter für die Gesamtstadt Frankfurt am Main lag am 31.12.2021 bei 41 Jahren und soll sich bis zum 31.12.2045 auf 42 Jahre erhöhen. Im Frankfurter Süden soll der Anstieg deutlich geringer ausfallen: von 41,7 Jahren (31.12.2021) auf ebenfalls 42 Jahre (31.12.2045). Zu Frage 4: Die Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit weist für Frankfurt am Main am 15.12.2022 insgesamt 4.640 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte mit Wohnort Frankfurt am Main[3] in der Altersgruppe der ab 65-Jährigen aus. [4] Von diesen haben 1.763 Personen noch nicht die Regelaltersgrenze für eine Altersrente der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung erreicht. Im Frankfurter Süden (Stadtteile Niederrad, Oberrad, Sachsenhausen-Nord und Sachsenhausen-Süd) liegt die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter von 65 Jahren und mehr mit Wohnort Frankfurt am Main bei 670 Personen. 234 dieser Personen haben die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht. Hinzu kommen für die Gesamtstadt 5.991 ab 65-Jährige, die in die Gruppe der "ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten" mit Wohnort Frankfurt am Main fallen (darunter 558 Personen unter der Regelaltersgrenze). Im Frankfurter Süden beläuft sich die Anzahl der ausschließlich geringfügig entlohnt Beschäftigten auf 789 Personen, davon 63 Personen unterhalb der Regelaltersgrenze. Zu Frage 5: Städtisch betriebene oder geförderte soziale Angebote richten sich in der Regel an alle Frankfurter:innen und werden standortübergreifend von den Einwohner:innen frei gewählt und aufgesucht. Das Rathaus für Senioren (Hansaallee 150, 60320 Frankfurt am Main, Tel.: 069 / 212 - 49911) hält eine Vielzahl an Angeboten für Frankfurter Seniorinnen und Senioren bereit. Die Angebote reichen von Freizeit und Erholungsangeboten über Beratungen rund ums Älterwerden bis hin zu der Erbringung von notwendiger finanzieller Unterstützung während eines Heimaufenthaltes. Für einige Angebote des Rathauses für Senioren lassen sich Hausbesuche vereinbaren. Somit sind auch diese vor Ort Angebote ohne Einschränkungen für Menschen im Frankfurter Süden erreichbar. Betreuungsbehörde Die Mitarbeiter:innen der Betreuungsbehörde informieren zum Thema rechtliche Betreuung, beraten und unterstützen rechtliche Betreuer:innen und Betreuungsvereine und unterstützen das Betreuungsgericht. Sie informieren zu Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen und Patientenverfügungen. Sie beglaubigen Vorsorgevollmachten. Im Rahmen der Betreuungsgerichtshilfe werden Hausbesuche durchgeführt. Versicherungsamt Die Mitarbeiter:innen des Versicherungsamtes erteilen Auskünfte in allen Angelegenheiten der Sozialversicherung und nehmen entsprechende Anträge, insbesondere in der gesetzlichen Rentenversicherung, auf. Alle Leistungsberechtigten, die in Frankfurt am Main leben oder arbeiten, können diese Unterstützung kostenfrei in Anspruch nehmen. Zentrale Heimplatzvermittlung Die Mitarbeiter:innen der zentralen Heimplatzvermittlungen geben Antworten auf alle wichtigen Fragen rund um das Thema "Aufenthalt im Pflegeheim" und führen bei Bedarf Hausbesuche durch. Leitstelle Älterwerden - Wohnberatung Die Wohnberatung der Leitstelle Älterwerden berät zum Abbau von Barrieren in Wohnung und Haus, um möglichst selbstbestimmt und mobil das Leben zu gestalten und fortwährend am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Die Beratung ist kostenfrei und kann auf Wunsch bei einem Hausbesuch stattfinden. Es wird auch über finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten zur Umsetzung der Maßnahmen beraten. Im Frankfurter Süden gibt es folgende Angebote und Angebotsstandorte (Stand: 2021/2022): Begegnungsangebote Niederrad Seniorentreff Projekt "60+", kath. Gem. Mutter Vom Guten Rat Bruchfeldstraße 51, 60528 Frankfurt a. M. Bistum Limburg Bischöfliches Ordinariat https://stjakobus-ffm.de/gemeindeleben/senioren/60.htm l Seniorencafé im Altenzentrum Sankt Josef Goldsteinstraße 14, 60528 Frankfurt a. M. Caritasverband Frankfurt e.V. https://stjakobus-ffm.de/gemeindeleben/senioren/senior encaf-im-altenzentrum-st-josef.html Quartiersbüro Niederrad (Caritas) Im Mainfeld 6, 60528 Frankfurt a. M. Caritasverband Frankfurt e.V. https://frankfurt-sozialestadt.de/ Route 55+, Seniorentreff, Evangelische Paul-Gerhardt-Gemeinde Niederrad Kelsterbachstraße 39, 60528 Frankfurt a. M. Evangelischer Regionalverband Frankfurt und Offenbach https://pgg-ffm.ekhn.de/startseite/angebote/55-und-sen ioren/55.html Seniorentreff, kath. Gem. Mutter Vom Guten Rat Kniebisstraße 27, 60528 Frankfurt a. M. Bistum Limburg Bischöfliches Ordinariat https://stjakobus-ffm.de/ Ortsverein Niederrad (DRK) Schwarzwaldstraße 12, 60528 Frankfurt a. M. Deutsches Rotes Kreuz, Bezirksverband Frankfurt am Main e.V. https://www.drkfrankfurt.de/mitwirken/ortsvereine/sued .html Oberrad Seniorenclub evangelische Erlösergemeinde Wiener Straße 23, 60599 Frankfurt a. M. Evangelischer Regionalverband Frankfurt und Offenbach https://erloesergemeinde-oberrad.ekhn.de/startseite/ge meinde/erwachsene-senioren.html Sachsenhausen-Nord Seniorentreff, kath. Gem. St. Bonifatius Holbeinstraße 70, 60596 Frankfurt a. M. Bistum Limburg Bischöfliches Ordinariat https://www.bonifatius-ffm.de/st-bonifatius/ Begegnungs- und Servicezentrum Sachsenhausen West (Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V.) Mörfelder Landstraße 210-212, 60598 Frankfurt a. M. Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V. http://aktiv.frankfurter-verband.de/sachsenhausen-west .html https://frankfurter-verband.de/aktiv-aelterwerden Seniorenclub Evangelische Maria-Magdalena-Gemeinde, Osterkirche Mörfelder Landstraße 214, 60598 Frankfurt a. M. Evangelischer Regionalverband Frankfurt und Offenbach / Evangelische Maria-Magdalena-Gemeinde https://maria-magdalena-gemeinde.de/events/categories/ senioren/senioren-treff/ https://maria-magdalena-gemeinde.de/events/categories/ senioren/ Sachsenhausen-Süd Seniorenclub, kath. Gem. St. Wendel Altes Schützenhüttengäßchen 6, 60599 Frankfurt a. M. Bistum Limburg Bischöfliches Ordinariat https://www.bonifatius-ffm.de/st-wendel/ Quartiersprojekt "Mühlberg Aktiv - Nachbarn sind wir ALLE" (AGAPLESION Mühlberg) Dielmannstraße 26, 60599 Frankfurt a. M. AGAPLESION MARKUS Diakonie gGmbH https://www.markusdiakonie.de/quartiersmanagement Seniorenrestaurant (Bürgermeister Gräf Haus, Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V.) Hühnerweg 22, 60599 Frankfurt a. M. Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V. Begegnungszentrum und Stadtteiltreff Mittlerer Hasenpfad (Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V.) Mittlerer Hasenpfad 40, 60598 Frankfurt a. M. Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V. http://aktiv.frankfurter-verband.de/sachsenhausen-west .html https://frankfurter-verband.de/aktiv-aelterwerden Seniorenclub Evangelische Dreikönigsgemeinde Tucholskystraße 40, 60598 Frankfurt a. M. Evangelischer Regionalverband Frankfurt und Offenbach / Evangelische Dreikönigsgemeinde https://dreikoenigsgemeinde.ekhn.de/veranstaltungen/se nioren.html Beratungsstellen Niederrad Psychosozialer Krisendienst Frankfurt - Bürgerhilfe Sozialpsychiatrie Frankfurt e.V. Bruchfeldstraße 78, 60528 Frankfurt a. M. Bürgerhilfe Sozialpsychiatrie Frankfurt e.V. www.krisendienst-frankfurt.de Schuldnerberatungsstelle Heinrich-Hoffmann-Straße 3, 60528 Frankfurt a. M. Frankfurter Verein für soziale Heimstätten e.V. https://frankfurter-verein.de/einrichtungen-a-dienste. html Die Fleckenbühler Kelsterbacher Straße 14, 60528 Frankfurt a. M. die Fleckenbühler gemeinnütziger und mildtätiger e.V. https://www.die-fleckenbühler.de/therapeutische-gemein schaft/unsere-haeuser/haus-frankfurt/ Sachsenhausen-Nord Multinationale Informations- und Anlaufstelle für EU-Bürger*innen (MIA) Affentorplatz 1, 60594 Frankfurt a. M. Caritasverband Frankfurt e.V. https://www.caritas-frankfurt.de/ich-suche-hilfe/mensc hen-staerken/migration-und-flucht/erwachsene/multinationale-informations-und-anl aufstelle-fuer-eu-buerger-und-buergerinnen-mia/mia-multinationale-informations-u nd-anlaufstelle-fuer-eu-buerger-innen Lazarus Wohnsitzlosenhilfe e.V. Affentorplatz 2, 60594 Frankfurt a. M. Lazarus Wohnsitzlosenhilfe e.V. http://lazarus-frankfurt.de/ Claire - Beratungsbüro für suchtmittelabhängige Frauen Dreieichstraße 59, 60594 Frankfurt a. M. CALLA - Verein zur Förderung der Lebensqualität von Frauen mit Suchtproblemen e.V. https://www.calla-ev.de/seite/438321/beratung.html Suchthilfezentrum Süd Eschenbachstraße 29, 60596 Frankfurt a. M. Jugendberatung und Jugendhilfe e.V. https://jj-ev.de/suchthilfezentrum-frankfurt Fachstelle Sucht-Prävention & Therapie - Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle (PBB) Frankfurt a.M. Metzlerstraße 34, 60594 Frankfurt a. M. Frankfurter Therapieverbund Hessischer Guttempler-Einrichtungen GmbH https://www.suchtberatung-frankfurt.de/beratung.php Sozialrathaus Sachsenhausen Paradiesgasse 8, 60594 Frankfurt a. M. Stadt Frankfurt am Main, Jugend- und Sozialamt https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/ae mter-und-institutionen/jugend--und-sozialamt/sozialrathaus-sachsenhausen Pflege(unterstützungs)angebote, Haushaltshilfen (Anbieter, die zusätzlich im Rahmen des Frankfurter Programmes Würde im Alter geförderte Projekte anbieten, sind grün gekennzeichnet, Stand 2022.) Pflegestützpunkt im Rathaus für Senioren Der Pflegestützpunkt Frankfurt am Main in gemeinsamer Trägerschaft der Pflege- und Krankenkassen (federführend in Frankfurt am Main ist die BAHN BKK) sowie der Stadt Frankfurt am Main ist eine Beratungsstelle rund um das Thema Pflege für die Bürger:innen der Stadt. Die gebündelten Kompetenzen beider Träger stellen umfassende Informationen und Beratung aus einer Hand sicher. Zudem ist die "Lotsenfunktion" des Pflegestützpunktes in das bestehende gut etablierte Beratungs- und Vermittlungssystem der Stadt Frankfurt am Main eine weitere zentrale Aufgabe. Das Beratungsangebot des Pflegestützpunktes richtet sich sowohl an Menschen, die von Pflege und Behinderung bedroht sich, an pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderung sowie deren Angehörige, Freunde, Bekannte etc. und an pflegende Menschen im Allgemeinen. Beratungen im Pflegestützpunkt können persönlich, telefonisch, per Mail oder auf Wunsch des Ratsuchenden auch in der häuslichen Umgebung stattfinden. Zudem besteht die Möglichkeit einer digitalen Beratung im Rahmen einer Videokonferenz. Die Beratung des Pflegestützpunktes ist kostenfrei, unabhängig und verbraucher:innenorientiert. Niederrad Altenzentrum St. Josef Goldsteinstraße 14, 60528 Frankfurt a. M. Caritasverband Frankfurt e.V. https://www.caritas-frankfurt.de/ich-suche-hilfe/senio ren-und-pflege/pflege/pflegeheime/altenzentrum-st.-josef Hilfenetz Niederrad Goldsteinstraße 14 B, 60528 Frankfurt a. M. Caritasverband Frankfurt e.V. https://www.caritas-frankfurt.de/ich-suche-hilfe/senio ren-und-pflege/haushaltshilfe/nachbarschaftshilfe Alzheimer Gesellschaft Frankfurt am Main - psychologische Beratung in den nördl. Stadtteilen und Kalbach - Demenzzentrum Heinrich-Hoffmann-Straße 3, 60528 Frankfurt a. M. Alzheimer Gesellschaft Frankfurt am Main e.V. https://www.frankfurt-alzheimer.de/ Alloheim Seniorenresidenz Mainpark Schleusenweg 26, 60528 Frankfurt a. M. Alloheim Senioren-Residenzen SE, C.A.R.E. Holding SE & Co. KG https://www.alloheim.de/residenz/alloheim-senioren-res idenz-mainpark-frankfurt-main/ Zentrum für körperlich Schwerbehinderte Schwarzwaldstraße 162, 60528 Frankfurt a. M. Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V. https://frankfurter-verband.de/pflege-fuer-menschen-mi t-behinderung Sachsenhausen-Nord AGAPLESION CURATEAM gGmbH, Ambulante Dienste - Seniorenlotsen Sachsenhausen Adlhochplatz 3, 60594 Frankfurt a. M. AGAPLESION MARKUS Diakonie gGmbH https://frankfurt.de/adressen/agalepsion-curateam-ggmb h-pflegedienst Frankfurter Netzwerk Ethik in der Altenpflege Paul-Ehrlich-Straße 20-22, 60596 Frankfurt a. M. Dr. Senckenbergisches Institut für Geschichte und Medizin Frankfurter http://www.ethiknetzwerk-altenpflege.de/ Pflegeeinrichtung "füreinanderdasein" Schifferstraße 59, 60594 Frankfurt a. M. Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverbandes GmbH https://www.fuereinanderdasein.de/ Alten- und Pflegeheim Marthahaus Schifferstraße 65-67, 60594 Frankfurt a. M. Evangelische Gesellschaft gGmbH http://www.marthahaus-frankfurt.com/ AGAPLESION Wohnen und Pflege im Schwanthaler Carrée Schwantahlerstraße 5, 60594 Frankfurt a. M. AGAPLESION MARKUS Diakonie gGmbH https://www.markusdiakonie.de/wohnen-pflegen/wohnen-mi t-service/schwanthaler-carree Sachsenhausen-Süd Phönix Seniorenzentrum Taunusblick Darmstädter Landstraße 106, 60598 Frankfurt a. M. Phönix Seniorenzentrum Taunusblick GmbH https://frankfurt.de/adressen/phoenix-senioren-und-pfl egezentren-verwaltung-und-betriebsgesellschaft-mbh/phoenix-seniorenzentrum-taunu sblick AGAPLESION Oberin-Martha-Keller-Haus Dielmannstraße 26, 60599 Frankfurt a. M. AGAPLESION MARKUS Diakonie gGmbH https://www.markusdiakonie.de/wohnen-pflegen/pflegeein richtungen/agaplesion-oberin-martha-keller-haus Palliativteam Frankfurt gGmbH - Beistehen: Beizeiten! Frühe palliative Unterstützung Geleitsstraße 14, 60599 Frankfurt a. M. Palliativteam Frankfurt gGmbH https://www.palliativteam-frankfurt.de/beistehen-beize iten-fruehe-palliative-unterstuetzung/ Pflegeeinrichtung Goldbergweg Goldbergweg 85, 60599 Frankfurt a. M. St. Katharinen- und Weißfrauenstift GmbH https://pflege-goldbergweg.de/ Bürgermeister Gräf Haus Hühnerweg 22, 60599 Frankfurt a. M. Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V. http://www.quartierszentrum-bürgermeister-gräf.de/ Hilfenetz Sachsenhausen / Oberrad Ziegelhüttenweg 149, 60598 Frankfurt a. M. Caritasverband Frankfurt e.V. https://www.caritas-frankfurt.de/ich-suche-hilfe/senio ren-und-pflege/haushaltshilfe/nachbarschaftshilfe Frankfurter Programm "Würde im Alter - Zugehende Beratung, Betreuung und Begleitung zu Hause" (Stand März 2023) Die Leitstelle Älterwerden hat die Aufgabe die Angebote des Frankfurter Programms "Würde im Alter - Zugehende Beratung, Betreuung und Begleitung zu Hause" fachlich zu begleiten. In dessen Rahmen werden folgende Angebote stadtweit, beziehungsweise für den Frankfurter Süden angeboten: Alter gemeinsam gestalten - Süd Zugehende psychosoziale Beratung und Begleitung für ältere Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen oder demenziellen Symptomen Sachsenhausen, Niederrad, Goldstein, Schwanheim Caritasverband Frankfurt e.V. Alte Mainzer Gasse 10 60311 Frankfurt a.M. Anke Schück; Tel.: 069-29 82 14 07; E-Mail: anke.schueck@caritas-frankfurt.de Zugehende psychologische Beratung für Menschen mit dementiellen und gerontopsychiatrischen Erkrankungen sowie deren Angehörige Beratung, Seminare und Gruppen zu Demenz - telefonisch, persönlich, zugehend Gesamtes Stadtgebiet Alzheimer Gesellschaft Frankfurt am Main e.V. Heinrich-Hoffmann-Straße 3 60528 Frankfurt a.M. Tel.: 069-67 73 66 33; E-Mail: info@frankfurt-alzheimer.de Homeworker / Rosa Paten - Ehrenamtliche Begleitung Ehrenamtlicher Besuchsdienst für ältere männerliebende Männer und ältere HIV-positive Menschen Gesamtes Stadtgebiet AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. Friedberger Anlage 24 60316 Frankfurt a.M. Norbert Dräger; Tel.: 069-405 86 80; E-Mail: info@frankfurt.aidshilfe.de >>Gemeinschaft wagen>> Initiative gegen Einsamkeit im Alter Regelmäßige Besuchsdienste für sozial isolierte Frankfurter Senior:innen, individuelle Hilfsangebote, Beratung und psychosoziale Betreuung durch gleichbleibende Bezugspersonen Gesamtes Stadtgebiet Diakoniestation Frankfurt am Main gGmbH Battonstraße 26-28 60311 Frankfurt a.M. Hannah Lucassen; Tel.: 069- 25 49 21 96; E-Mail: h.lucassen@epzffm.de "Sucht und Alter" Beratung für Betroffene und Angehörige Gesamtes Stadtgebiet Stiftung Waldmühle Klauerstraße 7 60433 Frankfurt a.M. Harald Spörl; Tel.: 0176-11 55 57 44; E-Mail: harald.spoerl@stiftung-waldmuehle.de Förderung gesellschaftlicher Teilhabe sozial benachteiligter älterwerdender und alter Menschen im Stadtteil Sachsenhausen Verbesserung und Aufbau von Handlungskompetenz unter Einbezug unterstützender, sozialer Bezugssysteme zur Nutzung digital basierter Kommunikations-, Beratungs-, Unterstützungs- und Entlastungsangebote zur gesellschaftlichen Teilhabe Sachsenhausen AGAPLESION Oberin Martha Keller Haus Dielmannstraße 26 60599 Frankfurt a.M. Melanie Labsch; Tel.: 069-60 90 68 12; E-Mail: seniorenlotse@markusdiakonie.de Wohnen (s. auch Frage 8) Niederrad Seniorenwohnanlage Am Poloplatz 6, 60528 Frankfurt a. M. Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Frankfurt e.V. Seniorenwohnanlage Im Mainfeld 16, 60528 Frankfurt a. M. WOHNHEIM GmbH Rehazentrum Niederrad - Wohngruppe Im Mainfeld I Im Mainfeld 17, 60528 Frankfurt a. M. Frankfurter Verein für soziale Heimstätten e.V. Rehazentrum Niederrad - Wohngruppe Im Mainfeld II Im Mainfeld 3, 60528 Frankfurt a. M. Frankfurter Verein für soziale Heimstätten e.V. Rehazentrum Niederrad - Wohngruppe Im Mainfeld III Im Mainfeld 7, 60528 Frankfurt a. M. Frankfurter Verein für soziale Heimstätten e.V. Alten- und Pflegeheim St. Josef - Seniorenwohnungen Kniebisstraße 31, 60528 Frankfurt a. M. Caritasverband Frankfurt e.V. Niederräder Haus Lyoner Straße 1, 60528 Frankfurt a. M. Frankfurter Verein für soziale Heimstätten e.V. https://frankfurter-verein.de/einrichtungen-a-dienste. html Alloheim Seniorenresidenz Mainpark - Seniorenwohnungen Schleusenweg 26, 60528 Frankfurt a. M. Alloheim Senioren-Residenzen SE, C.A.R.E. Holding SE & Co. KG Zentrum für körperlich Schwerbehinderte Schwarzwaldstraße 162, 60528 Frankfurt a. M. Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V. https://frankfurter-verband.de/pflege-fuer-menschen-mi t-behinderung Oberrad Seniorenwohnanlage ohne Betreuung Mathildenstraße 28, 60599 Frankfurt a. M. Seniorenwohnanlage ohne Betreuung Offenbacher Landstraße 248, 256, 297, 60599 Frankfurt a. M. Oberräder Haus Wiener Straße 126, 60599 Frankfurt a. M. Frankfurter Verein für soziale Heimstätten e.V. https://frankfurter-verein.de/einrichtungen-a-dienste. html Seniorenwohnanlage Wiener Straße 128-130, 60599 Frankfurt a. M. WOHNHEIM GmbH Seniorenwohnanlage Wiener Straße 41-45, 60599 Frankfurt a. M. Gemeinnütziges Siedlungswerk GmbH Sachsenhausen-Nord Schwanthaler Carrée Adlhochplatz 3, 60594 Frankfurt a. M. AGAPLESION MARKUS Diakonie gGmbH https://www.markusdiakonie.de/wohnen-pflegen/wohnen-mi t-service/schwanthaler-carree Seniorenwohnanlage Mörfelder Landstraße 210-212, 60598 Frankfurt a. M. WOHNHEIM GmbH Alten- und Pflegeheim Marthahaus - Seniorenwohnungen Schifferstraße 65-67, 60594 Frankfurt a. M. Ev. Gesellschaft Ggmbh Schwanthaler Carrée - Seniorenwohnungen Schwanthalerstraße 5, 60594 Frankfurt a. M. AGAPLESION MARKUS Diakonie gGmbH Seniorenwohnanlage ohne Betreuung Textorstraße 83, 60594 Frankfurt a. M. Sachsenhausen-Süd AGAPLESION Schloss Residence Mühlberg Auf dem Mühlberg 30, 60599 Frankfurt a. M. AGAPLESION MARKUS Diakonie gGmbH https://www.markusdiakonie.de/wohnen-pflegen/wohnen-mi t-service/schlossresidence-muehlberg St. Katharinen-Wohnstift Oberrad - Seniorinnenwohnungen Goldbergweg 85, 60599 Frankfurt a. M. St. Katharinen- und Weißfrauenstift GmbH Seniorenwohnungen Grethenweg 95-105, 60598 Frankfurt a. M. Bauherrengemeinschaft D. Bücher Seniorenwohnungen Hühnerweg 16-20, 60599 Frankfurt a. M. Frankfurter Aufbau AG Seniorenwohnanlage Johanna-Melber-Weg 11-21, 60599 Frankfurt a. M. WOHNHEIM GmbH Seniorenwohnanlage Lettigkautweg 39-41, 60599 Frankfurt a. M. Gemeinnütziges Siedlungswerk GmbH Seniorenwohnanlage Mittlerer Hasenpfad 40, 60598 Frankfurt a. M. WOHNHEIM GmbH Seniorenwohnanlage Mörfelder Landstraße 247-251, 60598 Frankfurt a. M. WOHNHEIM GmbH Seniorenwohnanlage Wendelsweg 107-111, 60599 Frankfurt a. M. Gemeinnütziges Siedlungswerk GmbH Weitere (auch nicht städtisch geförderte) soziale Angebote für Frankfurter Senior:innen können u.a. im zuständigen Sozialrathaus Sachsenhausen (s.o.), bei dem o.g. Quartiersbüro Niederrad, den für den Ortsbeirat 5 zuständigen Senior:innenbeiräten[5] oder den Sozialbezirksvorsteher:innen [6] angefragt werden. Zu Frage 6: Die Förderung der sozialen Teilhabe und somit die Bekämpfung von Vereinsamung ist seit langem ein sozialpolitisches Leitziel der Senior:innenpolitik.[7] Im gesamten Stadtgebiet finden sich quartiersbezogene, niedrigschwellige Angebote zur sozialen Teilhabe des Frankfurter Programms Aktive Nachbarschaft, der Mehrgenerationenhäuser und der Begegnungsstätten für Ältere sowie einzelne offene Treffs. Diese sind, bezogen auf den Frankfurter Süden, bereits unter Frage 5 "Begegnungsangebote" aufgeführt worden. Darüber hinaus gibt es verschiedene Träger und Initiativen, die sich ebenfalls die Bekämpfung von Einsamkeit älterer Menschen mit besonderen Angeboten zum Ziel nehmen. Zu erwähnen wären hier u.a.: Silbernetz (SILBERNETZ - Gemeinsam gegen Einsamkeit im Alter) Eine zentrale Rufnummer für ältere Menschen, die durch Einsamkeitsgefühle belastet sind, gibt es seit März 2020 unter dem Namen "Silbernetz". Das Angebot ist bundesweit ausgerichtet und ermöglicht anonym, vertraulich und kostenfrei täglich zwischen 8 und 22 Uhr Kontakt aufzunehmen. Es werden regelmäßige Telefonbesuche angeboten. Freunde alter Menschen e.V. (Freunde alter Menschen e.V. (famev.de) Der Verein "Freunde alter Menschen" wurde im Jahr 2020 auch in Frankfurt am Main aktiv und bietet telefonischen und persönliche Besuchspatenschaften für ältere Menschen ab 75 Jahren an. Diakoniestation Frankfurt am Main >>Gemeinschaft wagen>>, Initiative gegen Einsamkeit im Alter (Gemeinschaft wagen (diakoniestation-frankfurt.de)) Die Diakoniestation Frankfurt am Main bietet seit 2015 mit dem Modellprojekt "Gemeinschaft wagen" eine Initiative gegen Einsamkeit im Alter an. Angeboten werden stadtweit regelmäßige Besuchsdienste für sozial isolierte Frankfurter Senior:innen, individuelle Hilfsangebote, Beratung und psychosoziale Betreuung durch gleichbleibende Bezugspersonen. (Kontakt: Diakoniestation Frankfurt am Main gGmbH, Battonstraße 26-28, 60311 Frankfurt a.M.; Hannah Lucassen, Tel.: 069-25 49 21 96, E-Mail: h.lucassen@epzffm.de) AGAPLESION Oberin Martha Keller Haus "Förderung gesellschaftlicher Teilhabe sozial benachteiligter älterwerdender und alter Menschen im Stadtteil Sachsenhausen" (https://www.markusdiakonie.de/quartiersmanagement) Das Projekt im Rahmen des Frankfurter Programms "Würde im Alter - Zugehende Beratung, Betreuung und Begleitung zu Hause" dient der Verbesserung und dem Aufbau von Handlungskompetenzen unter Einbezug unterstützender, sozialer Bezugssysteme zur Nutzung digital basierter Kommunikations-, Beratungs-, Unterstützungs- und Entlastungsangebote zur gesellschaftlichen Teilhabe. (Kontakt: AGAPLESION Oberin Martha Keller Haus, Dielmannstraße 26, 60599 Frankfurt a.M.; Melanie Labsch, Tel.: 069-60 90 68 12, E-Mail: seniorenlotse@markusdiakonie.de) Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Einsamkeit" (https://gemeinsamgegeneinsamkeit.org/) Die Bürgerinitiative hat sich im Dezember 2021 gegründet, richtet sich an alle Altersgruppen und bietet u.a. zwei offene Stammtische und "Miteinander telefonieren gegen die Einsamkeit" an (Kontakt: Beate Zwermann, Tel. 0152-12154756, E-Mail: zwermann@xsp-frankfurt.de). Selbsthilfegruppe "Stark gegen Einsamkeit - gemeinsam!" ("Stark gegen Einsamkeit - gemeinsam!" (selbsthilfe-frankfurt.net)) Die Gründung der Bürgerinitiative in Frankfurt am Main begann 2021, um mit der neuen Selbsthilfegruppe Menschen, die einen Mangel an sozialen Kontakten spüren, miteinander in Kontakt zu bringen. Das Angebot ist nicht auf eine bestimmte Altersgruppe festgelegt und es werden weiterhin Interessent:innen gesucht. Treffen finden sowohl online (wöchentlich) als auch in Präsenz (monatlich) statt. (Kontakt: Rania, E-Mail gegeneinsamkeit@web.de) Zu Frage 7: Die Stadt Frankfurt am Main engagiert sich beim Thema Unterstützung älterer Menschen im Bereich Digitalisierung bereits seit vielen Jahren und arbeitet auch aktuell an der Identifizierung blinder Flecken, um bedarfsgerecht und an den jeweiligen Sozialraum angepasst die Angebotslandschaft und die Zugangsmöglichkeiten weiterzuentwickeln. Bereits 1999 eröffnete das Café Anschluss des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe e.V. (Hansaallee 150, 60320 Frankfurt am Main; Kontakt: Christine Fischer; Tel.: 069-229 807 2352, E-Mail: cafe.anschluss@frankfurter-verband.de).[8] Dort wird eine breite Palette an Einzelhilfen, Workshops und Kursen rund um die "Digitalisierung" angeboten. Das Café Anschluss ist an den vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend initiierten "DigitalPakt Alter"[9] beteiligt. Weitere derartige Internetcafés und -angebote vom Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V. sind das Café Mouseclick (Bolongarostraße 137, 65929 Frankfurt am Main; Kontakt: Klaus Baumgarten, Tel.: 069-299 807 2219; E-Mail: klaus.baumgarten@frankfurter-verband.eu) und der Surftreff @uguste (Burgfriedenstraße 7, 60489 Frankfurt am Main; Kontakt: Isabel Reiman, Tel.: 069-299 807 2225, E-Mail: isabel.reimann@frankfurter-verband.de). In weiteren Begegnungs- und Servicezentren des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe e.V. gibt es einzelne Angebote zur Digitalisierung. Für den Bereich Frankfurter Süden wäre das Begegnungs- und Servicezentrum Sachsenhausen West (Mörfelder Landstraße 210-212, 60598 Frankfurt am Main) mit seinem Unterstützungsangebot "Smartphone, Tablet, Internet" sowie mit WLAN-Verfügbarkeit zu nennen (Kontakt: Alena Laufer, Tel: 069-299 807 2211; E-Mail: alena.laufer@frankfurter-verband.de). Ebenfalls beim DigitalPakt Alter ist das Selbsthilfe- und Nachbarschaftszentrum Ostend e.V. (Waldschmidtstraße 39, 60316 Frankfurt am Main) mit dem Projekt "Fit im Internet: Kommunikation für Senior/innen - analog und digital" beteiligt, das wöchentlich den offenen Treff "Café Computerkram" (inkl. der Möglichkeit Tablets auszuleihen) anbietet (Kontakt: Elke Spichalski, Tel.: 069 - 439 645, E-Mail: Elke.Spichalski@nbz-ostend.de). Aktuell beschäftigt sich der Senior:innenbeirat Frankfurt am Main mit dem Thema Digitalisierung älterer Frankfurter:innen. In einem ersten Schritt wurde im ersten Halbjahr 2023 erhoben, in welchem Stadtteil bisher schon digitale (Schulungs-)Angebote für Senior:innen vorgehalten werden bzw. wo diese fehlen. Die Rückmeldungen werden derzeit gesichtet und in weiteren Planungsprozessen genutzt. Das Projekt der Agaplesion Markus Diakonie: "Digitale Souveränität im Alter in Sachsenhausen" im Rahmen des Frankfurter Programms "Würde im Alter - Zugehende Beratung, Betreuung und Begleitung zu Hause" ist zum 01.05.2023 gestartet. Der Projektträger möchte sozial benachteiligte älterwerdende Menschen und lebensältere Menschen in Sachsenhausen an digitale Endgeräte heranführen und sie beim Erlernen des Umgangs damit unterstützen. Ziel ist es zum einen, die gesellschaftliche Teilhabe der Zielgruppe zu stärken und aufrecht zu erhalten und zum anderen zu überprüfen, ob dieses Thema ein Türöffner für weitere Hilfeleistungen darstellen kann. Im Juni dieses Jahres hat die VHS Frankfurt im Auftrag der Stadt Frankfurt am Main eine zentrale Internet-Plattform "Frankfurter Plattform 55+" [10] zu stadtweiten Bildung-, Beratungs- und Begegnungsangeboten eröffnet. Dort finden sich u.a. Schulungs- und Unterstützungsangebote verschiedenster Träger rund um das Thema "Digitale Welt", die mittels einer Umkreissuche gefiltert werden können. Die Plattform wird regelmäßig aktualisiert und soll durch Anbietende weiter ergänzt werden. Zu Frage 8: Bei der repräsentativen Bürger:innenbefragung des Jugend- und Sozialamtes zur Lebenslage älterer Menschen in Frankfurt am Main [11] wurde im Jahr 2017 bei 2.500 Personen ab 60 Jahren telefonisch u.a. erhoben, wie lange sie bereits in ihrer jeweiligen Wohnung bzw. ihrem jeweiligem Haus leben und ob es sich dabei um Mietobjekte oder Eigentum handelt. Demnach leben die Befragten ab 65-Jährigen im Frankfurter Süden seit durchschnittlich 30 Jahren in ihrer jeweiligen Wohnung bzw. ihrem jeweiligen Haus (Gesamtstadt: 31,5 Jahre). Dabei handelt es sich bei 56 % (Frankfurter Süden) bzw. 58,5 % (Gesamtstadt) um Mietwohnungen und -häuser. Darüberhinausgehende, differenzierte Daten liegen nicht vor. Aktuellere Daten, die die o.g. Fragestellung zur Wohnsituation ergänzen, liegen zur Haushaltsstruktur vor. Im Frankfurter Süden gab es am 31.12.2022 insgesamt 13.128 Haushalte von Einwohner:innen mit Haupt- oder Nebenwohnung im Alter von 65 Jahren und mehr (Bezugsperson). Bei 7.751 dieser Haushalte handelte es sich um Einpersonenhaushalte (59 %). [12] Der Anteil der Einpersonenhaushalte ab 65 Jahren an allen Haushalten ab 65 Jahren liegt im Frankfurter Süden 2,4 Prozentpunkte höher als im stadtweiten Durchschnitt (s. nachfolgende Tabelle). Haushalte 65 Jahre und älter Einpersonen- Haushalte 65 Jahre und älter Anteil Einpersonen-Haushalte an allen Haushalten 65 Jahre und älter Niederrad 3.138 1.804 57,5 % Oberrad 1.889 1.070 56,6 % Sachsenhausen-Nord 3.660 2.207 60,3 % Sachsenhausen-Süd 4.441 2.670 60,1 % Frankfurter Süden insg. 13.128 7.751 59,0 % Frankfurt insg. 92.226 52.242 56,6 % Tabelle 5 : (Einpersonen-)Haushalte, 65 Jahre und älter Für Frankfurt am Main hat der Grundsatz "ambulant vor stationär" seit vielen Jahren eine sehr hohe Stellung und ist eine wichtige Leitplanke. Dies bildet sich u.a. in der Vielzahl ambulanter und zugehender Angebote der Altenhilfe ab, die einen möglichst langen Verbleib in der eigenen Häuslichkeit ermöglichen sollen. So finden sich in Frankfurt am Main z.B. weit über 200 ambulante Pflegedienste und Kooperationen mit Trägern für betreutes Wohnen. Die Daten zur Pflegestatistik gem. SGB XI für das Jahr 2021 liegen nur für die Gesamtstadt Frankfurt am Main vor.[13] Demnach wurden am 31.12.2021 von den insgesamt 34.242 Leistungsempfänger:innen 4.382 Personen (12,8 %) vollstationär in 65 Pflegeeinrichtungen versorgt. Von diesen waren 3.957 Pflegebedürftige 65 Jahre und älter (90,3 %). Hinzu kommen weitere 182 ab 65-jährige Pflegebedürftige in Pflegeheimen, die (teilstationäre) Tagespflegeleistungen erhalten. Auch zur Teilfrage nach einem betreuten Wohnumfeld können nur Informationen abgegeben werden, die sich stadtweit auf das von der Stadt Frankfurt finanzierte Betreute Wohnen in Senior:innenwohnanlagen beziehen. In 2022 hatte die Stadt Frankfurt am Main mit insgesamt 13 Trägern einen Kooperationsvertrag für den Betreuungsdienst in Senior:innenwohnanlagen. Diese 13 Träger stellten in 2022 insgesamt 7.051 Wohneinheiten zur Verfügung, davon waren 5.457 Wohneinheiten mit Menschen über 60 Jahren und abgeschlossenem Betreuungsvertrag belegt. Somit wurden 2022 6.015 Menschen, die älter als 60 Jahre alt waren, in einer Wohnanlage mit Betreuungsvertrag der Kooperationspartner der Stadt Frankfurt am Main betreut. Die Wohnungen sind sowohl öffentlich gefördert als auch frei finanziert. Öffentlich geförderte Senior:innenwohnungen werden vom Amt für Wohnungswesen vermittelt. Um den Betreuungsdienst in Anspruch nehmen zu können, muss ein entsprechender separater Betreuungsvertrag mit dem jeweiligen Betreuungsträger der Liegenschaft abgeschlossen werden. Der Abschluss des Betreuungsvertrages ist freiwillig. Zur Wohnsituation jenseits des städtisch finanzierten Betreuungsdienstes in Senior:innenwohnanlagen kann keine Aussage getroffen werden. Zu Frage 9: Bei der Bürger:innenbefragung des Jugend- und Sozialamtes zur Lebenslage älterer Menschen in Frankfurt am Main [14] wurde u.a. auch erhoben, ob sie Mitglieder in (organisierten) Gruppen sind, zu denen auch Hobby- und Bürgervereine zählen. Demnach gaben 45 % der ab 65-Jährigen im Frankfurter Süden an, einem Hobby- und/oder Bürgerverein anzugehören (Gesamtstadt: 42,2 %). Das Statistische Jahrbuch Frankfurt am Main 2021 vom Bürgeramt, Statistik und Wahlen weist für den Bereich Sportvereine zum Stichtag 30.06.2021 insgesamt 252.518 Mitglieder in 419 Vereinen aus. Von diesen sind 31.471 Mitglieder 61 Jahre und älter (12,5 %). Zu anderen Frankfurter Vereinen[15] liegen keine entsprechenden Daten vor. Zu Frage 10: Fragen zur Kriminalprävention betreffen hauptsächlich den Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main (Adickesallee 70, 60322 Frankfurt am Main; Tel.: 069/7550). Weitergehende Informationen sind dort zu erfragen. In Frankfurt am Main gibt es verschiedene, kriminalpräventiv ausgerichtete Angebote, die sich an ältere Frankfurter:innen richten. Hierzu gehören (mit dem Schwerpunkt Frankfurter Süden): Für den Bereich Seniorenprävention des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main, der unter anderem auch einen Newsletter herausgibt und Bustouren "Sicherheit und Sightseeing für Seniorinnen und Senioren" anbietet, gibt es folgende Kontaktmöglichkeit: Frau Birgit Seitz und Frau Susanne Hippauf (E 42), E-Mail: Seniorenpraevention.ppffm@polizei.hessen.de, Tel.: 069/755-34260. Die Informationen zu den Bustouren sind über die Regionalräte (s.u.) erhältlich. Präventionsrat Frankfurt am Main - Regionalräte (https://www.gewalt-sehen-helfen.de/de/wir-ueber-uns-praeventionsrat-frankfu rt-am-main_4235.html, abgerufen am 21.03.2023) Seit 1996 gibt es in Frankfurt am Main den Präventionsrat, der die behördenübergreifende Zusammenarbeit im Gebiet der Kriminalprävention ermöglicht. Dem Präventionsrat gehören regelhaft folgende Vertreter:innen an: Sicherheitsdezernent:in (Vorsitzende:r), Polizeipräsident:in (Stellvertretende:r Vorsitzende:r), Leiter:in der Staatsanwaltschaft, Jugend- und Sozialdezernent:in, Schuldezernent:in und Integrationsdezernent:in. Aus dieser Zusammenarbeit resultierten die bisher 18 dezentralen, ortsteilbezogenen Regionalräte. Für den Stadtteil Niederrad wird als Kontakt Herr Manfred Schulz aufgeführt (Tel. 069/6663090; https://www.gewalt-sehen-helfen.de/de/niederrad_4314.html, abgerufen am 25.09.2023) und für den Stadtteil Oberrad Herr Frank Goldberg (Tel. 069/657961; https://www.gewalt-sehen-helfen.de/de/oberrad_4315.html, abgerufen am 25.09.2023). In Sachsenhausen gibt es keinen Regionalrat. Generelle Hinweise zum Thema Senior:innensicherheit gibt es unter: https://www.gewalt-sehen-helfen.de/de/seniorensicherheit_4487.html (abgerufen am 25.09.2023). Die Geschäftsstelle des Präventionsrates ist wie folgt zu erreichen: Frau Daniela Vöglin, E-Mail: praeventionsrat@stadt-frankfurt.de, Tel.: 069/212- 38209. Sicherheitsberater für Senior:innen Seit März 2016 gibt es in Hessen flächendeckend Sicherheitsberater für Senior:innen, die ehrenamtlich in Zusammenarbeit mit den zuständigen Polizeidienststellen als Ansprechpartner für Senior:innen u.a. zu dem Thema Kriminalprävention beraten und vermitteln (https://www.polizei.hessen.de/Schutz-Sicherheit/Rat-und-Vorsorge/Sicherheit-fue r-Senioren/broker.jsp?uMen=f0570ee1-825a-f6f8-6373-a91bbcb63046&uCon=1d6306e 0-4d7c-1971-d4c7-17b103b95c53&uTem=bff71055-bb1d-50f1-2860-72700266cb59, abgerufen am 25.09.2023). Kontaktinformationen sind bei den zuständigen Polizeidienststellen am Wohnort erhältlich. Polizeipräsidium Frankfurt am Main - Schutzleute vor Ort: (https://ppffm.polizei.hessen.de/ueber-uns/ansprechpersonen/schutzleute-vor-ort/ , abgerufen am 25.09.2023) "Schutzleute vor Ort" haben u.a. die Aufgabe als Ansprechpartner:in in den jeweiligen Stadtteilen zu fungieren und auch bei der polizeilichen Präventionsberatung mitzuwirken. Im Frankfurter Süden gibt es hierfür folgende Kontaktstellen: Sachsenhausen und Oberrad Kontaktdaten: Manuela Trujkic Schutzfrau vor Ort 8. Polizeirevier Offenbacher Landstraße 29 60599 Frankfurt am Main Tel.: 069/755-108 85 E-Mail: d408-svo.ppffm@polizei.hessen.de Niederrad, Schwanheim, Goldstein Kontaktdaten: Torsten Wendt Schutzmann vor Ort 10. Polizeirevier Goldsteinstraße 126 60528 Frankfurt am Main Tel.: 069/755-110 58 E-Mail: 10.polizeirevier-svo.ppffm@polizei.hessen.de Neben der Sicherheitshotline der Stadtpolizei, die rund um die Uhr unter der Telefonnummer 069 / 212 - 44044 oder per E-Mail unter sicherheit@stadt-frankfurt.de zu erreichen ist, gibt es eine "mobile Wache", das Sicherheitsmobil. Das Sicherheitsmobil kommt in regelmäßigen Abständen in alle Frankfurter Stadtteile und bietet vor Ort Informationen und Beratungen unter anderem zum Thema Sicherheit und Ordnung. Die Termine und Standorte des Sicherheitsmobils sowie weitere Informationen gibt es online unter: https://frankfurt.de/leistungen/Notlagen-und-Opferhilfen-8958513/Gefahr-Gefahren abwehr-8958538/Sicherheitsmobil-der-Stadtpolizei, abgerufen am 25.09.2023. Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Auskunftsersuchen vom 27.01.2023, V 595
Kommunikation mit Sozialrathaus verbessern
Antrag vom 09.11.2023, OF 1068/1 Betreff: Kommunikation mit Sozialrathaus verbessern Der Ortsbeirat möge gemäß § 3 Absatz 10 GOOBR beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, sicherzustellen, dass Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Hospize und ähnliche Einrichtungen, die Bedürftige, welche seitens des Sozialrathauses betreut werden, stationär aufnehmen, das Sozialrathaus entsprechend informieren. Begründung: Es ist wichtig, sich um alleinstehende Seniorinnen und Senioren zu kümmern, insbesondere, wenn sie bedürftig sind, da sie oft ein erhöhtes Risiko für soziale Isolation und Einsamkeit haben. Regelmäßige soziale Interaktion und Unterstützung sind entscheidend für ihre psychische Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Zudem kann die Fürsorge für ältere Menschen dazu beitragen, deren Lebensqualität zu verbessern, ihre geistige Gesundheit zu fördern und das Risiko von Gesundheitsproblemen zu verringern. Es ist auch eine Frage des Respekts und der Wertschätzung für die älteren Mitglieder unserer Gesellschaft, ihre Lebenserfahrung und ihre Beiträge zu würdigen. Sozialpflegerinnen und -pfleger leisten einen wichtigen Beitrag hierzu, insbesondere bei der Bewältigung besonderer Aufgaben (Bearbeitung von Mahnungen, Zusammenarbeit mit eventuellem gesetzlichem Betreuer, Tipps zur Bewältigung diverser Angelegenheiten, Ausfüllung von Anträgen u.a. für: Leistungen, Kuren, Pflegestufe, betreutes Wohnen, Pflegeheimplatz, Seniorenwohnheim). Es gibt jedoch Fälle, wo der Kontakt plötzlich abbricht. Teilweise erfährt man Monate später zufällig von Nachbarn, dass sich die Person in einem Krankenhaus oder sogar Hospiz befindet, teilweise sogar außerhalb Frankfurts, oder bereits verstorben ist. Weder Krankenhäuser, Pflegeheime noch Hospize hatten Kontakt zum Sozialrathaus aufgenommen. Teilweise versterben Personen ohne jegliche Information, sodass Zahlungen seitens des Sozialrathauses nicht eingestellt werden können, sondern monatelang weiterlaufen. Gerade wenn sich der Zustand einer Person verschlechtert, ist es wichtig, dass der Kontakt zu vertrauten Personen wie Sozialpflegern nicht abreißt und die Person weiterhin in dieser schwierigen Phase optimal betreut werden kann. Nicht alle Einrichtungen verfügen über einen sozialen Dienst. Wenn man die Person nicht mehr erreichen kann, bleibt das mulmige Gefühl, dass etwas passiert sein könnte und die Person eventuell Hilfe benötigt. Antragsteller: CDU Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 1 Beratungsergebnisse: 25. Sitzung des OBR 1 am 28.11.2023, TO I, TOP 47 Beschluss: Die Vorlage OF 1068/1 wird abgelehnt. Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE. Und Die Partei gegen CDU (= Annahme); ÖkoLinX-ARL (= Enthaltung)
Aufstellen einer seniorengerechten Sitzbank und Bepflanzungen vor der Liegenschaft Wiener Straße 42
Antrag vom 02.11.2023, OF 965/5 Betreff: Aufstellen einer seniorengerechten Sitzbank und Bepflanzungen vor der Liegenschaft Wiener Straße 42 Der Ortsbeirat bittet den Magistrat, die Aufstellung einer seniorengerechten Sitzbank nebst Müllbehälter und Bepflanzungen vor der Liegenschaft Wiener Straße 42 zu veranlassen. Begründung: In der kürzlich veröffentlichten Stellungnahme des Magistrats (ST 2015 vom 02.10.2023) wurde festgestellt, dass die verbleibende Gehwegbreite in diesem Bereich nicht ausreicht, um die vorhandene Aufpflasterung als Parkfläche zu nutzen. Diese Erkenntnis führt zu der Einsicht, dass eine zusätzliche bauliche Gestaltung in diesem Abschnitt erforderlich ist. Der Ortsbeirat wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern in Oberrad auf zusätzliche Sitzmöglichkeiten angesprochen, insofern besteht ein Bedarf auch an der Wiener Straße für zusätzliche Bänke. Die Einrichtung einer Sitzbank und eines Müllbehälters sowie die Bepflanzung eines Teils dieses Bereichs könnten dazu beitragen, die Lebensqualität und die Attraktivität der Umgebung zu steigern. Die Lage vor der Liegenschaft Wiener Straße 42 bietet sich ideal an, um diesen Platz in eine angenehme Aufenthaltszone zu verwandeln. Antragsteller: CDU GRÜNE SPD FDP Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 5 Beratungsergebnisse: 25. Sitzung des OBR 5 am 24.11.2023, TO I, TOP 26 Beschluss: Anregung an den Magistrat OM 4739 2023 Die Vorlage OF 965/5 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: Einstimmige Annahme
Öffentliche Toiletten seniorengerecht einrichten
Stellungnahme des Magistrats vom 20.10.2023, ST 2141 Betreff: Öffentliche Toiletten seniorengerecht einrichten Der Magistrat nimmt zu der Anregung vom 14.03.2023 wie folgt Stellung: Zu 1: Derzeit prüft der Magistrat die zahlreichen Ergänzungs- und Änderungsanfragen zum Toilettenkonzept, wodurch dabei auch eine Priorisierung der Maßnahmen festzulegen ist. Ob ein Umbau zum behindertengerechten WC ermöglicht werden kann, muss ebenfalls in der Prüfung mit aufgenommen werden. Die dafür notwendigen Mittel müssen sichergestellt sein. Allerdings wurde der Haushalt noch nicht genehmigt. Zu 2: Die Machbarkeit einer kurzfristigen Erhöhung des WC-Beckens muss vor Ort ebenfalls geprüft werden. Neben der baulichen Umsetzungsmöglichkeit ist zu prüfen, ob die ermittelten Kosten durch das vorhandene Budget abgedeckt werden können. Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Anregung an den Magistrat vom 14.03.2023, OM 3658
Bank auf dem Buchrainplatz in Oberrad zur Babbel-Bank umwidmen
Anregung an den Magistrat vom 20.10.2023, OM 4678 entstanden aus Vorlage: OF 943/5 vom 30.09.2023 Betreff: Bank auf dem Buchrainplatz in Oberrad zur Babbel-Bank umwidmen Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, ob es möglich wäre, eine öffentliche Bank auf dem Buchrainplatz in Oberrad in eine Bank für Begegnungen umzuwidmen. Begründung: 1. Kampf gegen Einsamkeit: Einsamkeit ist ein ernstzunehmendes gesellschaftliches Problem, das Menschen jeden Alters betrifft. Sie kann nicht nur ältere Menschen, sondern auch jüngere Bürger schon ab 30 Jahren betreffen. Einsamkeit ist nicht bloß das Fehlen von physischer Nähe zu anderen, sondern auch das Fehlen von sozialen Verbindungen und Gesprächen. Indem eine Babbel-Bank auf dem Buchrainplatz eingerichtet wird, wird ein Raum geschaffen, in dem Menschen sich spontan treffen und miteinander sprechen können. 2. Soziale Isolation überwinden: In einer zunehmend digitalisierten Welt fühlen sich viele Senioren abgehängt und von sozialen Entwicklungen distanziert. Eine Babbel-Bank kann dazu beitragen, diese soziale Isolation zu überwinden, indem sie einen Ort bietet, an dem Senioren mit anderen Bürgern ins Gespräch kommen können. Durch den Austausch von Erfahrungen und Geschichten können sie sich wieder in die Gemeinschaft integriert fühlen. 3. Vielfältige Altersgruppen ansprechen: Die Einrichtung einer Babbel-Bank auf dem Buchrainplatz wird Menschen jeden Alters ansprechen. Die Möglichkeit, ungezwungene Gespräche zu führen, wird jüngere und ältere Menschen gleichermaßen anziehen und somit die soziale Vielfalt in unserer Gemeinde fördern. 4. Buchrainplatz als geeigneter Standort: Der Buchrainplatz ist ein beliebter und zentraler Ort in Oberrad, der sich ideal für eine Babbel-Bank eignet. Die zentrale Lage und die gute Erreichbarkeit machen ihn zu einem perfekten Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger, die sich auf eine lockere Art und Weise begegnen möchten. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 5 Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Stellungnahme des Magistrats vom 15.01.2024, ST 114 Aktenzeichen: 67-0
Offene Seniorenarbeit für Migrant*innen
Anfrage vom 19.10.2023, A 250 Betreff: Offene Seniorenarbeit für Migrant*innen Im Kapitel "Handlungsfelder kommunaler Integrationsarbeit" befasst sich der im Mai 2023 als Datei vorgelegte "Integrationsbericht 2021" auch mit der Situation älterer Migrant*innen. Demnach geht der Magistrat davon aus, dass im Jahr 2028 in Frankfurt circa 78.000 Menschen mit Migrationshintergrund oder ausländischer Staatsangehörigkeit im Rentenalter leben werden. Bisher nutzt diese Bevölkerungsgruppe aber die Angebote der Altenhilfe nur sehr eingeschränkt. Auch die Angebote der offenen Seniorenarbeit erreichen diese Bevölkerungsgruppe nicht ausreichend. Vor allem die Seniorenclubs, die sich an alle Frankfurter Bürger*innen richten und somit besonders wichtig für die Integration sind, bestehen fast ausschließlich aus bio-deutschen Teilnehmer*innen. Die Stadt Frankfurt unterstützt diese Angebote der Offenen Altenhilfe durch Zuwendungen des Jugend- und Sozialamtes. Im Integrationsbericht werden auch einige Angebote aufgelistet, die sich gezielt an Migrant*innen richten. Aufgezählt werden sieben Angebote, darunter zweimal "Pro Seniore", und zwar vom Verein Pro Seniore e. V. sowie vom Verein Associazione Famigle Italiane e. V. Den Anfragesteller*innen ist nur ein Angebot dieses Namens bekannt. Außerdem werden genannt: der Senior*innentreff OASI der Caritas in Höchst, das Café (H)alteplatz des Türkischen Volkshauses, Angebote des DRK, der Altenclub der griechischen Gemeinde e. V. sowie die Begegnungsangebote bei infrau e. V. Wir fragen den Magistrat: 1. Welche Angebote der vorgenannten Träger genau werden finanziert? 2. In welcher Höhe werden die jeweiligen Angebote gefördert? 3. Ist dem Magistrat bekannt, das der Verein Pro Seniore e. V. lediglich eine Förderung in Höhe der Miete erhält, die er an den Frankfurter Verband für die Clubräume leisten muss? 4. Wie hoch ist die jährliche Summe, die der Frankfurter Verband für die Offene Seniorenarbeit erhält? Antragsteller: ÖkoLinX-ELF Antragstellende Person(en): Stadtv. Jutta Ditfurth Stadtv. Manfred Zieran Stadtv. Luigi Brillante Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Bericht des Magistrats vom 19.01.2024, B 33 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa Versandpaket: 25.10.2023 Beratungsergebnisse: 24. Sitzung des Ausschusses für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa am 22.02.2024, TO I, TOP 4 Beschluss: nicht auf TO Es dient zur Kenntnis, dass der Magistrat zwischenzeitlich einen Bericht (B 33) vorgelegt hat. Aktenzeichen: 51
Papierflut reduzieren, Steuergeld sparen und sinnvoll einsetzen
Antrag vom 19.10.2023, NR 784 Betreff: Papierflut reduzieren, Steuergeld sparen und sinnvoll einsetzen Um die städtische Papierflut zu reduzieren, hat die Koalition den Frankfurter Integrations- und Diversitätsbericht 2021 nur als Datei veröffentlicht. Ausgerechnet bei dem 370-seitigen Bericht, der die Arbeit der Stadtverordneten jahrelang begleitet wird und immer wieder zur Hand genommen werden sollte, setzt die Stadt darauf, dass die Akteur*innen das schon am Computer lesen können und werden. Nicht einmal den Mitgliedern des Ausschusses für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa wurden gedruckte Exemplare zur Verfügung gestellt. Die Stadt lässt jedes Jahr 188.000 Seniorenzeitschriften drucken, davon vergammeln viele Pakete mit ungelesenen Zeitschriften in Begegnungszentren, Cafés etc. Tatsächlich ist der gesamte Inhalt der Zeitschrift online, die Ausgaben werden sogar sämtlich als Hörbeiträge aufbereitet - ein großartiger Service! Viele aktive Senior*innen informieren sich längst auch digital und sind auf ein gedrucktes Exemplar der Seniorenzeitschrift nicht angewiesen, das sie nach Gebrauch (Überfliegen oder auszugsweises Lesen) wegwerfen. Hier gibt es ein erhebliches Einsparpotenzial - aber eben nicht beim selten erscheinenden Integrationsbericht, der den Akteur*innen über einen längeren Zeitraum als Arbeitsgrundlage dienen soll. Gleichzeitig verweigert die Stadt mit dem Hinweis auf fehlende Mittel seit Jahren eine bessere Ausstattung der Offenen Senior*innenarbeit für Migrant*innen. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: 1. Die Auflage der Seniorenzeitschrift wird um 50 Prozent reduziert, die Web-Adresse zum Hören und Lesen der Zeitschrift wird in der Bevölkerung breit gestreut. 2. Die Kostenersparnis wird genutzt, um die Offene Senior*innenarbeit für Migrant*innen, wie Pro Seniore e. V., stärker zu fördern. Damit wird die Arbeit dieser Vereine endlich anderen Angeboten in der Offenen Seniorenarbeit wie z. B. Aktivclubs gleich gestellt, die sämtlich über Personal für Programmerstellung und Organisation verfügen. Antragsteller: ÖkoLinX-ELF Antragstellende Person(en): Stadtv. Jutta Ditfurth Stadtv. Manfred Zieran Stadtv. Luigi Brillante Vertraulichkeit: Nein Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Soziales und Gesundheit Versandpaket: 25.10.2023 Beratungsergebnisse: 22. Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit am 30.11.2023, TO I, TOP 7 Bericht: TO II Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Die Vorlage NR 784 wird im Rahmen der Vorlage NR 716 abgelehnt. Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE. und AfD (= Ablehnung ohne Zusatz) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Annahme) BFF-BIG (= Ablehnung ohne Zusatz) 27. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 14.12.2023, TO II, TOP 11 Beschluss: Die Vorlage NR 784 wird im Rahmen der Vorlage NR 716 abgelehnt. Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., AfD, FRAKTION und BFF-BIG (= Ablehnung ohne Zusatz) sowie ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Annahme) Beschlussausfertigung(en): § 4131, 27. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vom 14.12.2023 Aktenzeichen: 30-0
Grundschulgebäude in Berkersheim
Anregung an den Magistrat vom 17.10.2023, OM 4640 entstanden aus Vorlage: OF 685/10 vom 25.09.2023 Betreff: Grundschulgebäude in Berkersheim Der Magistrat wird um Prüfung und Berichterstattung gebeten, wie das leer stehende Grundschulgebäude in Berkersheim nebst Freiflächen schnellstmöglich den vielfältigen Bedarfen vor Ort entsprechend nutzbar gemacht werden kann. Von besonderem Interesse sind dabei unter anderem folgende bisher vor Ort fehlende Infrastrukturthemen: - Hausarzt und Kinderarzt; - Angebote für Schwangere/werdende Eltern, für Familien mit kleinen Kindern (bereits ab Geburt), für Senioren sowie Beratungs- oder Kursangebote (Sozial und Jugend, Gewaltprävention, Familien, Seniorenrathaus, Würdezentrum Frankfurt, Polizei); - Treffpunkt für alle Bürger; - offener Jugendtreff; - Bankautomat; - Café. Begründung: In Berkersheim fehlt wichtige Infrastruktur jedweder Art. Ein Frevel wäre es, das Gebäude auch künftig keinen sinnvollen Nutzungen zuzuführen. Rasche Abhilfe ist angezeigt. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 10 Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Stellungnahme des Magistrats vom 06.05.2024, ST 862 Beratung im Ortsbeirat: 10 Beratungsergebnisse: 27. Sitzung des OBR 10 am 20.02.2024, TO I, TOP 4 Beschluss: a) Es dient zur Kenntnis, dass eine schriftliche Stellungnahme des Magistrats nicht vorliegt und ein Vertreter des Magistrats in der Sitzung nicht zugegen war. b) Der Magistrat wird hiermit unter Hinweis auf § 4 Absatz 10 GOOBR an die Erledigung der Angelegenheit erinnert. Abstimmung: Einstimmige Annahme 28. Sitzung des OBR 10 am 12.03.2024, TO I, TOP 4 Beschluss: a) Es dient zur Kenntnis, dass eine schriftliche Stellungnahme des Magistrats nicht vorliegt und ein Vertreter des Magistrats in der Sitzung nicht zugegen war. b) Der Magistrat wird hiermit unter Hinweis auf § 4 Absatz 10 GOOBR an die Erledigung der Angelegenheit erinnert. Abstimmung: Einstimmige Annahme 29. Sitzung des OBR 10 am 23.04.2024, TO I, TOP 4 Beschluss: a) Es dient zur Kenntnis, dass eine schriftliche Stellungnahme des Magistrats nicht vorliegt und ein Vertreter des Magistrats in der Sitzung nicht zugegen war. b) Der Magistrat wird hiermit unter Hinweis auf § 4 Absatz 10 GOOBR an die Erledigung der Angelegenheit erinnert. Abstimmung: Einstimmige Annahme Aktenzeichen: 40-31
Umwidmung des Behindertenparkplatzes vor dem ehemaligen Altenpflegeheim Konradheim
Antrag vom 05.10.2023, OF 591/3 Betreff: Umwidmung des Behindertenparkplatzes vor dem ehemaligen Altenpflegeheim Konradheim Nach der Schließung des Altenpflegeheims Konradheim in der Schleidenstraße 14 ist der Behindertenparkplatz vor dem Gebäude noch nicht wieder umgewidmet worden. Der Ortsbeirat beschließt, der Magistrat möge die Umwidmung umgehend umsetzen. Antragsteller: SPD Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 3 Beratungsergebnisse: 24. Sitzung des OBR 3 am 19.10.2023, TO I, TOP 36 Beschluss: Die Vorlage OF 591/3 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. Abstimmung: Einstimmige Annahme 25. Sitzung des OBR 3 am 07.12.2023, TO I, TOP 8 Beschluss: Die Vorlage OF 591/3 wird auf Wunsch der SPD bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. Abstimmung: Einstimmige Annahme 26. Sitzung des OBR 3 am 25.01.2024, TO I, TOP 4 Beschluss: Die Vorlage OF 591/3 wird auf Wunsch der SPD bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. Abstimmung: Einstimmige Annahme 27. Sitzung des OBR 3 am 22.02.2024, TO I, TOP 5 Die nochmalige Zurückstellung der Vorlage wird einstimmig beschlossen. Beschluss: Die Vorlage OF 591/3 wird auf Wunsch der SPD bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. Abstimmung: Einstimmige Annahme 28. Sitzung des OBR 3 am 14.03.2024, TO I, TOP 4 Beschluss: Die Vorlage OF 591/3 wird bis auf Wiederaufruf zurückgestellt. Abstimmung: Einstimmige Annahme 31. Sitzung des OBR 3 am 04.07.2024, TO I, TOP 5 Beschluss: Anregung an den Magistrat OM 5718 2024 Die Vorlage OF 591/3 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: CDU, SPD, Linke, FDP, Volt und ÖkoLinX-ARL gegen GRÜNE (= Ablehnung)
Bank auf dem Buchrainplatz in Oberrad zur Babbel-Bank umwidmen
Antrag vom 30.09.2023, OF 943/5 Betreff: Bank auf dem Buchrainplatz in Oberrad zur Babbel-Bank umwidmen Der Ortsbeirat bittet den Magistrat zu überprüfen, ob es möglich wäre, eine öffentliche Bank auf dem Buchrainplatz in Oberrad in eine Bank für Begegnungen umzuwidmen. Begründung: 1. Kampf gegen Einsamkeit: Einsamkeit ist ein ernstzunehmendes gesellschaftliches Problem, das Menschen jeden Alters betrifft. Sie kann nicht nur ältere Menschen, sondern auch jüngere Bürger schon ab 30 Jahren betreffen. Einsamkeit ist nicht bloß das Fehlen von physischer Nähe zu anderen, sondern auch das Fehlen von sozialen Verbindungen und Gesprächen. Indem wir eine Babbel-Bank auf dem Buchrainplatz einrichten, schaffen wir einen Raum, in dem Menschen sich spontan treffen und miteinander sprechen können. 2. Soziale Isolation überwinden: In einer zunehmend digitalisierten Welt fühlen sich viele Senioren abgehängt und von sozialen Entwicklungen distanziert. Eine Babbel-Bank kann dazu beitragen, diese soziale Isolation zu überwinden, indem sie einen Ort bietet, an dem Senioren mit anderen Bürgern ins Gespräch kommen können. Durch den Austausch von Erfahrungen und Geschichten können sie sich wieder in die Gemeinschaft integriert fühlen. 3. Vielfältige Altersgruppen ansprechen: Die Einrichtung einer Babbel-Bank auf dem Buchrainplatz wird Menschen jeden Alters ansprechen. Die Möglichkeit, ungezwungene Gespräche zu führen, wird jüngere und ältere Menschen gleichermaßen anziehen und somit die soziale Vielfalt in unserer Gemeinde fördern. 4. Buchrainplatz als geeigneter Standort: Der Buchrainplatz ist ein beliebter und zentraler Ort in Oberrad, der sich ideal für eine Babbel-Bank eignet. Die zentrale Lage und die gute Erreichbarkeit machen ihn zu einem perfekten Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger, die sich auf eine lockere Art und Weise begegnen möchten. Antragsteller: GRÜNE Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 5 Beratungsergebnisse: 24. Sitzung des OBR 5 am 20.10.2023, TO I, TOP 48 Beschluss: Anregung an den Magistrat OM 4678 2023 Die Vorlage OF 943/5 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: Einstimmige Annahme