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1. Neufassung der Satzung über die Gebühren an Parkzeituhren und Parkscheinautomaten in Frankfurt am Main 2. Erlass einer Verordnung für das Bewohnerparken in Frankfurt am Main

Vorlagentyp: M

Beschlussvorschlag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: I a) Die Satzung über die Gebühren an Parkzeituhren und Parkscheinautomaten in Frankfurt am Main vom 09.04.1996 in der Fassung der Beschlussfassung vom 13.12.2001, zuletzt geändert am 28.10.2019, wird wie in der Anlage neu gefasst: Anlage: Gebührenverordnung für die Nutzung gebührenpflichtiger Parkplätze im öffentlichen Straßenraum auf dem Gebiet der Stadt Frankfurt am Main. I b) Der Magistrat wird beauftragt, die Verordnung zu veröffentlichen und alles Erforderliche zu veranlassen. I c) Die straßenverkehrsrechtlichen Ausnahmegenehmigungen für Gewerbebetriebe in vollständig bewirtschafteten Bewohnerparkbereichen (Gewerbeparkausweis) werden auf selbständige Berufe ausgeweitet. Die Beschränkung auf Betriebe ohne eigene Abstellmöglichkeiten auf privatem Grund bleibt erhalten. Die Anzahl an Gewerbeparkausweisen wird auf maximal drei Fahrzeuge pro Betrieb erweitert, wobei der Gebührenrahmen der Gebührenverordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) aufgrund des zu erzielenden Vorteils und der verkehrlichen Lenkungswirkung wie folgt angewendet werden soll: - erstes Fahrzeug: 355 Euro pro Jahr - zweites Fahrzeug: 561 Euro pro Jahr - drittes Fahrzeug: 767 Euro pro Jahr. I d) Es wird zur Kenntnis genommen, dass hinsichtlich des Regionalen Handwerkerparkausweises keine Änderungen beabsichtigt sind. I e) Es wird zur Kenntnis genommen, dass Firmen und Institutionen, die im 'Sozialen Dienst' tätig sind, seit jeher einen Parkausweis 'Sozialer Dienst' beantragen können. Hierbei handelt es sich insbesondere um ambulante Pflegedienste sowie Behindertenfahrdienste oder Hebammen mit Hausbesuchstätigkeit. Für diese Fallgruppen sieht der Magistrat daher keinen Handlungsbedarf. I f) Es dient zur Kenntnis, dass der Magistrat beabsichtigt, mittelfristig alle Parkvorgänge in Parkraumbewirtschaftungszonen auch digitalisiert mittels Kennzeicheneingabe anzubieten. Dabei soll die Buchung eines 24-Stunden-Tickets im Voraus möglich sein, d.h. die Kund:innen wählen den gewünschten Zeitraum und bis zu vier Regelungsbereiche aus, in denen sie dann das Fahrzeug abstellen können, sofern ein freier Parkplatz verfügbar ist. II a) Für das Bewohnerparken in Frankfurt am Main wird folgende Verordnung verordnet: Anlage: Verordnung der Stadt Frankfurt am Main über die Gebühren für Bewohnerparkausweise (Bewohnerparkausweisgebührenverordnung - BewPGV). II b) Der Magistrat wird beauftragt, die Verordnung zu veröffentlichen und alles Erforderliche zu veranlassen. II c) Im Zusammenhang mit der Verordnung über das Bewohnerparken wird der Magistrat beauftragt zu prüfen, - in wieweit das Leistungsspektrum des Frankfurt-Passes um einen Erstattungsbeitrag beim Bewohnerparkausweis erweitert werden kann und sofern möglich die Einführung vorzubereiten. - ob die rechtlichen und technischen Voraussetzungen gegeben sind oder geschaffen werden können, um zukünftig auch fahrzeugspezifische Eigenschaften (z.B. Länge, Breite, Gewicht, CO2-Ausstoß) von Kraftfahrzeugen bei der Bemessung der Gebühren für Bewohnerparkausweise berücksichtigen zu können.

Begründung

A. Allgemeines

Mit der Beschlusslage zum Antrag NR 1388 vom 25.11.2020 und - in dessen Rahmen - NR 1297 vom 14.10.2022 hat die Stadtverordnetenversammlung den Magistrat aufgefordert, im Rahmen der fortschreitenden Umstellung von Bewohnerparkbereichen auf Parkraumbewirtschaftungszonen besondere Vorsorge insbesondere für Gewerbetreibende zu prüfen, um unnötige Härten abzumildern. Dies nimmt der Magistrat zum Anlass, der Stadtverordnetenversammlung umfangreiche Vorschläge für Neuregelungen zur Beschlussfassung bzw. zustimmenden Kenntnisnahme (soweit es Angelegenheiten der Straßenverkehrsbehörde betrifft) vorzulegen.

Beratungsverlauf 23 Sitzungen

Sitzung 22
OBR 11
TO I, TOP 19
Abgelehnt
Die Vorlage M 99 wird abgelehnt.
Zustimmung:
CDU BFF
Sitzung 22
OBR 14
TO I, TOP 19
Angenommen
Der Vorlage M 99 wird zugestimmt.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 22
OBR 6
TO I, TOP 44
Angenommen
Der Vorlage M 99 wird zugestimmt.
Zustimmung:
SPD Grüne Linke FDP Bff Und Fraktionslos
Ablehnung:
CDU
Sitzung 21
OBR 7
TO I, TOP 34
Angenommen
Der Vorlage M 99 wird zugestimmt.
Zustimmung:
Grüne SPD FDP Freie Wähler Und Fraktionslos
Ablehnung:
CDU BFF
Sitzung 22
OBR 1
TO I, TOP 64
Angenommen
Der Vorlage M 99 wird zugestimmt.
Zustimmung:
Grüne SPD FDP Linke Die Partei
Ablehnung:
CDU ÖkoLinX-ARL
Sitzung 22
OBR 9
TO II, TOP 8
Zurückgestellt / Beraten
a) Die Vorlage M 99 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage ebenfalls zurückzustellen.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 19
Ausschusses für Mobilität und Smart-City
TO I, TOP 118
Angenommen
Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Mobilität und Smart-City die Beratung der Vorlage M 99 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat.
Zustimmung:
Grüne CDU SPD FDP AFD VOLT FRAKTION BFF-BIG
Ablehnung:
Linke ÖkoLinX-ELF
Sitzung 22
OBR 2
TO I, TOP 51
Abgelehnt
Die Vorlage M 99 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Grüne CDU ÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
SPD
Enthaltung:
BFF
Sitzung 22
OBR 16
TO I, TOP 18
Angenommen
Der Vorlage M 99 wird zugestimmt.
Zustimmung:
WBE Grüne SPD FDP Linke
Ablehnung:
CDU BFF
Sitzung 22
OBR 10
TO II, TOP 30
Angenommen
1. Der Vorlage M 99 wird zugestimmt. 2. Die Vorlage OF 653/10 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 22
OBR 13
TO I, TOP 11
Angenommen
Der Vorlage M 99 wird zugestimmt.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 22
OBR 4
TO II, TOP 15
Angenommen
Der Vorlage M 99 wird zugestimmt.
Zustimmung:
Annahme Bei Enthaltung Fdp
Sitzung 22
OBR 3
TO I, TOP 29
Zurückgestellt / Beraten
Die Vorlage M 99 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 22
OBR 8
TO I, TOP 37
Angenommen
Der Vorlage M 99 wird zugestimmt.
Zustimmung:
Grüne SPD Linke
Ablehnung:
CDU Freie Wähler Und Fraktionslos
Sitzung 22
OBR 12
TO I, TOP 30
Angenommen
Der Vorlage M 99 wird zugestimmt.
Zustimmung:
Grüne SPD FDP VOLT Linke
Ablehnung:
CDU
Sitzung 22
OBR 15
TO I, TOP 16
Abgelehnt
Die Vorlage M 99 wird abgelehnt.
Zustimmung:
CDU SPD BFF FDP
Ablehnung:
Grüne
Sitzung 22
OBR 5
TO I, TOP 50
Zurückgestellt / Beraten
a) Die Vorlage M 99 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage ebenfalls zurückzustellen.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 19
Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung
TO I, TOP 67
Angenommen
Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Personal, Sicherheit und Digitalisierung die Beratung der Vorlage M 99 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat.
Zustimmung:
Grüne CDU SPD FDP Linke AFD VOLT BFF-BIG
Sitzung 22
Haupt- und Finanzausschusses
TO I, TOP 22
Angenommen
Der Vorlage M 99 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.
Zustimmung:
CDU SPD FDP Linke VOLT FRAKTION
Ablehnung:
AFD ÖkoLinX-ELF BFF-BIG
Enthaltung:
Gartenpartei
Sitzung 24
Stadtverordnetenversammlung
TO II, TOP 50
Angenommen
1. Der Vorlage M 99 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 712 wird abgelehnt. 3. Die Vorlage NR 713 wird abgelehnt.
Zustimmung:
CDU SPD FDP Linke VOLT FRAKTION
Ablehnung:
AFD ÖkoLinX-ELF BFF-BIG Grüne Gartenpartei
Sitzung 23
OBR 9
TO I, TOP 10
Angenommen
Der Vorlage M 99 wird zugestimmt.
Zustimmung:
Grüne CDU SPD Linke Fraktionslos
Ablehnung:
BFF
Sitzung 23
OBR 5
TO I, TOP 12
Abgelehnt
Die Vorlage M 99 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Linke AFD BFF
Ablehnung:
Grüne
Enthaltung:
CDU SPD Fdp Und Fraktionslos
Sitzung 23
OBR 3
TO I, TOP 13
Angenommen
Der Vorlage M 99 wird zugestimmt.
Zustimmung:
Grüne SPD Linke FDP VOLT
Ablehnung:
CDU ÖkoLinX-ARL

Verknüpfte Vorlagen