Bezahlbaren Wohnraum erhalten - Kein Abriss von Wohnhäusern im Mainfeld
Begründung
Abriss von Wohnhäusern im Mainfeld Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Die ABG Frankfurt Holding hat mit umfangreichen Untersuchungen Sanierungsbedarf und damit verbundene Kosten ihrer Wohnhäuser im Mainfeld untersucht. Das Ergebnis ist eindeutig. Die Sanierung ist im Vergleich zu Abriss und Neubau auch wirtschaftlich günstiger. Die Wohnungsgesellschaft hat daraufhin öffentlich erklärt, dass der Gebäudebestand schrittweise saniert wird. Im Gegensatz dazu verfolgt das Stadtplanungsamt erneut eine Planung, die den Abriss von 90 Wohnungen vorsieht. Bei den Bewohnern stoßen vorgeschlagener Abriss sowie weitere Überlegungen wie z.B. Abriss des Jugendhauses und Neubau an anderer Stelle auf Ablehnung. Ungeachtet der eindeutigen Untersuchungsergebnisse der ABG Frankfurt Holding und der Ablehnung durch die Bewohner hält die Stadtplanung bisher an ihren Plänen fest. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Wohnungsbestand der Siedlung im Mainfeld bleibt erhalten. Der in der Planung vorgesehene Abriss von 90 Wohnungen erfolgt nicht.
- Der Magistrat wird beauftragt, darzulegen, zu welchen zusätzlichen Kosten der Abriss des Jugendhauses und Neubau an anderer Stelle sowie die Verlagerung anderer Infrastruktureinrichtungen führt.
- Der Magistrat möge berichten, weshalb eine Planung erneut betrieben wird, die zu negativen Ergebnissen im Hinblick auf wirtschaftliches Gebaren und soziale Strukturen führt.
- Bei den Planungen für die Seniorenwohnanlage ist, anknüpfend an die derzeitige Nutzungsstruktur und der Nähe zum Universitätsklinikum, die Beibehaltung studentischen Wohnens zu gewährleisten.
Inhalt
Antrag vom 24.06.2013, NR 647
Betreff: Bezahlbaren Wohnraum erhalten - Kein Abriss von Wohnhäusern im Mainfeld Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Die ABG Frankfurt Holding hat mit umfangreichen Untersuchungen Sanierungsbedarf und damit verbundene Kosten ihrer Wohnhäuser im Mainfeld untersucht. Das Ergebnis ist eindeutig. Die Sanierung ist im Vergleich zu Abriss und Neubau auch wirtschaftlich günstiger. Die Wohnungsgesellschaft hat daraufhin öffentlich erklärt, dass der Gebäudebestand schrittweise saniert wird. Im Gegensatz dazu verfolgt das Stadtplanungsamt erneut eine Planung, die den Abriss von 90 Wohnungen vorsieht. Bei den Bewohnern stoßen vorgeschlagener Abriss sowie weitere Überlegungen wie z.B. Abriss des Jugendhauses und Neubau an anderer Stelle auf Ablehnung. Ungeachtet der eindeutigen Untersuchungsergebnisse der ABG Frankfurt Holding und der Ablehnung durch die Bewohner hält die Stadtplanung bisher an ihren Plänen fest. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Wohnungsbestand der Siedlung im Mainfeld bleibt erhalten. Der in der Planung vorgesehene Abriss von 90 Wohnungen erfolgt nicht.
- Der Magistrat wird beauftragt, darzulegen, zu welchen zusätzlichen Kosten der Abriss des Jugendhauses und Neubau an anderer Stelle sowie die Verlagerung anderer Infrastruktureinrichtungen führt.
- Der Magistrat möge berichten, weshalb eine Planung erneut betrieben wird, die zu negativen Ergebnissen im Hinblick auf wirtschaftliches Gebaren und soziale Strukturen führt.
- Bei den Planungen für die Seniorenwohnanlage ist, anknüpfend an die derzeitige Nutzungsstruktur und der Nähe zum Universitätsklinikum, die Beibehaltung studentischen Wohnens zu gewährleisten.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 03.05.2013, B 218 Antrag vom 21.03.2013, NR 565
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