Konzeption „Prävention legaler Drogen“
Vorlagentyp: B
Inhalt
Bericht des Magistrats vom 06.10.2014, B 383
Betreff: Konzeption "Prävention legaler Drogen" Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 14.11.2013, § 3826 - E 99/10 GRÜNE, l. B 445/13 - Die Entwicklung einer Konzeption "Prävention nicht stoffgebundener Süchte und legaler Drogen", mit der das Drogenreferat mit dem Stadtverordnetenbeschluss zum E 99/2010 (§ 7831 vom 25.3.2010) beauftragt wurde, ist eine kontinuierliche Aufgabe, die das Ziel hat, möglichst sämtliche Zielgruppen mit präventiven Maßnahmen zu erreichen.
- Monitoring System Drogentrend (Mosyd) Die aktuellen Ergebnisse des Monitoring System Drogentrends 2013 liegen vor. Ein Modul der Studie ist die repräsentative Befragung von 1.500 15- bis 18-jährigen Frankfurter Schülerinnen und Schülern. Seit Beginn der Befragung ist das Alter beim Erstkonsum sowohl bei den legalen Substanzen Alkohol (2002: 12,9 Jahre, 2013: 13,7Jahre) und Tabak (2002: 12,8 Jahre, 2013: 13,9 Jahre), als auch bei Cannabis (2002: 14,5 Jahre; 2013: 15,0 Jahre) signifikant angestiegen. Auch hat die Zahl derjenigen zugenommen, die zeitweise oder dauerhaft abstinent leben: Aktuell haben 10 Prozent noch niemals in ihrem Leben irgendeine legale oder illegale Droge genommen (2002: 4 Prozent), im letzten Monat haben 28 Prozent abstinent gelebt (2002: 16 Prozent).
- Alkohol Nach wie vor ist Alkohol mit Abstand die am weitesten verbreitete Droge unter Frankfurter Jugendlichen. Aktuell ist der Alkoholkonsum der befragten Jugendlichen erstmals seit Beginn der MoSyD-Befragung bei fast allen Kennzahlen rückläufig: Im letzten Monat vor der Befragung haben 62 Prozent (2011: 68 Prozent) der Befragten mindestens einmal Alkohol getrunken, 42 Prozent (2011: 46 Prozent) waren mindestens einmal betrunken und 8 Prozent (2011: 13 Prozent) haben mehr als 10mal im letzten Monat Alkohol getrunken. Auch riskante Alkoholkonsummuster sind seit 2011 zurückgegangen: Aktuell konsumieren 9 Prozent (2011: 14 Prozent) regelmäßig riskant und weitere 2 Prozent (2011: 3 Prozent) exzessiv Alkohol. 3 Prozent (2011: 4 Prozent) haben im letzten Monat mehr als 20mal Alkohol getrunken. Nur bei denjenigen, die im letzten Monat so viel getrunken haben, dass es ihnen körperlich sehr schlecht ging oder dass sie bewusstlos waren ("Komatrinken"), gab es mit 7 Prozent keine Veränderung. Um dem riskanten und exzessiven Alkoholkonsum Jugendlicher wirksam zu begegnen, wurden folgende Maßnahmen entwickelt bzw. weiterentwickelt: Hart am Limit Das Projekt HaLT, das sich mit einem Beratungsangebot an Jugendliche richtet, die mit einer Alkoholintoxikation ins Krankenhaus eingeliefert wurden, wird in Frankfurt bereits seit Beginn der Bundesmodellprojektphase im Jahr 2004 umgesetzt. Im Jahr 2011 wurde mit der Neukonzeption des Projektes begonnen, das jetzt eine Wochenendrufbereitschaft umsetzt, um möglichst viele junge Menschen zu erreichen. Die Zahl der beteiligten Krankenhäuser konnte, seitdem seit letztem Jahr auch das Krankenhaus Sachsenhausen dazugekommen ist, auf mittlerweile sechs erhöht werden. Es handelt sich um die Krankenhäuser, die die höchsten Fallzahlen dieser Patientengruppe haben (Hospital zum Heiligen Geist, Uni-Klinik, Bürgerhospital, Klinikum Höchst, Elisabethenkrankenhaus, Krankenhaus Sachsenhausen). Grundlage für die aktuelle Datenauswertung sind die Krankenhauszuweisungsdaten des Gesundheitsamtes. Alkoholintoxikationen 2010 bis 2013 nach Krankenhäusern Fallzahlen für Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahren Krankenhaus 2013 2012 2011 2010 Hospital zum Heiligen Geist 91 73 61 48 Uni-Klinik 68 104 76 76 Bürgerhospital 48 51 59 78 Krankenhaus Sachsenhausen 44 48 41 33 Klinikum Frankfurt Höchst 42 44 48 37 Elisabethenkrankenhaus 10 14 12 23 Nordwestkrankenhaus 16 14 11 6 St. Marienkrankenhaus 13 7 13 13 St. Markuskrankenhaus 10 7 11 5 St. Katharinen Krankenhaus 13 5 2 5 Clementine Kinderkrankenhaus 4 - 1 1 Klinikum Hanau - - 1 - Städtische Klinik Offenbach - 1 - 1 Gesamt 359 368 336 326 (Quelle: Rettungsdienststatistik/Krankenhauszuweisungsdaten Gesundheitsamt/ Drogenreferat Stadt Frankfurt) Insgesamt wurden im Jahr 2013 359 Jugendliche und junge Erwachsene bis einschließlich 21 Jahren mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht, das sind 9 weniger als im Vorjahr. Hierunter waren 121 Minderjährige und 238 junge Volljährige. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Minderjährigen um ca. 40 reduziert, die Zahl der Volljährigen dagegen um ca. 40 erhöht. Die Auswertung der Beratungsgespräche durch die Jugendberatung und Suchthilfe Am Merianplatz, die HaLT seit Projektbeginn umsetzt, ergibt, dass von den 121 Jugendlichen 66 das Beratungsangebot wahrgenommen haben. D.h. mittlerweile wird mehr als jede/r zweite Jugendliche durch HaLT erreicht. Erstmalig wurden auch mit acht jungen Volljährigen Beratungsgespräche geführt. Bei den ermittelten Promillewerten blieben die Mädchen mit 1,58 Promille nur knapp hinter den Jungen, die durchschnittlich 1,66 Promille hatten, zurück. Um auch die Betroffenen zu erreichen, die das Krankenhaus ohne Beratungsgespräch verlassen, hat das Drogenreferat neue Flyer erstellt, die sich sowohl an junge Menschen als auch an betroffene Eltern richten. Alice - Hart am Limit Mit dem Projekt Alice - Hart am Limit wird in Frankfurt seit 2013 ein Peer-Ansatz umgesetzt. Hierbei sprechen Peers, das heißt Gleichaltrige, im öffentlichen Raum Jugendliche an, um sie zu einem risikoarmen Alkoholkonsum zu motivieren. Im Jahr 2013 gab es 10 Aktionstermine in Parks, auf Festen und in Fußgängerzonen, im Durchschnitt kam es hierbei zu 14 intensiven Gesprächen mit Gruppen Jugendlicher. Die eingesetzten Peers sind geschult zum Verhalten in Notfallsituation, Konfliktfällen und in Gesprächsführung. Mit ihrer Unterstützung wird das Projekt laufend inhaltlich weiterentwickelt. Die starke Einbeziehung der Peers ist aus mehreren Gründen sinnvoll. Zum einen können sie die Haltungen und Reaktionen der Gleichaltrigen am besten einschätzen. Zum anderen stärkt der gemeinschaftliche Entwicklungsprozess das Projekt selbst sowie die Identifikation damit, die damit über einen reinen "Job" hinausgeht. So wirkt das Projekt nach außen wie auch nach innen. Auch anlässlich der diesjährigen Abi-Feier am
- März 2014 im Grüneburgpark war das Projekt Alice - Hart am Limit mit einem Angebot vertreten. Die Abiturientinnen und Abiturienten konnten sich auf Sitzgelegenheiten ausruhen, kostenlos Mineralwasser trinken und bekamen Hilfe, falls notwendig.
- Tabak Auch das Zigarettenrauchen ist unter Frankfurter Jugendlichen weiterhin rückläufig: Aktuell sind 21 Prozent (2003: 40 Prozent, 2011: 25 Prozent) Raucher, das heißt, sie rauchen mindestens eine Zigarette täglich. Damit hat sich die Zahl der Raucher unter Frankfurter Jugendlichen in 10 Jahren fast halbiert. Aktuell rauchen 13 Prozent (2003: 30 Prozent, 2011: 16 Prozent) mehr als 5 Zigaretten täglich und 1 Prozent (2003: 6 Prozent, 2011: 3 Prozent) sind starke Raucher mit mehr als 20 Zigaretten täglich. In Frankfurt wird das Tabakpräventionsprojekt "Be smart, don't start" an verschiedenen weiterführenden Schulen durchgeführt. Dieser Wettbewerb soll Schülerinnen und Schüler der 5.-7. Klassenstufe dazu motivieren, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Im Schuljahr 2013/2014 haben 17 Schulen mit 39 Schulklassen daran teilgenommen. Die Fachstelle Prävention begleitet diesen Wettbewerb mit Workshops und Unterrichtseinheiten und bietet zum Thema (E-)Shisha-Rauchen Workshops und Elternabende an Schulen an. Im Rahmen des Projektes "CaBS" zur Frühintervention bei Drogenkonsum hat die Jugendberatung und Suchthilfe Am Merianplatz in 2013 11 Jugendliche intensiv beraten und betreut, die auf Grund eines sehr frühen Tabakkonsums mit 13 Jahren in Schulen auffällig geworden sind. Auf der Informationsplattform BE.U! finden Jugendliche und Eltern nun auch vielfältige Informationen zu den Themen Rauchen, Shisha und E-Shisha.
- "Legal Highs" - Neue psychoaktive Substanzen (NPS) Seit 2005 sind insgesamt mehr als 350 neue psychoaktive Substanzen (NPS) in Europa aufgetaucht. Allein in 2013 wurden 81 NPS an das EU-Frühwarnsystem gemeldet. Es gibt aktuell fast 700 Onlineshops für den Verkauf dieser Substanzen. Durch weiterentwickelte Drogentests können NPS zunehmend besser identifiziert werden. Dadurch wurde festgestellt, dass bei einigen Drogennotfällen und Fällen von Vergiftungen in den letzten Jahren NPS als Hauptsubstanz oder in Kombination mit anderen Drogen eine Rolle spielen. Experten vermuten dennoch, dass der Höhepunkt für NPS in Deutschland seit 2012 überschritten ist. In diese Richtung zeigen auch die Ergebnisse der Mosyd-Befragung: Der Konsum von "Legal Highs" oder NPS ist unter Frankfurter Schülerinnen und Schülern rückläufig. 2013 haben 5 Prozent der Befragten mindestens einmal im Leben NPS probiert. Seit 2010 (9 Prozent) zeigt sich hier ein signifikanter Rückgang. Beim NPS- Konsum handelt es sich fast ausnahmslos um Probierkonsum aus Neugierde. Nur 0,5 Prozent der Befragten haben NPS mehr als 5mal im Leben genommen. Der Europäische Gerichtshof hat im Juli entschieden, dass NPS nicht unter das Arzneimittelgesetz fallen, wie es bisher in Deutschland gängige Praxis war. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entscheidung auf die Konsumentenzahlen in Deutschland auswirken wird. NPS sind damit aktuell in Deutschland frei verkäuflich und keinerlei Regulierung unterworfen. Es ist dringend notwendig, hier so schnell wie möglich zu einer europaweiten Regulierung zu kommen. Die Webseite www.legal-high-inhaltsstoffe.de von Basis e.V. wurde als offizielle Webseite des EU-Projektes Spice II seit 2013 weiterentwickelt. Zusätzlich wurde ein Online-Beratungsangebot eingerichtet. Die Webseite ist weiterhin sehr gut besucht und hat es geschafft mit ca. 150 Besuchern täglich eine sehr schwer erreichbare Zielgruppe anzusprechen. Auch das Online-Streetwork - die Arbeit in Foren und Blogs - wurde weiter ausgebaut. Die ersten Ergebnisse von Spice II wurden im Juni diesen Jahres dem Early-Warning-System der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle in Lissabon vorgestellt. Dabei wurde deutlich, dass Frankfurt bei diesem Thema europaweit vorbildlich ist.
- Medienkonsum und -sucht Die aktuelle Mosyd-Befragung zeigt, wie schnell sich die Medienwelt der Jugendlichen wandelt. Aktuell haben bereits 93 Prozent der 15- bis 18-Jährigen ein Smartphone (2011: noch nicht erhoben; 2012: 83 Prozent), 78 Prozent auch mit einer Internet-Flatrate (2012: 67 Prozent). Dagegen ist der Höhepunkt bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken bereits wieder überschritten: Aktuell nutzen "nur noch" 62 Prozent Facebook täglich, 2012 waren es noch 70 Prozent. Dreiviertel der befragten Jugendlichen spielen mindestens einmal im Monat Computerspiele. Dabei zeigen sich zunehmend Geschlechtsunterschiede. Die männlichen Jugendlichen zeigen deutlich mehr Lust am Spiel: 92 Prozent geben an, regelmäßig Computerspiele zu spielen, wohingegen es bei den weiblichen Jugendlichen nur 59 Prozent sind. Insgesamt verbringen männliche Jugendliche fast viermal so viel Zeit mit Computerspielen (10,1 Stunden pro Woche) wie weibliche Jugendliche (2,6 Stunden pro Woche). Auch Computerspiele haben sich verändert. Sie sind vernetzter, sozialer und mobiler, geworden und können nun überall gespielt werden: unterwegs auf mobilen Geräten wie Tablett oder Smartphone oder zu Hause auf dem Fernseher. Auch hält der Trend zu Onlinespielen weiter an und Computerspiele werden aktuell häufiger gewechselt und kürzer gespielt als noch vor 3 Jahren. Vor diesem Hintergrund hat das Drogenreferat 2013 auch den Internetfriedhof für Computerspielfiguren www.herolymp.de neu gestaltet und an die Entwicklungen auf dem Spielemarkt angepasst. Herolymp hat weiterhin sehr viele Besucher: In 2013 besuchten täglich gut 200 Personen die Webseite. Das Drogenreferat hat 2013 ein Fachgespräch mit einer Medienexpertin und Multiplikatoren aus Drogenhilfe, Jugendhilfe und Schule durchgeführt. Die Expertin stellte dabei neue Entwicklungen im Medienbereich vor. Die Teilnehmenden wünschten, regelmäßig dazu Fachgespräche durchzuführen, um den Anschluss an die rasanten Veränderungen der Medienwelt nicht zu verlieren.
- Glücksspiel In Frankfurt spielen laut der aktuellen MoSyD-Studie 9 Prozent (2011: 10 Prozent) der befragten Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 bis 18 Jahren mindestens einmal pro Woche Glücksspiele um Geld. Das Spielen an Geldspielautomaten ist aktuell rückläufig (2011: 6 Prozent, 2013: 4 Prozent). Nach einer aktuellen bundesweiten Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung[1] sind Problemspieler am häufigsten junge Männer unter 25 Jahren, die sich häufig auszeichnen durch - einen Migrationshintergrund, - einen niedrigen Bildungsstand und - Arbeitslosigkeit. Projekt Frühintervention Glücksspiel Das Drogenreferat hat in Kooperation mit der Evangelischen Suchtberatungsstelle in 2013 ein neues Angebot zur Frühintervention Glücksspiel entwickelt. Dieses wird seit November in Frankfurt umgesetzt. Das Projekt richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 25 Jahren, die bereits ein riskantes Glücksspielverhalten zeigen. Glücksspiele, die die höchsten Problemspieleranteile haben, sind Spiele an Automaten, Internet-Casinospiele (Poker) und Sportwetten. Da hier insbesondere bei männlichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen signifikante Steigerungsraten festzustellen sind, wird in Frankfurt seit kurzem versucht, diese Zielgruppe mit einem aufsuchenden Angebot zu erreichen. In Jugendhäusern werden sowohl die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschult, um auffällige Jugendliche zu erkennen und auch den Jugendlichen selbst wird vor Ort ein Beratungsangebot gemacht. Außerdem werden Projekttage für Schulen und Jugendhäuser angeboten. Projektträger dieses neuen Angebotes ist der Evangelische Regionalverband, der ebenfalls Träger der Fachberatungsstelle Glücksspiel in Frankfurt ist. Um das Projekt zu bewerben, wurden verschiedene Materialien erstellt, die sich an Jugendliche und an Multiplikatoren wenden. Projekt Prävention Glücksspiel
Ergänzend zur frühen Einzelfallhilfe bietet die Fachstelle Prävention seit kurzem Workshops zur Glücksspielprävention für Schulen oder Jugendgruppen an. - Doping und Körperbilder Das Drogenreferat hat in Kooperation mit dem Arbeitskreis Jugend, Drogen und Suchtprävention am
- Mai 2014 einen Fachtag zum Thema "Doping und Körperbilder" veranstaltet, an dem ca. 80 Multiplikatoren aus Drogenhilfe, Jugendhilfe und Schule teilnahmen. Dabei ging es nicht um Doping im Leistungssport und im Bodybuilding, sondern um Alltagsdoping, d.h. die Zurschaustellung und Optimierung jugendlicher Körper im digitalen Zeitalter. Seit dem letzten Fachtag zum Thema Doping 2007 ist die Einnahme von Hormonpräparaten zum Muskelaufbau zurückgegangen. Bei der aktuellen Mosyd-Studie 2013 gaben 4 Prozent der männlichen Jugendlichen an, mindestens einmal im Leben Hormonpräparate zum Muskelaufbau genommen zu haben, 2008 waren es noch 7 Prozent.
- Sucht im Alter Wie im letzten Bericht des Magistrats B 445 angekündigt, hat in der Zwischenzeit am
- März 2014 das von Drogenreferat und Jugend- und Sozialamt gemeinsam konzipierte und organisierte World Café "Sucht im Alter - gemeinsam Wege zu wirksamen Hilfen finden" stattgefunden. Anlass für diese Veranstaltung war der Befund, dass sowohl das Altenhilfe- als auch das Suchthilfesystem ältere Menschen mit Suchtproblemen nur unzureichend erreichen (vgl. hierzu die Ausführungen in den Berichten B 445 und B 452). Insgesamt haben an dieser Veranstaltung 84 Fachkräfte aus den Bereichen Altenhilfe, Suchthilfe, Selbsthilfe, Gesundheit, Politik und Wissenschaft teilgenommen, diskutiert und gemeinsam Ideen zu einer besseren Versorgung der Zielgruppe entwickelt. In einer Tagungsdokumentation werden die Ergebnisse in Kürze veröffentlicht werden.
- Zusammenarbeit Frankfurter Drogen- und Suchtberatungsstellen Am
- Dezember 2013 hat das dritte Treffen der Drogen- und Suchtberatungsstellen stattgefunden, mit dem thematischen Schwerpunkt "Kontrolliertes Trinken". Hierzu hat zunächst Prof. Dr. Joachim Körkel von der Evangelischen Fachhochschule Nürnberg ein fachliches Input gehalten, im Anschluss haben die beiden Frankfurter Projekte, die diesen Ansatz bereits umsetzen, ihre Arbeit vorgestellt: "Kontrolliertes Trinken" der Caritas-Fachambulanz für Suchtkranke und KISS (Kontrolle im selbstbestimmten Substanzkonsum) der Integrativen Drogenhilfe e.V.
Beratungsverlauf 3 Sitzungen
Sitzung
34
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
TO I, TOP 15
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage B 383 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Zustimmung:
CDU Grüne SPD Linke FDP Freie Wähler Römer
Sitzung
24
Jugendhilfeausschusses
TO I, TOP 3
Die Vorlage B 383 dient zur Kenntnis.
Sitzung
35
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
TO I, TOP 51
nicht auf TO Die Vorlage B 383 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)
Zustimmung:
CDU Grüne SPD Linke FDP
Ablehnung:
Freie Wähler Römer