Skip to main content Skip to navigation Skip to footer

S-Bahn-Station Frankfurt am Main-Ginnheim

Vorlagentyp: B

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 01.04.2011, B 172

Betreff: S-Bahn-Station Frankfurt am Main-Ginnheim Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 29.04.2010, § 8031 - NR 1809 SPD, NR 1824 CDU, OA 1090/10 und OA 1109/10 OBR 9, OA 1106/10 OBR 8, B 649/10 - Im Rahmen einer vertieften Untersuchung wurde festgestellt, dass eine direkte und barrierefreie Verbindung zwischen dem geplanten S-Bahnhaltepunkt Ginnheim und der Stadtbahnhaltestelle Niddapark ohne Fußgängerquerung der Rosa-Luxemburg-Straße nicht möglich ist. Die Gründe hierfür sind die Lage bzw. der Winkel der beiden Schienentrassen (S-Bahn - Stadtbahn) zueinander in Verbindung mit dem Abstand der Brückenbauwerke sowie deren Konstruktionsart. Als Alternative zu der in der Magistratsvorlage M 36 vom 01.03.2010 vorgestellten Vorplanung wurde eine schon früher favorisierte Variante weiterentwickelt. Diese Planung sieht eine direkte und barrierefreie Verbindung zwischen dem S-Bahnsteig und der Straße "Am Ginnheimer Wäldchen" vor. Zur Gewährleistung der Barrierefreiheit zwischen dem Straßenraum sowie der Stadtbahnstation Niddapark müssen die Aufzugsanlagen der Haltestelle Niddapark instandgesetzt werden. Bei beiden Lösungen ist eine direkte Anbindung von Ginnheim mittels einer zusätz-lichen barrierefreien Rampe in Richtung Woogstraße möglich. Außerdem ist optional auch eine barrierefreie Verbindung in Richtung Süden unter Einbeziehung des Geländes der Kleintierfarm denkbar. Die Varianten können im Sinne des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung § 8031 vom 29.04.2010 als Grundlage zur Entscheidungsfindung dienen, welche der Lösungen planerisch weiterverfolgt werden soll. Von den Maßnahmen der Verbindung zwischen dem S-Bahnsteig und der Straße "Am Ginnheimer Wäldchen" sind nur die DB AG und die Stadt Frankfurt am Main betroffen, d. h. dass das Vorhaben voraussichtlich in einem Plangenehmigungsverfahren durchgeführt werden kann. Die zusätzlichen Erschließungsmöglichkeiten auf der Ostseite greifen in Privatgelände ein. Zur Realisierung bedarf es hier voraussichtlich eines Planfeststellungsverfahrens. Hinsichtlich eines Ausbaus des Bahnhofes Eschersheim mit einer Verbesserung der Umsteigebeziehung zur U-Bahnstation "Weißer Stein" wird auf den Zwischenbericht des Magistrates vom 08.10.2010 - B 649 verwiesen. Anlage 1 (ca. 381 KB)Nebenvorlage: Anregung vom 12.05.2011, OA 15 Antrag vom 02.05.2011, OF 29/9

Verknüpfte Vorlagen