Kultur
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Ein Schloss für Heddernheim - Neue Nutzung des Heddernheimer Schlosses
Bericht des Magistrats vom 05.12.2025, B 450 Betreff: Ein Schloss für Heddernheim - Neue Nutzung des Heddernheimer Schlosses Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 06.11.2025, § 6742 - NR 1340/20 CDU/SPD/GRÜNE, B 415/24 - Zwischenbericht: Der Magistrat hat zwischenzeitlich ein Architekturbüro für die Erarbeitung der Machbarkeits-studie für die bestandserhaltende Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Heddernheimer Schlosses beauftragt. In einer zuvor mittels eines modernen Erfassungsverfahrens durchzuführenden digitalen Gebäudeaufnahme werden die Grundlagen für die Erstellung der Machbarkeitsstudie sowie von weiteren Planungen geschaffen. Für die Erstellung der Machbarkeitsstudie wird mit bis zu einem halben Jahr zu rechnen sein. Die Machbarkeitsstudie bildet die Vorstufe für weitere Planungen. Die denkmalrechtliche Prüfung der Wiederherstellung des im Krieg zerstörten Mansardendaches soll dabei als eines der zentralen Punkte dezidiert behandelt und eine Lösung erarbeitet werden. Der Magistrat wird über den weiteren Fortgang berichten. Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Antrag vom 26.11.2020, NR 1340 Bericht des Magistrats vom 08.11.2024, B 415 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Planen, Wohnen und Städtebau Ausschuss für Kultur, Wissenschaft und Sport Beratung im Ortsbeirat: 8 Versandpaket: 10.12.2025
Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.15 Sportstätten und Sportstättenvergabe Zuschuss zu Umkleidecontainern
Etatanregung vom 05.12.2025, EA 117 entstanden aus Vorlage: OF 645/12 vom 26.10.2025 Betreff: Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.15 Sportstätten und Sportstättenvergabe Zuschuss zu Umkleidecontainern Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Für die Errichtung einer Containeranlage auf der Sportanlage des SC Riedberg e. V. westlich der Altenhöferallee sind 120.000 Euro aus laufenden Mitteln des Haushalts 2026 zu verwenden. Begründung: Die Sportanlage westlich der Altenhöferallee, die zum überwiegenden Teil vom SC Riedberg e. V. als betreuendem Verein genutzt wird, ist an vielen Stellen für die Belange des Großvereins mit über 1.200 Mitgliedern zu klein. Speziell an Spieltagen stellt die Situation rund um die Umkleidekabinen regelmäßig einen Engpass dar. Die Sportanlage verfügt lediglich über vier Umkleidekabinen. Auf den beiden Spielfeldern spielen jedoch teilweise bis zu acht Mannschaften parallel. Insbesondere für die zahlreichen Mädchen- und Frauenmannschaften ist die Umkleidesituation sehr unbefriedigend, da eine separate Nutzung oftmals nicht möglich ist. Um die Situation für die Sportlerinnen zu verbessern, möchte der Verein eine Containeranlage mit zwei eigenständigen Umkleidekabinen sowie Duschen errichten lassen, um einem lang gehegten Wunsch der Bürger und Sportler konstruktiv zu begegnen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 12 Vertraulichkeit: Nein Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Kultur, Wissenschaft und Sport Versandpaket: 05.01.2026
Machbarkeitsstudie Umnutzung des Juridicums auf dem Campus Bockenheim
Bericht des Magistrats vom 05.12.2025, B 445 Betreff: Machbarkeitsstudie Umnutzung des Juridicums auf dem Campus Bockenheim Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 18.09.2025, § 6440 - E 41/23 GRÜNE/SPD/FDP/Volt, l. B 231/25 - Am 04.11.2025 fand die im Zwischenbericht des Magistrats (B231) angekündigte öffentliche Veranstaltung im Festsaal des Studierendenhauses in Bockenheim statt. In diesem Rahmen wurden die bisherigen Zwischenergebnisse der Machbarkeitsstudie durch die Studiendurchführenden (ABG FRANKFURT HOLDING GmbH, Architekturbüro AS+P Albert Speer + Partner GmbH, Ingenieurbüro bauart Konstruktions GmbH & Co. KG) der Öffentlichkeit vorgestellt. Darüber hinaus wurde von der Frankfurt University of Applied Sciences das Format "Zukunftslabor Juridicum" vorgestellt. Zum Abschluss fand eine Podiumsdiskussion statt, in diesem Rahmen diskutieren Expert:innen die aktuelle Fragestellung, blickten gemeinsam auf den anstehenden Prozess und das Publikum hatte die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Das hohe Interesse von etwa 300 Teilnehmenden unterstreicht die Bedeutung der Frage des Umgangs mit dem Juridicum sowie mit Bestandsgebäuden insgesamt. Zukunftslabor Juridicum Für das Juridicum am Kulturcampus in Frankfurt am Main steht eine grundlegende Entscheidung an: Erhalt, Umbau oder Neubau. Um diese Frage beantworten zu können, wird ein neuer, gemeinschaftlich gestalteter Planungsansatz erprobt. Das Frankfurter Forschungsinstitut (FFin), angesiedelt an der Frankfurt University of Applied Sciences, ist mit der Organisation, Begleitung und Dokumentation dieses Projektes beauftragt. Es ist ein ergebnisoffener Prozess, an dessen Ende eine fachliche Entscheidungsgrundlage stehen soll. Im Zentrum des Projektes steht die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Entwicklungsszenarien sowie deren wissenschaftliche Reflexion und Begleitung. Aufgabenstellung Das Zukunftslabor Juridicum ist ein innovatives Format, das die Entscheidung zur Weiterentwicklung des Juridicums fachlich kuratiert begleitet. Das Zukunftslabor soll am Beispiel des Juridicums erörtern, was eine veränderte (Um)baukultur im konkreten bedeuten kann und wie Fragen des Umgangs mit Bestandsgebäuden zielführend und ergebnisoffen diskutiert werden können. Expert:innen unterschiedlicher Disziplinen entwickeln und diskutieren verschiedene Entwicklungsvarianten, um die Transformation des Bestandsgebäudes auf dem Kulturcampus zu ermöglichen. Ziel ist es eine Entscheidungsgrundlage für die Politik sowie die zukünftige Eigentümerin, die ABG zu erarbeiten. Zudem wird das Ziel verfolgt, durch interdisziplinäre Zusammenarbeit neue Standards für kooperative Planungsprozesse zu setzten, die ökologische, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. Das Zukunftslabor untersucht folgende vier Entwicklungsvarianten: 1. Kompletterhalt des Juridicums und Mehrzweckgebäudes und Umnutzung in Wohnen 2. Kompletterhalt des Juridicums und Mehrzweckgebäudes und Umnutzung in Wohnen (Juridicum) sowie Bildung bzw. Gewerbe / Büro (Mehrzweckgebäude) 3. Erhalt des Juridicums und Abriss des Mehrzweckgebäudes, Umnutzung des Juridicums in Wohnen 4. Komplettabriss des Juridicums und des Mehrzweckgebäudes und Neubau eines Wohnungsbauvorhabens Arbeitsweise Im Zukunftslabor arbeiten sechs Expert:innen unterschiedlicher Disziplinen in einem Workshop-Format über ca. 6 Monate an den oben genannten Entwicklungsvarianten und betrachten diese aus unterschiedlichen Perspektiven. Das eingeladene Stakeholder-Panel wird an den Workshops zeitweise teilnehmen, um die Erkenntnisse mit den Expert:innen diskutieren zu können. Um die inhaltliche Breite und Offenheit des Prozesses zu sichern, werden verschiedene Perspektiven und Disziplinen eingebunden. Dies wurde bei der Auswahl der Expert:innen berücksichtigt. Diese sechs Personen bilden das Expert:innen-Panel des Zukunftslabors, gegliedert in drei Themenfelder: Wirtschaftlichkeit und Gemeinwohl: • Gabu Heindl, Professorin an der Universität Kassel und Leiterin von GABU Heindl Architecture, Wien • Niclas Schneider, Vorstand der Lang & Cie Real Estate AG Nachhaltigkeit und Lebenszyklus: • Nicole Zahner, Statikerin, Dipl. Bau-Ing. ETH, Studio C Berlin • Horst Peseke, Dipl. Ing., Tragwerksplanung, Betoninstandsetzung: Bestand, Denkmäler; Bollinger+ Grohmann Ingenieure Räumlicher und funktionaler Kontext: • Verena Brehm, Professorin Universität Kassel, Partnerin des Planungsbüros CITYFÖRSTER • Thomas Meurer, Professor an der Technischen Hochschule Mittelhessen Folgende Stakeholder sind eingeladen, den Prozess inhaltlich zu begleiten und eine Vertreter:in in das Stakeholder-Panel zu entsenden (teilweise zugesagt, einzelne Anfragen sind noch offen): • Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur (HMWK Hessen) • Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung • Offenes Haus der Kulturen e.V. • Ortsbeirat 2 • Hochschule für Musik und darstellende Kunst (HfMDK) • Frankfurt LAB - das Musik-, Theater- und Tanzlabor der Moderne für Frankfurt RheinMain e.V. • ABG FRANKFURT Holding GmbH • Dezernat III, Planen und Wohnen der Stadt Frankfurt am Main • Römer-Fraktionen: o BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN o SPD o Volt o CDU o FDP o Die Linke Zeitplan Da das Grundstück weiterhin im Besitz des Landes Hessen ist, bietet sich die zeitliche Möglichkeit, einen umfassenden Prozess zu initiieren. Der anstehende Prozess verlangsamt nicht die Entwicklung des Geländes, sondern bereitet vielmehr eine Entscheidung vor, die eine zügige und zielgerichtete Umsetzung ermöglicht. Der erste Workshop findet im Januar 2026, Ende September 2026 endet der Prozess mit einer öffentlichen Abschlussveranstaltung. • 15.01.2026 - Workshop • 19.02.2026 - Workshop • 16.04.2026 - Workshop • 07.05.2026 - Workshop • 24.09.2026 - Abschlussveranstaltung Weitere Termine zur Einbindung der Öffentlichkeit werden noch definiert und entsprechende Formate erarbeitet. Es wird diverse Möglichkeiten geben, auch über die Stakeholder-Beteiligung hinaus, Stimmen und Meinungen aus der Bevölkerung aufzunehmen. Dokumentation Die Arbeit sowie die Ergebnisse des Zukunftslabor werden regelmäßig auf einer Projekt-Homepage präsentiert. Zudem erarbeitet das beauftragte Forschungsinstitut in Zusammenarbeit mit den Expert:innen eine Abschlussdokumentation. Diese soll Textbeiträge zu den einzelnen Varianten und Betrachtungen enthalten, den Prozess dokumentieren sowie eine fachliche Empfehlung als Entscheidungsgrundlage erarbeiten. Der Prozess des Zukunftslabors, inkl. Abschlussveranstaltung und Dokumentation wird aus den Mitteln des Etat-Antrags E41 finanziert. Hintergrund - Warum bedarf es einer weiteren Prüfung? Die bisher vorliegende Machbarkeitsstudie ist ein Baustein und wird als Zwischenergebnis gewertet. Sie bildet eine wichtige Basis für weitere fachlich Debatten. Die Studie enthält u.a. die Erkenntnis, dass das Bestandsgebäude aus zwei Teilen besteht - dem Juridicum und dem Mehrzweckgebäude - und dass ihr Zustand grundsätzlich einen Erhalt und eine Umnutzung ermöglicht. Das Juridicum scheint für eine Umnutzung in Wohnen besser geeignet als das Mehrzweckgebäude. Mit der Prämisse, das gesamte Gebäude in Wohnen umzubauen, ist diese Entwicklung wirtschaftlich nicht darstellbar. Darüber hinaus liefert die vorliegende Machbarkeitsstudie wertvolle Grundlagen, indem sie die technische Umsetzbarkeit einer Umnutzung des Juridicums bestätigt und wesentliche bauliche Parameter wie Tragfähigkeit und Erweiterungsmöglichkeiten positiv bewertet. Sie berücksichtigt jedoch ausschließlich wirtschaftliche und bautechnische Kriterien und lässt damit zentrale Aspekte wie räumlich-funktionale, soziale, ökologische und gemeinwohlorientierte Wirkungen sowie alternative Nutzungs- und Förderoptionen unberücksichtigt. Dies zeigt, dass es bei näherer Betrachtung noch viele offene Fragen gibt, die es zu klären gilt. Deshalb ist eine vertiefende, interdisziplinäre Betrachtung erforderlich, wie sie im Rahmen des Zukunftslabors vorgesehen ist. Nur so kann eine ganzheitliche Entscheidungsgrundlage geschaffen werden. Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Etatantrag vom 16.06.2023, E 41 Bericht des Magistrats vom 27.06.2025, B 231 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Planen, Wohnen und Städtebau Beratung im Ortsbeirat: 2 Versandpaket: 10.12.2025
Sanierung Paulskirche: Denkmale und Plaketten miteinbeziehen
Bericht des Magistrats vom 05.12.2025, B 467 Betreff: Sanierung Paulskirche: Denkmale und Plaketten miteinbeziehen Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 18.09.2025, § 6521 - NR 1099/25 CDU - Zwischenbericht: Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrem Grundsatzbeschluss zur Sanierung der Paulskirche vom 07.11.2019, § 4794 (NR 1022), unter Punkt 4 den Magistrat beauftragt, "bei der Planung aller Maßnahmen und Konzepte auch die umliegenden Denkmäler und Erinnerungsplaketten, sowie eine Neugestaltung und Aufwertung des Paulsplatzes mit einzubeziehen und alle Sanierungsmaßnahmen [...] voranzutreiben." Im Bericht des Magistrats vom 18.12.2023, B 468, zur Zukunft der Frankfurter Paulskirche bekennt sich der Magistrat zur Einbeziehung der Denkmale und Plaketten: "Im Zuge der Sanierung der Paulskirche und Entwicklung des Hauses der Demokratie werden alle Denkmale und Plaketten auf ihren historischen und aktuellen Bezug, ihren Standort, ihre Relevanz sowie ihre Bedeutung hin überprüft und bei positivem Ergebnis in die Gestaltung einbezogen." In Zusammenarbeit mit dem Bauherrenamt und weiteren Bedarfsträgern wurde ein Pflichten-heft erstellt, welches, nach heutigen Anforderungen, Vorgaben und Standards den baulichen und funktionalen Bedarf der Paulskirche sowie die Planungsaufgabe für das zukünftige Planungsteam definiert. In diesem ist die Erarbeitung eines Konzeptes zum denkmalgerechten Umgang mit den an der Paulskirche befestigten Denkmalen und Erinnerungsplaketten als Maßnahme bedacht und explizit benannt. Der Grundsatzbeschluss sowie auch das Pflichtenheft dienen als Grundlage für das zukünftige Planungsteam, das mit der Sanierung der Paulskirche beauftragt wird. Die Paulskirche ist heute aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen ein im Denkmalverzeichnis des Hessischen Landesamtes für Denkmalpflege eingetragenes Einzelkulturdenkmal. Deshalb erfolgt die Sanierung der Paulskirche in enger Begleitung und in stetigem Austausch mit den Denkmalbehörden. Eine etwaige Neugestaltung des Paulsplatzes mit allen Denkmalen und Plaketten muss im Zusammenhang mit den Maßnahmen Sanierung Paulskirche sowie der Konzeptionierung eines Hauses der Demokratie bedacht werden. Eine Klärung über den zukünftigen Standort des Hauses der Demokratie ist hierfür die notwendige Voraussetzung. Das Sanierungskonzept der Paulskirche umfasst eine denkmalgerechte Gesamtsanierung. Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Antrag vom 22.01.2025, NR 1099 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Planen, Wohnen und Städtebau Ausschuss für Kultur, Wissenschaft und Sport Beratung im Ortsbeirat: 1 Versandpaket: 10.12.2025
Förderung der Weihnachtsmärkte in Kalbach-Riedberg 2025
Initiative vom 05.12.2025, OI 128 entstanden aus Vorlage: OF 642/12 vom 20.11.2025 Betreff: Förderung der Weihnachtsmärkte in Kalbach-Riedberg 2025 Vorgang: E 160/24 GRÜNE/SPD/FDP/Volt; Beschl. d. Stv.-V., § 4994/24 Der Magistrat wird gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 11.07.2024, § 4994 (E 160, Fortführung des Sonderetats "Stadtteilfeste unterstützen"), gebeten, dem Kerbeverein Kalbach e. V. und dem IG Riedberg e. V. Mittel in Höhe von bis zu 6.000 Euro für die Durchführung der Weihnachtsmärkte in Kalbach und Riedberg 2025 zur Verfügung zu stellen und das Weitere zu veranlassen. Auf die bereits beim Kulturamt vorliegenden Anträge wird verwiesen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 12 Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Etatantrag vom 06.06.2024, E 160 Versandpaket: 10.12.2025
Die FAZ berichtete am 23.11.2025, dass das Künstlerhaus Mousonturm aufgrund ausbleibender Bundesförderung eine Finanzlüc
Frage vom 04.12.2025, F 3705 Die FAZ berichtete am 23.11.2025, dass das Künstlerhaus Mousonturm aufgrund ausbleibender Bundesförderung eine Finanzlücke im Jahr 2026 in Höhe von 600.000 Euro habe. Kulturdezernentin Hartwig wird mit folgenden Aussagen zitiert: "Wir werden das Haus nach Kräften weiterhin unterstützen. Da sich die Streichung der Bundesförderung seit längerer Zeit andeutete, steht das Kulturdezernat außerdem bereits mit dem Kämmerer im Austausch, um eine auskömmliche Finanzierung des Mousonturms sicherstellen zu können." Ich frage den Magistrat: Um welche Größenordnungen hinsichtlich eines möglichen Zuschusses geht es in diesen Verhandlungen mit der Kämmerei? Antragstellende Person(en): Stadtv. Willy Klinger Vertraulichkeit: Nein
Instandsetzung des Ehrengrabs von Ludwig Landmann
Ortsbeiratsinitiative - Budget vom 04.12.2025, OIB 455 entstanden aus Vorlage: OF 961/3 vom 14.11.2025 Betreff: Instandsetzung des Ehrengrabs von Ludwig Landmann Der Magistrat wird gebeten, das Ehrengrab von Ludwig Landmann instand zu setzen. Für die Instandsetzung des Ehrengrabs von Ludwig Landmann (fachgerechte Reinigung) stellt der Ortsbeirat bis zu 500 Euro aus seinem Ortsbeiratsbudget bereit. Der Magistrat wird gebeten, das Weitere zu veranlassen. Begründung: Die Grabplatte des Ehrengrabs von Ludwig Landmann ist in einem schlechten Zustand. Sie bedarf dringend einer fachgerechten Reinigung, um ein würdiges Erinnern an Ludwig Landmann als herausragende Persönlichkeit der Frankfurter Stadtgeschichte zu gewährleisten. Laut Kostenvoranschlag eines angefragten Steinmetzmeisters belaufen sich die Reinigungskosten auf 465 Euro. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 3 Vertraulichkeit: Nein
Wie der Presse zu entnehmen war, gibt es derzeit viel Krawall um die „Krawallschachtel“, eines der ältesten Frankfurter
Frage vom 04.12.2025, F 3661 Wie der Presse zu entnehmen war, gibt es derzeit viel Krawall um die "Krawallschachtel", eines der ältesten Frankfurter Fachwerkhäuser. Dabei geht es vorrangig um Bauarbeiten im Inneren des Hauses und die Frage, inwieweit dem Vertragspartner der Stadt Frankfurt die Eigenschaft des Gebäudes als Kulturdenkmal bekannt war. Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat: Hat die Stadt Frankfurt in dem Vertragsverhältnis mit dem Hauptpächter explizit die Eigenschaft der Liegenschaft Alte Gasse 24 als Kulturdenkmal festgehalten und vereinbart, und falls nein, warum ist dies nicht erfolgt? Antragstellende Person(en): Stadtv. Mathias Pfeiffer Vertraulichkeit: Nein
Die Zwischenverpachtung für die Weinstube Römerberg 19 läuft zum 31.12.2025 aus. Der bisherige Pächter, der aus der dunk
Frage vom 04.12.2025, F 3691 Die Zwischenverpachtung für die Weinstube Römerberg 19 läuft zum 31.12.2025 aus. Der bisherige Pächter, der aus der dunklen Weinstube einen hellen Ort der Begegnung direkt im Frankfurter Rathaus gemacht hat, hat am 23.04.2025 von Stadträtin Sylvia Weber eine mündliche Zusage erhalten für einen neuen Pachtvertrag, jedoch bis heute nichts erhalten. Ich frage den Magistrat: Warum gibt es bis heute keinen Vertrag mit Wirkung ab 01.01.2026 und wie gedenkt der Magistrat, diese traditionsreiche Weinstube als einen Ort der Begegnung ohne Leerstand zu bewirtschaften? Antragstellende Person(en): Stadtv. Dr. Veronica Fabricius Vertraulichkeit: Nein
Im vergangenen Jahr beschloss die Stadtverordnetenversammlung mit E 4/24 die Errichtung eines künstlerischen Denkmals un
Frage vom 04.12.2025, F 3675 Im vergangenen Jahr beschloss die Stadtverordnetenversammlung mit E 4/24 die Errichtung eines künstlerischen Denkmals und einer Gedenktafel für die Ermordeten des rassistischen Anschlags vom 19. Februar in Hanau. Hierzu sollte ein künstlerischer Wettbewerb ausgeschrieben werden. Der Magistrat hat hierzu bisher keinen Umsetzungsstand mitgeteilt. Ich frage den Magistrat: Hat der künstlerische Wettbewerb bereits stattgefunden, und mit welchen Personen wurde die Jury zur Auswahl des Denkmals besetzt? Antragstellende Person(en): Stadtv. Stella Schulz-Nurtsch Vertraulichkeit: Nein
Am 17.11.2025 fand in der Paulskirche eine Gedenkstunde anlässlich des ersten Todestages des Ehrenbürgers Friedrich von
Frage vom 04.12.2025, F 3722 Am 17.11.2025 fand in der Paulskirche eine Gedenkstunde anlässlich des ersten Todestages des Ehrenbürgers Friedrich von Metzler statt. Die Gedenkrede hielt der Bundeskanzler. Die Gäste sollten um 17:50 Uhr ihre Plätze eingenommen haben. Dies war jedoch nicht allen möglich, weil der Einlass sehr lange gedauert hat. Erhebliche Schlangen gab es bei der Sicherheitskontrolle. Die Zahl der Gäste und die vorgeschriebenen hohen Sicherheitsanforderungen sollten vor der Veranstaltung bekannt gewesen sein. Ich frage den Magistrat: Wie wird sichergestellt, dass sich dieses in Zukunft bei Veranstaltungen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen nicht wiederholt? Antragstellende Person(en): Stadtv. Christina Ringer Vertraulichkeit: Nein
Seit Ende 2024 ist die Weinstube im Römer endlich wieder verpachtet. Wie der Magistrat in seiner Antwort auf die Frage N
Frage vom 04.12.2025, F 3724 Seit Ende 2024 ist die Weinstube im Römer endlich wieder verpachtet. Wie der Magistrat in seiner Antwort auf die Frage Nr. 3328 vom 28.05.2025 ausführt, wurde das Pachtverhältnis nicht ausgeschrieben, da es sich dabei lediglich um eine Zwischennutzung handeln sollte. Nun war der Presse zu entnehmen, dass die Weinstube im Römer nicht - wie ursprünglich angedacht - an den neuen Pächter des Weinguts der Stadt Frankfurt mitverpachtet wird und diese zurückgestellt ist, da in den nächsten drei Jahren umfangreiche Investitionen in die Sicherheit der Weinstube nötig sind. Ich frage den Magistrat: Wird der Interimspächter nun die Weinstube für weitere drei Jahre betreiben oder muss diese zur Durchführung der notwendigen Arbeiten geschlossen werden? Antragstellende Person(en): Stadtv. Ingeborg Leineweber Vertraulichkeit: Nein
Eines der ältesten Frankfurter Fachwerkhäuser, die „Krawallschachtel“, befindet sich im Eigentum der Stadt Frankfurt und
Frage vom 04.12.2025, F 3714 Eines der ältesten Frankfurter Fachwerkhäuser, die "Krawallschachtel", befindet sich im Eigentum der Stadt Frankfurt und ist verpachtet. Bezüglich des Bauzustandes dieses Kulturdenkmals berichtet die Presse, laut Frankfurter Denkmalamt sei dieser "nicht übermäßig gut". Dem Fragesteller liegt die Information vor, dass der Bauunterhalt über die vergangenen Jahrzehnte hinweg vernachlässigt wurde. Ich frage den Magistrat: Ist in den vertraglichen Vereinbarungen zwischen der Stadt und dem Hauptpächter der Liegenschaft die Pflicht zur denkmalgerechten Erhaltung des Objektes verankert und, falls dies nicht der Fall ist, warum hat die Stadt nicht die dafür erforderlichen Maßnahmen angeordnet beziehungsweise auf deren Durchführung bestanden? Antragstellende Person(en): Stadtv. Mathias Pfeiffer Vertraulichkeit: Nein
Im Ortsbeirat 2 gibt es einen einstimmigen parteiübergreifenden Vorschlag, einen öffentlichen Gedenkplatz innerhalb des
Frage vom 04.12.2025, F 3686 Im Ortsbeirat 2 gibt es einen einstimmigen parteiübergreifenden Vorschlag, einen öffentlichen Gedenkplatz innerhalb des Bockenheimer "Diplomatenviertels" einzurichten. Auf der Parkfläche in der Zeppelinallee/Ecke Blanchardstraße soll ein noch zu gestaltender Platz an die jüdische Geschichte des sogenannten "Diplomatenviertels" und die dort vor 1933 lebenden Familien erinnern. Dieser Idee vorausgegangen sind Recherchen einer Historikerin, die auch mit Nachkommen der jüdischer Familien in Kontakt steht. Der Ortsbeirat wird einen Finanzierungsbeitrag aus seinem Budget leisten wollen. In der Stellungnahme ST 1317/23 hat das Dezernat VII dieses Vorhaben begrüßt. Ich frage den Magistrat: Wie gedenkt der Magistrat, die nächsten Schritte umzusetzen? Antragstellende Person(en): Stadtv. Natascha Kauder Vertraulichkeit: Nein
Zum zehnjährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt und Philadelphia reiste eine Delegation mit mehr al
Frage vom 04.12.2025, F 3660 Zum zehnjährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt und Philadelphia reiste eine Delegation mit mehr als 30 Vertreterinnen und Vertretern von Frankfurt in die USA. Dies sorgte im Nachgang für großes Aufsehen; fragte man sich doch, warum die Delegation so groß und die Kosten entsprechend so hoch sein mussten. Zur Reise selbst legte der Magistrat einen Bericht vor: https://frankfurt.de/aktuelle-meldung/meldungen/erfolgreiche-station-in-philadel phia/. Dieser Link wurde mittlerweile allerdings wieder deaktiviert. Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat: Warum wurde dieser Link beziehungsweise Bericht zu der Philadelphiareise deaktiviert? Antragstellende Person(en): Stadtv. Yanki Pürsün Vertraulichkeit: Nein
Bei einem Besuch des Frankfurt_LAB am 3. November äußerte die Kulturdezernentin sinngemäß, dass nur eine moderate Aufwer
Frage vom 04.12.2025, F 3673 Bei einem Besuch des Frankfurt_LAB am 3. November äußerte die Kulturdezernentin sinngemäß, dass nur eine moderate Aufwertung der Liegenschaft notwendig sei, da das Frankfurt_LAB perspektivisch auf den Kulturcampus an der Bockenheimer Warte ziehen wird. Die Liegenschaft Schmidtstraße 12 beheimatet darüber hinaus zahlreiche weitere Kulturinstitutionen, zum Beispiel die Dresden Frankfurt Dance Company. Ich frage den Magistrat: Beabsichtigt er, die Liegenschaft Schmidtstraße 12 mittelfristig zu übernehmen, und wie sieht er die Zukunft der dort beheimateten Kulturinstitutionen? Antragstellende Person(en): Stadtv. Julia Eberz Vertraulichkeit: Nein
Gedenktafel Hermine Speier am Archäologischen Museum
Antrag vom 03.12.2025, NR 1467 Betreff: Gedenktafel Hermine Speier am Archäologischen Museum Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, 1. eine Bronzetafel am Archäologischen Museum Frankfurt (AMF) an gut sichtbarer Stelle mit folgender Inschrift Hermine Speier (1898-1989) war eine der bedeutendsten Archäologinnen Frankfurts. Sie hat in Rom Archäologiegeschichte geschrieben und war die erste Jüdin, die im Vatikan angestellt war. Als Mitarbeiterin der Vatikanischen Museen hat sie die Deportation der römischen Juden und den Holocaust überlebt. 1939 konvertierte sie aus freien Stücken zum Katholizismus und ruht auf dem Campo Santo Teutonico. Ihrer Heimatstadt Frankfurt blieb sie stets eng verbunden. anzubringen und 2. einen Vorschlag zu machen, wie die mit der Bronzetafel verbundene Ehrung für die bedeutende Archäologin Hermine Speier im Museum angemessen durch kuratierte Formate und Medien (zum Beispiel Installation, Vitrine, thematischer Sonderraum) kontextualisiert werden kann. Begründung: Hermine Speier (1898-1989) hat als Frankfurterin in Rom Archäologiegeschichte geschrieben. Sie stammte aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie, deren Wurzeln mütterlicherseits in Frankfurt 400 Jahre zurückreichen. Nach dem Studium der Germanikstik und Archäologie in Frankfurt und Heidelberg wurde sie 1925 bei dem berühmten klassischen Archäologen Ludwig Curtius promoviert. Als sie 1934 als Folge der Nazigesetze zum Berufsbeamtentum ihre Stelle am Deutschen Archäologischen Institut in Rom verlor, trat sie noch im selben Jahr als Fotothekarin in den Dienst der Vatikanischen Museen. Deren Direktor, Batolomeo Nogara, ein persönlicher Freund von Papst Pius XI., ließ sich auf Fürsprache von Curtius überzeugen, Speier zu helfen. Sie war damit vermutlich die erste akademisch gebildete Frau und sicherlich die erste Jüdin, die im Vatikan angestellt wurde. Hermine Speier konvertierte im Mai 1939 aus freien Stücken zum katholischen Glauben. Doch nicht einmal dies schützte sie vor Verfolgung. Mindestens zweimal ist sie in Rom unter den Vorzeichen der faschistischen Rassenpolitik Mussolinis verhaftet worden. Der Vatikan aber hielt eine schützende Hand über die gelehrte Frau, und sie überlebte auch die deutsche Besetzung der Ewigen Stadt und die Deportation der römischen Juden. Bis zu ihrer Pensionierung 1966 blieb sie Angestellte der "Musei Vaticani". Hermine Speier hat ihre Bindung zur Frankfurter Heimat niemals verloren. Bis zuletzt hing ein Aquarell "Frankfurt zur Goethezeit" in ihrem römischen Wohnzimmer. Fachlich besonders ausgewiesen auf dem Gebiet der modernen Fototheken, gelangen ihr in einem von Männern geprägten akademischen Umfeld Pionierleistungen der klassischen Archäologie, die allein eine Würdigung im AMF rechtfertigen. Die Auseinandersetzung mit ihrer Biographie ist nicht nur zeit- und wissenschaftsgeschichtlich spannend, sondern auch eine weitere wichtige Erinnerung an das durch die NS-Verbrechen nahezu ausgerottete Frankfurter Judentum, das Kultur und Wissenschaft so nachhaltig geprägt hat. Antragsteller: CDU Antragstellende Person(en): Stadtv. Christian Becker Stadtv. Sabine Fischer Stadtv. Carolin Friedrich Stadtv. Dr. Nils Kößler Stadtv. Robert Lange Vertraulichkeit: Nein Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Kultur, Wissenschaft und Sport Beratung im Ortsbeirat: 1 Versandpaket: 10.12.2025
Schriftzug „Panoramabad“
Anregung an den Magistrat vom 02.12.2025, OM 7833 entstanden aus Vorlage: OF 578/4 vom 12.11.2025 Betreff: Schriftzug "Panoramabad" Der Magistrat wird gebeten, sich für den Erhalt des Schriftzugs "Panoramabad" einzusetzen, einen neuen Standort zu finden und dabei möglichst früh den Ortsbeirat in den Prozess der Standortfindung einzubinden. Begründung: Der Schriftzug als Stellvertreter des alten Panoramabades ist Teil der neueren Bornheimer Geschichte. Die schon von Bürger*innen übermittelten Vorschläge - die Integration des Schriftzuges in die Nachfolgebebauung auf dem ehemaligen Schwimmbadgelände in der Inheidener Straße, die Aufstellung in der Nähe des MainBadBornheim - belegen das große Interesse der Bornheimer Bürger*innen am Erhalt. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 4 Vertraulichkeit: Nein
Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.14 Sporthallen Einstellung von Mitteln für die Planung der Sporthalle im Baugebiet „Südlich am Riedsteg"
Etatanregung vom 02.12.2025, EA 103 entstanden aus Vorlage: OF 222/13 vom 24.11.2025 Betreff: Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.14 Sporthallen Einstellung von Mitteln für die Planung der Sporthalle im Baugebiet "Südlich am Riedsteg" Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Es werden ausreichend Mittel für die Planung einer Sporthalle im Neubaugebiet "Südlich am Riedsteg" in den Haushalt 2026 eingestellt. Begründung: Laut dem Bebauungsplan wird im Neubaugebiet "Südlich am Riedsteg" die Sporthalle für Nieder-Erlenbach errichtet. Damit der als Lärmschutz dienenden Bau auch tatsächlich realisiert werden kann, ist es von großer Bedeutung, das Geld für die Planung in den Haushalt 2026 aufzunehmen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 13 Vertraulichkeit: Nein Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Kultur, Wissenschaft und Sport Versandpaket: 05.01.2026
Schön, dass in der Dondorf-Druckerei wieder Licht brennt!
Ortsbeiratsinitiative - Budget vom 01.12.2025, OIB 451 entstanden aus Vorlage: OF 1299/2 vom 14.11.2025 Betreff: Schön, dass in der Dondorf-Druckerei wieder Licht brennt! Vorgang: OM 6223/24 OBR 2 Der Magistrat wird gebeten, zum Zwecke einer anteiligen Finanzierung der Ausstattung der Räume zur Zwischennutzung der Dondorf-Druckerei sowie der Umzugskosten der Vereine Freunde Bockenheims e. V., Studienkreis Deutscher Widerstand 1933 bis 1945 e. V. sowie Frankfurter Archiv der Revolte e. V., dem Verein Freunde Bockenheims e. V. - stellvertretend für die genannten Vereine - einen Zuschuss aus dem Ortsbeiratsbudget des Ortsbeirats 2 in Höhe von bis zu 1.800 Euro zur Verfügung zu stellen. Der Magistrat wird gebeten, das Weitere zu veranlassen. Begründung: Für die Ausstattung der Räume und den Umzug wird von den Vereinen der folgende Bedarf angegeben: 1. Umzugskosten und Beleuchtungsinstallation (die Räume werden ohne Beleuchtung den Vereinen überlassen); 2. Ausstattungsbedarf (Bestuhlung, Schränke, Schreibtische); 3. PC-Arbeitsplätze; 4. Archiv-Ausstattung mit säurefreien Archivkartons. Die Aufwendungen werden nach Angabe der Vereine insgesamt ca. 4.000 Euro betragen. Der Ortsbeirat 2 wird von den Vereinen um einen anteiligen Finanzierungzuschuss der genannten Aufwendungen in Höhe von 1.800 Euro gebeten, was dem Ortsbeirat vom Zweck und in der Höhe angemessen erscheint. Der Verein Freunde Bockenheims e. V. tritt in dieser Sache stellvertretend für alle drei Vereine des Bockenheimer bzw. Westend-Stadtteils auf. Der Ortsbeirat hat mit der Anregung vom 02.12.2024, OM 6223, ohne Gegenstimme beschlossen, dass namentlich die Freunde Bockenheims e. V., der Studienkreis Widerstand 1933 bis 1945 e. V. sowie das Frankfurter Archiv der Revolte e. V. jeweils Räumlichkeiten als Archiv bzw. Lagerraum sowie für öffentliche Ausstellungen für die Zeit der Zwischennutzung in der Dondorf-Druckerei zur Verfügung gestellt bekommen. Erfreulicherweise hat das geklappt. Die Vereine berichten nun, dass ab November 2025 zwei Arbeitsräume (Studios) für die Archive und die Archivarbeit der Vereine Freunde Bockenheims e. V., Frankfurter Archiv der Revolte e. V. und des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933 bis 1945 e. V. im zweiten Obergeschoss der Dondorf-Druckerei in Zwischennutzung zur Verfügung stehen und eine Nutzungsvereinbarung getroffen wurde. Die drei Vereine planen, wie sie dem Ortsbeirat berichten, eine Nutzung für Archivarbeit und streben dabei Synergien bei der Raumnutzung an. Die Ausstattung soll diese gemeinsame Nutzung ermöglichen und fördern. Für die Archivarbeit werden für ehrenamtlich Mitarbeitende fünf bis sechs Arbeitsplätze geschaffen. Für eine temporäre Archivnutzung durch Forschende und Studierende etc. soll ein Gast-Arbeitsplatz eingerichtet werden. Für alle drei Vereine wird dadurch eine erhebliche Verbesserung ihrer jeweiligen Situation geschaffen: Die Freunde Bockenheims e. V. erhalten wieder einen öffentlich zugänglichen Archiv- und Vereinsplatz für die Ortsgeschichte, der Studienkreis Deutscher Widerstand 1933 bis 1945 e. V. erhält einen zusätzlichen Ort für seine Forschung und Vermittlung zum Rettungswiderstand 1933 bis 1945 und das Frankfurter Archiv der Revolte kann seine Archivbestände sachgemäß erfassen, sein Digitalisierungsprojekt vorantreiben und seine Dokumente für Forschende angemessen zur Verfügung stellen. Den Stadtteilen Bockenheim und Westend werden mit dieser Präsenz der Stadtgeschichte in der Dondorf-Druckerei durch die drei Vereine wichtige Wahrnehmungsmöglichkeiten geboten. Die Stadtteilgeschichte als Teil des kulturellen Gedächtnisses der Stadtgesellschaft wird durch das gemeinsame Engagement der drei Vereine neue Impulse erfahren und die demokratischen Kräfte in der Zivilgesellschaft stärken. Der Ortsbeirat will dies alles mit dem beantragten Unterstützungsbeitrag weiterhin fördern! Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 2 Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Anregung an den Magistrat vom 02.12.2024, OM 6223
Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktbereich: 22 Umwelt Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Produktgruppe: 22.04 Klimaschutz und Klimaanpassung Kofinanzierung von zwei UNITS-Modulen im Rahmen der World Design Capi
Etatanregung vom 01.12.2025, EA 113 entstanden aus Vorlage: OF 1321/2 vom 01.12.2025 Betreff: Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktbereich: 22 Umwelt Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Produktgruppe: 22.04 Klimaschutz und Klimaanpassung Kofinanzierung von zwei UNITS-Modulen im Rahmen der World Design Capital 2026 Die World Design Capital Frankfurt RheinMain ist an den Ortsbeirat herangetreten und schlägt den Ortsbezirk 2 - als einzigen Ortsbezirk in Frankfurt - für die Umsetzung eines UNITS-Pilotprojekts vor. Dies vorausgeschickt möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen: 1. In den Haushalt 2026 werden Haushaltsmittel in Höhe von 23.000 Euro für die Anschaffung und Umsetzung von zwei UNITS-Modulen der Firma Office for Micro Climate Cultivation GmbH (OMC°C) bereitgestellt. Die Gesamtkosten von 26.000 Euro - inkl. initialer Bepflanzung, Transport, Ab- und Wiederaufbau - sollen gemeinsam mit einem Eigenanteil des Ortsbeirates in Höhe von 3.000 Euro kofinanziert werden. Die Bepflanzung am vorgesehenen Standort ist in den genannten Kosten noch nicht enthalten, diese ist jedoch einfach, nicht kostenintensiv und sollte in enger Abstimmung mit der OMC°C erfolgen. Drei weitere UNITS werden durch die World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 finanziert. Damit stünden insgesamt fünf Module zur Verfügung. Diese sollen im Zeitraum März bis Oktober 2026 auf dem Carlo-Schmid-Platz in Bockenheim installiert werden. Die Abstimmung mit den zuständigen Ämtern ist bereits erfolgt, gemäß der Hessischen Bauordnung ist keine Genehmigung erforderlich, da es sich um eine Sitzgruppe handelt. Im Anschluss sollen die Module dauerhaft an geeignete Schulen oder Kindertageseinrichtungen im Ortsbezirk übergeben werden, etwa - I. E. Lichtigfeld-Schule mit Kita und Kinderkrippe (Westend); - Georg-Büchner-Schule (Bockenheim); - Holzhausenschule (Westend); - Lessing-Gymnasium (Westend); - Max-Beckmann-Oberstufengymnasium (Bockenheim). 2. Der Magistrat wird gebeten, Standortwahl, Umsetzung, Betreuung und spätere Übergabe der Module frühzeitig mit OMC°C, den zuständigen Ämtern sowie dem Ortsbeirat 2 abzustimmen. Begrüßenswert wäre, wenn das Grünflächenamt die Maßnahme begleitet, um daraus Erkenntnisse für zukünftige ähnliche Vorhaben abzuleiten. Der Ortsbezirk 2 weist darauf hin, dass er als einziger Ortsbezirk in Frankfurt die Möglichkeit erhält, ein solches Pilotprojekt im Rahmen der World Design Capital 2026 umzusetzen. Begründung: Mit dem Titel World Design Capital 2026 bietet sich für Frankfurt die Möglichkeit, gestalterische, klimatische und gesellschaftliche Verbesserungen sichtbar im Alltag zu verankern. Der Ortsbezirk 2 wurde von der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 ausdrücklich als Pilotstandort für die UNITS vorgeschlagen und nimmt damit eine besondere Rolle ein. UNITS sind robuste, modular aufgebaute und bepflanzbare Elemente, die ohne bauliche Eingriffe auf versiegelten Flächen eingesetzt werden können. Sie bringen Schatten, Grün, Struktur und Aufenthaltsqualität an Orte, die bislang wenig einladend wirken. Dadurch verbessern sie das Mikroklima, stärken das Sicherheits- und Wohlfühlgefühl und fördern nachbarschaftliche Begegnung. Der Carlo-Schmid-Platz eignet sich aufgrund seiner versiegelten Fläche und hohen Frequentierung besonders, um die Wirkung der UNITS unmittelbar sichtbar zu machen. Für die temporäre Installation von März bis Oktober 2026 liegt die Abstimmung mit den zuständigen Ämtern bereits vor, eine Genehmigung nach HBO ist nicht notwendig. Nach Abschluss der temporären Phase sollen die Module dauerhaft an Bildungseinrichtungen im Ortsbezirk übergehen. Diese erhalten damit langfristig nutzbare grüne Aufenthalts- und Lernbereiche, ohne zusätzliche bauliche Maßnahmen. Die Beteiligung des Grünflächenamts stellt sicher, dass wertvolle Erfahrungen für zukünftige Vorhaben gewonnen werden. Das Projekt verbindet Klimaanpassung, Stadtgestaltung, Bildung und Gemeinsinn. Der Ortsbezirk 2 kann als einziger Bezirk in Frankfurt zeigen, wie innovative Gestaltungsideen nachhaltig wirken und dauerhaft Mehrwert schaffen. Quelle: Office for Micro Climate Cultivation GmbH Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 2 Vertraulichkeit: Nein Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Kultur, Wissenschaft und Sport Ausschuss für Klima- und Umweltschutz Versandpaket: 05.01.2026
Das Ehrenmal auf dem Südfriedhof sanieren
Antrag vom 01.12.2025, NR 1456 Betreff: Das Ehrenmal auf dem Südfriedhof sanieren Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, eine Sanierung des zentralen Ehrenmals auf dem Südfriedhof zu veranlassen. Begründung: Das zentrale Ehrenmal auf dem Frankfurter Südfriedhof ist aus gelbem Sandstein und trägt oben die Skulptur einer überlebensgroßen sitzenden Frau. Diese kann als trauernde Germania aufgefasst werden. Die Inschrift lautet: "Die Kriegerkameradschaft Frankfurt a. M. ihren 1870-1871 dahier verstorbenen Kameraden". Das Ehrenmal befindet sich in keinem guten Zustand, wie die nachfolgenden Fotos zeigen. Eine Sanierung dieses Ehrenmals ist geboten, um dieses denkmalgeschützte Bauwerk auch für die zukünftigen Generationen bewahren zu können. Antragsteller: AfD Antragstellende Person(en): Stadtv. Markus Fuchs Stadtv. Willy Klinger Stadtv. John Csapo Stadtv. Jens-Friedrich Schneider Vertraulichkeit: Nein Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Kultur, Wissenschaft und Sport Beratung im Ortsbeirat: 5 Versandpaket: 03.12.2025
Programm für Schülerbeteiligung: Besuch von Gedenkveranstaltungen zum Holocaust in der Paulskirche
Anregung an den Magistrat vom 01.12.2025, OM 7859 entstanden aus Vorlage: OF 1324/2 vom 22.11.2025 Betreff: Programm für Schülerbeteiligung: Besuch von Gedenkveranstaltungen zum Holocaust in der Paulskirche Der Magistrat wird gebeten, durch direkte Ansprache der Schulen im Ortsbezirk, die Schülerbeteiligung an der Holocaust-Erinnerungskultur zu erhöhen. Schulen mit Oberstufen sollten zentral angeschrieben bzw. eingeladen werden, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen. Neben zentralen Veranstaltungen, wie zuletzt am 09.11.2025 in der Paulskirche, können dies auch andere Veranstaltungen an öffentlichen Orten im Ortsbezirk sein. Begründung: Bei den jüngsten Gedenkveranstaltungen zum Andenken an die Reichspogromnacht in der Paulskirche gab es leider noch viele freie Plätze. Obwohl eine Podiumsdiskussion mit jungen Menschen (Oberstufenschüler aus der Max-Beckmann-Schule und Konfirmanden der Evangelisch-reformierten Gemeinde) auf dem Programm stand, fiel das vornehmlich ältere Publikum auf, sowie dass keine Schulklassen anwesend waren. Am 23.10.2025 fand in der Evangelisch-reformierten Gemeinde im Frankfurter Westend eine Veranstaltung zur Eröffnung ihrer Ausstellung "Das Bockenheimer Netzwerk - Judenrettung und Widerstand in Frankfurt am Main während des Nationalsozialismus" mit Frau Petra Bonavita (Soziologin) statt. Dort war der Leistungskurs Geschichte des Lessing-Gymnasiums aufgrund der Vermittlung des Kontakts durch ein Ortsbeiratsmitglied anwesend. Es gibt bereits einige Materialien zu dem Thema, auch werden die Initiativen im zweiten Stock der Dondorf-Druckerei sicherlich als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Daher ist es ausreichend, wenn der Magistrat hier als Kontaktvermittler fungiert und die Schulen bei eigenen Einladungen berücksichtigt. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 2 Vertraulichkeit: Nein
Aufnahme in das Verzeichnis der zur Straßenbenennung vorgeschlagenen Namen - Anette Mönich
Anregung an den Magistrat vom 01.12.2025, OM 7858 entstanden aus Vorlage: OF 1305/2 vom 10.11.2025 Betreff: Aufnahme in das Verzeichnis der zur Straßenbenennung vorgeschlagenen Namen - Anette Mönich Der Magistrat wird gebeten, Anette Mönich (1952 bis 2025) in das Verzeichnis der zur Straßenbenennung vorgeschlagenen Personen aufzunehmen. Begründung: Anette Mönich hat sich in besonderer Weise für die Sozial- und Kulturarbeit im Ortsbezirk und darüber hinaus eingesetzt, unter anderem bei der Initiative Zukunft Bockenheim e. V., der AdA-Kantine und rund um den Kulturcampus. Ihr Wirken hat das öffentliche Leben in Frankfurt nachhaltig geprägt. Mit der Aufnahme ihres Namens in das Verzeichnis der zur Straßenbenennung vorgeschlagenen Personen soll ihr Engagement gewürdigt und für kommende Generationen sichtbar gemacht werden. Sobald die Kriterien für die Benennung von Straßen und Plätzen erfüllt sind, sollte ein geeigneter Ort in Bockenheim nach Anette Mönich benannt werden. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 2 Vertraulichkeit: Nein
Kofinanzierung des Chanukka-Leuchters auf dem Westendplatz
Ortsbeiratsinitiative - Budget vom 01.12.2025, OIB 454 entstanden aus Vorlage: OF 1302/2 vom 17.11.2025 Betreff: Kofinanzierung des Chanukka-Leuchters auf dem Westendplatz Der Ortsbeirat 2 stellt dem Jüdischen Bildungs- und Familienzentrum Chabad Lubawitsch Frankfurt e. V. aus seinen Mitteln für das Aufstellen des Chanukka-Leuchters sowie für die Durchführung der diesjährigen Chanukka-Feier auf dem Westendplatz einen finanziellen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro bereit. Der Magistrat wird gebeten, das Weitere zu veranlassen. Begründung: Seit vielen Jahren steht der Chanukka-Leuchter auf dem Westendplatz als sichtbares Zeichen jüdischen Lebens in Frankfurt und als Symbol für Licht, Hoffnung und Zusammenhalt. Die feierliche Entzündung des Leuchters durch die Jüdische Gemeinde Chabad Frankfurt ist fester Bestandteil des kulturellen und religiösen Lebens im Westend und wird von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern besucht. Der Ortsbeirat 2 hat diese Initiative in den vergangenen Jahren regelmäßig mit einem Zuschuss unterstützt. Auch in diesem Jahr soll die Veranstaltung wieder ermöglicht und angemessen gewürdigt werden. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 2 Vertraulichkeit: Nein
Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Brunnen in Sachsenhausen erhalten und sanieren
Etatanregung vom 28.11.2025, EA 87 entstanden aus Vorlage: OF 1585/5 vom 10.11.2025 Betreff: Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Brunnen in Sachsenhausen erhalten und sanieren Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: In den Haushalt 2026 der Stadt Frankfurt werden ausreichend Mittel für die Sanierung bzw. Wiederinbetriebnahme von Brunnen in Sachsenhausen eingestellt; konkret: Brunnen im Museumspark, Dreikönigsbrunnen, Affenbrunnen und Brunnen am Diesterwegplatz. Begründung: Leider sind viele der in Sachsenhausen befindlichen Brunnen seit Jahren außer Betrieb und teilweise ungepflegt. Bürgerinnen und Bürger wünschen sich, dass Brunnen wieder reaktiviert werden. Sie sollen wieder Treffpunkte für Bürgerinnen und Bürger sein: Junge und Ältere, Eltern mit Kindern, Teenager, Lesende oder einfach nur Erholungssuchende. Gerade in heißen Sommern können diese kleine Oasen sein. Nach der Instandsetzung bzw. Wiederbelebung könnten zum Schutz der Brunnen und im Hinblick auf eine nachhaltige Pflege Patinnen und Paten benannt werden (nach Vorbild des Hirschbrunnens - https://www.kunst-im-oeffentlichen-raum-frankfurt.de/de/page151.html?id=206). Auch könnte die Brunnen- und Kerbegesellschaft Sachsenhausen 1953 e. V. bei der Pflege mit einbezogen werden. Zu den oben genannten Brunnen im Einzelnen: - Brunnen im Museumspark (https://www.kunst-im-oeffentlichen-raum-frankfurt.de/de/page215.html?id=220& ;stadtteil=16): Es gibt hier Wasserbecken und Wasserfontänen. Das Becken ist mit einer Sitzgelegenheit aus Stein eingefasst. Die Wasserstelle ist außer Betrieb und leer. - Dreikönigsbrunnen an der Dreikönigskirche (https://www.kunst-im-oeffentlichen-raum-frankfurt.de/de/page215.html?id=194& ;stadtteil=16): Der Brunnen steht an der Ecke Dreikönigsstraße/Oppenheimer Straße von Parkplätzen umgeben. Das Wasser sollte aus einer wie ein Fischmaul geformten Metallöffnung in einen davorstehenden Trog fließen. Der Brunnen ist außer Betrieb. - Affenbrunnen (Neuer Wall - https://www.kunst-im-oeffentlichen-raum-frankfurt.de/de/page215.html): Auch der Affenbrunnen ist seit Beginn der Corona-Pandemie außer Betrieb. Um den Brunnen herum stehen Bänke und Tische der Lokale "Struwwelpeter" und "Dauth-Schneider". - Brunnen am Diesterwegplatz (Südbahnhof vor Fitness First): Der Wassertrog wird von einem Betonrand eingefasst, das Wasser sollte aus einer Öffnung an der Mauer über eine Rutsche fließen. Die Wasserstelle ist offenbar seit Langem aufgegeben worden. Der Wassertrog ist zugewachsen. Der Bereich um den Brunnen wird derzeit als Fahrrad- und Scooter-Abstellfläche genutzt. Die Wasserstelle könnte mit Bänken an den Mauern nebenan aufgewertet werden. Der Brunnen dürfte sich nach der Berichterstattung in der Presse im Eigentum der Stadt Frankfurt befinden (https://www.fnp.de/frankfurt/sachsenhausen-steht-brunnen-keiner-haben-will-1044 4219.html). Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 5 Vertraulichkeit: Nein Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Kultur, Wissenschaft und Sport Versandpaket: 05.01.2026
Förderkonzept Filmproduktionen
Antrag vom 28.11.2025, NR 1452 Betreff: Förderkonzept Filmproduktionen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, ein Konzept zur Förderung der Arbeit der Filmschaffenden rund um Film- und Fernsehproduktionen sowie anderen Bewegtbildformate (wie z.B. Werbefilm, Musikvideos) zu erstellen. Auf Basis des Konzeptes sollen auch die Zuständigkeiten und Arbeitsbereiche verschiedener mit dem Thema beschäftigter städtischer Stellen klarer definiert werden. · Insbesondere soll hier die Zusammenarbeit zwischen dem Kultur-, und Wirtschaftsdezernat, dem Ordnungsamt und der hessischen Filmförderung sowie den lokalen Filminstitutionen (z.B. DFF, FILMHAUS) in Frankfurt gefördert und optimiert werden. · Die bestehende Beratungsstelle Film im Hauptamt soll als zentrale Schnittstelle hierfür geprüft und bei Eignung als solche ausgeweitet werden. · Die Möglichkeiten zur Unterstützung bei der Vergabe von Drehgenehmigungen und Beratung zur Fördermöglichkeiten sollen erweitert werden. · Außerdem sollen Marketingstrategien integriert werden, um weitere Produktionen nach Frankfurt zu holen und auch bestehende Produktionen kontinuierlich bekannt zu machen. Begründung: "Die Kulisse in Frankfurt ist für den Film sehr geeignet, das findet man sonst in Deutschland nicht. Am Alexanderplatz stehen nun mal keine Wolkenkratzer", das waren die Worte von Matthias Schweighöfer, als er vor einigen Jahren am Eisernen Steg stand und den kompletten Zuschuss für seinen Film an die hessische Filmförderung unter den Augen der Öffentlichkeit zurückgab. Schon lange sind es nicht nur kleine Produktionen oder Musikvideos, für die Frankfurt die Kulisse bildet. Namen wie Nora Tschirner oder Elyas M'Barek sind heute keine Seltenheit mehr in unserer Stadt, Netflix und Co. drehen schon längst in Frankfurt. Ob TV-Serienproduktionen wie "Ein Fall für Zwei" und der Frankfurter "Tatort", erfolgreiche Miniserien wie "Bad Banks" und "Skylines" oder die preisgekrönte Serie "Die Zweiflers". In Frankfurt hat die Zahl der gedrehten Serien und Filme durchaus zugenommen. Für die Filmschaffenden ist es jedoch oft schwierig, die richtigen Ansprechpartner*innen zu finden und auch die Beantragung von Dreherlaubnissen führt oft zu Frustration. Dabei ist die Filmproduktion in Frankfurt ein Markt, der wächst. Über 500 Mal wurden im letzten Jahr Dreharbeiten angemeldet und genehmigt. Neben den wirtschaftlichen Komponenten ist es aber auch die Attraktivität der Stadt, die hier gewinnt und der internationale Ruf wird gestärkt. Um es den Filmschaffenden möglich zu machen, ihre Projekte umzusetzen und um weiterhin ein wachsender Standort für die Filmszene zu sein, bedarf es klarer Strukturen, schneller Prozesse und adressatenorientierter Lösungen, die in einem entsprechenden Konzept erwartet werden. Antragsteller: GRÜNE SPD Volt Vertraulichkeit: Nein Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Kultur, Wissenschaft und Sport Ausschuss für Wirtschaft, Recht und Frauen Ausschuss für Personal, Sicherheit und Digitalisierung Versandpaket: 03.12.2025
Gemeinschaftliches und Genossenschaftliches Wohnen sichern
Bericht des Magistrats vom 05.12.2025, B 482 Betreff: Gemeinschaftliches und Genossenschaftliches Wohnen sichern Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 18.09.2025, § 6456 - E 120/22 GRÜNE/SPD/FDP/Volt, B 268/25 - Der Magistrat nimmt Bezug auf die Berichte B 338 vom 09.09.2024, B 45 vom 07.03.2025 und B 268 vom 21.07.2025. Das zuständige Fachamt hat den Entwurf einer Richtlinie zur Förderung der strukturellen Qualitäten gemeinschaftlicher und genossenschaftlicher Wohnprojekte finalisiert. Der Entwurf befindet sich im Geschäftsgang. Daran anknüpfend soll im zweiten Schritt eine Richtlinie erarbeitet werden, mit der die Entwicklung von Bauvorhaben in gemeinwohlorientierter Trägerschaft gefördert und somit die bestehende Wohnungsbauförderung sinnvoll ergänzt wird. Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Etatantrag vom 04.05.2022, E 120 Bericht des Magistrats vom 21.07.2025, B 268 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Planen, Wohnen und Städtebau Versandpaket: 10.12.2025
Offenes Haus der Kulturen (OHdK) - Umsetzungsstand des Letter of Intent (LoI)?
Stellungnahme des Magistrats vom 15.12.2025, ST 2088 Betreff: Offenes Haus der Kulturen (OHdK) - Umsetzungsstand des Letter of Intent (LoI)? Vorläufige Stellungnahme: Der Magistrat bedauert, in der von der Geschäftsordnung vorgegebenen Frist keine abschließende Stellungnahme abgeben zu können. Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Anregung an den Magistrat vom 08.09.2025, OM 7401
Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Institutionelle Förderung des Seilerbahn Kunst & Kultur e. V.
Etatanregung vom 28.11.2025, EA 88 entstanden aus Vorlage: OF 1586/5 vom 10.11.2025 Betreff: Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Institutionelle Förderung des Seilerbahn Kunst & Kultur e. V. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Zuschuss für den Seilerbahn Kunst & Kultur e. V. wird von 0 Euro auf 30.000 Euro erhöht und der Betrag verstetigt. Die Mittel werden in den Haushalt 2026 eingestellt. Begründung: Der Seilerbahn Kunst & Kultur e. V. zwischen den Stadtteilen Oberrad und Sachsenhausen wird ein Ort für Kunst und Kultur sowie traditionellem Handwerk, um die Idee des neuen europäischen Bauhauses zu verwirklichen. Zur Arbeit wird eine institutionelle Förderung benötigt. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 5 Vertraulichkeit: Nein Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Kultur, Wissenschaft und Sport Versandpaket: 05.01.2026
Einen mutigen Arzt ehren - Hans Mausbach in das Verzeichnis der vorgeschlagenen Straßennamen aufnehmen
Anregung an den Magistrat vom 27.11.2025, OM 7845 entstanden aus Vorlage: OF 651/8 vom 10.11.2025 Betreff: Einen mutigen Arzt ehren - Hans Mausbach in das Verzeichnis der vorgeschlagenen Straßennamen aufnehmen Der Magistrat wird gebeten, den Namen von Dr. Hans Mausbach (1936 bis 2022) in das Verzeichnis der zur Straßenbenennung vorgeschlagenen Personen aufzunehmen. Begründung: Der Mediziner Hans Mausbach war Chirurg und Professor für Sozialmedizin an der Fachhochschule Frankfurt am Main. Seit den späten 1960er-Jahren setzte er sich mit großem Engagement und persönlichem Einsatz für eine soziale und menschliche Medizin ein. Im Jahr 1970 sorgte er - als angestellter Arzt des Frankfurter Nordwestkrankenhauses - mit dem von Radio Bremen produzierten Film "Halbgott in Weiß" für Aufsehen in der deutschen Ärzteschaft. Darin kritisierte er die zunehmende Kommerzialisierung des Gesundheitswesens sowie das Hierarchiedenken in der Ärzteschaft und belegte diese Missstände anhand konkreter Beispiele aus seinem eigenen Arbeitsumfeld. Mausbach wurde entlassen und aus der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie ausgeschlossen. Sein Fall bereitete den Boden für Reformen im ärztlichen Berufsstand, der heute von einer flachen Hierarchie mit kollegialem Austausch geprägt ist. Hans Mausbach wohnte bis zuletzt in der Frankfurter Nordweststadt und hat sich u. a. in einem Arbeitskreis für den Erhalt des Gemeindezentrums im Gerhart-Hauptmann-Ring 398 eingesetzt, das heute als Tassilo-Sittmann-Haus ein wichtiger sozialer Treffpunk ist. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 8 Vertraulichkeit: Nein
Produktbereich 21: Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe 21.18: Archäologisches Museum Planungsmittel museale Ausstattung, Museum zur römischen Stadt NIDA
Etatanregung vom 27.11.2025, EA 128 entstanden aus Vorlage: OF 643/8 vom 08.11.2025 Betreff: Produktbereich 21: Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe 21.18: Archäologisches Museum Planungsmittel museale Ausstattung, Museum zur römischen Stadt NIDA Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Zur Vorbereitung einer musealen Ausstellung in einem zu errichtenden Gebäude auf dem NIDA-Grabungsgelände parallel zur Straße In der Römerstadt 126 bis 134 werden die Personal- und Finanzmittel für das Archäologische Museum aufgestockt. Begründung: Im Zuge von Bauvorbereitungen muss das Raumkonzept und ein Sicherheitskonzept für die Ausstellung abgestimmt werden. Es sollen sowohl erklärende Karten als auch Textbausteine zur Topografie und Gestalt der Stadt - soweit bisher erforscht -, ihrer Umgebung und vor allem zu ihrer strategischen, administrativen und wirtschaftlichen Bedeutung hergestellt werden. Es sollen Fundstücke ausgewählt und für eine Präsentation präpariert und positioniert werden. Die auf dem Gelände noch erhaltenen Töpferöfen bleiben erhalten und werden Teil der Ausstellung. Für große Exponate, wie den wunderbar restaurierten Kultkeller, müssen die Transportbedingungen geklärt werden, ebenso für andere zerbrechliche Mauerteile und Putzdekorationen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 8 Vertraulichkeit: Nein Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Kultur, Wissenschaft und Sport Versandpaket: 05.01.2026
Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.18 Archäologisches Museum Archäologischen Rundweg zu NIDA-Heddernheim erneuern
Etatanregung vom 27.11.2025, EA 125 entstanden aus Vorlage: OF 640/8 vom 10.11.2025 Betreff: Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.18 Archäologisches Museum Archäologischen Rundweg zu NIDA-Heddernheim erneuern Vorgang: OM 6450/25 OBR 8; ST 1796/25 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Für die Instandsetzung und Aktualisierung der im Ortsbezirk 8 vorhandenen Infotafeln zur Römerstadt NIDA sowie zur Herstellung einer entsprechenden Tafel mit Informationen zur Frankfurter Silberinschrift an der Ecke Heilmannstraße/Kransberger Weg werden dem Budget des Archäologischen Museums 20.000 Euro zweckgebunden zur Verfügung gestellt. Ein Budgetübertrag ist möglich. Begründung: Die im Jahr 2000 zwischen der modernen Wohnbebauung aufgestellten zwölf Informationstafeln sind teils verschmutzt, teils beschmiert und müssen gereinigt sowie ggf. instandgesetzt werden. Die Tafeln sind außerdem inhaltlich zu aktualisieren, da es neue Funde und Befunde gegeben hat. Mit Lebensbildern, Plänen und Fotos wirft dieser archäologische Rundweg ein Schlaglicht auf das antike Leben in NIDA-Heddernheim. Er ist unbedingt, wie vom Ortsbeirat angeregt, durch eine Tafel zur Frankfurter Silberinschrift zu ergänzen (Stellungnahme vom 31.10.2025, ST 1796). Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 8 Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Anregung an den Magistrat vom 23.01.2025, OM 6450 Stellungnahme des Magistrats vom 31.10.2025, ST 1796 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Kultur, Wissenschaft und Sport Versandpaket: 05.01.2026
Kleintierzuchtanlage am Max-Kirschner-Weg
Auskunftsersuchen vom 27.11.2025, V 1338 entstanden aus Vorlage: OF 649/8 vom 10.11.2025 Betreff: Kleintierzuchtanlage am Max-Kirschner-Weg Das Kleintierzuchtwesen im Ortsbezirk 8 ist sichtbar auf dem Rückzug. In den Stadtteilen des Nordwestens gibt es noch eine Zuchtanlage im Max-Kirschner-Weg. Diese ist augenscheinlich in die Jahre gekommen, nachdem der zuständige Verein Heddernheimer Kleintierzüchter e. V. über Jahrzehnte eine herausragende Rolle im Vereinsleben von Heddernheim gespielt hat. Zu den öffentlichen, früher gut besuchten Kleintierschauen gab es schon seit Jahren keine Einladung mehr. Der Verein ist dem Kreisverband der Rassegeflügelzüchter e. V. angeschlossen. Dies vorausgeschickt, wird der Magistrat um Auskunft zu folgenden Fragen gebeten: 1. Bezieht der Verein Heddernheimer Kleintierzüchter e. V. aktuell Zuschüsse aus den für das Kleintierzuchtwesen im Haushalt der Stadt Frankfurt bestehenden Budgets zur Förderung der Jugendarbeit, der Tierschauen und der Bauunterhaltung der Farmanlagen? Wenn ja, welche und wenn nein, wann zuletzt? 2. Befindet sich die Farmanlage auf einem städtischen Grundstück und wenn ja, wie lange läuft der Miet-/Pachtvertrag noch? 3. Gibt es nach Kenntnis des Magistrats Planungen, die Zuchtanlage am Max-Kirschner-Weg zu modernisieren oder besteht perspektivisch die Möglichkeit, die Fläche für eine Kinderspielnutzung zu gewinnen? Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 8 Vertraulichkeit: Nein
Die Tafel am „HerkulesBrunnen“ endlich anbringen!
Anregung an den Magistrat vom 27.11.2025, OM 7796 entstanden aus Vorlage: OF 1145/9 vom 13.11.2025 Betreff: Die Tafel am "Herkules-Brunnen" endlich anbringen! Vorgang: OIB 438/20 OBR 9; ST 1985/20 Bereits 2020 hat sich der Ortsbeirat mit dem zuständigen Kulturamt auf eine historisch einordnende und erklärende Tafel für das Kriegerdenkmal und die Inschrift am "Herkules-Brunnen" am Weißen Stein geeinigt. Bis heute ist diese nicht angebracht. Gerade in Zeiten vielfacher kriegerischer Auseinandersetzungen und aufkommendem Nationalismus braucht die Aufschrift auf dem Brunnen eine historische Einordnung. Dies vorausgeschickt, wird der Magistrat gebeten, die beschlossene Tafel mit der historischen Einordnung des Denkmals spätestens nach der Fertigstellung der Sanierung des Brunnens anzubringen. Ferner wird er gebeten, dem Ortsbeirat den genauen Zeitpunkt mitzuteilen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 9 Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Ortsbeiratsinitiative - Budget vom 27.08.2020, OIB 438 Stellungnahme des Magistrats vom 23.11.2020, ST 1985
Informationstafeln zur römischen Türschwelle im Wenzelweg und zum römischen Brunnen
Anregung an den Magistrat vom 27.11.2025, OM 7853 entstanden aus Vorlage: OF 666/8 vom 27.11.2025 Betreff: Informationstafeln zur römischen Türschwelle im Wenzelweg und zum römischen Brunnen Der Magistrat wird gebeten, Informationstafeln zu den zwei oben genannten noch sichtbaren römischen Resten in Heddernheim anzubringen. Die Tafeln sollen QR-Codes für detaillierte Informationen enthalten und an folgenden Standorten aufgestellt werden: 1. eine Tafel zur römischen Türschwelle im Wenzelweg/Ecke In der Römerstadt. Die Tafel soll bekannt machen, dass hier ein Teil eines römischen Hauses verbaut ist. Weitere Informationen, wie zum Beispiel Alter, Konstruktion, Fundort und Verwendungszweck (Schutz der Hausecke vor abbiegenden Fuhrwerken), sollen per QR-Code abrufbar sein. 2. eine Tafel zum römischen Brunnen am Fußweg unterhalb der Ringmauer. Begründung: Der Brunnen und die Türschwelle sind eine der wenigen sichtbaren und frei zugänglichen Überreste aus der Römerzeit. Informationstafeln steigern ihre Bekanntheit und wecken das Interesse der Bevölkerung an römischer Geschichte in Heddernheim. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 8 Vertraulichkeit: Nein
Förderung des Heddernheimer Weihnachtsmarktes 2025
Initiative vom 27.11.2025, OI 126 entstanden aus Vorlage: OF 650/8 vom 10.11.2025 Betreff: Förderung des Heddernheimer Weihnachtsmarktes 2025 Vorgang: E 160/24 GRÜNE/SPD/FDP/Volt, Beschl. d. Stv.-V., § 4994/24 Der Magistrat wird gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 11.07.2024, § 4994 (E 160), gebeten, sich gemäß dem vom Vereinsring Heddernheim e. V. vorliegenden Schreiben an den Kosten für den Heddernheimer Weihnachtsmarkt am 14.12.2025 zu beteiligen beziehungsweise diese zu übernehmen. Der Vereinsring Heddernheim organisiert das nicht kommerzielle Stadtteilfest unter Vorlage eigener Mittel. Die Kosten sollen aus dem Budget für Stadtteilfeste aus dem Haushalt 2025 übernommen werden. Ein Zuschuss von bis zu 6.000 Euro je Veranstaltung ist möglich. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 8 Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Etatantrag vom 06.06.2024, E 160 Versandpaket: 03.12.2025
Unterstützung der Kinderfeste im Sinaipark und der Marie-Bittorf-Anlage 2026
Ortsbeiratsinitiative - Budget vom 27.11.2025, OIB 449 entstanden aus Vorlage: OF 1155/9 vom 16.10.2025 Betreff: Unterstützung der Kinderfeste im Sinaipark und der Marie-Bittorf-Anlage 2026 Der Ortsbeirat unterstützt die Kinderfeste 2026 im Sinaipark und in der Marie-Bittorf-Anlage mit Mitteln aus seinem Ortsbeiratsbudget. Für das Kinderfest im Sinaipark stellt der Ortsbeirat bis zu 3.500 Euro und für das Kinderfest in der Marie-Bittorf-Anlage bis zu 1.000 Euro aus seinem Ortsbeiratsbudget zur Verfügung. Der Magistrat wird gebeten, das Weitere zu veranlassen. Begründung: Bei der Vorbereitung der Kinderfeste müssen zahlreiche Dinge vorfinanziert werden. Durch die Kommunalwahl im März 2026 und die darauf folgende Neukonstituierung des Ortsbeirats könnte es zu Verzögerungen und Engpässen kommen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 9 Vertraulichkeit: Nein
100 Jahre Eingemeindung der westlichen Stadtteile - Festakt im Bolongaropalast
Anregung an den Magistrat vom 25.11.2025, OM 7735 entstanden aus Vorlage: OF 1368/6 vom 08.11.2025 Betreff: 100 Jahre Eingemeindung der westlichen Stadtteile - Festakt im Bolongaropalast Am 1. April 2028 jährt sich zum 100. Mal die Unterzeichnung der Eingemeindungsverträge, mit denen die westlichen Stadtteile Frankfurts sowie die damals noch selbständige Kreisstadt Höchst in die Stadt Frankfurt eingemeindet wurden. Historisch wurde ein Teil der Stadtteile oft als "Groß-Höchst" bezeichnet, um die enge räumliche und administrative Einheit rund um Höchst als Zentrum der westlichen Stadtteile zu kennzeichnen. Die Verträge enthielten Zusicherungen einer weitgehend selbständigen Verwaltung für die neu eingemeindeten Stadtteile. Diese Regelungen verloren jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Wirkung, spätestens mit der Verwaltungsreform von 1966, als die Zuständigkeit direkt dem jeweiligen Oberbürgermeister als Dezernent für den Frankfurter Westen zugeordnet wurde. Gerade vor diesem Hintergrund ist das Jubiläum nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch zur kritischen Rückschau: Viele Bürgerinnen und Bürger im Frankfurter Westen empfinden die Eingemeindung bis heute ambivalent, da zahlreiche Vereinbarungen nie oder nur teilweise umgesetzt wurden. Ein zentrales Jubiläum sollte daher bewusst in Höchst stattfinden, da Höchst als ehemals selbständige Kreisstadt und Zentrum von "Groß-Höchst" eine besondere Rolle in der Geschichte der westlichen Stadtteile einnimmt. Der Bolongaropalast, als repräsentatives Bauwerk mit hoher symbolischer Bedeutung, bietet den würdigen Rahmen für einen solchen Festakt. Mit seinem Saal und dem weitläufigen Garten eignet er sich zudem besonders für eine Feier, die sowohl einen offiziellen Rahmen als auch die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ermöglicht. Dies vorausgeschickt, wird der Magistrat gebeten, anlässlich des Jubiläums "100 Jahre Eingemeindung der westlichen Stadtteile" am 1. April 2028 einen Festakt im Bolongaropalast und seinem Garten mit den Bürgerinnen und Bürgern des Frankfurter Westens durchzuführen und hierfür frühzeitig die notwendigen Vorkehrungen zu treffen. Falls die Gartenanlage des Bolongaropalastes bis zum 1. April 2028 noch nicht endgültig fertiggestellt sein sollte oder der Bolongaropalast als Veranstaltungsort nicht genutzt werden kann, wird der Magistrat gebeten, rechtzeitig mit dem Ortsbeirat in Kontakt zu treten, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen und eine Lösung zu finden, mit dem Ziel, dass der Festakt auf jeden Fall in Höchst stattfinden soll. Der Magistrat wird zudem gebeten, die Geschichtsvereine der westlichen Stadtteile sowie den Ortsbeirat 6 in die Planungen und Vorbereitungen einzubinden. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 6 - Frankfurter Westen Vertraulichkeit: Nein
Höchst: Unterstützung einer Schultheaterveranstaltung „Heute Abend: Lola Blau“
Ortsbeiratsinitiative - Budget vom 25.11.2025, OIB 443 entstanden aus Vorlage: OF 1386/6 vom 10.11.2025 Betreff: Höchst: Unterstützung einer Schultheaterveranstaltung "Heute Abend: Lola Blau" Der Magistrat wird gebeten, aus dem Ortsbeiratsbudget maximal 2.500 Euro für eine Schulvorstellung des Theaterstückes "Heute Abend: Lola Blau", am Vormittag des 14.01.2026 in der Aula der IGS West zur Verfügung zu stellen. Die Veranstaltung ist für interessierte Schulen offen und die Schüler und Schülerinnen sollen kostenfrei teilnehmen können. Begründung: Das Musiktheaterstück "Heute Abend: Lola Blau" mit Sabine Fischmann erzählt vom Leben der Lola Blau. Sie träumt von einem Leben als Schauspielerin. Ihr Wunsch wird durch den aufkommenden Krieg zerschlagen. Als Jüdin muss sie nach Amerika emigrieren. Mit diesem Schulangebot möchte die AG Geschichte und Erinnerung Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, sich mit den Auswirkungen von Ausgrenzung, Antisemitismus und Krieg auseinanderzusetzen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 6 - Frankfurter Westen Vertraulichkeit: Nein
Finanzielle Unterstützung der Schwanheimer Kerb für die vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen
Initiative vom 25.11.2025, OI 124 entstanden aus Vorlage: OF 1363/6 vom 09.11.2025 Betreff: Finanzielle Unterstützung der Schwanheimer Kerb für die vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen Vorgang: E 160/24 GRÜNE/SPD/FDP/Volt, Beschl. d. Stv.-V., § 4994/24 Vom 26. bis zum 29. September 2025 fand die traditionelle Schwanheimer Kerb auf dem Freigelände der Kirchengemeinde St. Mauritius und in der Mauritiusstraße statt, organisiert vom Vereinsring Schwanheim e. V. Für den in den letzten Jahren sehr erfolgreichen Standort existieren eine Reihe behördlicher Sicherheitsauflagen, in diesem Jahr kam zusätzlich die Überwachung durch ein professionelles Sicherheitsunternehmen hinzu. Daraus entstanden zusätzliche Kosten in Höhe von rund 3.000 Euro. Dies vorausgeschickt, wird der Magistrat gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 11. Juli 2024, § 4994 (E 160, Fortführung des Sonderetats "Stadtteilfeste unterstützen"), gebeten, diesen Betrag aus den dafür vorgesehenen Fördermitteln freizugeben. Die tatsächliche Auszahlung kann basierend auf den vorzulegenden Rechnungen in deren exakter Höhe erfolgen. Die Antragsunterlagen des Vereinsrings Schwanheim e. V. gehen dem Kulturamt zu. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 6 - Frankfurter Westen Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Etatantrag vom 06.06.2024, E 160 Versandpaket: 03.12.2025
Rödelheimer Nikolausmarkt auch im Jahr 2025 unterstützen
Initiative vom 25.11.2025, OI 121 entstanden aus Vorlage: OF 583/7 vom 24.11.2025 Betreff: Rödelheimer Nikolausmarkt auch im Jahr 2025 unterstützen Vorgang: E 160/24 GRÜNE/SPD/FDP/Volt; Beschl. d. Stv.-V., § 4994/24 Der Magistrat wird gebeten, gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 11.07.2024, § 4994 (E 160, Fortführung des Sonderetats "Stadtteilfeste unterstützen"), die Durchführung des Rödelheimer Nikolausmarktes am 29.11.2025 mit einer Summe von 2.000 Euro zu unterstützen. Nach dem Erfolg des vergangenen Jahres findet der Rödelheimer Nikolausmarkt auch in diesem Jahr wieder auf dem Arthur-Stern-Platz statt. Insgesamt wird es 15 Stände von Mitgliedern des Rödelheimer Vereinsrings geben. Die Ausgaben dafür belaufen sich auf 4.900 Euro, während mit Einnahmen durch die Standgebühren in Höhe von 1.200 Euro zu rechnen ist. Einen Antrag an das Kulturamt zur Unterstützung des Rödelheimer Nikolausmarktes aus dem Sondertopf "Stadtteilfeste unterstützen" hat der Rödelheimer Vereinsring bereits gestellt. Die Unterstützung befürwortet der Ortsbeirat ausdrücklich. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 7 Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Etatantrag vom 06.06.2024, E 160 Versandpaket: 03.12.2025
Stolpersteine für die verstorbenen Kinder von Zwangsarbeiterinnen in der Kostheimer Straße 9 - Zuschuss
Ortsbeiratsinitiative - Budget vom 25.11.2025, OIB 446 entstanden aus Vorlage: OF 1792/1 vom 08.11.2025 Betreff: Stolpersteine für die verstorbenen Kinder von Zwangsarbeiterinnen in der Kostheimer Straße 9 - Zuschuss Der Ortsbeirat bezuschusst die Verlegung von Stolpersteinen für die verstorbenen Kinder von Zwangsarbeiterinnen in der Kostheimer Straße 9 und die Erstellung einer dazugehörigen Broschüre mit einem Betrag von 2.200 Euro. Der Zuschuss geht an die "AG Gedenkort Kostheimer Straße 9", vertreten durch Helga Roos. Der Magistrat wird gebeten, das Weitere zu veranlassen. Begründung: Die "AG Gedenkort Kostheimer Straße 9" engagiert sich ehrenamtlich für die Aufarbeitung der Geschichte von Zwangsarbeiterinnen und ihren verstorbenen Kindern, die während des NS-Regimes in der Kostheimer Straße 9 untergebracht waren. Mit der geplanten Verlegung einer Stolperstein-Gruppe soll diesen Kindern ein würdiges Gedenken ermöglicht und ein bislang wenig bekannter Teil der Stadtteilgeschichte sichtbar gemacht werden. Begleitende Informationsveranstaltungen und eine Broschüre sollen das historische Bewusstsein fördern und einen wichtigen Beitrag gegen das Vergessen sein. Die finanzielle Unterstützung soll eine schnelle Umsetzung des Projektes ermöglichen. Anlage 1 (ca. 167 KB) Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 1 Vertraulichkeit: Nein
Ein Bücherschrank vor dem Literaturhaus
Ortsbeiratsinitiative - Budget vom 25.11.2025, OIB 445 entstanden aus Vorlage: OF 1737/1 vom 04.10.2025 Betreff: Ein Bücherschrank vor dem Literaturhaus Der Magistrat wird gebeten, vor dem Literaturhaus einen Bücherschrank aufzustellen. Die Koste werden bis zu einem Höchstbetrag von 10.000 Euro aus dem Budget des Ortsbeirats zur Verfügung gestellt. Die Patenschaft für den Bücherschrank übernimmt das Literaturhaus. Neben dem Bücherschrank soll eine Sitzbank aufgestellt werden. Begründung: Wenn nicht vor dem Literaturhaus, wo sonst würde ein offener Bücherschrank Sinn machen. Literatur frei zugänglich für alle Bürgerinnen und Bürger. Das Literaturhaus möchte die Patenschaft dafür sehr gerne und dauerhaft übernehmen. So ist selbst bei einem Mitarbeiterwechsel eine kontinuierliche Betreuung gewährleistet. Der Standort soll westlich des Hauses an der Ecke Lange Straße/Schöne Aussicht sein. Die Kreuzung ist sehr belebt und das Mainufer in unmittelbarer Nähe, sodass der Bücherschrank sicherlich gut genutzt werden wird. Eine Sitzbank soll zum Verweilen einladen, während man sich in Bücher einlesen kann. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 1 Vertraulichkeit: Nein
Rödelheimer Nikolausmarkt auch im Jahr 2025 unterstützen
Antrag vom 24.11.2025, OF 583/7 Betreff: Rödelheimer Nikolausmarkt auch im Jahr 2025 unterstützen Der Ortsbeirat bittet den Magistrat, gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 11.07.2024, § 4994 (E160/24, Fortführung des Sonderetats "Stadtteilfeste unterstützen"), die Durchführung des Rödelheimer Nikolausmarktes am 29.11.2025 mit einer Summe von 2000,- Euro zu unterstützen. Begründung: Nach dem Erfolg des vergangenen Jahres findet der Rödelheimer Nikolausmarkt auch in diesem Jahr wieder auf dem Arthur-Stern-Platz statt. Insgesamt wird es 15 Stände von Mitgliedern des Rödelheimer Vereinsrings geben. Die Ausgaben dafür belaufen sich auf 4.900 €, während mit Einnahmen durch die Standgebühren in Höhe von 1.200 € zu rechnen ist. Einen Antrag an das Kulturamt zur Unterstützung des Rödelheimer Nikolausmarktes aus dem Sondertopf "Stadtteilfeste unterstützen" hat der Rödelheimer Vereinsring bereits gestellt. Dies befürwortet der Ortsbeirat ausdrücklich. Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 7 Beratungsergebnisse: 42. Sitzung des OBR 7 am 25.11.2025, TO I, TOP 21 Beschluss: Initiative OI 121 2025 Die Vorlage OF 583/7 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: Einstimmige Annahme
Förderung des Fechenheimer Weihnachtsmarktes/Sternschnuppenmarktes 2025
Initiative vom 24.11.2025, OI 122 entstanden aus Vorlage: OF 797/11 vom 07.11.2025 Betreff: Förderung des Fechenheimer Weihnachtsmarktes/Sternschnuppenmarktes 2025 Vorgang: E 160/24 GRÜNE/SPD/FDP/Volt, Beschl. d. Stv.-V., § 4994/24 Der Magistrat wird gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 11.07.2024, § 4994 (E 160, Fortführung des Sonderetats "Stadtteilfeste unterstützen"), gebeten, sich gemäß dem vom Arbeitskreis Fechenheimer Vereine e. V. beim Kulturamt vorliegenden Schreiben (Projektbeschreibung und Kostenplan) an den Kosten für den Fechenheimer Weihnachtsmarkt/Sternschnuppenmarkt am 5. und 6. Dezember 2025 zu beteiligen bzw. die Kosten bis maximal 3.500 Euro zu übernehmen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 11 Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Etatantrag vom 06.06.2024, E 160 Versandpaket: 03.12.2025
Ortsbeiratsinitiative zur Kofinanzierung der Chanukkabeleuchtung 2025 auf dem Opernplatz
Antrag vom 23.11.2025, OF 1841/1 Betreff: Ortsbeiratsinitiative zur Kofinanzierung der Chanukkabeleuchtung 2025 auf dem Opernplatz Zur Kofinanzierung der Chanukkabeleuchtung 2025 (Feier am 14.12.2025) auf dem Opernplatz stellt der Ortsbeirat 1 dem Jüdischen Bildungs- und Familienzentrum Chabad Lubawitsch Frankfurt e. V. aus seinem Budget Mittel in Höhe von 2.000 Euro zur Verfügung. Der Magistrat wird gebeten, die Zahlung wieder direkt mit dem Verein abzuwickeln und alles Weitere zu veranlassen. Begründung: Das Entzünden der Lichter ist zentraler Bestandteil des jüdischen Lichterfestes Chanukka (hebräisch: Einweihung). Das acht Tage dauernde Fest erinnert an die Weihe des neu errichteten Tempels in Jerusalem im Jahr 164 v. u. Z. Der Überlieferung nach war für die Wiedereinweihung des Tempels nur ein kleiner Krug mit reinem Öl vorhanden, das gerade für einen Tag reichte. Jedoch brannte der Leuchter im Tempel acht Tage bis neues reines Öl gewonnen war. Bereits seit über 20 Jahren lädt das Jüdische Bildungs- und Familienzentrum Chabad Lubawitsch Frank-furt e. V. zum Chanukkafest alle Bürger zum öffentlichen Lichterzünden ein. Neben dem sehr promi-nenten Standort auf dem Opernplatz (Innenstadt I) stellt der Verein weitere Menora auf dem Wes-tendplatz sowie an der Eisernen Hand (Nordend) auf. Die Kofinanzierung durch den Ortsbeirat 1 ist ein Beitrag des Gremiums, jüdisches Leben im Stadtteil sichtbarer zu machen. Antragsteller: CDU Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 1
Programm für Schülerbeteiligung: Besuch von Gedenkveranstaltungen zum Holocaust in der Paulskirche
Antrag vom 22.11.2025, OF 1324/2 Betreff: Programm für Schülerbeteiligung: Besuch von Gedenkveranstaltungen zum Holocaust in der Paulskirche Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, durch direkte Ansprache der Schulen im Ortsbezirk, die Schülerbeteiligung an der Holocaust-Erinnerungskultur zu erhöhen. Schulen mit Oberstufen sollten zentral angeschrieben bzw. eingeladen werden, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen. Neben zentralen Veranstaltungen, wie zuletzt am 09.11.2025 in der Paulskirche, können dies auch andere Veranstaltungen an öffentlichen Orten im Ortsbezirk sein. Begründung: Bei den jüngsten Gedenkveranstaltungen zum Andenken an die Reichsprogromnacht in der Paulskirche gab es leider noch viele freie Plätze. Obwohl eine Podiumsdiskussion mit jungen Menschen (Oberstufenschüler aus der Max-Beckmann-Schule und Konfirmanden der Reformierten Gemeinde) auf dem Programm stand, fiel das vornehmlich ältere Publikum auf; Schulklassen waren gar nicht anwesend. Am 23.10.2025 fand in der Evangelisch-reformierten Gemeinde im Frankfurter Westend eine Veranstaltung zur Eröffnung ihrer Ausstellung "Das Bockenheimer Netzwerk - Judenrettung und Widerstand in Frankfurt am Main während des Nationalsozialismus" mit Frau Petra Bonavita (Soziologin) statt. Dort war der Geschichte-Leistungskurs des Lessing-Gymnasiusms aufgrund der Vermittlung des Kontakts durch die Antragstellerin anwesend. Es gibt bereits einige Materialien zu dem Thema. Auch werden die Initiativen im 2. Stock der Dondorf Druckerei sicherlich als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Daher kann ist es ausreichend, wenn der Magistrat hier mitunter als Kontaktvermittler fungiert und die Schulen bei eigenen Einladungen berücksichtigt. Antragsteller: FDP Vertraulichkeit: Nein Hauptvorlage: Antrag vom 15.11.2025, OF 1282/2 Beratung im Ortsbeirat: 2 Beratungsergebnisse: 44. Sitzung des OBR 2 am 01.12.2025, TO I, TOP 44 Beschluss: Anregung an den Magistrat OM 7859 2025 1. Die Vorlage OF 1282/2 wird abgelehnt. 2. Die Vorlage OF 1324/2 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, FDP und Linke gegen CDU und BFF (= Annahme); ÖkoLinX-ARL (= Enthaltung) zu 2. Einstimmige Annahme
Haushalt 2026 Produktbereich: 34 Grundstücks- und Gebäudemanagement Produktgruppe: 34.04 Grundstücks- und Gebäudemanagement Mehrzweckhalle für Kalbach-Riedberg
Antrag vom 20.11.2025, OF 646/12 Betreff: Haushalt 2026 Produktbereich: 34 Grundstücks- und Gebäudemanagement Produktgruppe: 34.04 Grundstücks- und Gebäudemanagement Mehrzweckhalle für Kalbach-Riedberg Für die Errichtung einer Mehrzweckhalle am Kalbacher Stadtpfad bittet der Ortsbeirat 12 Planungsmittel in Höhe von 50.000 Euro in den Haushalt 2026 einzustellen. Begründung: Der Stadtteil Kalbach-Riedberg hat mehr als 23.000 Einwohner und kein Bürgerhaus, bzw. eine Mehrzweckhalle. Kulturelle Veranstaltungen, wie Theater, Versammlungen, Vereinsaktivitäten und Ortsbeiratssitzungen etc. müssen in den Kirchengemeinden und den Aulen der Schulen durchgeführt werden. Bei der Planung des neuen Stadtteils Riedberg hat man versäumt eine Mehrzweckhalle zu planen und somit das Bedürfnis der Menschen nach Kultur, Treffpunkten und Gemeinschaft außer Acht gelassen. Auch Kalbach entwickelt sich stetig weiter, viele junge Familien sind in den ruhigeren Teil des Stadtteiles neu hingezogen und vermissen einen Mehrzweckraum für Kultur und Gemeinschaft. In Kalbach findet jedes Jahr die Kinderbuchmesse statt ,doch leider ist die Besucherzahl begrenzt und die Verleihung des renommierten Kinderbuchpreises Klapperschlange muss im Freien stattfinden, auch bei schlechtem Wetter. Antragsteller: CDU Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 12 Beratungsergebnisse: 43. Sitzung des OBR 12 am 05.12.2025, TO I, TOP 9 Beschluss: Etatanregung EA 118 2025 Die Vorlage OF 646/12 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass im Tenor nach dem Wort "Mehrzweckhalle" die Worte "unter städtischer Verwaltung" eingefügt werden. Abstimmung: Einstimmige Annahme
Haushalt 2026 Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Mittel Gedenkstätte Katzbach
Antrag vom 20.11.2025, OF 1810/1 Betreff: Haushalt 2026 Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Mittel Gedenkstätte Katzbach Der Ortsbeirat möge folgende Etatanregung an die Stadtverordnetenversammlung beschließen: Im Haushalt 2026 Euro werden 151.000 Euro für "Studienkreis Deutscher Widerstand - Gedenkstätte Katzbach" eingestellt. Begründung: Die im Haushaltsentwurf für den Geschichtsort Adlerwerke geplanten Mittel sind zwar um 9000€ ggü. 2024/25 auf 135000€ erhöht. Dies trägt gestiegenen Miet- und Nebenkosten Rechnung. Tarifliche Entwicklungen bei den Personalkosten sind aber nicht berücksichtigt. Antragsteller: GRÜNE CDU SPD Linke Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 1 Beratungsergebnisse: 43. Sitzung des OBR 1 am 25.11.2025, TO I, TOP 9 Beschluss: Etatanregung EA 61 2025 Die Vorlage OF 1810/1 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: Einstimmige Annahme
Ideen
ein Café für Nied
Es wäre so toll, wenn es in Nied ein Café gäbe, wo man mit Kindern hingehen könnte. Ob jung, ob alt, ein Ort für Kaffee und Kuchen, ohne in andere Stadtteile zu müssen.
Weihnachtsbaum auf dem Tel-Aviv-Platz
Auf dem Tel-Aviv-Platz soll eine Bodenhülse gesetzt werden, so dass im Dezember dort jährlich ein Weihnachtsbaum aufgestellt werden kann. Dieser kann dann z.B. von Kindern der Kitas geschmückt werden. Der Baum soll für eine weihnachtliche Stimmung sorgen und kann ein gemütlicher Treffpunkt werden.
Weihachtsmarkt bis 24 Uhr🎄
Was ist denn das? Der Weihnachtsmarkt macht im 21 Uhr zu?? In was für einem Kaff leben WIR denn? Ich fordere Weihnachtsmarkt bis 24 Uhr!
Café am Henninger Turm
Das Wohngebiet am Henningerturm ist so steril. Ein Cafe am Platz gegenüber des Henninger Turms könnte die gegend aufwerten und gäbe die Möglichkeit sich auch oben in Sachsenhausen Süd mal auf einen Kaffee zu treffen. Der Spielplatz daneben bietet auch Kindern dann die Möglichkeit sich auszutoben.
"Karkocha der Straßen-Clown"
Hi Ihr, ich denke es wäre eine super Idee den Straßenkünstler Karkocha für ein paar Wochen nach Frankfurt am Main zu holen. Karkocha ist spezialisiert auf die Unterhaltung von großen Menschenmassen und erzeugt eine ganz wundervolle Atmosphäre die durch Freude und ganz viel Lächeln geprägt ist. Das was Karkocha in die Welt trägt brauchen wir hier ganz ganz dringend! (Wenn wir Ihn lieb fragen bringt er vielleicht auch seine Freundin "Kumilintu" mit ;-) !) Hier ein Link zu seinem Youtubekanal, damit jeder sehen kann was dieser Mensch wundervolles macht! (Bitte auf die Straßenkunst fixieren, Karkocha gehört meiner Meinung nach nicht auf eine Bühne sondern auf die Straße!) https://www.youtube.com/c/KarcochaStreetArt/videos P.s.: Eine weitere Idee wäre auch, Karkocha den Clown in unserem Öffentichen Nahverkehr Spaß verbreiten zu lassen (begleitet von einem Filmteam damit unsere Bürger ihn nicht für einen Bettler halten!)
Konstruktive Bürgerbeteiligung statt Kommentarfunktion
Auf dieser Plattform sind teils gute Ideen, die Kommentarfunktion hingegen führt selten zu konstruktiven Anregungen. Ich wäre dafür, dass hier zunächst nur Ideen eingebracht und bewertet werden. Ideen, die die notwendige Hürde erreichen, könnten dann im Nachgang mit weiteren Ideen und Anregungen ergänzt und damit bereichert werden. Am besten sogar physisch an einem Ort. Das könnten Workshops sein, für die man sich bewerben kann oder ein physischer Ort, an dem man etwas eintragen kann. Die online Welt zieht leider zu viele Nörgler an, die kein Interesse an konstruktiven Lösungen haben. Die Anonymität macht ein gutes Miteinander eh kaputt. So lässt sich ein Stimmungsbild über die erste Bewertung erreichen und nur an den aussichtsreichen Ideen wird wertvoll und wertschätzend in der Gemeinschaft gearbeitet.
paradieshof goes soziokulturelle & gesellschaftspolitische interventionen | afip e.v.
die akademie für interdisziplinäre prozesse organisiert und realisiert soziokulturelle & gesellschaftspolitische interventionen seit 2011. durch eine vielzahl an unterschiedlichsten events versteht sich das 30-köpfige team darauf, vorhandene ressourcen zu nutzen und das potential des gesamten umfeldes sichtbar zu machen. der afip e.v. möchte den paradieshof gern solange zwischennutzen, bis eine neue ausschreibung für den paradieshof greift. unterstützt werden wir seit jahren durch dr. marschner stiftung, fonds soziokultur, kultur fonds rheinmain, landesarbeitsgemeinschaft sziokultur und eine vielzahl an privaten unterstützern. afip presse https://www.google.de/search?q=afip+offenbach&source=lnms&tbm=nws&sa=X&ved=2ahUKEwim8sqwlJP3AhXJyqQKHQ4iAhEQ_AUoAXoECAIQAw&biw=1721&bih=861&dpr=1
ein Pfad für Jenny
Als Andenken an die verstorbene Araber Stute Jenny Möge der Magistrat einen Weg als Jennys Pfad nennen .
Umbenennung am Bornheimer Hang
Die Gartenanlage am Bornheimer wurde nach Rose Schlösinger benannt. Diese Frau war im Widerstand gegen das Naziregime. Sie wurde 1942 verhaftet und ein Jahr später hingerichtet. Ihr Mann nahm sich an der Front, nachdem er vom Todesurteil erfuhr, das Leben. Leider wird die Gartenanlage am Bornheimer Hang vom Max-Bromme-Steig gekreuzt. Ja, er war Gartenarchitekt und Direktor des Palmengartens, aber er war auch ab 1933 NSDAP-Mitglied. Wie taktlos ist es, eine Anlage, die nach einer hingerichteten Widerstandkämpferin benannt wurde, durch einen nach einem Nazi benannten Steig durchkreuzen zu lassen. An einem der Schilder steht zwar ein kleiner Hinweis zu seiner Biografie, der Punkt mit seiner NSDAP-Mitgliedschaft wurde aber ausgespart. Nach meiner Meinung sollte dieser Steig unbedingt umbenannt werden, aber zumindest sollte man auf neben seinen "Verdiensten" auf seine Nazi-Zugehörigkeit hinweisen.
Neubau Schauspiel/Oper: Schnellere und kostengünstigere Lösung
Die bestehende Doppelanlage für Schauspiel und Oper kann laut Gutachten nicht mehr sinnvoll saniert werden. Es wird daher relativ dringend ein Neubau der Bühnen an gleicher oder anderer Stelle erforderlich, darüber wird nun aber schon seit Jahren diskutiert. Die Kosten der derzeit betrachteten Varianten wurden jeweils auf über 800 Millionen geschätzt, die Endabrechnung würde erfahrungsgemäß wohl deutlich über einer Milliarde liegen. Die Budgetsituation der Stadt ist hingegen - bedingt durch Corona und schwere Einnahmeausfälle bei Messe und Flughafen - sehr angespannt. Vermutlich hätte die Mehrheit der Bürger gerne eine gute und möglichst zeitnahe Lösung welche den Stadtsäckel nicht ganz so stark belastet wie die derzeit diskutierten Vorschläge. Teure Neubauten kann man leicht vermeiden - wenn man bereits fertige, noch ziemlich neue aber auf Grund von Marktveränderungen nun nicht mehr benötigte Gebäude im Bestand hat. Die Rede ist hier von den architektonisch durchaus ansehnlichen Messehallen 11 und 12. Natürlich eignet sich eine Messehalle zunächst mal nicht als Theater- oder Operngebäude - aber sehr wohl als perfekte Hülle für ein neu zu errichtendes Innengebäude, welches speziell für diese funktionalen Anforderungen ausgelegt ist und auch die entsprechende Akustik bietet. Kreative Architekten können sich bei dieser reizvollen Aufgabe bewähren. Die Grundstücke mitsamt Erschließung und die bestehenden Gebäude sind bereits bezahlt, die für Veranstaltungen notwendige Infrastruktur ist schon vollständig vorhanden und eine neue U-Bahnlinie zur Stadtmitte wird ohnedies bereits gebaut. Die Kosten dieser Lösung für Schauspiel und Oper dürften in etwa die Hälfte dessen betragen was für kompletten Neubau an anderer Stelle aufzuwenden wäre. Die aus der räumlichen Nähe der beiden Bühnen resultierenden Synergieeffekte und Kosteneinsparungen bleiben erhalten, zudem wird keine teure Zwischenlösung zur Fortführung des Bühnenbetriebs während der Bauzeit gebraucht. Raum für zusätzliche Erweiterungen (z.B. Ballettbühne) und ergänzende Einrichtungen (z.B. Gastronomie) gibt es in diesem Bereich zur Genüge. Außerdem ergäbe sich für das nahegelegene Europaviertel aus städtebaulicher Sicht eine deutliche Aufwertung - und es wird wesentlich weniger Beton neu verbaut, dem Klimaschutz ist also auch gedient.
Weseler Werft zur städtischen Event-Location umbauen.
Wir brauchen in Frankfurt einen Ort wo man unbeschwert Veranstaltungen durchführen kann. An der Weseler Werft passiert dies schon seit Jahren, zumindest vereinzelt. Man sollte hier an dieser malerischen Szenerie viel mehr veranstalten.
Ein Corona-Nachverfolgungs-Formular für alles
Bei allen Frankfurter Restaurant- und Museums-, Kino-, Theaterbesuchen etc. muss jeweils ein von den jeweiligen Veranstaltern erstelltes Corona-Nachverfolgungs-Formular vor Ort ausgefüllt werden. Es sollte ein einheitliches Formular (ausfüllbares pdf) für alle Frankfurter geben, dass zu Hause ausgefüllt und ausgedruckt und auch online heruntergeladen werden kann.
Bücherschrank am Marktplatz
Hallo, der Marktplatz in Enkheim-Bergen, eignet sich super für eine Stelle eines Bücherschrankes.
Verkehrssicherheit
Öserstrasse sollte mit Groningen versehen werden/um Raser zu stoppen
Bewusstsein, Achtsamkeit
Ein Gemälde an einer Gebäudewand. Motiv : Ein Auge nach den anderen (sehr viele in einer Richtung) alles in schwarz-weis doch ein Auge in Roser, Roten, Blauen, Braunen Farben. zudem Wörter die mit Achtsamkeit, Bewusstsein in Verbindung stehen . es wird von dem Bild was ich Ihnen sende abweichen. die Idee soll die Menschen künstlerisch dazu anregen sich mehr mit ihrer Wahrnehmung zu beschäftigen. Ich bin Malwina Patrycja Kazimierczak, 29 Jahre alt, ich arbeite als Betreuungskraft in Niederhöchstadt, zudem mache ich ein Fernlehrgang zu Psychologischen Beratung. Ich bin als Küsterin in Sozialen Medien Aktiv und arbeite an einer eigenen Collection. Da ich mich auch als Küsterin Sozial engagieren möchte, hatte ich die Idee auf ein Gebäude zu malen als Zeichen für die heutige Zeit. Ein Zeichen, der die Menschen dazu anregen könnte sich mehr mit ihrer Persönlichkeit zu beschäftigen. auf eine Rückantwort wurde ich mich sehr freuen Mit freundlichen Grüßen MPK Artist
Strandbar /Strandbad am Mainufer
Dem Frankfurter Mainufer fehlt eine große Strandbar mit Wasserzugang in den Main. Nicht unbedingt zum Baden aber zum Abkühlen der Füße o.ä. Ähnlich wie das schwimmende Schwimmbad in Berlin, den Strandzugang in Mainz, der ehem. Kinkabeachclub, etc.
Mehr Bücherschränke
Währen des letzen Jahres, wurden in vielen Haushalten mehr gelesen denn je, dementsprechend wurden auch mehr neue Bücher gekauft. Nun ist es schade um die vielen Bücher in unseren Schränken. Wir würden alle von mehr Bücherschränken an öffentlichen Plätzen profitieren.
Glasverbot am Mainufer und in Parks
Zerbrochene Glasflaschen werden in öffentlichen Grünflächen und am Mainufer immer mehr. Hohe Gefahr für u.a. Kleinkinder und Fahrradreifen. Ein Verbot mit Bußgeld würde abschrecken. Jeder hat das Recht draußen zu feiern. Doch sollte jeder ordnungsgemäß seinen Abfall entsorgen, ohne eine Gefahr für andere zu werden. Positive Beispiele für ein Glasverbot: Konstanz am Bodensee. Kaum zerbrochene Gläser in öffentlichen Grünflächen und am Ufer zu sehen.
MuseumuferCard im Leistungsumfangen NICHT einschränken – große Sonderausstellungen weiterhin inkludieren
Ich bin seit Jahren eine begeisterte Besucherin der tollen Frankfurter Museen. Viele Museen besuche ich regelmäßig, große Ausstellungen auch gerne mehrfach – mal alleine, mit Freunden oder auch mit Besuch. So wie mir geht es vielen Kulturinteressierten, die seit Jahren die Frankfurter Museumslandschaft durch den Erwerb der MuseumsuferCard unterstützen. Diese hat bislang den Eintritt zu 37 verschiedenen Museen und Ausstellungshäusern für ein Jahr uneingeschränkt ermöglicht. Umso enttäuschter bin ich, dass das Kulturamt nun die großen Sonderausstellungen im Städel aus dem Leistungsumfang streicht. Statt Kultur zur Flatrate heißt es jetzt: doppelt oder noch häufiger zahlen!! Der Preisnachlass von gerade mal 6 Euro! bzw. 15 Euro für Familientickets fängt nicht mal einen einzigen Eintritt in eine Sonderschau auf. Ich finde es traurig, dass die Stadt auf Beschwerden von Bürger*innen über lange Warteschlangen mit Einschränkungen und nicht mit sinnvollen Lösungen reagiert. Gerade das Städel bietet phantastische digitale Angebote an. Da sollte eine Integration der MUC-Inhaber*innen in den Ticketshop ein Klacks sein. Der Magistrat soll sich dafür einsetzen, dass die MuseumsuferCard auch weiterhin den Zugang zu allen Ausstellungen in den 37 Museen ermöglicht. Karteninhaber*innen sollen eine Möglichkeit erhalten, Zeittickets für große Sonderausstellungen ohne Zusatzkosten telefonisch, per Mail und/ oder App zu erwerben.
Donald Trump => Persona non grata
Zugegeben: Es gäbe da noch mehr Kandidaten. Und ich bedaure es sehr, dass mir die Idee nicht früher gekommen ist. Nach den Briten haben auch Schweizer eine Petition gegen den US-Präsidenten Donald Trump bei der Regierung eingereicht. Hiermit suche ich Unterstützer für den Appell an die Stadt Frankfurt, Herrn Trump ebenfalls zur unerwünschten Person zu erklären. Donald Trump steht für Ausgrenzung, Umweltveschmutzung, Unmenschlichkeit, Übergriffe gegen Frauen und Verharmlosung von Gewalttaten. In einer Stadt, die sich für eine solidarische Gesellschaft, eine nachhaltige Wirtschaft und eine intakte Umwelt einsetzt, kann und darf sich Herr Trump nicht willkommen fühlen.
Spenden für Kultur leicht gemacht!
Die Idee ist, dass (ähnlich wie auf den Seiten der internationalen Spenden-Portale, wie GlobalGiving) eine Online-Plattform geschaffen wird, die das Spenden für Frankfurter Kunst & Kultur einfach macht & auf der man sehen kann, wie viel Bedarf bei den einzelnen ‚Bedürftigen’ besteht & wie viel davon bereits gedeckt ist (anhand eines Barren, der sowohl mit grüner Farbe den prozentualen Deckungsbetrag markiert als auch den Euro-Wert angibt - Ist & Soll). Auf der Seite sollen sich Betreiber*innen von Vereinen, Theatern, Inhaber*innen von Buchhandlungen, selbstständige Künstler*innen etc. (aus dem Bereich Kunst & Kultur) in Frankfurt & der näheren Umgebung registrieren können, deren monatlicher Bedarf nicht durch die staatlichen Hilfen gedeckt werden kann. Es könnte überlegt werden, wie der Nachweis für den Bedarf nachgewiesen werden sollte, oder ob die Plattform auf Vertrauensbasis beruhen kann. Die (Frankfurter) Mitbürger*innen, die einen finanziellen Beitrag zum Erhalt der Kultur leisten wollen, können sich dann auf der Plattform orientieren, & am besten auch direkt darüber spenden (sodass sich der Barren weiter füllt & aussagekräftig ist). Dies würde helfen einzusehen, wer pro Monat (?) welchen Bedarf hat, was davon noch ungedeckt ist, wer schon ausreichend versorgt ist, wo es am meisten fehlt. Gleichzeitig hilft die Konsolidierung des Vor-Corona-Angebots, inkl. der Möglichkeit dieses durch die eigenen finanziellen Mittel zu erhalten, die Vorfreude für die Zeit nach Corona zu steigern & mit frischem Mut weiter positiv gestimmt durch diese schwierige Zeit zu steuern :)
Alt-Sachs
Man könnte vielleicht einige im Krieg zerstörte Gebäude wieder aufbauen, wenn Platz und Möglichkeit da sind und die anderen restaurieren
“Zukunft der Städtischen Bühnen”
Darf ich im Rahmen der aktuellen Diskussionen und auch im Hinblick auf die geplanten “ZOOM”-Veranstaltungen zum Thema (s. “FR” von heute) anregen, die Deckenskulptur im Theaterfoyer von Zoltán Kemény allabendlich mit einem schönen Theaterlicht zu illuminieren? Sollte für die Technik kein Problem sein. Auch die Kosten dürften sich in Grenzen halten, zumal das Foyer abends ohnehin beleuchtet wird. Hätte sicherlich einen großen Effekt - nicht nur für den Straßenbahnhalt am Willy-Brandt-Platz. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Wiedereinführung eines permanenten Ballet/Tanz Ensembles
In Frankfurts Kulturangebot klafft eine bedeutende Lücke, denn es gibt seit dem Jahr 2003 keine permanente Ballett-bzw. Tanz-Sparte mehr. Während es Ballett- und Tanz-Ensembles in beinahe allen größeren Städten Deutschlands gibt (so auch in Wiesbaden, Darmstadt), hat Frankfurt seltsamerweise kein eigenes Ensemble im Angebot. Die Forsythe Company, welche früher deutlich regelmäßiger das Bockenheimer Depot bespielte, ist mittlerweile nur noch sehr selten in Frankfurt tätig (bzw. spielt nun hauptsächlich in Dresden). Als Hauptsitz der EZB, bedeutendes Kulturzentrum und fünftgrösste Stadt Deutschlands, ist dieses Angebot definitiv ausbaufähig. Mit der Oper Frankfurt und dem Schauspiel verfügt Frankfurt bereits über 2 Weltklasse-Kultureinrichtungen. Dieses Angebot sollte um eine Tanzsparte erweitert werden.