Skip to main content Skip to navigation Skip to footer

Förderkonzept Filmproduktionen

Vorlagentyp: NR GRÜNE SPD Volt

Antrag

Der Magistrat wird beauftragt, ein Konzept zur Förderung der Arbeit der Filmschaffenden rund um Film- und Fernsehproduktionen sowie anderen Bewegtbildformate (wie z.B. Werbefilm, Musikvideos) zu erstellen. Auf Basis des Konzeptes sollen auch die Zuständigkeiten und Arbeitsbereiche verschiedener mit dem Thema beschäftigter städtischer Stellen klarer definiert werden. · Insbesondere soll hier die Zusammenarbeit zwischen dem Kultur-, und Wirtschaftsdezernat, dem Ordnungsamt und der hessischen Filmförderung sowie den lokalen Filminstitutionen (z.B. DFF, FILMHAUS) in Frankfurt gefördert und optimiert werden. · Die bestehende Beratungsstelle Film im Hauptamt soll als zentrale Schnittstelle hierfür geprüft und bei Eignung als solche ausgeweitet werden. · Die Möglichkeiten zur Unterstützung bei der Vergabe von Drehgenehmigungen und Beratung zur Fördermöglichkeiten sollen erweitert werden. · Außerdem sollen Marketingstrategien integriert werden, um weitere Produktionen nach Frankfurt zu holen und auch bestehende Produktionen kontinuierlich bekannt zu machen.

Begründung

Die Kulisse in Frankfurt ist für den Film sehr geeignet, das findet man sonst in Deutschland nicht. Am Alexanderplatz stehen nun mal keine Wolkenkratzer, das waren die Worte von Matthias Schweighöfer, als er vor einigen Jahren am Eisernen Steg stand und den kompletten Zuschuss für seinen Film an die hessische Filmförderung unter den Augen der Öffentlichkeit zurückgab. Schon lange sind es nicht nur kleine Produktionen oder Musikvideos, für die Frankfurt die Kulisse bildet. Namen wie Nora Tschirner oder Elyas M'Barek sind heute keine Seltenheit mehr in unserer Stadt, Netflix und Co. drehen schon längst in Frankfurt. Ob TV-Serienproduktionen wie "Ein Fall für Zwei" und der Frankfurter "Tatort", erfolgreiche Miniserien wie "Bad Banks" und "Skylines" oder die preisgekrönte Serie "Die Zweiflers". In Frankfurt hat die Zahl der gedrehten Serien und Filme durchaus zugenommen. Für die Filmschaffenden ist es jedoch oft schwierig, die richtigen Ansprechpartner*innen zu finden und auch die Beantragung von Dreherlaubnissen führt oft zu Frustration. Dabei ist die Filmproduktion in Frankfurt ein Markt, der wächst. Über 500 Mal wurden im letzten Jahr Dreharbeiten angemeldet und genehmigt. Neben den wirtschaftlichen Komponenten ist es aber auch die Attraktivität der Stadt, die hier gewinnt und der internationale Ruf wird gestärkt. Um es den Filmschaffenden möglich zu machen, ihre Projekte umzusetzen und um weiterhin ein wachsender Standort für die Filmszene zu sein, bedarf es klarer Strukturen, schneller Prozesse und adressatenorientierter Lösungen, die in einem entsprechenden Konzept erwartet werden.

Reden im Parlament

Reden werden geladen...