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Vorplanung zur Neugestaltung der Straßenbereiche um die Westend-Synagoge für Menschen mit Sehbehinderung und Blinde barrierefrei gestalten

Vorlagentyp: NR CDU GRÜNE

Begründung

Straßenbereiche um die Westend-Synagoge für Menschen mit Sehbehinderung und Blinde barrierefrei gestalten Die Vorlage des Magistrats, M 165 sieht eine umfassende Neugestaltung der Straßenbereiche um die Westend-Synagoge mit Stufen, Kuben und einen erhöhten und erweiterten Gehwegbereich vor. Dies entspricht den hohen Sicherheitsanforderungen, birgt jedoch für Menschen mit Sehbehinderungen und Blinde Probleme. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Um auch die Barrierefreiheit für Menschen mit Sehbehinderung und Blinde zu gewährleisten, wird der Magistrat gebeten, folgende Punkte im Zuge der weiteren Entwurfsplanung auf ihre Umsetzbarkeit zu prüfen:

  1. Die in der Vorplanung vorgeschlagenen dunkel gepflasterten Bänder quer zur Gehrichtung werden nicht ausführt. 2.1. 60 Zentimeter vor der obersten Stufe wird ein umlaufender Längsstreifen gepflastert. 2.
  2. Die Leitlinie für Blinde und Menschen mit Sehbehinderung wird in der Altkönigstraße und der Friedrichstraße zwischen der Mauerbegrenzung zur Synagoge und der Baumreihe geführt; in der Freiherr-vom-Stein-Straße in der Mitte. Bei dem Längsstreifen in Stufennähe und dem Leitstreifen ist auf optimalen taktilen Materialkontrast und maximalen Farbkontrast zu achten. 3. ob die Bushaltestelle "Altkönigstraße", die sich heute vor der Ausfahrt der Altkönigstraße auf der Liebigstraße befindet und nicht barrierefrei ausgebaut ist, im Zuge der Maßnahme in nördliche Richtung in Höhe Liebigstraße 29-31 verlegt und dort barrierefrei ausgebaut werden kann und falls ja, wie von der Bushaltestelle aus eine sichere Führung zum/auf den Vorplatzbereich der Synagoge gewährleistet werden kann (Leitlinie zur Treppe des Vorplatzbereiches, Aufmerksamkeitsfeld vor den Stufen) 4. wie an der Kreuzung Altkönig- / Freiherr-vom-Stein-Straße und dem Knotenpunkt Freiherr-vom-Stein-/Friedrichstraße die Barrierefreiheit hergestellt werden kann. Begründung: Die Maßnahmen entsprechen den Vorschlägen der Frankfurter Behindertenarbeitsgemeinschaft (FBAG) Fachausschuss Verkehr und Beförderungsdienst in der Sitzung am 20.8.
  3. Zu 1: Für Menschen mit Sehbehinderung und Blinde wirken Bänder quer zur Gehrichtung irritierend. Die geplanten Querbänder werden von der FBAG kritisiert. Zu 2.1: Zur Erkennbarkeit von Stufen sind optische und taktile Hinweise wichtig. Zu 2.2: Bei der vorgeschlagenen Führung der Leitlinie sind keine Hindernisse vorhanden. Zu 3: Die Haltestelle Altkönigstraße der Buslinie 36 in Fahrtrichtung Westbahnhof befindet sich heute direkt vor der Ausfahrt der Altkönigstraße auf der Liebigstraße; sie ist noch nicht barrierefrei ausgebaut. Da die Vorplanung die Umgestaltung des nördlichen Einmündungsbereiches vorsieht, wäre die Lage der Bushaltestelle in dessen Verlängerung sinnvoll. Zu 4: Die o.g. Straßenecken müssen auch für mobilitätseingeschränkte Menschen sicher querbar sein.

Inhalt

Antrag vom 24.09.2012, NR 381

Betreff: Vorplanung zur Neugestaltung der Straßenbereiche um die Westend-Synagoge für Menschen mit Sehbehinderung und Blinde barrierefrei gestalten Die Vorlage des Magistrats, M 165 sieht eine umfassende Neugestaltung der Straßenbereiche um die Westend-Synagoge mit Stufen, Kuben und einen erhöhten und erweiterten Gehwegbereich vor. Dies entspricht den hohen Sicherheitsanforderungen, birgt jedoch für Menschen mit Sehbehinderungen und Blinde Probleme. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Um auch die Barrierefreiheit für Menschen mit Sehbehinderung und Blinde zu gewährleisten, wird der Magistrat gebeten, folgende Punkte im Zuge der weiteren Entwurfsplanung auf ihre Umsetzbarkeit zu prüfen:

  1. Die in der Vorplanung vorgeschlagenen dunkel gepflasterten Bänder quer zur Gehrichtung werden nicht ausführt. 2.

  2. 60 Zentimeter vor der obersten Stufe wird ein umlaufender Längsstreifen gepflastert. 2.

  3. Die Leitlinie für Blinde und Menschen mit Sehbehinderung wird in der Altkönigstraße und der Friedrichstraße zwischen der Mauerbegrenzung zur Synagoge und der Baumreihe geführt; in der Freiherr-vom-Stein-Straße in der Mitte. Bei dem Längsstreifen in Stufennähe und dem Leitstreifen ist auf optimalen taktilen Materialkontrast und maximalen Farbkontrast zu achten.

  4. ob die Bushaltestelle "Altkönigstraße", die sich heute vor der Ausfahrt der Altkönigstraße auf der Liebigstraße befindet und nicht barrierefrei ausgebaut ist, im Zuge der Maßnahme in nördliche Richtung in Höhe Liebigstraße 29-31 verlegt und dort barrierefrei ausgebaut werden kann und falls ja, wie von der Bushaltestelle aus eine sichere Führung zum/auf den Vorplatzbereich der Synagoge gewährleistet werden kann (Leitlinie zur Treppe des Vorplatzbereiches, Aufmerksamkeitsfeld vor den Stufen)

  5. wie an der Kreuzung Altkönig- / Freiherr-vom-Stein-Straße und dem Knotenpunkt Freiherr-vom-Stein-/Friedrichstraße die Barrierefreiheit hergestellt werden kann. Begründung: Die Maßnahmen entsprechen den Vorschlägen der Frankfurter Behindertenarbeitsgemeinschaft (FBAG) Fachausschuss Verkehr und Beförderungsdienst in der Sitzung am 20.8.

  6. Zu 1: Für Menschen mit Sehbehinderung und Blinde wirken Bänder quer zur Gehrichtung irritierend. Die geplanten Querbänder werden von der FBAG kritisiert. Zu 2.1: Zur Erkennbarkeit von Stufen sind optische und taktile Hinweise wichtig. Zu 2.2: Bei der vorgeschlagenen Führung der Leitlinie sind keine Hindernisse vorhanden. Zu 3: Die Haltestelle Altkönigstraße der Buslinie 36 in Fahrtrichtung Westbahnhof befindet sich heute direkt vor der Ausfahrt der Altkönigstraße auf der Liebigstraße; sie ist noch nicht barrierefrei ausgebaut. Da die Vorplanung die Umgestaltung des nördlichen Einmündungsbereiches vorsieht, wäre die Lage der Bushaltestelle in dessen Verlängerung sinnvoll. Zu 4: Die o.g. Straßenecken müssen auch für mobilitätseingeschränkte Menschen sicher querbar sein.Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 06.08.2012, M 165

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