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Vergabe von Busverkehrsleistungen in Frankfurt/M (Linienbündel E)

Vorlagentyp: NR FDP

Begründung

Frankfurt/M (Linienbündel E) Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, 1. von einer Inhouse-Vergabe der Verkehrsleistungen im Linienbündel E Abstand zu nehmen und die Vorlage M 143 zurückzuziehen; 2. stattdessen die Vergabe der Verkehrsleistungen im Linienbündel E öffentlich auszuschreiben (gemäß entsprechender EG Verordnungen und Richtlinien); 3. zu prüfen und zu berichten, in wie weit die wirtschaftliche Zukunft der In-der-City-Bus GmbH durch dauerhafte Beteiligung privater Dritter gesichert werden kann. Begründung: Der Magistrat hatte auf Basis eines entsprechenden Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung aus dem Jahr 2009 begonnen, Busverkehrsleistungen auf Frankfurter Stadtgebiet öffentlich auszuschreiben und im Zusammenhang mit dem Linienbündel E diese Praxis erstmals erfolgreich angewandt. Im Jahr 2014 ist der Magistrat aber auf Basis eines Beschlusses der Mehrheit der Stadtverordneten von der Praxis der Ausschreibung abgekommen und hat die Abwicklung der Verkehrsleistungen des Buslinienbündels D wieder im Rahmen einer Inhouse-Vergabe direkt der In-der-City-Bus GmbH (ICB), einer 100 %-igen Tochter der Stadtwerke Frankfurt Holding, übertragen. Wesentliche Begründung dieser Entscheidung waren Bedenken bezüglich der wirtschaftlichen Überlebensfähigkeit der ICB, sollte diese bei der Vergabe des Linienbündels D nicht zum Zuge kommen. Dieses Argument ist auch bei den aktuell zu vergebenden Verkehrsleistungen des Linienbündels E für den Zeitraum 2016 - 2026 für den Magistrat ausschlaggebend. Die vom Magistrat selbst als "erfolgreichen Frankfurter Weg" bezeichnete Praxis soll also de facto beendet werden, obwohl der Magistrat in der Vorlage M 19/2009 ausführt, "Der Magistrat ist jedoch der Überzeugung, dass - anders als im Schienenbereich - die konsequente Fortsetzung des bei den Busverkehren eingeschlagenen Weges die für die Stadt Frankfurt und den Fahrgast vorteilhafteste Lösung im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Qualität darstellt und zudem einheitliche, klare Strukturen schafft." Statt sich vom erfolgreichen Weg einer Liberalisierung des Busverkehrs zu Gunsten der stadtnahen ICB zu verabschieden, wäre es sicher sinnvoller zu versuchen, die ICB mit Hilfe privater Beteiligung in eine gesicherte Zukunft zu führen.

Inhalt

Antrag vom 02.09.2015, NR 1268

Betreff: Vergabe von Busverkehrsleistungen in Frankfurt/M (Linienbündel E) Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert,

  1. von einer Inhouse-Vergabe der Verkehrsleistungen im Linienbündel E Abstand zu nehmen und die Vorlage M 143 zurückzuziehen;

  2. stattdessen die Vergabe der Verkehrsleistungen im Linienbündel E öffentlich auszuschreiben (gemäß entsprechender EG Verordnungen und Richtlinien);

  3. zu prüfen und zu berichten, in wie weit die wirtschaftliche Zukunft der In-der-City-Bus GmbH durch dauerhafte Beteiligung privater Dritter gesichert werden kann. Begründung: Der Magistrat hatte auf Basis eines entsprechenden Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung aus dem Jahr 2009 begonnen, Busverkehrsleistungen auf Frankfurter Stadtgebiet öffentlich auszuschreiben und im Zusammenhang mit dem Linienbündel E diese Praxis erstmals erfolgreich angewandt. Im Jahr 2014 ist der Magistrat aber auf Basis eines Beschlusses der Mehrheit der Stadtverordneten von der Praxis der Ausschreibung abgekommen und hat die Abwicklung der Verkehrsleistungen des Buslinienbündels D wieder im Rahmen einer Inhouse-Vergabe direkt der In-der-City-Bus GmbH (ICB), einer 100 %-igen Tochter der Stadtwerke Frankfurt Holding, übertragen. Wesentliche Begründung dieser Entscheidung waren Bedenken bezüglich der wirtschaftlichen Überlebensfähigkeit der ICB, sollte diese bei der Vergabe des Linienbündels D nicht zum Zuge kommen. Dieses Argument ist auch bei den aktuell zu vergebenden Verkehrsleistungen des Linienbündels E für den Zeitraum 2016 - 2026 für den Magistrat ausschlaggebend. Die vom Magistrat selbst als "erfolgreichen Frankfurter Weg" bezeichnete Praxis soll also de facto beendet werden, obwohl der Magistrat in der Vorlage M 19/2009 ausführt, "Der Magistrat ist jedoch der Überzeugung, dass - anders als im Schienenbereich - die konsequente Fortsetzung des bei den Busverkehren eingeschlagenen Weges die für die Stadt Frankfurt und den Fahrgast vorteilhafteste Lösung im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Qualität darstellt und zudem einheitliche, klare Strukturen schafft." Statt sich vom erfolgreichen Weg einer Liberalisierung des Busverkehrs zu Gunsten der stadtnahen ICB zu verabschieden, wäre es sicher sinnvoller zu versuchen, die ICB mit Hilfe privater Beteiligung in eine gesicherte Zukunft zu führen.Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 24.08.2015, M 143 Zuständige Ausschüsse: Verkehrsausschuss Haupt- und Finanzausschuss Beratung im Ortsbeirat: 1, 2, 3, 4, 7, 8, 9, 10 Versandpaket: 09.09.2015

Beratungsverlauf 11 Sitzungen

Sitzung 46
OBR 2
TO II, TOP 33
Angenommen
1. Der Vorlage M 143 wird zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1268 dient zur Kenntnis.
Zustimmung:
Alle
Ablehnung:
SPD Linke
Sitzung 44
OBR 1
TO I, TOP 33
Angenommen
1. 1. Dem Geschäftsordnungsantrag der SPD-Fraktion wird zugestimmt. 2. Der Vorlage M 143 wird zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1268 wird zurückgewiesen.
Zustimmung:
CDU SPD Linke BFF FDP
Sitzung 44
OBR 10
TO I, TOP 29
Angenommen
1. Der Vorlage M 143 wird zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1268 wird abgelehnt.
Zustimmung:
CDU Grüne SPD Linke
Ablehnung:
Gegen Fdp
Sitzung 43
OBR 4
TO I, TOP 19
Angenommen
1. Der Vorlage M 143 wird zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1268 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 46
OBR 7
TO II, TOP 2
Angenommen
1. Der Vorlage M 143 wird zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1268 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 43
OBR 8
TO I, TOP 24
Angenommen
1. Der Vorlage M 143 wird zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1268 wird abgelehnt.
Zustimmung:
SPD Grüne Linke Herr Hofacker
Ablehnung:
FDP Herr Caspar
Sitzung 43
OBR 9
TO I, TOP 21
Angenommen
1. Der Vorlage M 143 wird zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1268 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Annahme Bei Enthaltung Fdp
Sitzung 42
Verkehrsausschusses
TO I, TOP 11
Angenommen
1. Der Vorlage M 143 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1268 wird abgelehnt.
Zustimmung:
CDU Grüne SPD Linke Römer
Ablehnung:
FDP
Sitzung 44
OBR 3
TO II, TOP 19
Angenommen
1. Der Vorlage M 143 wird zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1268 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Grüne CDU SPD Linke ÖkoLinX-ARL
Sitzung 43
Haupt- und Finanzausschusses
TO II, TOP 10
Angenommen
1. Der Vorlage M 143 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1268 wird abgelehnt.
Zustimmung:
CDU Grüne SPD Linke Römer
Ablehnung:
FDP
Sitzung 44
Stadtverordnetenversammlung
TO II, TOP 47
Angenommen
1. Der Vorlage M 143 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1268 wird abgelehnt.
Zustimmung:
CDU Grüne SPD Linke Römer
Ablehnung:
FDP BFF ÖkoLinX-ARL

Reden im Parlament

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