Wohnungsbau im Ortsbezirk 8 beschleunigen I Was wird aus den früheren „Ami-Baracken" (In der Römerstadt o. Nr., Heddernheim Flur 5 Flurstück 81/3)?
Begründung
beschleunigen I Was wird aus den früheren "Ami-Baracken" (In der Römerstadt o. Nr., Heddernheim Flur 5 Flurstück 81/3)? Seit Jahrzehnten liegt die Fläche zwischen Römerstadt-Schule und dem Haus In der Römerstadt 152 brach. Wie ein Dornröschenschloss verwittert dort ein früheres Archiv-Gebäude der US-Streitkräfte. Laut Bebauungsplan NW 83 d Nr. 1 ist für diese Fläche Geschoßwohnungsbau vorgesehen. Auf dem amtlichen Orientierungsplan der Nordweststadt sind diese noch nicht gebauten Häuser sogar schon mit Hausnummer verzeichnet: In der Römerstadt 128-134. Immer wieder hat der Ortsbeirat vorgeschlagen, zur Erinnerung an die Römerstadt NIDA-Heddernheim einen Teil der Fläche als Archäologischen Park zu gestalten. Zwischenzeitlich hat sich der Magistrat darauf verständigt, dort Wohnungsbau zu bevorzugen. In Anbetracht dringend benötigter Wohnbauflächen, insbesondere mit sozialer Förderung, fragt sich der Ortsbeirat, warum der Magistrat diese Flächen nicht mit Hochdruck entwickelt. Nach Ansicht des Ortsbeirates dauern die faktisch seit der Wiedervereinigung und dem Abzug der Amerikaner schwebenden Verhandlungen mit dem Bund zu lange. Der Ortsbeirat möge beschließen:
Inhalt
Antrag vom 04.04.2017, OF 144/8
Betreff: Wohnungsbau im Ortsbezirk 8 beschleunigen I Was wird aus den früheren "Ami-Baracken" (In der Römerstadt o. Nr., Heddernheim Flur 5 Flurstück 81/3)? Seit Jahrzehnten liegt die Fläche zwischen Römerstadt-Schule und dem Haus In der Römerstadt 152 brach. Wie ein Dornröschenschloss verwittert dort ein früheres Archiv-Gebäude der US-Streitkräfte. Laut Bebauungsplan NW 83 d Nr. 1 ist für diese Fläche Geschoßwohnungsbau vorgesehen. Auf dem amtlichen Orientierungsplan der Nordweststadt sind diese noch nicht gebauten Häuser sogar schon mit Hausnummer verzeichnet: In der Römerstadt 128-134. Immer wieder hat der Ortsbeirat vorgeschlagen, zur Erinnerung an die Römerstadt NIDA-Heddernheim einen Teil der Fläche als Archäologischen Park zu gestalten. Zwischenzeitlich hat sich der Magistrat darauf verständigt, dort Wohnungsbau zu bevorzugen. In Anbetracht dringend benötigter Wohnbauflächen, insbesondere mit sozialer Förderung, fragt sich der Ortsbeirat, warum der Magistrat diese Flächen nicht mit Hochdruck entwickelt. Nach Ansicht des Ortsbeirates dauern die faktisch seit der Wiedervereinigung und dem Abzug der Amerikaner schwebenden Verhandlungen mit dem Bund zu lange. Der Ortsbeirat möge beschließen: Dies vorausgeschickt, fragt der Ortsbeirat den Magistrat:
- Welchen Stand haben die Verhandlungen des Magistrats mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zum Erwerb des Grundstücks Gemarkung Heddernheim Flur 5 Flurstück 81/3?
- Warum dauern diese Verhandlungen seit vielen Jahren an?
- Welchen Zeitplan hegt der Magistrat, um die Gespräche zum erfolgreichen Abschluß zu führen und mit welchen Kosten ist für den Grunderwerb zu rechnen?
- Liegen hinsichtlich der Untersuchungen des Baugrunds zwischenzeitlich belastbare Ergebnisse vor?
- Wie viele Wohneinheiten können dort maximal gebaut werden?
- Hält der Magistrat daran fest, wie im Bebauungsplan vorgesehen, im Wendehammer zu den Häusern In der Römerstadt 120-124 eine weitere typische Nordweststadt-Tiefgarage zu bauen?
- Plant der Magistrat, mit einem zukünftigen Investor darüber zu verhandeln, im Umfeld der Wohnblocks das Schutzhaus mit den Überresten der provinzialrömischen Fußbodenheizung zu erhalten sowie eine Grünfläche mit Repliken von Ausgrabungsfunden zu gestalten?Nebenvorlage: Antrag vom 17.05.2017, OF 169/8 Beratung im Ortsbeirat: 8