Kulturcampus: Ein sozial ausgewogener Wohnungsmix gehört dazu Bericht des Magistrats vom 29.10.2012, B 466
Vorlagentyp: OA
Inhalt
Anregung vom 04.02.2013, OA 326 entstanden aus Vorlage: OF 274/2 vom 02.01.2013
Betreff: Kulturcampus: Ein sozial ausgewogener Wohnungsmix gehört dazu Bericht des Magistrats vom 29.10.2012, B 466 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert,
- 30 Prozent des im Planungsgebiet neu entstehenden Wohnraums für den geförderten Wohnungsbau zu reservieren, davon mindestens die Hälfte für Wohnungen im
- Förderweg;
- mindestens die Hälfte der frei finanzierten Wohnungen hinsichtlich der Relation von Fläche und Zimmeranzahl an den Richtwerten des sozialen Wohnungsbaus und an den Bedürfnissen der unterschiedlichen Zielgruppen zu orientieren. Begründung: Damit die Vision eines zukunftsweisenden, vielfältigen und durchmischten Wohnquartiers Wirklichkeit wird, müssen Wohnungen entstehen, die dies auch ermöglichen. Deshalb sollen auf dem Kulturcampus, ebenso wie dies auch in anderen Neubaugebieten der Fall ist, öffentlich geförderte Wohnungen in ausreichender Zahl entstehen. Dies allein reicht jedoch nicht aus. Auch jenseits des geförderten Wohnungsbaus müssen Wohnungen entstehen, die für breite Schichten der Bevölkerung bezahlbar sind. Da weder an den Grundstückspreisen noch an den allgemein hohen Baukosten Wesentliches zu ändern ist, kann dies nur gelingen, wenn einer der Grundgedanken des "neuen Bauens in Frankfurt" wieder aufgegriffen wird: Funktionale Wohnungen, die auf möglichst wenig Quadratmetern viel Wohnen und auch größeren Haushalten genug Entfaltungsmöglichkeiten bieten. Außerdem ist auf einen möglichst großen Variantenreichtum der Wohnungszuschnitte zu achten, der den Bedürfnissen vieler Bevölkerungsgruppen Rechnung trägt - u. a. Alleinerziehende, Familien mit älteren Kindern, Migrantenfamilien oder Seniorenwohngemeinschaften. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 2Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 29.10.2012, B 466