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Mehr Transparenz und Beteiligung bei der kommunalen Wärmeplanung

Vorlagentyp: NR LINKE

Antrag

  1. In Ziff. III wird der letzte Satz gestrichen und es wird ergänzt wie folgt: "Über die Zwischenstände der 'Task Force Wärmeplanung' wird der Stadtverordnetenversammlung quartalsweise berichtet. Die Zwischenstände werden darüber hinaus in einem 'Wärmewende-Rat', in dem neben Umweltverbänden auch Mieter*innen eine starke Stimme erhalten, vorgestellt und diskutiert. Die Sitzungen und Protokolle des 'Wärmewende-Rats' sind öffentlich zugänglich. Die Diskussionsergebnisse des Wärmewende-Rats fließen in den Prozess der Arbeit der 'Task Force Wärmeplanung' ein."
  2. Ziff. V. streichen und ersetzen durch: "Maßnahmen, die parallel zum Planungsprozess der Kommunalen Wärmeplanung zur Erprobung von Energiewendemaßnahmen in so genannten 'Energiewendevierteln' ergriffen werden sollen, werden den betroffenen Ortsbeiräten und der Stadtverordnetenversammlung vorgestellt und zum Beschluss vorgelegt."

Begründung

Die kommunale Wärmeplanung ist die Grundlage für eine grundlegende Transformation der Wärmeversorgung Frankfurts. Sie betrifft alle Frankfurter*innen. Die Erstellung der kommunalen Wärmeplanung tangiert Fragen des technisch Machbaren, des Transformationspfads, der Klimaverträglichkeit, der Versorgungssicherheit, der Bezahlbarkeit, des sozialen Friedens und zahlreiche Ziel- und Interessenskonflikte. Für den Erfolg der Wärmewende sind Transparenz, Akzeptanz und Vertrauen zentral. Damit nicht der Eindruck entsteht, die kommunale Wärmeplanung würde hinter verschlossenen Türen betrieben werden, muss sie Gegenstand öffentlicher und demokratischer Befassung sein. Über Zwischenstände und -ergebnisse des Prozesses sollte deshalb regelmäßig in der Stadtverordnetenversammlung berichtet werden. Darüber hinaus schlagen wir die Bestellung eines Wärmewende-Rats vor: Die Frankfurter*innen, insbesondere Mieter*innen und Umweltverbände, müssen in die Planung miteinbezogen werden. Die grundsätzliche Formulierung der M118 zu Energiewendeviertel gleicht einem Blankoscheck für die Mainova. Sie konkretisiert nicht, welche Maßnahmen, in welchem Umfang und wo die Mainova Erprobungen vorsieht. Da das Projekt zeitnah gestartet werden soll, sollten gesonderte Magistratsvorlagen mit detaillierten Angaben vorgelegt werden, die dann von Ortsbeiräten und der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden können.

Beratungsverlauf 7 Sitzungen

Sitzung 29
Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
TO I, TOP 18
Angenommen
1. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Klima- und Umweltschutz die Beratung der Vorlage M 118 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat. 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Klima- und Umweltschutz die Beratung der Vorlage NR 993 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat. 3. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Klima- und Umweltschutz die Beratung der Vorlage NR 996 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat.
Zustimmung:
Grüne CDU SPD FDP FRAKTION BFF-BIG
Ablehnung:
Linke ÖkoLinX-ELF
Enthaltung:
AFD
Sitzung 32
OBR 10
TO I, TOP 31
Zurückgestellt / Beraten
1. a) Die Vorlage M 118 wird zurückgestellt bis der von Frau Stadträtin Zapf-Rodriguez angekündigte Informationstermin am 27.09.2024 stattgefunden hat. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage ebenfalls bis dahin zurückzustellen. 2. a) Die Vorlage NR 993 wird zurückgestellt bis der von Frau Stadträtin Zapf-Rodriguez angekündigte Informationstermin am 27.09.2024 stattgefunden hat. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage ebenfalls bis dahin zurückzustellen. 3. a) Die Vorlage NR 996 wird zurückgestellt bis der von Frau Stadträtin Zapf-Rodriguez angekündigte Informationstermin am 27.09.2024 stattgefunden hat. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage ebenfalls bis dahin zurückzustellen.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 29
Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
TO I, TOP 39
Angenommen
1. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Planen, Wohnen und Städtebau die Beratung der Vorlage M 118 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat. 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Planen, Wohnen und Städtebau die Beratung der Vorlage NR 993 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat. 3. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Planen, Wohnen und Städtebau die Beratung der Vorlage NR 996 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat.
Zustimmung:
Grüne CDU SPD FDP Linke VOLT ÖkoLinX-ELF BFF-BIG
Sitzung 32
Haupt- und Finanzausschusses
TO I, TOP 11
Angenommen
1. Der Vorlage M 118 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 993 wird abgelehnt. 3. Die Vorlage NR 996 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Grüne SPD VOLT
Ablehnung:
CDU BFF-BIG Linke AFD ÖkoLinX-ELF Berichterstattung
Sitzung 34
Stadtverordnetenversammlung
TO II, TOP 31
Angenommen
1. Der Vorlage M 118 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 993 wird abgelehnt. 3. Die Vorlage NR 996 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Grüne SPD FDP VOLT FRAKTION
Ablehnung:
CDU BFF-BIG Linke AFD Gartenpartei ÖkoLinX-ELF
Sitzung 33
OBR 10
TO I, TOP 13
Angenommen
1. Der Vorlage M 118 wird zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 993 dient zur Kenntnis. 3. Die Vorlage NR 996 dient zur Kenntnis.
Zustimmung:
Annahme Bei Enthaltung Fdp CDU SPD Linke
Ablehnung:
Grüne FDP AFD
Sitzung 34
OBR 3
TO I, TOP 13
Angenommen
1. Der Vorlage M 118 wird zugestimmt. 2. Der Vorlage NR 996 wird zugestimmt.
Zustimmung:
Alle
Ablehnung:
Grüne SPD Linke FDP ÖkoLinX-ARL

Reden im Parlament

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