Ökologische Lärmschutzwände und Wohnhausfassaden
Vorlagentyp: NR FDP
Begründung
Wohnhausfassaden Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Magistrat wird aufgefordert, gemeinsam mit der ABG-Holding zu prüfen, welche Liegenschaften der Stadt und der Holding für eine mögliche Fassaden- und / oder Dachbegrünung geeignet sind.
- Im Falle einer positiven Prüfung soll die Begrünung an Frankfurter Wohnhäusern umgesetzt werden. Zusätzlich wird der Magistrat aufgefordert, Investoren, die in Frankfurt Wohnhäuser errichtet haben oder planen, für die Umsetzung des Begrünungsprojektes an ihren Wohnhäusern zu gewinnen. Zur Umsetzung des Projektes sollen auch eventuell verfügbare Bundes- und Landesfördermittel abgerufen werden.
- Des Weiteren wird der Magistrat aufgefordert zu prüfen, welche Möglichkeiten bestehen Lärmschutzwände in und um Frankfurt herum zu begrünen. Ziel der Prüfung soll zum einen die Ermittlung der Standorte möglicher Lärmschutzwände sein und zum anderen der Kosten, die mit dieser Umsetzung verbunden sind.
- Ferner soll auch geprüft werden, inwieweit sich Lärmschutzwände im Frankfurter Stadtgebiet für die Anbringung von Solarmodulen eignen und diese effizient eingesetzt werden können. Begründung: Die Grünflächen, die durch Neubau am Boden verloren gehen, sollten an anderer Stelle wieder ersetzt werden. Wenn die Begrünung direkt an den Neubauten passiert, hätte dies nicht nur einen ökologischen Effekt, sondern würde auch die Wohnqualität vor Ort deutlich erhöhen. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert, gemeinsam mit der ABG-Holding zu prüfen, welche Liegenschaften der Stadt und der Holding für eine mögliche Fassaden- und / oder Dachbegrünung geeignet sind. Im Falle einer positiven Prüfung soll dieses Projekt an den jeweiligen Wohnhäusern umgesetzt werden. Zusätzlich wird der Magistrat aufgefordert, Investoren, die in Frankfurt Wohnhäuser errichtet haben oder planen, für die Umsetzung dieses Projektes an ihren Wohnhausfassaden zu gewinnen. Hierzu sollen auch gegebenenfalls verfügbare Bundes- und Landesfördermittel abgerufen werden. Neben Wohnhausfassaden können auch Lärmschutzwände für eine mögliche Begrünung geeignet sein. Daher wird der Magistrat aufgefordert zu prüfen, welche Lärmschutzwände in und um Frankfurt begrünt werden können und mit welchen Kosten diese Maßnahme verbunden ist. Gerade an S-Bahnlinien, die sich im Stadtgebiet befinden, müssen Anwohner auf unschöne graue Wände schauen. Mit einer Begrünung würde nicht nur das Grau verschwinden und damit auch mögliche Graffiti-Schmierereien, sondern bei dem Einsatz von entsprechenden Pflanzen können z.B. auch Schadstoffe gefiltert werden. Zusätzlich kann die Fläche der Lärmschutzwände auch für Solarmodule genutzt werden. Hier soll der Magistrat prüfen, welche Wände eventuell für eine Installation von Solarmodulen geeignet sind. Ziel soll es sein, das Stadtklima deutlich zu verbessern und gleichzeitig auch die Wohnqualität zu steigern. Darüber hinaus sollen mögliche ökologische Potenziale zur Einsparung von CO2 genutzt werden sowie die Förderung von erneuerbarer Energie.
Inhalt
Antrag vom 27.08.2019, NR 948
Betreff: Ökologische Lärmschutzwände und Wohnhausfassaden Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Magistrat wird aufgefordert, gemeinsam mit der ABG-Holding zu prüfen, welche Liegenschaften der Stadt und der Holding für eine mögliche Fassaden- und / oder Dachbegrünung geeignet sind.
- Im Falle einer positiven Prüfung soll die Begrünung an Frankfurter Wohnhäusern umgesetzt werden. Zusätzlich wird der Magistrat aufgefordert, Investoren, die in Frankfurt Wohnhäuser errichtet haben oder planen, für die Umsetzung des Begrünungsprojektes an ihren Wohnhäusern zu gewinnen. Zur Umsetzung des Projektes sollen auch eventuell verfügbare Bundes- und Landesfördermittel abgerufen werden.
- Des Weiteren wird der Magistrat aufgefordert zu prüfen, welche Möglichkeiten bestehen Lärmschutzwände in und um Frankfurt herum zu begrünen. Ziel der Prüfung soll zum einen die Ermittlung der Standorte möglicher Lärmschutzwände sein und zum anderen der Kosten, die mit dieser Umsetzung verbunden sind.
- Ferner soll auch geprüft werden, inwieweit sich Lärmschutzwände im Frankfurter Stadtgebiet für die Anbringung von Solarmodulen eignen und diese effizient eingesetzt werden können. Begründung: Die Grünflächen, die durch Neubau am Boden verloren gehen, sollten an anderer Stelle wieder ersetzt werden. Wenn die Begrünung direkt an den Neubauten passiert, hätte dies nicht nur einen ökologischen Effekt, sondern würde auch die Wohnqualität vor Ort deutlich erhöhen. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert, gemeinsam mit der ABG-Holding zu prüfen, welche Liegenschaften der Stadt und der Holding für eine mögliche Fassaden- und / oder Dachbegrünung geeignet sind. Im Falle einer positiven Prüfung soll dieses Projekt an den jeweiligen Wohnhäusern umgesetzt werden. Zusätzlich wird der Magistrat aufgefordert, Investoren, die in Frankfurt Wohnhäuser errichtet haben oder planen, für die Umsetzung dieses Projektes an ihren Wohnhausfassaden zu gewinnen. Hierzu sollen auch gegebenenfalls verfügbare Bundes- und Landesfördermittel abgerufen werden. Neben Wohnhausfassaden können auch Lärmschutzwände für eine mögliche Begrünung geeignet sein. Daher wird der Magistrat aufgefordert zu prüfen, welche Lärmschutzwände in und um Frankfurt begrünt werden können und mit welchen Kosten diese Maßnahme verbunden ist. Gerade an S-Bahnlinien, die sich im Stadtgebiet befinden, müssen Anwohner auf unschöne graue Wände schauen. Mit einer Begrünung würde nicht nur das Grau verschwinden und damit auch mögliche Graffiti-Schmierereien, sondern bei dem Einsatz von entsprechenden Pflanzen können z.B. auch Schadstoffe gefiltert werden. Zusätzlich kann die Fläche der Lärmschutzwände auch für Solarmodule genutzt werden. Hier soll der Magistrat prüfen, welche Wände eventuell für eine Installation von Solarmodulen geeignet sind. Ziel soll es sein, das Stadtklima deutlich zu verbessern und gleichzeitig auch die Wohnqualität zu steigern. Darüber hinaus sollen mögliche ökologische Potenziale zur Einsparung von CO2 genutzt werden sowie die Förderung von erneuerbarer Energie. Bericht des Magistrats vom 13.11.2020, B 605 Bericht des Magistrats vom 06.05.2022, B 202 Bericht des Magistrats vom 08.12.2023, B 462 Bericht des Magistrats vom 06.01.2025, B 5 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau Verkehrsausschuss Ausschuss für Umwelt und Sport Versandpaket: 28.08.2019
Beratungsverlauf 10 Sitzungen
Sitzung
33
Ausschusses für Umwelt und Sport
TO I, TOP 13
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 948 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Zustimmung:
CDU SPD Grüne AFD Linke FDP FRAKTION
Sitzung
33
Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
TO I, TOP
15
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 948 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Zustimmung:
CDU SPD Grüne AFD Linke FDP BFF FRAKTION
Sitzung
33
Verkehrsausschusses
TO I, TOP 16
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 948 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Zustimmung:
CDU SPD Grüne AFD Linke FDP FRAKTION
Sitzung
34
Ausschusses für Umwelt und Sport
TO I, TOP 13
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 948 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Zustimmung:
CDU SPD Grüne AFD Linke FDP BFF FRAKTION
Sitzung
34
Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
TO I, TOP
12
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 948 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Zustimmung:
CDU SPD Grüne AFD Linke FDP BFF FRAKTION Frankfurter
Sitzung
34
Verkehrsausschusses
TO I, TOP 11
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 948 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Zustimmung:
CDU SPD Grüne AFD Linke FDP BFF FRAKTION Frankfurter
Sitzung
35
Ausschusses für Umwelt und Sport
TO I, TOP 11
Der Vorlage NR 948 wird im Rahmen der Vorlage M 199 zugestimmt.
Zustimmung:
CDU SPD Grüne BFF Frankfurter
Ablehnung:
AFD Linke FDP FRAKTION
Sitzung
35
Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
TO I, TOP 9
Der Vorlage NR 948 wird im Rahmen der Vorlage M 199 zugestimmt.
Zustimmung:
CDU SPD Grüne ÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
AFD Linke FDP BFF FRAKTION Frankfurter
Sitzung
35
Verkehrsausschusses
TO I, TOP 9
Der Vorlage NR 948 wird im Rahmen der Vorlage M 199 zugestimmt.
Zustimmung:
CDU SPD Grüne FRAKTION
Ablehnung:
AFD FDP BFF Frankfurter Linke
Sitzung
38
Stadtverordnetenversammlung
TO II, TOP 9
Der Vorlage NR 948 wird im Rahmen der Vorlage M 199 zugestimmt.
Zustimmung:
CDU SPD Grüne
Ablehnung:
AFD Linke FDP BFF FRAKTION Frankfurter ÖkoLinX-ARL
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