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Wohnbaulandentwicklung

Vorlagentyp: NR SPD

Begründung

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung stimmt der M 9 vom 17.01.2014 mit folgenden Maßgaben zu:

  1. Der Magistrat legt der Stadtverordnetenversammlung spätestens bis Ende 2014 eine Einschätzung der weiteren mittelfristig zu erwartenden Bevölkerungsentwicklung Frankfurts und des damit verbundenen Wohnungsbedarfs vor. Bei der Darstellung des Wohnungsbedarfs ist zu berücksichtigen, dass Ende 2012 bereits ein Wohnungsdefizit von mehr als 20.000 Wohnungen bestanden hat.
  2. Der Magistrat legt dar, wo der von Planungsdezernat Cunitz für notwendig gehaltene "zweite Riedberg" im Stadtgebiet dargestellt werden soll.
  3. Mit Aufstellung der Bebauungspläne ist in allen dafür geeigneten Fällen ein Brutto-Geschossflächenanteil von 40 Prozent mit geförderten Wohnungsbau für Mieter mit niedrigen und mittleren Einkommen zu sichern.
  4. Der Magistrat legt im Zusammenhang dar, wie die in Anspruch zu nehmenden Flächen verkehrlich erschlossen werden sollen, insbesondere durch den ÖPNV, und wie sich die zunehmende Nachfrage auf die Auslastung der Verkehrswege auswirkt.
  5. Der Magistrat legt dar, welcher zusätzliche Bedarf an U3-Plätzen, Kita-und Schulplätzen durch die neuen Baugebiete jeweils besteht, wie hoch der Finanzbedarf dafür ist, und in welchen Zeiträumen der Finanzbedarf im Haushalt etatisiert werden soll.
  6. Der Magistrat prüft zur Beschleunigung und Finanzierung bei allen neuen Bebauungsplanverfahren den Abschluss städtebaulicher Verträge entsprechend dem Münchner Modell.
  7. Der Magistrat stellt sicher, dass durch Siedlungs- und Gebäudestrukturen sowie bei größeren Projekten durch entsprechende Grünflächen und energetisch klimaneutrale Bebauung, ansprechende, sozialverträgliche und klimagerechte Siedlungs- und Wohnstrukturen geschaffen werden. Begründung: Trotz drängender Probleme bei der Bereitstellung von Wohnungsbaumöglichkeiten und dadurch verursachter stark gestiegener Mieten und Immobilienpreise hat der Magistrat bisher weder eine längerfristige Entwicklungseinschätzung noch irgendwelche der Entwicklung entsprechende Lösungsvorschläge vorgelegt. Die in der M 9 aufgeführten 15 Wohnungsbaupotenziale dokumentieren die Versäumnisse des Magistrats seit 2006 und zeigen den enormen Handlungsdruck, unter den das Planungsdezernat dadurch geraten ist. Darauf hat der Magistrat bisher keine adäquate Antwort gefunden.

Inhalt

Antrag vom 07.05.2014, NR 896

Betreff: Wohnbaulandentwicklung Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung stimmt der M 9 vom 17.01.2014 mit folgenden Maßgaben zu:

  1. Der Magistrat legt der Stadtverordnetenversammlung spätestens bis Ende 2014 eine Einschätzung der weiteren mittelfristig zu erwartenden Bevölkerungsentwicklung Frankfurts und des damit verbundenen Wohnungsbedarfs vor. Bei der Darstellung des Wohnungsbedarfs ist zu berücksichtigen, dass Ende 2012 bereits ein Wohnungsdefizit von mehr als 20.000 Wohnungen bestanden hat.

  2. Der Magistrat legt dar, wo der von Planungsdezernat Cunitz für notwendig gehaltene "zweite Riedberg" im Stadtgebiet dargestellt werden soll.

  3. Mit Aufstellung der Bebauungspläne ist in allen dafür geeigneten Fällen ein Brutto-Geschossflächenanteil von 40 Prozent mit geförderten Wohnungsbau für Mieter mit niedrigen und mittleren Einkommen zu sichern.

  4. Der Magistrat legt im Zusammenhang dar, wie die in Anspruch zu nehmenden Flächen verkehrlich erschlossen werden sollen, insbesondere durch den ÖPNV, und wie sich die zunehmende Nachfrage auf die Auslastung der Verkehrswege auswirkt.

  5. Der Magistrat legt dar, welcher zusätzliche Bedarf an U3-Plätzen, Kita-und Schulplätzen durch die neuen Baugebiete jeweils besteht, wie hoch der Finanzbedarf dafür ist, und in welchen Zeiträumen der Finanzbedarf im Haushalt etatisiert werden soll.

  6. Der Magistrat prüft zur Beschleunigung und Finanzierung bei allen neuen Bebauungsplanverfahren den Abschluss städtebaulicher Verträge entsprechend dem Münchner Modell.

  7. Der Magistrat stellt sicher, dass durch Siedlungs- und Gebäudestrukturen sowie bei größeren Projekten durch entsprechende Grünflächen und energetisch klimaneutrale Bebauung, ansprechende, sozialverträgliche und klimagerechte Siedlungs- und Wohnstrukturen geschaffen werden. Begründung: Trotz drängender Probleme bei der Bereitstellung von Wohnungsbaumöglichkeiten und dadurch verursachter stark gestiegener Mieten und Immobilienpreise hat der Magistrat bisher weder eine längerfristige Entwicklungseinschätzung noch irgendwelche der Entwicklung entsprechende Lösungsvorschläge vorgelegt. Die in der M 9 aufgeführten 15 Wohnungsbaupotenziale dokumentieren die Versäumnisse des Magistrats seit 2006 und zeigen den enormen Handlungsdruck, unter den das Planungsdezernat dadurch geraten ist. Darauf hat der Magistrat bisher keine adäquate Antwort gefunden.Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 17.01.2014, M 9 Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau Ausschuss für Wirtschaft und Frauen Ausschuss für Bildung und Integration Zuständige sonstige Gremien: KAV Versandpaket: 14.05.2014

Beratungsverlauf 6 Sitzungen

Sitzung 29
Ausschusses für Bildung und Integration
TO I, TOP 12
Angenommen
1. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Bildung und Integration die Beratung der Vorlage M 9 auf den Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau delegiert hat. 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Bildung und Integration die Beratung der Vorlage NR 837 auf den Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau delegiert hat. 3. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Bildung und Integration die Beratung der Vorlage NR 851 auf den Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau delegiert hat. 4. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Bildung und Integration die Beratung der Vorlage NR 860 auf den Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau delegiert hat. 5. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Bildung und Integration die Beratung der Vorlage NR 896 auf den Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau delegiert hat. 6. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Bildung und Integration die Beratung der Vorlage NR 898 auf den Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau delegiert hat. 7. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Bildung und Integration die Beratung der Vorlage OA 464 auf den Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau delegiert hat. 8. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Bildung und Integration die Beratung der Vorlage OA 478 auf den Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau delegiert hat.
Zustimmung:
CDU Grüne SPD Linke FDP Elf Piraten
Sitzung 29
Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
TO I, TOP 19
Angenommen
1. Der Vorlage M 9 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass eine abschließende Festlegung von Detailfragen der Bebauung im Rahmen der Aufstellung der einzelnen Bebauungspläne erfolgt. 2. Die Vorlage NR 837 wird abgelehnt. 3. Die Vorlage NR 851 wird abgelehnt. 4. Die Vorlage NR 860 wird abgelehnt. 5. Der Vorlage NR 896 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 6. Die Vorlage NR 898 wird abgelehnt. 7. Die Vorlage OA 464 wird für erledigt erklärt. 8. Die Vorlage OA 478 wird im vereinfachten Verfahren erledigt.
Zustimmung:
CDU Grüne FDP
Ablehnung:
SPD Freie Wähler Römer Linke Elf Piraten Freie Wähler Und Elf Piraten Gegen Fdp
Sitzung 29
Ausschusses für Wirtschaft und Frauen
TO I, TOP 8
Angenommen
1. Der Vorlage M 9 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass eine abschließende Festlegung von Detailfragen der Bebauung im Rahmen der Aufstellung der einzelnen Bebauungspläne erfolgt. 2. Die Vorlage NR 837 wird abgelehnt. 3. Die Vorlage NR 851 wird abgelehnt. 4. Die Vorlage NR 860 wird abgelehnt. 5. Der Vorlage NR 896 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 6. Der Vorlage NR 898 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 7. Die Vorlage OA 464 wird für erledigt erklärt. 8. Die Vorlage OA 478 wird im vereinfachten Verfahren erledigt.
Zustimmung:
CDU Grüne
Ablehnung:
SPD FDP Römer Linke Gegen Fdp Spd Und Fdp
Sitzung 30
Haupt- und Finanzausschusses
TO I, TOP 27
Angenommen
1. Der Vorlage M 9 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass eine abschließende Festlegung von Detailfragen der Bebauung im Rahmen der Aufstellung der einzelnen Bebauungspläne erfolgt. 2. Die Vorlage NR 837 wird abgelehnt. 3. Die Vorlage NR 851 wird abgelehnt. 4. Die Vorlage NR 860 wird abgelehnt. 5. Die Vorlage NR 896 wird abgelehnt. 6. Die Vorlage NR 898 wird abgelehnt. 7. Die Vorlage NR 901 wird abgelehnt. 8. Die Vorlage NR 903 wird abgelehnt. 9. Die Vorlage OA 464 wird für erledigt erklärt. 10. Die Vorlage OA 478 wird im vereinfachten Verfahren erledigt.
Zustimmung:
CDU Grüne
Ablehnung:
SPD Elf Piraten Freie Wähler Linke FDP Freie Wähler Und Elf Piraten Römer
Sitzung 31
Stadtverordnetenversammlung
TO I, TOP 5
Angenommen
1. Der Vorlage M 9 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass eine abschließende Festlegung von Detailfragen der Bebauung im Rahmen der Aufstellung der einzelnen Bebauungspläne erfolgt. 2. Die Vorlage NR 837 wird abgelehnt. 3. Die Vorlage NR 851 wird abgelehnt. 4. Die Vorlage NR 860 wird abgelehnt. 5. Die Vorlage NR 896 wird abgelehnt. 6. Die Vorlage NR 898 wird abgelehnt. 7. Die Vorlage NR 901 wird abgelehnt. 8. Die Vorlage NR 903 wird abgelehnt. 9. Die Vorlage OA 464 wird für erledigt erklärt. 10. a) Die Vorlage OA 478 wird im vereinfachten Verfahren erledigt. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Dr. Kößler, Dr, Gärtner, Tafel-Stein, Hübner, Siefert, Pawlik, Baier und Oesterling sowie von Bürgermeister Cunitz dienen zur Kenntnis.
Zustimmung:
CDU Grüne
Ablehnung:
SPD Elf Piraten Freie Wähler Linke FDP Freie Wähler Und Elf Piraten Römer
Sitzung 18
KAV
TO II, TOP 33
Angenommen
Der Vorlage NR 896 wird zugestimmt. Beschlussausfertigung(en): § 4542,

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