U-Bahn Lückenschluss Bockenheimer Warte - Ginnheim
Begründung
Ginnheim Die schwarz-grüne Koalition hat vor zehn Jahren die Entscheidung getroffen, den Bau der D-Linie zu stoppen, obwohl die Planfeststellung kurz vor dem Ende stand und die Finanzierung gesichert war. Bereits damals war absehbar, dass sich dies mit der zunehmenden Bebauung im Frankfurter Norden als immer größere Fehlentscheidung erweisen würde. Von daher ist zu begrüßen, dass die Koalition nunmehr, nach fast 10 Jahren, ihren Fehler eingesehen hat und nunmehr die U-Bahn-Lücke zwischen der Bockenheimer Warte und Ginnheim doch schließen will, egal auf welcher Trasse. Dies ist auch deshalb zu begrüßen, weil die Koalition damit die Voraussetzung für die ÖPNV-Erschließung des Pfingstberges schafft. Umso unverständlicher ist es, dass die Koalition es von vornherein ablehnt, statt der nun ins Gespräch gebrachten beiden neuen Trassen auch die im Gesamtverkehrsplan vorgeschlagene Trasse über Frauenfriedenskirche unter aktualisierten Bevölkerungszahlen in die Prüfung einzubeziehen, obwohl sich damals für diese Trasse der extrem hohe Kosten-Nutzen-Faktor von 2,05 ergeben hatte. Überdies hatte sich die CDU-Fraktion bei den Beratungen des GVP für diese Trasse ausgesprochen.
Inhalt
Antrag vom 16.12.2015, NR 1339
Betreff: U-Bahn Lückenschluss Bockenheimer Warte - Ginnheim Die schwarz-grüne Koalition hat vor zehn Jahren die Entscheidung getroffen, den Bau der D-Linie zu stoppen, obwohl die Planfeststellung kurz vor dem Ende stand und die Finanzierung gesichert war. Bereits damals war absehbar, dass sich dies mit der zunehmenden Bebauung im Frankfurter Norden als immer größere Fehlentscheidung erweisen würde. Von daher ist zu begrüßen, dass die Koalition nunmehr, nach fast 10 Jahren, ihren Fehler eingesehen hat und nunmehr die U-Bahn-Lücke zwischen der Bockenheimer Warte und Ginnheim doch schließen will, egal auf welcher Trasse. Dies ist auch deshalb zu begrüßen, weil die Koalition damit die Voraussetzung für die ÖPNV-Erschließung des Pfingstberges schafft. Umso unverständlicher ist es, dass die Koalition es von vornherein ablehnt, statt der nun ins Gespräch gebrachten beiden neuen Trassen auch die im Gesamtverkehrsplan vorgeschlagene Trasse über Frauenfriedenskirche unter aktualisierten Bevölkerungszahlen in die Prüfung einzubeziehen, obwohl sich damals für diese Trasse der extrem hohe Kosten-Nutzen-Faktor von 2,05 ergeben hatte. Überdies hatte sich die CDU-Fraktion bei den Beratungen des GVP für diese Trasse ausgesprochen. Dies vorausgeschickt, möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen: Bei der Prüfung von Trassenalternativen für den Lückenschluss zwischen Bockenheimer Warte und Ginnheim wird die im Generalverkehrsplan beschlossene Trasse über Frauenfriedenskirche mit einbezogen einschließlich der im GVP beschlossenen Trasse der Ringstraßenbahn.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 24.07.2015, B 292 Bericht des Magistrats vom 19.10.2015, B 381 Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Versandpaket: 23.12.2015
Beratungsverlauf 4 Sitzungen
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