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Bezahlkarte konsequent umsetzen - keine halben Sachen!

Vorlagentyp: NR CDU

Antrag

  1. Der Magistrat wird aufgefordert, umgehend ein Konzept zur flächendeckenden Einführung der Bezahlkarte für alle leistungsberechtigten Personen zu erarbeiten und dessen schnelle Umsetzung sicherzustellen.
  2. Das Konzept muss gewährleisten, dass das System ohne Ausnahmen für alle Anspruchsberechtigten gilt und damit die Ziele der Bezahlkarte konsequent umgesetzt werden.

Begründung

Der Magistrat ist bisher nicht bereit, die Bezahlkarte für Bestandsfälle einzuführen und setzt sie nur dort um, wo es sich nicht mehr verhindern lässt - nämlich für neu zugewiesene Migranten, die bereits in Erstaufnahmeeinrichtungen eine Karte erhalten haben. Damit wird die Maßnahme bewusst verwässert und ihr eigentlicher Zweck unterlaufen. Die Bezahlkarte wurde eingeführt, um Missbrauch von Sozialleistungen zu erschweren, Bargeldzahlungen an Schleuser zu unterbinden und sicherzustellen, dass staatliche Unterstützung tatsächlich für den Lebensunterhalt genutzt wird. Während andere Kommunen wie der Landkreis Marburg-Biedenkopf diese Ziele konsequent umsetzen, bleibt Frankfurt auf halbem Weg stehen - nicht aus technischen, sondern aus ideologischen Gründen. Diese bewusste Blockadehaltung konterkariert nicht nur die bundesweit beschlossene Regelung, sondern führt auch zu unnötiger Ungleichbehandlung unter den Leistungsberechtigten. Frankfurt darf sich nicht weiter der konsequenten Umsetzung entziehen. Die Bezahlkarte muss perspektivisch für alle betroffenen Leistungsbezieher gelten.

Beratungsverlauf 5 Sitzungen

Sitzung 35
Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
TO I, TOP 12
Angenommen
1. Der Vorlage M 53 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Klima- und Umweltschutz die Beratung der Vorlage NR 1209 auf den Ausschuss für Planen, Wohnen und Städtebau delegiert hat.
Zustimmung:
Grüne SPD Linke FDP VOLT ÖkoLinX-ELF FRAKTION
Ablehnung:
CDU
Enthaltung:
BFF-BIG
Sitzung 35
Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
TO I, TOP 18
Angenommen
1. Der Vorlage M 53 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1209 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Grüne SPD Linke FDP BFF-BIG ÖkoLinX-ELF FRAKTION
Ablehnung:
CDU AFD
Sitzung 35
Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung
TO I, TOP 13
Angenommen
1. Der Vorlage M 53 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1209 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Grüne SPD Linke FDP BFF-BIG VOLT FRAKTION
Ablehnung:
CDU AFD
Sitzung 38
Haupt- und Finanzausschusses
TO I, TOP 24
Angenommen
1. Der Vorlage M 53 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1209 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Grüne SPD Linke FDP VOLT ÖkoLinX-ELF FRAKTION
Ablehnung:
CDU BFF-BIG AFD
Sitzung 40
Stadtverordnetenversammlung
TO I, TOP 8
Angenommen
1. Der Vorlage M 53 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. a) Die Vorlage NR 1209 wird abgelehnt. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Witsch, Thoma, Düwel, Dr. Dürbeck, Dr. Mehler-Würzbach und Dr. Langner sowie von Stadträtin Weber dienen zur Kenntnis.
Zustimmung:
Grüne SPD Linke FDP VOLT ÖkoLinX-ELF FRAKTION Stadtv. Yilmaz AFD
Ablehnung:
CDU BFF-BIG Gartenpartei

Reden im Parlament

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