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Umgestaltung des Platzes an der Friedberger Warte hier: Bau-/Finanzierungsvorlage

Vorlagentyp: M

Inhalt

Vortrag des Magistrats vom 28.11.2014, M 212

Betreff: Umgestaltung des Platzes an der Friedberger Warte hier: Bau-/Finanzierungsvorlage Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 24.02.2011, § 9523 (M 19)

  1. Der Umgestaltung des Platzes an der Friedberger Warte wird entsprechend der vorgelegten Planunterlage zugestimmt.

  2. Die erforderlichen Mittel für die Baumaßnahme mit einem Investitionsbedarf in Höhe von 4.409 T€ werden bewilligt und freigegeben; der Betrag wird begrenzt auf die Summe, die sich aus der Prüfung durch das Revisionsamt ergibt.

  3. Es dient zur Kenntnis, dass
    • a)für die Platzgestaltung im Bereich der Friedberger Warte im Investitionsprogramm 2014 bis 2017 in der Produktgruppe 13.01, Projektdefinition 5.002729, Mittel in Höhe von 3.492 T€ zur Verfügung stehen, von denen bis zum 31.12.2013 rd. 801 T€ für Planungs- und Vorabbauleistungen verausgabt wurden,
    • b)die darüber hinaus erforderlichen Mittel in Höhe von 917 T€ aus der Produktgruppe 13.01, Projektdefinition 5.006295 Programm "Schöneres Frankfurt" - Sammelveranschlagung, zur Verfügung stehen,
    • c)der Gesamtinvestitionsbedarf 145 T€ (inkl. Planungskosten) für die bisher noch nicht vorgesehene Fassadenbeleuchtung des Denkmals Friedberger Warte beinhaltet,
    • d)die anteiligen Jahresfolgekosten in Höhe von insgesamt 325 T€ in den jeweiligen Budgets sichergestellt sind,
    • e)die Maßnahme komplett über die Projektdefinition 5.002729 abgerechnet wird und
    • f)für die Maßnahme keine Einnahmen aus Drittmitteln erwartet werden.

  4. Es dient ferner zur Kenntnis, dass im Zuge der Neuordnung des Platzes an der Friedberger Warte sechs Bäume gefällt werden müssen.

  5. Den Baumfällungen wird zugestimmt. Ein Ausgleich ist durch Neupflanzungen von 18 Bäumen im Platzbereich vorgesehen.

  6. Der Magistrat wird mit der Erarbeitung einer Lichtplanung für die Fassade des Denkmals Friedberger Warte beauftragt. Begründung: A - Zielsetzung Die Stadtverordnetenversammlung hatte im Rahmen der Beratung des Doppelhaushaltes 2010/2011 entsprechend dem Etatantrag E 206 beschlossen, die Herstellung eines Quartiersplatzes an der Friedberger Warte im Rahmen des Programmes "Schöneres Frankfurt" ab dem Jahr 2012 vorzusehen. Die Vorplanung zu diesem Vorhaben wurde am 01.07.2010, § 8387 (zu M 105), beschlossen. Mit Beschluss § 9523 vom 24.02.2011 zur Magistratsvorlage M 19 "Programm Schöneres Frankfurt - Maßnahmen bis 2014" hat die Stadtverordnetensammlung bekräftigt, dass die Maßnahme mit Priorität umzusetzen sei. Die Möglichkeit für die Platzgestaltung ergibt sich nunmehr aus der neu errichteten Straßenbahnverbindung der Linie 18 von der Innenstadt über die Friedberger Landstraße zum Frankfurter Bogen in Frankfurt-Preungesheim. Im Zuge dieser Maßnahme wurden die Fahrtrichtungen der Friedberger Landstraße gebündelt westlich der Friedberger Warte angeordnet. Dadurch entstand an der Ostseite eine zusammenhängende verkehrsfreie Fläche mit ca. 8.200 qm (inkl. der im Vorfeld bereits hergestellten Flächen, ohne Wartenbebauung), die nun die Funktion eines Quartierszentrums für die dort neu entstandenen Wohnsiedlungen "New Atterberry" und "New Betts" übernehmen soll. Einzelhandel, gastronomische sowie soziale Einrichtungen sind dort in Platzrandlage ebenfalls bereits vertreten. Die Umgestaltung des Platzes soll zu einer wesentlichen Stärkung der Aufenthaltsfunktion für das umliegende Quartier und zu einer Ergänzung des Infrastrukturangebotes beitragen. Es sollen unterschiedliche Angebote für den Aufenthalt gemacht werden. Ein Brunnen soll als attraktiver Anziehungspunkt dienen und in seinem unmittelbaren Umfeld die Geräuschkulisse der Straße in den Hintergrund treten lassen. Zudem sind die, an den Brunnen angrenzenden Baumhaine, mit Spielpunkten für Kinder unterschiedlichsten Alters und großen Sitzbänken als besondere Aufenthaltsfläche vorgesehen. Bei der Umgestaltung soll der vorhandene Baumbestand weitgehend erhalten werden. Die denkmalgeschützte Warte soll mit einer qualitativ angemessenen und denkmalgerechten Gestaltung des Platzes ein passendes bedarfsgerechtes Umfeld erhalten und damit als Identifikationsort für die umgebenden Quartiere gestärkt werden. Neben der Stärkung der Aufenthaltsfunktion ist die Verbesserung der Erreichbarkeit unter besonderer Berücksichtigung der Barrierefreiheit von Bedeutung. So wurde bereits im Jahr 2012 ein Radweg am westlichen Platzrand parallel zur Friedberger Landstraße als Vorgabe des Vorplanungsbeschlusses hergestellt. Die Erreichbarkeit des Platzes für mobilitätseingeschränkte und sehbehinderte Menschen wurde umfassend in die Planungsüberlegungen einbezogen. B - Alternativen Bestandsbäume Der vorliegende Entwurf folgt im Wesentlichen dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 01.07.2010, § 8387, zur "Herstellung eines neuen Quartiersplatzes im Bereich der Friedberger Warte" auf Grundlage des Vortrages des Magistrats vom 21.05.2010 (M 105). Im Zuge der weiteren Planung wurde eine Lösung entwickelt, die die Erhaltung von weiteren Bestandsbäumen berücksichtigt, soweit deren Integration in das zugrundeliegende Planungskonzept möglich ist. An der Friedberger Warte soll ein attraktiver Quartiersplatz mit unterschiedlichen Funktionen entstehen, der unter anderem auch Raum für einen Wochenmarkt und Quartiersfeste bietet. Aus diesem Grund wurde in der Vorplanung um die Warte ein zusammenhängender steinerner Platzbereich entwickelt. Die markanten Bestandsbäume im unmittelbaren Umfeld der Warte wurden erhalten und Neupflanzungen von Baumhainen am Platzrand zur räumlichen Fassung des Platzes vorgesehen. 5 Bestandsbäume am nordöstlichen Platzrand sollen aufgrund der deutlich vorhandenen Schäden und zugunsten einer klaren stadträumlichen Konzeption nicht erhalten werden. In diesem Bereich entstehen durch die geplanten Baumhaine 10 neue Bäume. Auf der Platzfläche muss ein Baum aufgrund seines schlechten Zustands und aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht weichen und wird an gleicher Stelle durch eine Neupflanzung ersetzt. So können nach der vorliegenden Entwurfsplanung abweichend von der Vorplanung zusätzlich Bestandsbäume erhalten werden. Ein Bestandsbaum an der Friedberger Landstraße kann durch Anpassung der Höhenplanung in den geplanten Baumhain integriert werden. Ein weiterer Baum wird im Bereich der geplanten Treppe im südöstlichen Platzbereich in ein großes Baumquartier integriert. Durch eine geringfügige Reduktion der Platzfläche in östliche Richtung kann zudem ein wild aufgewachsener Spitzahorn in die Grünfläche integriert werden. Darüber hinaus werden unter Abweichung von den funktionalen und gestalterischen Überlegungen zur Grundkonzeption der ursprünglichen Platzgestaltung zwei Bäume im inneren Platzbereich erhalten. C - Lösung Bestand Das Planungsgebiet wird wesentlich durch die im

  7. Jahrhundert im gotischen Baustil errichtete, denkmalgeschützte Friedberger Warte geprägt. Die Warte mit Wehrhof und Wehrturm wird von einer hohen Sandsteinmauer und Grünflächen umschlossen. Westlich der Friedberger Warte verläuft in Nord-Süd-Richtung die verkehrsreiche Friedberger Landstraße mit der seit 2011 fertig gestellten Straßenbahnlinie 18 in Mittellage. Östlich der Warte wird die durch die Fahrbahnverlegung gewonnene Freifläche von einer mehrgeschossigen Randbebauung gefasst. Insgesamt stehen nun rund 8.200 qm zur Schaffung eines Quartiersplatzes zur Verfügung - davon sind ca. 1.200 qm Verkehrsflächen vor den Gebäuden bereits im Vorgriff der Maßnahme hergestellt worden. Das Areal weist in seinem heutigen Zustand markante Höhenunterschiede von bis zu 4,00 m auf (Baumquartier in Höhe des Radweges 160,44 m ü. NN, Bestandsanschluss im Süden 156,30 m ü. NN). Die topographischen Gegebenheiten und die durch den Entfall der Straße fehlende Funktionalität bewirken ein recht inhomogenes Gesamtbild. Insbesondere die ehemalige östliche Fahrbahn um die Friedberger Warte mit ihrem straßenbegleitenden Baumbestand und dem noch vorhandenen Asphaltbelag im Zusammenhang mit anspruchslosen Grünflächen weist enorme gestalterische und funktionale Mängel auf. Flächenaufteilung An der Friedberger Warte soll ein neuer Quartiersplatz mit unterschiedlichen Funktionen entstehen. Er soll Raum für einen Wochenmarkt und Quartiersfeste bieten, aber auch als attraktive Aufenthaltsfläche und Treffpunkt für die Anwohner dienen. Zudem kann durch die Platzgestaltung dem für die Stadt Frankfurt am Main bedeutsamen Kulturdenkmal "Friedberger Warte" ein angemessenes Umfeld geschaffen werden. Durch die vorgesehene Baumaßnahme werden die Verkehrs- und Aufenthaltsfunktionen neu zugeordnet und zu einer Platzfläche als Begegnungsort für die angrenzenden Quartiere zusammengeführt. Im Wesentlichen nordöstlich der Warte entsteht der zentrale Platz mit einheitlicher Oberflächengestaltung aus Natursteinpflaster. Am nordöstlichen Rand werden zwei Baumhaine angelegt, zwischen denen ein flach sprudelndes Wasserbecken installiert wird. Die in wassergebundener Decke angeordneten Baumhaine werden mit Spielpunkten für Kleinkinder ausgestattet. Im südlichen, tiefer gelegenen Bereich, werden 12 Kfz-Stellplätze neu eingerichtet. Im Raster "drei Stellplätze, ein Baumstandort" können dort sechs Bäume neu gepflanzt werden. Der Parkplatz selbst liegt in einer schiefen Ebene, um einerseits die Verbindung zu den angrenzenden Kfz-Stellplätzen zu ermöglichen und andererseits eine Verbindung zu dem höher gelegenen zentralen Platzbereich herzustellen. Er dient so auch der Zufahrt der Wochenmarktbeschicker. Zur Abfangung des Geländesprungs wird eine Stützwandkonstruktion eingesetzt. Für den Fußgängerverkehr wird am Rand des Parkplatzes eine getrennte Treppen- und Rampenanlage vorgesehen. Die Rampen werden gemäß den Hinweisen für barrierefreie Verkehrsanlagen (H BVA 2011) mit einer Länge von 6,00 m, einer Breite von ≥ 1,20 m und einer Längsneigung von 6 % ausgeführt. An die Treppen werden beidseitig nutzbare Handläufe integriert. Eine weitere Treppe befindet sich bestandsorientiert am nordöstlichen Platzrand. Zwischen der zentralen Platzfläche und dem Bereich im Süden befindet sich eine Zwischenebene auf dem Niveau der Gebäudezugänge im Südosten. Diese Ebene ist heute bereits vorhanden, und die Neuplanung schließt dort an den Bestand an. Die in unterschiedlichen Höhenlagen entstehenden Platzebenen werden mittels weniger Stufen mit einer Tritthöhe von 17 cm und Rampen verbunden. Die Rampe im südlichen Bereich ist mit 5 % Steigung barrierefrei, eine weitere Rampe im nordöstlichen Platzbereich dient als Zusatzangebot mit lagebedingt etwas steilerer Ausbildung. Durch den Straßenbau entstand entlang der Friedberger Landstraße von der südlichen Ausbaugrenze bis zum Wehrturm ein Höhenunterschied von bis zu 1,00 m. Dieser Höhenunterschied soll mit ca. 25 cm hohen Betonblockstufen abgefangen werden. Diese bis zu vier Blockstufen werden nicht die Funktion einer Treppenanlage übernehmen. Zwickel zwischen den Blockstufen und dem Radfahrstreifen werden als kleinere Pflasterflächen angelegt. Auf Platzniveau werden in diesem Abschnitt Aufkantungen als weiteres Sicherheitsmerkmal berücksichtigt; diese sollen ein versehentliches Hinabrollen auf den Radweg verhindern. Radweg Bereits im Vorgriff zu der Platzherstellung ist ein rund 42 m langes Radwegteilstück zwischen Wehrturm und der nördlich gelegenen Fußgängerfurt fertiggestellt worden. Die Radverkehrsanlage ist trotz ihrer straßenparallelen Führung Teil der Gesamtmaßnahme und folgt den Maßgaben der Stadtverordnetenversammlung im Rahmen des Vorplanungsbeschlusses zur Realisierung eines durchgängigen Radweges entlang der Friedberger Landstraße. Das Teilstück schließt die Lücke zwischen den bereits im Zuge der Baumaßnahme "Neue Straßenbahnverbindung von der Innenstadt über die Friedberger Landstraße zum Frankfurter Bogen" hergestellten fahrbahnparallelen Radwegen. Der Radweg ist mit einem Asphaltbelag versehen und weist eine regelkonforme befestigte Breite von 1,60 m, direkt am Wehrturm von 1,50 m, auf. An dieser Stelle war ein Höhensprung von bis zu 1,20 m nur durch eine Stützwandkonstruktion zu überwinden. Aus Denkmalschutzgründen wurden in direkter Nähe zur Warte ein Verblendmauerwerk aus Basaltlava und ein hochwertiges Flachstahlgeländer gewählt. Oberflächenbeläge Auf der Platzfläche im direkten Umfeld der Warte (ca. 2.600 m2) wurde für die Herstellung der Oberflächen ein Naturstein gewählt, um der besonderen Bedeutung des Kulturdenkmals bei der Neugestaltung des Umfeldes gerecht zu werden. Der Platz wird mit einem gesägten Basalt-Natursteinpflaster in unterschiedlichen Formaten von 14 × 14 cm bis 16 × 29 cm ausgestattet. Neben der Anforderung einer denkmalgerechten Gestaltung der Platzoberfläche muss das Material gleichzeitig Gehkomfort (Barrierefreiheit) bieten und verschmutzungsresistent sein, um für Markt- und Festnutzungen geeignet zu sein. In Abstimmung mit dem Ortsbeirat und der Denkmalpflege wurde ein zum Material des Wartengebäudes passender und historisch stimmiger Basalt-Naturstein im Rahmen einer Bemusterung gewählt, der, um eine bessere Begeh- und Berollbarkeit zu gewährleisten, mit einer gesägten Oberfläche eingebaut werden soll. Dieser Stein ist aufgrund des Natursteinmaterials besonders haltbar und durch die dunkle Farbe und die Materialbeschaffenheit verschmutzungsresistent. Die Wehrmauer der Friedberger Warte wird an drei Seiten mit einem 0,80 m bis 2,00 m breiten Traufstreifen eingefasst, um den Bereich vor der Mauer durch einen Wechsel von Pflasterformat und Verlegeart besonders zu betonen und eine Rundum-Begehbarkeit zu ermöglichen. Der Traufstreifen wird ebenfalls aus gesägtem Basalt-Natursteinpflaster im Format 16 × 20 cm hergestellt. Die Verlegung erfolgt hier jedoch im Reihenverband. An der südöstlichen Mauerseite wird zugunsten des Erhalts der dortigen Bäume in Hochbeeten die geschlossene Traufstreifendarstellung aufgegeben. Der Parkplatz am südlichen Platzrand sowie Anschlussbereiche zu bereits vorhandenen Verkehrsflächen entlang der Bebauung werden analog zum Bestand in Betonsteinpflaster mit Natursteinvorsatz im Format 40 × 20 cm halbsteinversetzt ausgeführt. Im südlichen Planungsbereich wird dabei an den derzeitigen Ausbauzustand der Friedberger Landstraße bzw. flurstückübergreifend an den dortigen "Tegut"-Parkplatz angeschlossen. Die Barrierefreiheit des neuen Platzes stand insbesondere wegen der schwierigen Topographie, aber auch wegen der besonderen Anforderungen des Denkmalschutzes im Fokus der Planung. Die Lösung sieht eine zentrale Platzfläche vor, die aufgrund der Materialbehandlung (gesägte Steine) weitestgehend barrierefrei ist, d. h. für mobilitätseingeschränkte Personen durchgängig gut benutzbar ist. Für blinde und seheingeschränkte Personen ist entlang der Hauptgeh- und Verbindungswege ein Leitsystem mit entsprechend kontrastierenden hellen taktilen Leitelementen mit Bodenindikatoren (Rillen- und Noppenplatten) in 30 cm Breite vorgesehen. In den Randbereichen der Platzfläche erfolgt die Führung sehbehinderter Menschen entlang der "inneren Leitlinie" (Gebäudefassaden). Diese Leitlinie wird dort, wo längere fassadenfreie Stellen zu überwinden sind, mit taktilen Bauelementen ergänzt. Höhenunterschiede werden mit barrierefreien Rampen überwunden, und in der Nähe des Zugangs zur Friedberger Warte wird ein behindertengerechter Stellplatz eingerichtet. Möblierung Um dem Bedürfnis nach Ruhen und Verweilen nachzukommen, werden auf dem Platz neue Sitzbänke an unterschiedlichen Standorten angeordnet. In den geplanten Baumhainen werden zusätzlich zu den Sitzbänken noch verschiedene Spielpunkte als Anziehungspunkt angeboten. Zwischen den geplanten Baumhainen ist die Installation einer Brunnenanlage beabsichtigt. Der 10,40 × 6,20 m große Brunnen wird als dezent sprühendes Wasserspiel mit geringer Strahlstärke der 9 Düsen (ca. 3 - 4 m) und somit moderatem Wasserverbrauch konzipiert. Das Wasserbecken wird hierbei kontinuierlich bewässert und das Wasser in den Sprudelkreislauf zurückgeführt. Der Natursteinblock, in dem sich die Wasserdüsen des Brunnens befinden, wird gleichzeitig als Sitzelement am Wasserbecken ausgebildet. Die vorgesehenen Möblierungselemente (Bänke, Sitzauflagen für Hochbeeteinfassungen) werden zurückhaltend entsprechend der Funktion des Standortes eingesetzt, sie fügen sich auch gestalterisch gut in das Platzensemble ein. Die zentrale Platzfläche soll für weitere Nutzungsoptionen freigehalten werden. Sitzbänke ("Frankfurter Bank" mit Rückenlehne) kommen unter den Baumhainen in der "Aktivzone" des Platzes zum Einsatz (Nähe zum Wasserbecken und bei den Spielpunkten). Am Wasserbecken selbst entstehen weitere Sitzmöglichkeiten. Zudem werden als Aufsatz an geeigneten Einfassungen der Baumhochbeete Holzsitzauflagen montiert. Fahrradbügel werden an den nördlichen und südlichen Zugangsbereichen vorgesehen. Weitere notwendige Möblierungen (Mülleimer und Poller) werden berücksichtigt. Technische Einbauten, z. B. drei Elektrosammelanschlüsse für die Marktnutzung, sollen, soweit möglich, unterirdisch ausgeführt werden. Einzelne Schaltschränke in Platzrandlage müssen jedoch oberirdisch verbleiben. Beleuchtung Im Zuge der Umgestaltung des Platzes werden die Beleuchtungsanlagen im Plangebiet grundhaft erneuert oder neu ausgerichtet. Straßenparallel sind Leuchten im Zuge des Neubaus des Radwegeteilstücks am westlichen Platzrand bereits neu aufgestellt und angeschlossen worden. Im Platzbereich sind Leuchten mit einer Masthöhe von 4,5 m vorgesehen, als Leuchtentyp wird eine Schmuckleuchte (Typ "Bega") verwendet. Mit diesem Leuchtentyp werden die am stärksten frequentierten Gehbeziehungen über den Platz bedarfsgerecht ausgeleuchtet. Über den neuen Parkplatz werden über Abspannmasten zwei Seilleuchten platziert (Typ "Siteco"). Zur Illumination des Brunnens werden im Beckenbereich LED-Strahler installiert. Die Beleuchtungsplanung (wie auch die Planung für drei Senkelektranten für die Stromversorgung des Wochenmarktes) wurde in enger Abstimmung mit der SRM (Straßenbeleuchtung Rhein-Main GmbH) konkretisiert. Fassadenbeleuchtung der Warte Im Zuge der Planungskonkretisierung nach dem Vorplanungsbeschluss wurde die Maßnahme um eine Fassadenbeleuchtung der Warte ergänzt. Da es sich bei der Friedberger Warte um ein herausragendes Kulturdenkmal handelt, das auch nachts wahrnehmbar sein sollte, ist eine Fassadenbeleuchtung vorgesehen, die dem Ort angemessen ist. Der Quartiersplatz an der Friedberger Warte ist durch eine relativ sparsame Beleuchtung gekennzeichnet. Leuchten wurden entlang der Platzränder und der Hauptfußgängerquerungen eingeplant. Dadurch können störende Lichtmasten direkt am Denkmal vermieden werden. Durch eine eigene denkmalgerechte Fassadenbeleuchtung soll erreicht werden, dass das Kulturdenkmal auch bei Nacht im Stadtbild wahrzunehmen ist. Diese Wirkung kann allein über Bodeneinbaustrahler nicht erzielt werden, da die Lichtkegel zu Verzerrungen an der Fassade im Nachtbild führen würden und somit dem Denkmal nicht gerecht werden würden. Zudem könnte der Turm mit dieser Lösung nicht in seiner ganzen Höhe gezeigt werden. Des Weiteren gilt, dass im Sinne der Inklusion Angsträume vermieden werden sollen: Bei einer dezent angestrahlten Warte tritt der Effekt auf, dass ein Passant wahrnehmen kann, ob eine Person zwischen ihm und dem Gebäude unterwegs ist. Ein unbeleuchtetes Gebäude bietet diese Möglichkeit nicht. Um die gewünschte Lichtwirkung zu erzielen, soll nun eine Lichtplanung für die Friedberger Warte beauftragt werden. Die Lichtplanung kann sich dabei an einem bereits realisierten Beispiel orientieren. Bei der Beleuchtung des Eschenheimer Turms wurden im Fassadenbereich Leuchten untergebracht, die die gewünschte Wirkung erzielen. Die Anbringung der Leuchten und der Kabel muss dabei so erfolgen, dass keine störenden Elemente im Tagbild sichtbar sind. Da eine Planung und detaillierte Kostenschätzung bisher nicht vorliegt, werden für die Budgetierung die Vergleichskosten des Eschenheimer Turms herangezogen. Sollte die Lichtplanung nicht zeitgleich mit der Platzgestaltung umsetzbar sein, kann diese auch im Nachgang erfolgen. Im Rahmen der Platzgestaltung müssen lediglich die Vorarbeiten für die Stromzufuhr getroffen werden. Begrünung Das Planungskonzept sieht vor, insgesamt 18 Bäume neu zu pflanzen. Weiterhin konnte im Laufe des Planungsprozesses erreicht werden, dass eine größere Anzahl an Bestandsbäumen erhalten und in die Planung integriert wird als ursprünglich geplant. Zudem konnte durch eine angepasste Höhenplanung und durch den Erhalt von Hochbeeten weiteres Bestandsgrün in die Planung eingebunden werden. Somit wird dem Bedürfnis nach mehr Grün und schattigen Ruhepunkten verstärkt Rechnung getragen. Sechs Bäume müssen gefällt werden, von denen fünf im Bereich des alten Straßenverlaufs der Friedberger Landstraße stehen. Eine Rosskastanie (Baum Nr. 7), deren Vitalität im Rahmen eines Wurzelgutachtens jüngst negativ bewertet wurde, steht in der Nähe der Wartenmauer. Sichtbare Absterbeerscheinungen im Kronenbereich und tiefenwirksame Splint- und Kernfäule machen es aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht notwendig, diesen Baum kurzfristig zu fällen. Aus diesem Grund soll die Fällung im Vorfeld der eigentlichen Baumaßnahme vollzogen werden. Die Ersatzpflanzung erfolgt im Zuge der Baumaßnahme. Drei weitere mehrstämmig in Reihe stehende Bäume (Spitzahorne nördlich Baum Nr. 112) sind gemäß einem 2010 erstellten Gutachten als nicht erhaltenswert eingestuft worden. Sie weisen deutliche Rindenschäden und Astungswunden auf. Die Verkehrssicherheit im Nahbereich der drei Bäume wird im derzeitigen Zustand als mittelfristig risikobehaftet gekennzeichnet, da die Standsicherheit dauerhaft nicht gewährleistet ist. Das oben beschriebene Erscheinungsbild (Mehrstämmigkeit, Rindenschäden, Astungswunden) trifft auch auf zwei weitere Bäume am nördlichen Rand des Planungsraumes zu. Diese stehen zudem in der zukünftigen Feuerwehrzufahrt und sind planerisch nicht integrierbar. Ein weiterer benachbarter Baum kann erhalten werden, da dieser in der dortigen Grünfläche verbleibt und sich möglicherweise wieder positiv entwickeln kann. Neben den klar strukturierten Baumhainen und den geplanten Baumreihen am Parkplatz weist der zukünftige Platz für die erhaltungswürdigen Bäume weitere Standorte in Platzhöhe sowie solche in Hochbeeten auf. Die Hochbeete können genutzt werden, um daran Sitzmöglichkeiten für den Platz unterzubringen. Folgende neu zu pflanzende Baumarten wurden festgelegt: In wassergebundener Decke sollen Eschen gesetzt werden, im Parkplatzbereich eine Hainbuchenart. Als Neupflanzung südwestlich der Warte soll ein einzelner Amberbaum dienen, da dieser mit den im Zuge des Straßenumbaus gepflanzten Bäumen harmoniert und eine interessante Herbstfärbung aufweist. Nordöstlich der Warte wird als Einzelbaum eine Linde neu gepflanzt. Entwässerung und Versorgung Hinsichtlich der Entwässerung der Platzflächen werden Schlitzrinnen als zentrales Element zur Ableitung des Regenwassers eingesetzt. Im Vergleich zur Punktentwässerung kann bei Linienentwässerungen auf zusätzliche Neigungswechsel (Grate und Kehlen) verzichtet werden. Die Querneigungen betragen 2,5 - 3 %. Die in Entwässerungsrichtung liegenden Baumhaine im Nordosten werden durch vorgelagerte Schlitzrinnen zusätzlich vor unnötiger Verschlammung geschützt. Das Brunnenbecken erhält eine eigene Rinne, sodass auch eine Vermischung von zufließendem Oberflächenwasser mit dem Brunnenwasser vermieden wird. Im Bereich entlang der Randbebauung erfolgt die Entwässerung über Bestandsrinnen. Als Vorflut dient ein vorhandener Mischwasserkanal. Im Planungsgebiet verlaufen zahlreiche Bestandsleitungen. Von der Umbaumaßnahme betroffen ist jedoch in größerem Umfang nur der Mischwasserkanal, der von der Stadtentwässerung Frankfurt (SEF) in die Unterhaltung des Amtes für Straßenbau und Erschließung (ASE) zur Sicherung der zukünftigen Oberflächenentwässerung des Platzes übernommen wurde. Hier steht auf einer Teillänge eine Sanierung, z. T. ein Neubau mit Anschluss an die Straßenentwässerung an. Kleinere bauliche Anpassungen (z. B. im Bereich von Schächten, Schaltschrankversatz, Leitungs- und Baumschutzmaßahmen) betreffen auch die Sparten Trinkwasser (NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH, Hessenwasser GmbH & Co. KG) und Kommunikationsleitungen (Amt für Informations- und Kommunikationstechnik). Die vorliegende Planung wurde mit den Versorgern abgestimmt. D - Kosten Kostenentwicklung Die Gesamtkosten der Maßnahme haben sich gemäß Kostenberechnung zur aktuellen Planung gegenüber der Kostenschätzung auf Basis der Vorplanung erhöht. Aufgrund der Konkretisierung, technischen Durcharbeitung und Detaillierung der Planung nach der Vorplanung ist die Kostenberechnung regelmäßig genauer als eine Kostenschätzung. Insbesondere die Durcharbeitung hinsichtlich der Topographie und die technische Ausarbeitung im Bereich der Versorgungsleitungen haben im vorliegenden Fall im Rahmen der Vorplanung üblicherweise noch nicht vorhersehbare Kostenentwicklungen ergeben. Ebenso hat die Maßgabe der Stadtverordnetenversammlung, den vorab herzustellenden Radweg zwischen Turm und Straße zu legen (u. a. wegen Baumerhalt), zu einer Kostensteigerung geführt, die in der Vorplanungsvorlage noch nicht berücksichtigt sein konnte. Die Kostenberechnung für die Platzgestaltung an der Friedberger Warte liegt insgesamt um 917 T € höher als die Kostenschätzung. Dieser Mehrbedarf kann über Haushaltsmittel der Sammelveranschlagung zum Programm "Schöneres Frankfurt" gedeckt werden. Aufgrund der dargestellten Kostenentwicklung wurde die Planung auf Einsparmöglichkeiten hin überprüft und Änderungen zur Kostenreduzierung vorgenommen. Für Teile der Platzfläche wurden im Vergleich zur Vorplanung andere, kostengünstigere Oberflächenbeläge gewählt. Der Bereich, der mit Naturstein befestigt werden soll, wird nunmehr auf den obersten Bereich des Platzes unmittelbar an der Warte beschränkt. In der Vorplanung war auch der Übergangsbereich mit Stufen, Podesten und Rampen, der den Platz mit der umgebenden Bebauung verbindet, in Naturstein geplant. Diese Zone soll jetzt, wie die Bereiche angrenzend an die umgebende Bebauung, in Betonstein ausgeführt werden. Auch sämtliche Stufen im Platzbereich sollen nun in Betonstein ausgeführt werden. Zudem wird im Vergleich zur Vorplanung der Bereich der Baumhaine erweitert. Dadurch sind größere Bereiche nur mit einer wassergebundenen Decke befestigt, was eine kostengünstigere Oberflächenherstellung ergibt. Ebenso haben sich Einsparpotenziale bei den Spielgeräten und der Brunnenausstattung ergeben. Der trotz der vorgenommenen Einsparungen im Bereich der Beläge erhöhte Bedarf setzt sich aus einer Vielzahl von Einzelfaktoren zusammen, die mit der Konkretisierung der Planung hinzugekommen sind bzw. deren Kosten höher ausfallen als zunächst angenommen. Im Rahmen der Konkretisierung der Höhenplanung hat sich bezüglich Umfang und Ausgestaltung der Treppen, Rampen und Stützmauern ein höherer Aufwand ergeben. Aus der Berücksichtigung der Anforderungen an die Barrierefreiheit im Detail - z.B. bei der Ausbildung der Rampen - und durch das hinzugefügte Leitsystem hat sich ebenfalls ein Mehrbedarf ergeben. Zudem waren die Hochbeete, die für den Erhalt zusätzlicher Bäume erforderlich sind, in der Vorplanung nicht berücksichtigt, da die Bäume entfallen sollten. Zur Verbesserung der Standortbedingungen der Bestandsbäume wurden darüber hinaus Baumbeete vergrößert. Die Konkretisierung der technischen Planung ergab, dass Arbeiten am Kanal, der für die Platzentwässerung benötigt wird, sowie umfangreichere Trassenarbeiten notwendig sind. Auch bei der Brunnenkammer und Brunnentechnik hat sich in der Detailplanung ein Mehrbedarf gegenüber der Kostenschätzung ergeben. Die Vorplanung wurde mit der Maßgabe (§ 8387 vom 01.07.2010) beschlossen, den Radweg unter Erhalt der Bestandsbäume entlang der Fahrbahn der Friedberger Landstraße zu führen. Daraus ergab sich die Notwendigkeit einer Stützmauer mit denkmalgerechter Verkleidung im Bereich der Bestandsbäume an der Nordseite der Warte. Die Kosten hierfür waren in der Kostenschätzung zur Vorplanung nicht vorgesehen, da seinerzeit eine weniger aufwendige Radwegeführung über den Platz geplant war. Im Rahmen der Detaillierung der Planung wurden zudem Spielgeräte ergänzt, die in der ursprünglichen Kostenschätzung nicht enthalten waren. Einsparpotenziale Vor dem Hintergrund der oben dargestellten Kostenentwicklung hat sich der Magistrat mit weiteren denkbaren Einsparmöglichkeiten intensiv auseinandergesetzt. Diese Einsparpotenziale werden im Folgenden kurz dargestellt, wenngleich der Magistrat empfiehlt, diese zugunsten der funktionalen und gestalterischen Qualität und Attraktivität der Gesamtmaßnahme nicht zu realisieren. Oberflächenbeläge Unter C. Lösung wird dargestellt und begründet, welche verschiedenen Oberflächenbeläge im Bereich der Maßnahme vorgesehen sind. Die Auswahl erfolgte unter Abwägung funktionaler, gestalterischer und wirtschaftlicher Kriterien. Die Verwendung von Naturstein im zentralen Platzbereich folgt den Festlegungen in der Vorplanung und den Abstimmungen mit der Denkmalpflege und dem Ortsbeirat. Ein Verzicht auf Naturstein - auch im unmittelbaren Umfeld der Warte - würde zu deutlichen Einsparungen führen, ist aber aus Sicht des Magistrats aus stadtgestalterischer und denkmalpflegerischer Sicht nicht zu vertreten. Im Hinblick auf die Barrierefreiheit und den Gehkomfort ist die Verwendung eines Natursteins mit gesägter Oberfläche vorgesehen. Das Sägen des Materials, um eine ebene Oberfläche zu erhalten, ist durch den damit verbundenen Arbeitsaufwand kostenintensiv. Ein bruchrau verlegter Stein hätte optisch dieselben Qualitäten wie ein gesägter Stein und würde ein Einsparpotenzial von ca. 180.000 € (brutto) eröffnen. Ein solcher Stein böte jedoch geringeren Gehkomfort und hätte zur Folge, dass die obere Platzfläche um die Warte und damit auch der Markt für mobilitätseingeschränkte Menschen nicht oder nur erschwert erreichbar wäre. Der Magistrat schlägt daher vor, am gesägten Naturstein festzuhalten. Brunnen/Möblierung Ein Verzicht auf den geplanten Brunnen böte ein Einsparpotenzial von ca. 280.000 € (brutto). Der Brunnen ist jedoch ein wichtiger Bestandteil des geplanten Platzes. Er soll als Anziehungspunkt dienen, den Platz optisch beleben, Spielmöglichkeiten für Kinder bieten und durch die angenehme Geräuschkulisse den Straßenlärm subjektiv in den Hintergrund treten lassen. Die im Bereich des Baumhains angeordneten Spielelemente, die ein weiteres Einsparpotenzial von ca. 22.000 € (brutto) böten, sollen ein weiterer Anziehungspunkt am Platz sein und den Platz zusätzlich beleben. Die Attraktivität des Platzes als Quartiersplatz hängt stark von den angrenzenden Nutzungen und den Angeboten auf dem Platz selbst ab. Da es sich beim Platz an der Friedberger Warte um einen neuen, noch nicht etablierten Treffpunkt handelt und eine Seite der Platzbegrenzung mit der stark befahrenen Friedberger Landstraße wenig attraktiv ist, muss insgesamt ein besonderes Augenmerk auf attraktiven Angeboten auf der Platzfläche liegen. Der Magistrat empfiehlt daher, auf Brunnen und Spielelemente nicht zu verzichten. Fassadenbeleuchtung Zur Einsparung von Kosten wäre auch denkbar, auf die vorgeschlagene Beleuchtung der Fassade der Warte zu verzichten. Damit wären Minderkosten in Höhe von ca. 145.000 € (brutto) zu erreichen. Da es sich bei der Friedberger Warte um ein herausragendes Kulturdenkmal handelt, das auch nachts wahrnehmbar sein sollte, empfiehlt der Magistrat jedoch, eine Fassadenbeleuchtung umzusetzen, die dem Ort angemessen ist.

  8. lnvestitionsbedarf: Der Investitionsbedarf für die Umgestaltung des Platzes an der Friedberger Warte beträgt insgesamt 4.409.000,-- € Im Investitionsprogramm 2014 bis 2017 sind für die Maßnahme Mittel in Höhe von 3.492.000,-- € in der Produktgruppe 13.01, Projektdefinition 5.002729, enthalten 3.492.000,-- € Die weiteren Mittel in Höhe von 917.000,-- € stehen im Investitionsprogramm 2014 bis 2017 in der Produktgruppe 13.01, Projektdefinition 5.006295, zur Verfügung 917.000,-- €

  9. Finanzierungsbedarfszeitraum mit Angabe der Jahresraten: Bis 31.12.2013 verausgabt 801.094,69€ 2014 200.000,-- € 2015 1.900.000,-- € 2016 1.200.000,-- € 2017 307.905,31€

  10. Folgeinvestitionen: - keine -

  11. Jahresfolgekosten: 4.1 Persönliche Ausgaben - keine - 4.2 Sachkosten 4.2.1 Produktgruppe 16.03 Straßenbau: 8.200 m2 ́ 1,30 €/m2 10.660,-- € Ingenieurbauwerke: 5,0 % ́ 65.105,-- € 3.255,-- € Beleuchtung, mit Marktelektranten: 5,0 % ́ 176.985,-- € 8.849,-- € Fassadenbeleuchtung: 5,0 % ́ 145.000,-- € 7.250,-- € 4.2.2 Produktgruppe 21.01 Brunnenanlage: pauschal 15.000,-- € 4.2.3 Produktgruppe 22.09 Grün- und Freiflächen, mit Mobiliar: 5,0 % ́ 497.881,-- € 24.894,-- € Summe Sachkosten 69.908,-- € 4.3 Kapitalkosten 4.3.1 Durchschnittliche kalkulatorische Verzinsung Produktgruppe 13.1 (4,00 % ́ 4.409.000,-- €)/2 88.180,-- € 4.3.2 Abschreibung Straßenbau BND*) 30 Jahre 1/30 ́ 3.193.259,-- € 106.442,-- € Stützmauer BND*) 110 Jahre 1/110 ́ 100.105,-- € 910,-- € Beleuchtung BND*) 20 Jahre 1/20 ́ 321.985,-- € 16.099,-- € Brunnenanlage BND*) 30 Jahre 1/30 ́ 280.322,-- € 9.344,- -€ Grün- u. Freiflächen BND*) 15 Jahre 1/15 ́ 512.993,-- € 34.200,-- € (mit Mobiliar) *) BND = betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer gem. AfA-Tabelle Summe Kapitalkosten 255.175,-- € Jahresfolgekosten gesamt 325.083,-- €

  12. Jahreserträge: - keine -

  13. Leistungen Dritter: - keine -

  14. Stellenplanmäßige Auswirkungen: - keine -

  15. Sonstiges: - keine - Kostenzusammenstellung

  16. Baukosten 1.1 Straßenbauarbeiten 2.548.688,00 € 1.2 Stützmauer/Ingenieurbauwerke 65.105,00 € 1.3 Brunnen 203.750,00 € 1.4 Straßenbeleuchtung SRM (inkl. Marktelekranten) 176.985,00 € 1.5 Fassadenbeleuchtung 145.000,00 € 1.6 Leitungsarbeiten/-verlegungen 174.609,00 € 1.7 Landschaftsgärtnerische Arbeiten 363.328,00 € 1.8 Mobiliar 134.553,00 € SUMME 1: Baukosten 3.812.018,00 €

  17. Baunebenkosten (Planung, Bauüberwachung, Gutachten etc.) 596.646,00 € SUMME 2: Baunebenkosten 596.646,00 € Gesamtkosten (brutto) rechnerisch 4.408.664,00 € Gesamtkosten (brutto) gerundet 4.409.000,00 € Anlage _Lageplan (ca. 3,7 MB)Nebenvorlage: Antrag vom 08.12.2014, NR 1084 Antrag vom 20.01.2015, OF 448/4 Antrag vom 20.01.2015, OF 449/4

Beratungsverlauf 12 Sitzungen

Sitzung 36
Ausschusses für Umwelt und Sport
TO I, TOP 10
Angenommen
1. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Umwelt und Sport die Beratung der Vorlage M 212 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat. 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Umwelt und Sport die Beratung der Vorlage NR 1084 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat.
Zustimmung:
CDU Grüne SPD Linke FDP Freie Wähler Römer
Sitzung 36
Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
TO I, TOP 13
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO 1. Die Beratung der Vorlage M 212 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Die Beratung der Vorlage NR 1084 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Zustimmung:
CDU Grüne SPD Linke FDP Römer
Sitzung 37
OBR 4
TO I, TOP 16
Angenommen
1. Der Vorlage M 212 wird zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1084 wird abgelehnt. 3. Die Vorlage OF 448/4 wird abgelehnt. 4. Die Vorlage OF 449/4 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Grüne SPD
Ablehnung:
Linke
Sitzung 36
Verkehrsausschusses
TO I, TOP 13
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO 1. Die Beratung der Vorlage M 212 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Die Beratung der Vorlage NR 1084 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Zustimmung:
CDU Grüne SPD Linke FDP Freie Wähler Römer
Sitzung 37
Haupt- und Finanzausschusses
TO II, TOP 8
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO 1. Die Beratung der Vorlage M 212 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Die Beratung der Vorlage NR 1084 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Zustimmung:
CDU Grüne SPD Linke FDP Römer
Sitzung 37
Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
TO I, TOP 14
Angenommen
1. Der Vorlage M 212 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. a) Die Ziffer 1. der Vorlage NR 1084 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. b) Die Ziffern 2. und 3. der Vorlage NR 1084 werden abgelehnt.
Zustimmung:
SPD
Ablehnung:
Linke Römer CDU Grüne
Sitzung 37
Verkehrsausschusses
TO I, TOP 8
Angenommen
1. Der Vorlage M 212 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. a) Die Ziffer 1. der Vorlage NR 1084 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. b) Die Ziffern 2. und 3. der Vorlage NR 1084 werden abgelehnt.
Zustimmung:
SPD
Ablehnung:
Linke Dass Der Kleinkinderspielplatz Weg Von Der Friedberger Landstraße In Einen Vor Abgasen Lärm Geschützten Bereich Verlegt Wird Und Nur Die Bäume Gefällt Werden FDP Freie Wähler CDU Römer Grüne
Sitzung 38
Haupt- und Finanzausschusses
TO I, TOP 11
Zurückgestellt / Beraten
1. Die Beratung der Vorlage M 212 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Die Beratung der Vorlage NR 1084 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Zustimmung:
CDU Grüne SPD Linke FDP Freie Wähler Römer
Sitzung 39
Stadtverordnetenversammlung
TO II, TOP 18
Zurückgestellt / Beraten
1. Die Beratung der Vorlage M 212 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Die Beratung der Vorlage NR 1084 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Zustimmung:
CDU Grüne SPD Linke FDP Freie Wähler Römer
Sitzung 38
Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
TO I, TOP 48
Angenommen
1. Der Vorlage M 212 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1084 wird abgelehnt.
Zustimmung:
CDU Grüne SPD Römer
Ablehnung:
Dass Der Kleinkinderspielplatz Weg Von Der Friedberger Landstraße In Einen Vor Abgasen Lärm Geschützten Bereich Verlegt Werden Soll Und Nur Die Bäume Gefällt Werden Sollen FDP Freie Wähler Linke
Sitzung 39
Haupt- und Finanzausschusses
TO I, TOP 9
Angenommen
1. Der Vorlage M 212 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1084 wird abgelehnt.
Zustimmung:
CDU Grüne SPD Römer
Ablehnung:
Dass Der Kleinkinderspielplatz Weg Von Der Friedberger Landstraße In Einen Vor Abgasen Lärm Geschützten Bereich Verlegt Werden Soll Und Nur Die Bäume Gefällt Werden Sollen Freie Wähler Linke FDP Piraten ÖkoLinX-ARL
Sitzung 40
Stadtverordnetenversammlung
TO II, TOP 23
Angenommen
1. Der Vorlage M 212 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1084 wird abgelehnt.
Zustimmung:
CDU Grüne SPD Römer Piraten REP
Ablehnung:
Dass Der Kleinkinderspielplatz Weg Von Der Friedberger Landstraße In Einen Vor Abgasen Lärm Geschützten Bereich Verlegt Werden Soll Und Nur Die Bäume Gefällt Werden Sollen FDP Freie Wähler NPD Linke