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Vorplanung zur Umgestaltung der Antoniterstraße und der Hostatostraße im Rahmen der Umsetzung des Stadtteilverkehrsplanes Höchst Der Magistrat hat die Vorlage M 148 mit Schreiben vom 19.01.2021 zurückgezogen.

Vorlagentyp: M

Inhalt

Vortrag des Magistrats vom 03.07.2009, M 148

Betreff: Vorplanung zur Umgestaltung der Antoniterstraße und der Hostatostraße im Rahmen der Umsetzung des Stadtteilverkehrsplanes Höchst Der Magistrat hat die Vorlage M 148 mit Schreiben vom 19.01.2021 zurückgezogen. Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 27.01.2005, § 8596 (M 256) I. Der Vorplanung zur Umgestaltung der Antoniterstraße (zwischen Dalbergstraße und Melchiorstraße) und Hostatostraße (zwischen Dalbergplatz und Leunastraße) im Rahmen der Umsetzung des Stadtteilverkehrsplanes wird zugestimmt. II. Es dient zur Kenntnis, dass a) die Gesamtkosten der Maßnahme Antoniterstraße und Hostatostraße in der ersten Ausbaustufe auf rd.

  1. 8 Mio. € geschätzt werden. Für die Hostatostraße wird eine zweite Ausbaustufe (nach Fahrwegsänderung der Buslinien 51, 58 und 804) auf rd. 203.900 € geschätzt;
    • b)für die weitere Umsetzung der Maßnahme im Investitionsprogramm ab 2010 (PG 13.01, Produktdefinition 5.001942 Förderprogramm Innenstadt Höchst) Planungs- und Realisierungsmittel zur Verfügung stehen. III. Es dient zur Kenntnis, dass im Zuge der Baumaßnahme 18 Bäume gefällt werden müssen. Demgegenüber stehen 38 Neupflanzungen im Verlauf der Antoniterstraße bzw. der Hostatostraße. IV. Der Magistrat wird beauftragt,
    • a)auf der Grundlage der verkehrlichen Vorplanung die weiteren Planungsschritte einzuleiten;
    • b)zu prüfen, ob die Maßnahme zuwendungsfähig im Sinne der FAG/ GVFG Förderung ist und ggf. frühzeitig einen Antrag auf Förderung zu stellen; des Weiteren ist zu prüfen, ob zur Finanzierung der Maßnahme Mittel aus der Stellplatzablöse hinzugezogen werden können.
    • c)der Stadtverordnetenversammlung eine Bau- und Finanzierungsvorlage vorzulegen. Begründung: A - Zielsetzung Nach dem Bau der Südumfahrung Höchst und der hierdurch erfolgten Reduzierung der Durchgangsverkehrsmenge sowie der Verlagerung von Teilverkehr auf die zukünftig im Zweirichtungsverkehr ausgebaute Achse Adolf-Haeuser-Straße/Dalbergstraße können weitere Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in Höchst durchgeführt werden. Das Handlungskonzept zum Stadtteilverkehrsplan Höchst wurde mit dem § 8596/ 2005 (M 256/ 04) von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Mit der in diesem Konzept enthaltenen Maßnahme zur Umgestaltung der Antoniterstraße und der Hostatostraße wird ein weiterer Baustein gelegt die Attraktivität des Stadtteils zu fördern. Durch die o. g. Verkehrsverlagerung und der dadurch entstehenden Verkehrsmengen reduktion wird im Zentrum von Höchst Straßenraum gewonnen, der für eine fußgängerfreundliche Ausgestaltung, Baumpflanzungen und teilweise für die Schaffung von zusätzlichen Stellplätzen genutzt werden kann. B - Alternativen Entfällt. C - Lösung Antoniterstraße Gestaltung: Die Vorplanung für die Antoniterstraße entspricht den im Handlungskonzept für die Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in Höchst genannten Maßnahmen. Die Antoniterstraße (Einbahnstraße in Nord/ Süd Richtung) ist eine wichtige Verbindung zwischen dem Bahnhof und der Höchster Altstadt mit Geschäftsstraßen und Markt. Nach der Umgestaltung erhält die Antoniterstraße eine durchgehende 3,50 m breite Fahrbahn. Die durch Rundborde abgegrenzten Parkstreifen befinden sich auf Gehwegniveau. Die verbleibende Gehwegbreite liegt zwischen 2,00 m und 2,70 m. In Teilbereichen werden Flächen für eine Außenbewirtschaftung freigehalten. Im Verlauf des Straßenzuges werden insgesamt 15 Bäume neu gepflanzt. Hostatostraße Verkehrsführung: Nach Vorgabe des Stadtteilverkehrsplanes ist in der Hostatostraße zwischen der Albanusstraße und der Justinuskirchstraße die Drehung der heutigen Ost-West-Einbahnstraßenrichtung vorgesehen, um diese vom Durchgangsverkehr zu entlasten und diesen auf die Achse Dalbergstraße/Adolph-Haeuser-Straße zu verlagern. Westlich davon ist Zweirichtungsverkehr vorgesehen. Auf Grund der Rückmeldungen aus dem Stadtteil wurde abweichend eine alternative Verkehrsführung gewählt, die nicht die befürchteten Nachteile für die Geschäfte und Anwohner in der Hostatostraße im Abschnitt zwischen Albanusstrasse und Justinuskirchstraße bringt. Die Drehung der Einbahnrichtung wird in der vorliegenden Planung im westlichen Bereich der Hostatostraße zwischen Antoniterstraße und Leverkuserstraße vorgesehen. So bleibt die Anfahrbarkeit der Geschäfte im östlichen Straßenabschnitt wie gewohnt möglich. Um die Erschließung im westlichen Teil der Hostatostraße zu verbessern, wird zwischen Leverkuserstraße und Leunastraße, wie im Stadtteilverkehrsplan vorgesehen, Zweirichtungsverkehr eingerichtet. Hinweis: Wird die Drehung der Einbahnrichtung in einem Abschnitt der Hostatostraße nicht umgesetzt, ist für den Bereich Dalbergplatz - Albanusstraße eine Alternativplanung zu erstellen, die berücksichtigt, dass an einem haltenden Bus vorbeigefahren werden kann. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich in der Hostatostraße auf Grund der weiterhin verbleibenden Kfz-Belastung ein Rückstau bis in den Kreisverkehrsplatz bildet und so der Verkehrsfluss beeinträchtigt und die Leistungsfähigkeit des Kreisverkehrsplatzes gemindert wird. Hostatostraße zwischen Dalbergplatz und Antoniterstraße Gestaltung: Der städtebauliche Charakter der Hostatostraße wird bei der Umgestaltung beibehalten, d. h. die im Bestand vorhandene Linearität bleibt bestehen. Der Fahrbahnquerschnitt ist durchgängig mit 4,00 m angesetzt. Der Gehweg auf der Südseite der Hostatostraße erhält eine Breite von mindestens 4,50 m. Beidseitig ist ein Parkstreifen vorgesehen mit Andienungszonen jeweils hinter den Knoten auf der Nordseite. Sonderparkplätze für Schwerbehinderte sind in den drei Abschnitten des Geschäftsbereichs vorgesehen. Personenbezogene Sonderparkplätze werden weiterhin vorgehalten. Die baulich abgetrennten Parkstreifen auf beiden Seiten sind grundsätzlich auf Fahrbahnniveau. Der Eingangsbereich der Kirche St. Josef wird bewusst von parkenden PKW freigehalten, um die Wichtigkeit des Bauwerkes zur Geltung kommen zu lassen. Baumpflanzungen sind nur als Portalbäume jeweils am Beginn und Ende des Straßenzuges vorgesehen. Die vor den Häusern 4a und 6 vorhandene Bushaltestelle wird barrierefrei ausgebaut. Hostatostraße zwischen Antoniterstraße und Leverkuserstraße Gestaltung: In diesem Abschnitt wird die Fahrbahn ebenfalls auf eine Breite von 4,00 m reduziert. Auf der Südseite bleibt die Bordsteinführung erhalten, das Längsparken findet auf der Fahrbahn statt. An den angrenzenden Knotenpunkten wird der Parkstreifen durch vorgezogene Gehwege eingefasst. Auf der Nordseite werden Parkbuchten baulich hergestellt. Die verbleibende Gehwegbreite beträgt dort 2,60 m bis 2,85 m. Der Baumbestand bleibt erhalten und kann wegen der Beengtheit der Verhältnisse nicht weiter ergänzt werden. Hostatostraße zwischen Leverkuserstraße und Leunastraße Gestaltung: Für diesen Abschnitt sind zwei Ausbaustufen vorgesehen. In der Ausbaustufe 1 wird der Busverkehr aufrechterhalten. Die vorhandene Fahrbahnbreite von 7,00 m wird beibehalten. Auf der Südseite wird ein auf der Fahrbahn abmarkierter Längsparkstreifen vorgesehen. An den angrenzenden Knotenpunkten wird der Parkstreifen durch vorgezogene Gehwege eingefasst. Der Baumbestand bleibt erhalten. Nach Verlagerung der Buslinie und Wegfall der Haltestelle "Ludwigshafenerstraße" ergibt sich in der Ausbaustufe 2 die Möglichkeit, die derzeit überbreite Fahrbahn auf 5,50 m zu reduzieren. Die Lage des südlichen Bordsteins bleibt erhalten und auf der Nordseite wird in baulich separierten Parkbuchten Längsparken angeboten. Die Gehwegbreite auf der Nordseite beträgt 2,50 m. Bei der Maßnahme ist zu prüfen, ob von den 8 vorhandenen Bäumen entsprechend der Planung 4 Bäume versetzt werden können. Die restlichen 4 Bäume müssen entfernt werden. Im Abschnitt Ludwigshafenerstraße bis Leunastraße müssen 7 von den 10 vorhandenen sehr eng stehenden Bäumen versetzt werden. Drei Bäume entfallen. Sollte eine Prüfung der Machbarkeit zur Umsetzung der Bäume ergeben, dass diese nicht versetzt werden können, müssen alle 18 Bäume entfernt werden. Allerdings stehen dem gegenüber 11 Neupflanzungen als Begrenzung der Parkbuchten und jeweils zwei in Portalstellung am Beginn des Straßenzuges. D - Kosten Die auf der Grundlage der Vorplanung kalkulierten Gesamtkosten der Maßnahme Antoniterstraße und Hostatostraße belaufen sich in der ersten Ausbaustufe auf rd. 1.8 Mio. €. Die Kosten für die zweite Ausbaustufe in der Hostatostraße werden mit rd. 203.900 € angesetzt. Im Zuge einer Bau- und Finanzierungsvorlage ist zu prüfen, ob die Maßnahmen zuwendungsfähig im Sinne der FAG/GVFG-Förderung sind. Des Weiteren ist zu prüfen, ob zur Finanzierung der Maßnahme Mittel aus der Stellplatzablöse hinzugezogen werden können. Anlage 1 (ca. 2,9 MB) Anlage 2 (ca. 1,3 MB) Anlage 3 (ca. 1,3 MB) Anlage 4 (ca. 1,3 MB) Anlage 5 (ca. 1,3 MB)Nebenvorlage: Antrag vom 23.11.2009, NR 1642 Anregung vom 25.08.2009, OA 949 Antrag vom 21.08.2009, OF 1261/6

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