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Wirtschaftsstandort Frankfurt - Jahresbericht

Vorlagentyp: B

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 31.08.2012, B 406

Betreff: Wirtschaftsstandort Frankfurt - Jahresbericht Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 27.01.2005, § 8617 - NR 1663/05 GRÜNE, l. B 389/11 - Der Jahresbericht 2011 der Wirtschaftsförderung GmbH bilanziert ein gutes Jahr für die Frankfurter Wirtschaft und zeigt auf, dass Frankfurt am Main sich auch im Berichtsjahr als starker Wirtschaftsstandort behauptet hat und im Wettbewerb um die globale Bedeutung der Metropolregionen gut dasteht. Die Stadt hat stetig in ihre Infrastruktur investiert, verfügt über ein differenziertes Bildungsanbot und präsentiert sich als lebendige Großstadt mit einem erstklassigen kulturellen Angebot europäischen Formats. Auch der Anstieg der Bevölkerungszahl auf fast 700.000 Einwohner belegt eindrucksvoll, dass die Stadt an Attraktivität gewonnen hat. Dass die Zahl der Beschäftigten zu nahm, während die Arbeitslosigkeit sank, spricht für die stimmige Balance der Stadt, zumal auch bei der Anzahl der Unternehmen innerhalb des Stadtgebietes eine Steigerung verzeichnet werden konnte. Die Arbeit der Wirtschaftsförderung leistet einen sehr wichtigen Beitrag zu dieser Entwicklung. Seit der Neuausrichtung fokussiert sie ihre Arbeit vor allem auf die hier ansässigen Unternehmen und konzentriert sich auf die Bestandspflege und die Bestandsentwicklung. Die Fallzahlen belegen, dass die Wirtschaftsförderung von der heimischen Wirtschaft sehr gut angenommen wird. Die Zahl der betreuten Einzelfälle konnte auf ähnlich hohem Niveau gehalten werden wie im bisherigen Rekordjahr 2010. Im Berichtsjahr wurden 1672 Einzelfälle der Bestandspflege und Bestandsentwicklung bearbeitet. 1164 Fälle konnten abgeschlossen werden, rd. 500 Fälle waren zum Jahreswechsel noch in Arbeit. (2010: 1744, davon noch in Arbeit 530). Die geringfügigen Abweichungen zum Vorjahr begründen sich in der Unterschiedlichkeit der Problemstellungen, die einen unterschiedlichen Zeitaufwand mit sich bringen. Als Beispiel sei hier die Rettung der Hildebrandmühle mit 30 Arbeitsplätzen genannt, die systemrelevant für die Frankfurter Landwirtschaft ist. Auch in der EHEC - Krise konnte durch zielgerichtete und öffentlichkeitsrelevante Maßnahmen Schaden von Frankfurter Unternehmen abgewandt werden. Es ist der Stadt und ihrer Wirtschaftsförderung ein großes Anliegen, dass sich die Unternehmen am Standort weiter entwickeln können und zufrieden sind. Dazu zählen die Unternehmensbesuche des Wirtschaftsdezernenten in Begleitung der Wirtschaftsförderung quer durch alle Branchen. Zum Zeichen der Wertschätzung für die Unternehmen am Standort gab es 2011 in der Form von besonderen Veranstaltungsformaten für verschiedene Anlässe Empfänge im Kaisersaal, wie der Empfang der Firmenjubilare, das Kommunikationsdinner, das Jubiläum der E-Kinos u.a. Von bedeutender Wichtigkeit aber waren auch die Erkenntnisse zum Anstoßen von Maßnahmen zur Sicherung von Arbeitsplätzen aus den sogenannten Branchengesprächen, an denen neben den Gewerkschaftsvertretern der IG-Metall und der Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie gestandene Betriebsräte wichtiger Frankfurter Unternehmen teilnehmen. Neben der Ansiedlung der Flaggschiffe Fujitsu im August in Niederrad (400 Mitarbeiter) und Ticona im September im Industriepark Höchst (320 Mitarbeiter) konnten im bilanzierten Zeitraum 27 weitere Ansiedlungen durch die Wirtschaftsförderung eingefädelt werden. Gemeinsam mit der FRM konnten 2011 im Stadtgebiet Frankfurt 17 Unternehmen angesiedelt werden, davon 6 Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH. Frankfurt am Main konnte sich durch zahlreiche von der Wirtschaftsförderung initiierte Maßnahmen weiter als Gründerstadt positionieren und zählt zu den Städten mit der höchsten Gründungsintensität. Die Räumlichkeiten für Existenzgründer in Kompass und [MAINRAUM] Gründerhaus Kreativwirtschaft, der Frankfurter Gründerfonds, der Frankfurter Gründerpreis, das große Netzwerkangebot oder die Wegeberatung unterstützen das ausgezeichnete Gründerklima in Frankfurt am Main. Insbesondere durch die Arbeit des Kompetenzzentrums Kreativwirtschaft konnte die Strategie zur Förderung der Kreativwirtschaft weiter voran gebracht werden. Die Leerstandsagentur RADAR nahm im Frühjahr ihre Tätigkeit auf, leerstehende Räume an kreative Zwischennutzungen zu vergeben. Im Sommer 2011 startete in Frankfurt am Main unter der Firmierung "CLuK" das hessische Cluster der Kreativwirtschaft. Verbände der Kreativwirtschaft aus der Region haben sich - mit Sitz in Frankfurt am Main - zusammengeschlossen, um mit gebündelten Kräften künftig gemeinsam verstärkt die Bedeutung der Kreativen für die Gesellschaft und das Potential der Branche für die Wirtschaftskraft sichtbarer zu machen. Frankfurt am Main hat auch bei der Zielsetzung, sich vermehrt als Filmstadt zu etablieren, weiter Boden gut gemacht und sich hervorragend in Szene setzen können. Ein Beispiel ist der erfolgreiche Kinofilm "What a man" von und mit Matthias Schweighöfer, der bereits einen neuen Film in Frankfurt abgedreht hat und weitere Produktionen für das kommende Jahr in der Mainmetropole angekündigt hat. Die herausragenden Veranstaltungen im Bereich dieser Branche waren auch in 2011 das ADC-Festival, der Deutscher Werbefilmpreis und der LEA-Life Entertainment Award. Weitere, sehr öffentlichkeitsrelevante Events für 2012 und die Folgejahre wurden auf den Weg gebracht. Dazu zählen die hochrenommierte Preisverleihung des GWA Effie, dem wichtigsten Preis für Marketing-Kommunikation im Oktober 2012 und im November 2012 die Verleihung des MTV Europe Music Awards (EMA). Die Award-Show mit den erfolgreichsten Popstars der Welt wird live in 160 Ländern zu sehen sein und ist damit eine großartige Werbung für die Stadt. Die im November 2011 vorgestellte "Positionierungsstudie für die Medienregion FrankfurtRheinMain" (LPR-Studie) hat bestätigt, dass die Stärken des Medienstandortes Frankfurt am Main (+Hessen) im Bereich Software + Games zu finden sind. Es ist der Kreativwirtschaftszweig, der der mit der höchsten Unternehmensanzahl aufwartet und den höchsten Umsatz generiert. Der parlamentarische Spieleabend "GoPlayGames" fand 2011 in seiner 3. Auflage statt und kann als Erfolg zur Annäherung von politischen Entscheidern und der Spieleindustrie am Standort gewertet werden. In Frankfurt sind viele international tätige Entwicklungsstudios wie Crytek, Keen Games oder Deck 13, viele der großen Publisher wie Nintendo, Namco Bandai oder Konami und auch Hardwarehersteller wie MSI oder Dell zu finden, die alle die Standortvorteile schätzen, die der Standort ihnen bietet. In dem internationalen Business wie der Computerspielebranche ist die Erreichbarkeit ein wichtiges Thema. Die hervorragende Verkehrsinfrastruktur mit dem internationalen Flughafen sowie eine der besten IT- und Telekommunikation ermöglichen es den Unternehmen alle Märkte zu erreichen. Die Infrastrukturvoraussetzungen der Mainmetropole im Zentrum Europas sind exzellent. Mit dem Flughafen, dem Fernbahnhof und dem Autobahnkoten ist die optimale verkehrstechnische Anbindung gewährleistet. Als digitaler Knotenpunkt nimmt Frankfurt in der digitalen Welt eine ebenso große Bedeutung ein wie im internationalen Luftverkehr der Flughafen Frankfurt und ist somit in dieser einzigartigen Konstellation mit keiner anderen Stadt in Deutschland oder Europa zu vergleichen. Der IKT-Sektor ist ein wesentlicher Innovationstreiber für alle in diesem angefügten Jahresbericht betrachteten Wirtschaftszweige. Ein überragendes Ergebnis gemeinsamer Standortarbeit ist die Gründung der Initiative "Digital Hub" im Mai 2011, die sich zum Ziel setzt, die immens hohe Bedeutung der digitalen Infrastruktur für den Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main und dessen Zukunft zu fokussieren. Das Vorhandensein schneller Internetverbindungen und Zugänge sichert vielen Unternehmen einen Wettbewerbsvorsprung, von dem alle Branchen profitieren. Für die zukünftige Weiterentwicklung gilt es nun, die am Standort vorhandenen hochkarätigen Kompetenzen zu bündeln und gezielt noch stärker mit der Wissenschaft zu vernetzen. Die Industrie rückte im letzten Jahr ins Zentrum der wirtschaftspolitischen Debatte am Wirtschaftsstandort Frankfurt. Die Mainmetropole ist ein so starker Wirtschaftsstandort, weil die Mischung aller Branchen stimmt. Neben den Banken- und Dienstleistungssektor sind es die produzierenden Gewerbebetriebe, die zugleich viele Arbeitsplätze bedeuten und für Wohlstand und Beschäftigung in der gesamten Region stehen. Im Juni 2011 arbeiteten 37.055 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in 900 Betrieben des Produzierenden Gewerbes. Zählt man das produzierendes Gewerbe und das Baugewerbe zusammen, ergibt das rund 50.160 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in 2.200 Betrieben (Juni 2011). Vermehrt ist es Aufgabe der Kommunalpolitik, nicht nur bei wichtigen Gesetzgebungsverfahren oder Grundsatzbeschlüssen die Belange der Unternehmen zu berücksichtigen, sondern auch zu der Wertschätzung beizutragen, die der lokalen Industrie als Wirbelsäule der Stadt zusteht. In vielen konkreten Beispielen konnte in Frankfurt am Main bereits unter Beweis gestellt werden, dass ein Interessenausgleich unterschiedlicher Anforderungen zur Zufriedenheit aller Beteiligten herbeigeführt werden kann. Als Beispiele seien hier genannt die Einigung zwischen Wohnungs- und Industrienutzung am Beispiel der Traditionsbrauerei Radeberger oder am Beispiel der Hafenanlieger. Hier hat die Politik den Prozess zunächst moderiert und dann die entsprechende Nutzung abgesichert. Bewusst fand der erste Frankfurter Industriedialog im April 2011 unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Vertreter Frankfurter Industrieunternehmen sollten Gelegenheit haben, im offenen Gespräch mit Politikern der Kommunal-, Landes-, Bundes- und Europaebene die Rahmenbedingungen für ihr erfolgreiches Wirtschaften am Standort Frankfurt am Main vertrauensvoll zu diskutieren. Im Juni 2011 feierte Mal das Veranstaltungsformat "Die Lange Nacht der Industrie" am Standort Premiere und bot den heimischen Unternehmen eine ausgezeichnete Gelegenheit zu Profilierung. Mit dem Industrieabend im Oktober wurde die Tradition der früheren Industrieabende aufgenommen, die aus dem industriepolitischen Leitbild von 1994 hervorgegangen waren. Diese gesellschaftliche und wirtschaftspolitische Bedeutung für den Standort schlug sich auch im Koalitionsvertrag 2011 - 2016 nieder, in dem die Einrichtung eines Kompetenzzentrums Industrie bei der Wirtschaftsförderung und der Erarbeitung eines industriepolitischen Masterplans auf der Grundlage des Industriepolitischen Leitbildes der Stadt vereinbart wurde. Derzeit wird das von der Wirtschaftsförderung erarbeitete Rahmenkonzept zur Neuordnung der Industriepolitik umgesetzt und von hochkarätigen und äußerst kompetenten Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung in Form eines Beirats begleitet. Um Frankfurt im Bereich Elektromobilität zu etablieren, wurde in 2011 ein Strategiepapier "Elektromobilität im Jahr 2025 in Frankfurt am Main" entwickelt und vom Magistrat beschlossen. Weiterhin wurde das Projekt HOLM mit einer europaweiten Ausschreibung zur Findung eines Konsortiums für den Bau des Gebäudes entscheidend weitergebracht. Im Frühjahr des Jahres erfolgte bereits der erste Spatenstich in Gateway Gardens. Ebenso konnte im Bereich der Immobilienwirtschaft, einer der Zielbranchen der Wirtschaftsförderung, die Netzwerkarbeit weiter intensiviert und ausgebaut werden. Die Immobilienunternehmen sind ein authentischer und damit sehr bedeutender Partner bei Standortentwicklung und Wirtschaftsförderung. Das Engagement auf den großen Immobilien- und Standortmessen MIPIM und EXPO Real schafft wichtige Möglichkeiten der Repräsentation von Frankfurt am Main sowie neuer Entwicklungsprojekte und Bauvorhaben. Ganz besonders hervorzuheben ist, dass die Zahl der Partnerunternehmen trotz der Eurokrise auf beiden Messen stetig gestiegen ist: 22 Standpartner bei der MIPIM 2011 und 31 Standpartner bei der Expo Real 2011. Die Rekordbeteiligung ist als Ausdruck starker Bindung zum Standort zu bewerten und jedes der Unternehmen als Aushängeschild für den international anerkannten Immobilienstandort hervorzuheben. Zum heimischen Standortmarketing und damit von immens hoher Bedeutung gehört das Kümmern der Kommunalpolitik um die Stadtteile und hier aus wirtschaftlicher Sicht insbesondere die perspektivische Beleuchtung der Einzelhandelslagen in den Stadtteilen. Im Februar 2011 wurden erstmals alle Vertreter der Gewerbevereine in Frankfurt am Main zu einem gemeinsamen Gespräch mit dem Wirtschaftsdezernenten in die Räumlichkeiten der Wirtschaftsförderung eingeladen und aufgefordert, ihre Situation zu diskutieren und Bedürfnisse zu äußern. Der an diesem Abend vom Wirtschaftsdezernenten vorgestellte "Werkzeugkasten" mit Instrumenten zur Förderung, Stärkung und Verschönerung der Einzelhandelslagen wurde den Vertretern der Gewerbevereine an die Hand gegeben, damit sie gemeinsam mit den weiteren Akteuren vor Ort und den zuständigen Ortsbeiräten Maßnahmen auswählen, die dann gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung auf den Weg gebracht werden sollen. Im Berichtsjahr besuchte der Wirtschaftsdezernent die Einkaufslage Brückenstraße in Sachsenhausen, agierte in vielfältigen Aktionen im Bahnhofsviertel (Journalistenreise, Gespräche mit Immobilienbesitzer und Hoteliers, Kaiserstraßenfest u.a.), unterstützte die Standortinitiativen Mertonviertel und Industriehof, indem er an z.B. als Teilnehmer an öffentlichkeitswirksamen Diskussionsrunden teilnahm oder sich um Standortbelange kümmerte. Auch der Wirtschaftstag "Im Martinszehnten" förderte die Kommunikation zwischen der Stadt, der IHK, der Handwerkskammer und den Unternehmen in dem 90 Hektar großen Gewerbegebiet. Die Stadt Frankfurt am Main und die Handwerkskammer haben weitere Verbesserungen an der Vergabepraxis für die heimischen Handwerksbetriebe erörtert. Die bereits getätigten Veränderungen - wie die befristete Anhebung der Vergabegrenzen für freie und beschränkte Ausschreiben - wurde von den Handwerksbetrieben als positives Signal für eine moderne Standortpolitik begrüßt. Insgesamt wird die Lage im Handwerk als besser wie erwartet bezeichnet, weil vor allem im Baugewerbe das Auslaufen der staatlichen Konjunkturprogramme durch private Aufträge mehr als kompensiert wurde und damit Arbeits- und Ausbildungsplätze erhalten werden konnten. Der Magistrat unterstützt das Handwerk auf vielfältige Weise und pflegt den intensiven Kontakt auf verschiedenen Ebenen. Dazu zählen die Ebenen zwischen der Wirtschaftsförderung und den einzelnen Unternehmen, aber auch mit den Innungen, bilateral und auf Arbeitsebene. Und die dezernatsübergreifenden Zusammenarbeit in zahlreichen Handlungsfeldern, wie Beschaffung- und Vergabepolitik, kommunale Verkehrspolitik, Stadtplanung, Baugenehmigungen u.v.m. Frankfurt am Main etablierte sich weiterhin hervorragend als Ausrichtungsort für Veranstaltungen. Mit 63.803 Tagungen im Jahr 2011 wurde ein neuer Spitzenwert verbucht. Aus Kongressen, Tagungen und Seminaren generierten sich im Berichtsjahr knapp 1,4 Millionen Übernachtungen (+2,7%), so viele wie noch nie. Besonders erfreulich war die Anzahl der großen Veranstaltungen mit mehr als

  1. 000 Teilnehmern, sie stieg um 14 Prozent auf 326 an. Beliebt waren im vergangenen Jahr auch mehrtägige Veranstaltungen, deren Anzahl um sieben Prozent auf insgesamt 13.042 anstieg. Dies führte parallel zu einem Rekordergebnis bei den Übernachtungen auf insgesamt 1.389.

  2. Diese tagungsbedingten Übernachtungen trugen erheblich zum Gesamtumsatz aus Veranstaltungen bei, dem Teilnahmegebühren, Logis, Gastronomie, Transport und Shopping zugerechnet werden. Auch hier brachte das Jahr 2011 einen neuen Spitzenwert in Höhe von 532,5 Millionen Euro. Die Herkunftsnationen der Veranstalter bestätigten die gezielten Auslands-Marketingaktivitäten im Kongress-Bereich der TCF. Fazit: Frankfurt am Main befindet sich auf einem guten Weg: die Stadt hat Substanz, pulsiert im Herzen Europas und verbindet mit ihrer Konnektivität im wahrsten Sinne des Wortes die ganze Welt miteinander. Frankfurt prosperiert, hier siedeln sich große Konzerne an ebenso wie kleine Unternehmen. Am Standort werden große Marketingbudgets vergeben und es entstehen nachhaltige Wachstumsstrategien. Dadurch ist Frankfurt auch ein Hort der Kreativität, hier werden große Projekte realisiert und es hier wird international agiert. Frankfurt ist innovativ und zukunftsgewandt. Die Mainmetropole bietet mehr Menschen Arbeit als jemals zuvor. Frankfurt am Main ist vor allem eine Wirtschaftsmetropole, die aufgrund der hohen Pendlerdichte tagsüber zur Millionenstadt wird. Die Stadt Frankfurt am Main hat mit dem Koalitionsvertrag und auch mit der Erklärung der Ständigen Wirtschafts- und Arbeitsmarktkonferenz (SWAK), in der die wichtigen Frankfurter wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Akteure versammelt sind, deutlich gemacht, das Industriethema offensiv anzugehen. Um die Vielfalt und Wirtschaftskraft des Standortes langfristig zu stärken, ist es die Aufgabe der Stadt, die Attraktivität des Standortes über konzeptionelle Handlungsfelder in den Aufgabenbereichen regionale Kooperation, Behördenservice, Planung, Flächenmanagement, Infrastruktur sowie Public Relations weiter voran zu bringen. Um das Spitzenniveau dauerhaft beizubehalten, gilt es alle beschriebenen wirtschaftspolitischen Aufgabenstellungen, ob Stadtteilmanagement, der Kampf um die klugen Köpfe oder den Service für die hiesigen Unternehmen, mit der gleichen Intensität und Professionalität weiter fort zu führen und in schlüssige Konzepte einzubinden. Anlage 1 (ca. 1,1 MB)