Wirtschaftsstandort Frankfurt - Jahresbericht
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Bericht des Magistrats vom 23.01.2015, B 36
Betreff: Wirtschaftsstandort Frankfurt - Jahresbericht Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 27.01.2005, § 8617 - NR 1663/05 GRÜNE, l. B 368/13 - Frankfurt am Main ist eine ausgezeichnete Adresse: zum 3. Mal in Folge sieht die renommierte Standortuntersuchung des Hamburgischen WeltWirtschaftsinstituts (HWWI) im Vergleich der 30 größten Städte Deutschlands Frankfurt am Main auch im Berichtsjahr 2013 auf dem ersten Platz. Die Studie ermittelt die zukunftsfähigste deutsche Stadt anhand wichtiger Standortfaktoren - wie Internationalität, Infrastruktur, Innovation und Bildung - die für Unternehmen wie auch für die Bevölkerung von großer Bedeutung sind. Mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von 86.223 Euro ist die Stadt am Main auch die produktivste der im Vergleich stehenden Städte. Neben den in der Untersuchung attestierten enormen Zukunftsaussichten gewinnt die Stadt Frankfurt am Main vermehrt durch ein neues Image, das innerhalb und außerhalb von Frankfurt die Sicht auf die Stadt verändert. "Labor Frankfurt" war im August 2013 das Thema einer großen deutschlandweiten Spezialausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.), das von Frankfurt ein neues Bild zeichnete: die Stadt erscheint als faszinierende, geschichtsträchtige und gleichzeitig hochmoderne und zukunftsorientierte Metropole, die mit 25% ausländischen Mitbürgern und 14% Deutschen mit Migrationshintergrund so gut wie keine Integrationsprobleme hat. In einem Zitat heißt es "Wie in einem Brennglas ist hier früher zu erkennen, was aus Deutschland später werden könnte". Die Stadt wird als schön, handlich, lebendig, jung, manchmal ein bisschen spröde und auf jeden Fall kitschfrei beschrieben. Auch die Ergebnisse der Frankfurter Bürgerbefragung 2013 bezeugen, dass die Bürger mit ihrer Stadt zufrieden sind und gerne in Frankfurt am Main leben. Die Stadt wird mit den Attributen international, wirtschaftskräftig und modern besetzt und legt in ihrem Ansehen als "Europastadt" signifikant zu. Die einzigartige Silhouette des EZB-Neubaus unterstreicht jetzt auch weithin sichtbar die Bedeutung von Frankfurt für Europa. Durch die Ansiedlung der europäischen Bankenaufsicht bei der Europäischen Zentralbank und der europäischen Versicherungsaufsicht wird der Finanzplatz Frankfurt als Arbeitsstätte für Finanz- und IT-Fachleute weiteren Aufwind bekommen. Im Internationalen Wettbewerb der besten Finanzplätze (Global Financial Centres Index) verbesserte sich Frankfurt gegenüber dem Vorjahr bereits um 4 Plätze und erreichte auf Platz 9 die Top Ten der Finanzplätze. Die Big Points nach der Auswertung von über 100 Statistiken gab es vor allem für die Stabilität und die gut ausgebildeten Fachkräfte. Mit dem HoLM gibt es die erste Universität an einem Flughafen und auch als Diplomatenstandort wächst Frankfurt weiter: 106 Staaten sind inzwischen in der Mainmetropole vertreten - zum überwiegenden Teil durch Berufsdiplomaten. "Frankfurt ist als Arbeitsort überall beliebt" so titelt die Studie Arbeitsmarktmonitor der Agentur für Arbeit. Der vielseitig aufgestellte Wirtschaftsstandort hat einen großen Bedarf an Arbeitskräften mit unterschiedlichsten Begabungen und fachlichen Qualifikationen und viel Erfahrung in der erfolgreichen ökonomischen und gesellschaftlichen Integration von Menschen aus aller Welt. Die Stadt Frankfurt beherbergt über 170 Nationen - rund 27 Prozent der Frankfurter Bevölkerung sind Nichtdeutsche - dies hat auch Vorteile für Firmen mit Geschäftskontakten ins Ausland, da für sie entsprechende Arbeitskräfte leichter zu finden sind. Die Stadt am Main ist bekannt für ihre Offenheit und gibt engagierten Menschen schnell das Gefühl nicht fremd zu sein. Nach Berlin, Hamburg und München belegt Frankfurt mit 515.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort deutschlandweit Rang 4. Mit 65 Prozent hat Frankfurt die meisten Pendler - über dreimal so viel wie München. Nicht nur fast 140 Großbetriebe mit insgesamt über 200.000 Beschäftigten bestimmen den attraktiven Arbeitsort, sondern auch die 78 Prozent der Frankfurter Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der Arbeitsmarkt in Frankfurt ist relativ ausgeglichen: 2013 zählte die Arbeitsagentur Frankfurt 74.000 Zugänge und 73.000 Abgänge an Erwerbslosen. Frankfurt wächst statistisch gesehen jede Woche um 300 Einwohner, darunter sind viele qualifizierte und einkommensstarke Arbeitskräfte. Von 2009 bis 2013 stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 25.000 auf 515.000. Hierfür gibt es mehre Gründe. In diesem Zeitraum wird zum einen die interessante Annäherung der Immobilienpreise zwischen Frankfurt und seinem Umland verzeichnet und die Erkenntnis gewonnen, dass sich Unternehmen vermehrt um gutes Personal bemühen müssen. Zu den Zugewinnen im Berichtsjahr zählt die Übersiedlung der Deutschland-Zentrale des Automobilherstellers Honda mit 160 Beschäftigten von Offenbach nach Frankfurt und die Eröffnung der neuen DB Schenker-Zentrale mit 600 Beschäftigten im Stadtteil Gateway Gardens. Im April 2013 konnte als großer Erfolg für den Standort verkündet werden, dass es gelungen ist, die Allianz in Frankfurt am Main zu halten. Drei Monate zuvor - im Januar 2013 - konnten 450 Arbeitsplätze des Unternehmen Avaya am Standort Frankfurt gehalten werden, weil sich das Unternehmen nach intensiver Betreuung für die Theodor-Heuss-Allee als neuen Sitz der Deutschlandzentrale entschied. Bei den Argumenten für die Gewinnung von Arbeitskräften stehen die Faktoren Erreichbarkeit und ein attraktives Umfeld ganz oben an. Frankfurt am Main ist mehr denn je eine ausgezeichnete Adresse für Unternehmen und ihre Beschäftigten, die um die hohe Lebensqualität der Region wissen. Von den geradezu unerschöpflichen Möglichkeiten im Kultur-, Freizeit- und Sportbereich über die breitgefächerten Angebote im Bereich der Bildung auf internationalem Niveau oder über die Vielfalt der Gastronomie: die Stadt kann nahezu jede besondere Anforderung erfüllen. Die Einnahmen durch die Gewerbesteuereinnahmen sind elementar für die Erhaltung und den weiteren Ausbau der attraktiven Standortfaktoren. Die Bereitstellung dieser anspruchsvollen Infrastruktur, die die Rahmenbedingung für das wachsende Wirtschaftswachstum begründet - ob es Verkehr, Wohnen, Bildung, Soziales und Gesundheit betrifft oder die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung - hat ihren Preis. Im Vergleich zum Umland ist Frankfurt am Main als Unternehmenssitz sehr wertig. Der Magistrat betreibt eine aktive und überlegte Wirtschaftspolitik um den Frankfurter Unternehmen ein verlässlicher Partner zu sein, denn ohne Vertrauen in die Zukunftsfähigkeit und Wirtschaftskraft des Standortes werden Unternehmer keine Perspektiven entwickeln und keine Investitionen tätigen. Einer der wichtigsten Motoren der lokalen Wirtschaft sind - neben dem Flughafen, der Messe Frankfurt und den Kreditinstituten aus aller Welt - die Industriebetriebe, die für 34,4% des Gewerbesteueraufkommens stehen. Der Steuerzufluss aus der Industrie ist bei näherer Betrachtung umso imposanter, da unter den 100 größten Steuerzahlern in Frankfurt das verarbeitende Gewerbe nur sieben Prozent der Beschäftigten stellt. Die Industrie am Standort hat in vielerlei Hinsicht eine sehr hohe Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Frankfurt: Industrie steht für Innovation, Wirtschaftskraft und nachhaltige Stadtentwicklung. Im Zuge der digitalen Revolution erfindet sich die Industrie gerade neu: die Vision von einer Industrie 4.0 sieht in der Industrie der Zukunft eine intelligente, vernetze und flexible Produktionsweise. In Frankfurt am Main gibt es zahlreiche Industrieunternehmen, die sich durch eine faszinierende Technik und ausgefallene Produkte auszeichnen. Im globalen Wettbewerb nehmen sie eine Spitzenposition ein. Im Mai 2013 feierten Wirtschaft und Politik den 150. Jahrestag des Industriestandortes Höchst. Der Industriepark Höchst ist der größte der insgesamt 3 Industrieparks im Stadtgebiet und beschäftigt 22.000 Menschen in mehr als 90 Unternehmen. Das Gelände umfasst 460 Hektar, das interne Straßennetz ist 72 Kilometer lang, das Schienennetz zählt 57 Kilometer. Alleine der Konzern Sanofi investierte seit 2006 rund 150.000 Millionen Euro in den Bau seines Werkes, in dem 650 Beschäftigte jeden Tag bis zu einer Million dieser an Kugelschreiber erinnernden Insulin-Pens herstellen, die von Frankfurt aus in 80 Ländern vertrieben werden. Im November 2013 bekräftigte das Unternehmen seinen Standort im Industriepark weiter auszubauen und weitere hohe Investitionen zu tätigen. Ebenfalls im November eröffnete der Chemiekonzern Clariant seinen 100 Millionen Neubau. Das Unternehmen adelt Frankfurt als den optimalen Standort für seinen neuen Innovationstempel. Die meisten der im neuen Forschungszentrum beschäftigten 500 Mitarbeiter arbeiteten bereits im IP Höchst, weitere Mitarbeiter wurden z.B. aus der Schweiz geholt. Frankfurt ist mit
- 300 Mitarbeitern der größte Standort des Konzerns, der weitere Mitarbeiter einstellen will, wenn sich die Neuausrichtung des Konzerns erfolgversprechend gestaltet. Industrie und Politik sind sich einig: Frankfurt ist ein starker Industriestandort. Aber Flächenbedarf und Energiesicherheit sind die drängendsten Probleme. Vor diesem Hintergrund hat es sich die Stadt Frankfurt am Main zum Ziel gesetzt, unter Einbindung aller Beteiligten - Arbeitnehmer- wie Arbeitgebervertretungen, IHK, Regionalverbände, Unternehmen - eine Gesamtstrategie mit einen integrierten und interdisziplinären Ansatz zu entwickeln, um die industrielle Entwicklung am Standort gezielt zu fördern und den ansässigen Unternehmen Planungs- und Investitionssicherheit für die nächsten Jahre gewährleisten zu können. Der im November 2013 beschlossene Magistratsvortrag "Sicherung des Osthafens" war ein erster Schritt und ermächtigte die städtischen Hafenbetriebe, Mietverträge mit den Hafenanliegern bis 2050 abzuschließen. Die Sicherung des Hafens gilt als wesentlicher Beitrag zur Stärkung des produzierenden Gewerbes und wird Investitionen in einem dreistelligen Millionenbereich auslösen. So wurde auch bereits die Kampffmeyer-Mühle mit einem Millionenaufwand modernisiert. Auch für das Gewerbegebiet Alte Kläranlage Schwanheim wurde mit der planungsrechtlichen Festsetzung als Gewerbegebiet für die künftigen Nutzer Planungssicherheit geschaffen. Frankfurt will für die Industrie attraktiv sein und bleiben. Die Politik soll die Industrie nicht nur verteidigen, sondern auch eine expansive Entwicklung des Industriestandortes unterstützen. Exakt diese Ziele verfolgt der Masterplan Industrie als gesamtstädtische und langfristige Strategie zur Weiterentwicklung des Industriestandorts. Die einzelnen Elemente des umfassenden Projektes werden in mehreren Schritten und mit konkretem Bezug auf die Industrie am Standort erarbeitet. Im Anschluss an die grundlegende Bestandsanalyse der Frankfurter Industrie erstellte die Goethe-Universität 2013 im Auftrag der Wirtschaftsförderung eine Industriestudie, die mittels einer umfassenden Betriebsbefragung den industriepolitischen Handlungsbedarf aufzeigt. Die Industriestudie identifiziert zentrale industriepolitische Handlungsfelder auf Grundlage einer schriftlich-persönlichen Befragung von rund 100 Industriebetrieben in Frankfurt am Main und ist damit die umfassendste Analyse, die bislang in einer größeren deutschen Stadt durchgeführt wurde. Die erzielten Ergebnisse bilden die Grundlage für die Arbeit in mehreren Arbeitsgruppen sowie das räumlich-funktionale Entwicklungskonzept zur zukünftigen Flächennutzung und die Entwicklung industriepolitischer Maßnahmen. Mit der Zukunftsinitiative Metropolregion-Infrastruktur (ZMI) fanden sich im April 2013 eine Gruppe engagierter Unternehmen - wie Albert Speer & Partner, Continental, Deutsche Bank, Mainova, Opel und Siemens - und die städtischen Dezernate für Planung, Wirtschaft und Umwelt zu einer "Zukunftswerkstatt" zusammen. Übergreifend beschäftigten sich die Teilnehmer des ZMI-Dialogs auch mit der ganzheitlichen Umsetzung von Stadtstrategien und der Schaffung von dafür notwendigen schlagkräftigen Strukturen. Insgesamt wurden in den Workshops rund 80 konkrete Denkanstöße und Vorschläge entwickelt und dokumentiert, die in die Arbeitsgruppen der Handlungsfelder zum Masterplan Industrie miteinbezogen werden. Das Handwerk ist der unverzichtbare Partner von Gesellschaft, Industrie und Politik: um das große Projekt Energiewende meistern zu können, bedarf es des Know-how der gut ausgebildeten Fachkräfte des Handwerks. Ob Investitionen in neue Zukunftstechnologien getätigt werden, hängt in erster Linie von der fachlichen Beratung und der aus der gleichen Hand stammenden Arbeitsqualität ab. Das im Februar 2012 beschlossene Entwicklungsprogramm "Frankfurter Handwerk" ist explizit auf eine langfristige Entwicklung ausgerichtet. Im Juni 2013 wurde - wie im Programm vereinbart - bei der traditionsgemäß jährlichen stattfindenden Obermeistertagung gegenseitig über die erzielten Fortschritte in den einzelnen Handlungsfeldern berichtet und konkrete Ergebnisse vorgestellt. Zur nachhaltigen Stärkung des Wirtschaftsstandortes zählt auch die Förderung und Sicherung von qualifizierten Fachkräften. Aufgrund einer weiteren Zunahme der Wissensintensität in wirtschaftlichen Prozessen und größer werdender Engpässe bei einzelnen Berufsgruppen entwickelt sich das Thema "Fachkräftesicherung" für die Unternehmen zunehmend zur strategischen Daueraufgabe. Im Wettbewerb um die Fachkräfte sind die Unternehmen gefordert, sich den veränderten Bedingungen des Arbeitsmarktes zu stellen und die Zukunft der Arbeit mit zu gestalten. Dazu kommt der Wettbewerb um die besten Talente. Er entscheidet sich auch aufgrund der jeweiligen überregionalen Standortattraktivität sowie der Attraktivität der Arbeitgeber. Für Branchen, die ihren Fachkräftebedarf nicht decken können, ist die Entwicklung und Nutzung eigener Potenziale eine notwendige strategische Aufgabe. Dazu zählt, Schüler rechtzeitig über Berufschancen zu informieren und für das eigene Unternehmen zu interessieren. Es gilt, Schulabgänger ohne Abschluss sowie Studienabbrecher aufzufangen, es geht um Chancen, die sich aus der Steigerung der Frauenerwerbstätigkeit ergeben und um eine Potenzialhebung bei Personen mit Migrationshintergrund, bei Lebensälteren und bei Personen, die bereits seit längerer Zeit nicht mehr in einem geregelten Erwerbsleben stehen. Der Magistrat versteht sich als Partner der Unternehmen am Standort und engagiert sich mit dem Kooperationsmodell zur Förderung der Betriebskindertagesstätten bereits seit über 20 Jahren. Die Gewerbeberatung der Wirtschaftsförderung berät in Zusammenarbeit mit den städtischen Fachämtern vorrangig kleine und mittlere Unternehmen in der Thematik "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" und bringt aktiv Lösungen für eine gute Personalgewinnung/-entwicklung in die Unternehmensprozesse mit ein. Im November 2013 eröffnete das FIZ eine betriebseigene Kindertagesstätte mit 20 Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren, davon 15 für Mitarbeiter der Unternehmen im FIZ und fünf für Eltern aus dem Stadtteil Riedberg. Aus seinen zahlreichen Unternehmensbesuchen weiß der Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt am Main um Probleme einiger Betriebe, die nicht genügend Bewerber für ihre Ausbildungsplätze finden. Das Thema wurde bei den sogenannten Branchengesprächen mit Gewerkschaftsvertretern und Betriebsräten intensiv erörtert und führte im April 2013 unter dem Arbeitstitel "Ausbildungsoffensive" zu einem Expertengespräch mit dem Bezirksvorsitzenden der IG-Metall und Betriebsräten und Jugendvertretern aus Unternehmen in der Region. Zielgerichtet wurden daraufhin im die Ausbildungszentren von Provadis und Allessa besucht, um aus erster Hand Informationen über Ausbildungsmodelle zu bekommen. Schüler, Auszubildende und Studenten von heute sind die Fachkräfte und Innovationstreiber von morgen. Das betonte auch das Unternehmen SAMSON bei seinem Berufsinformationstag. Sehr viel Lob und Respekt erntete im September auch die Ausbildungsmesse des Ortbeirates 10 in den Räumlichkeiten der Branddirektion, an der sich über 50 Unternehmen und Betriebe beteiligten. Internethauptstadt Frankfurt: die Stadt weiß um die überragend hohe Bedeutung der digitalen In-frastruktur für den Standort und setzt sich für die optimalen Rahmenbedingungen der Branche ein. Der Vorteil im digitalen Netz macht derzeit - und vermehrt in der Zukunft - den Unterschied zu anderen Standorten aus. Einer der Bausteine für die wirtschaftliche Unterstützung der privaten Anbieter durch die Stadt Frankfurt am Main ist die Vermietung von Leerrohren. Seit 1995 vermietet die Stadt kostengünstig diese Infrastruktur, die inzwischen aus einem 400 Kilometer langen Netz besteht. Am Standort Frankfurt am Main finden die ansässigen Unternehmen die technologische Infrastruktur, um erfolgreich im weltweit vernetzten Wirtschaftsgeschehen zu agieren. In Europa ist Frankfurt der Standort mit der zweithöchsten Rechenzentrumsdichte. Die anhaltend starke Nachfrage von Banken, Versicherungen, Spieleanbietern, Händlern, Industriebetrieben und IT-Unternehmen nach Flächen für Hochleistungscomputer werden im Frankfurter Stadtgebiet von über 35 Anbietern bedient. Die Kombination von Handels- und Dienstleistungsmetropole und die große Nachfrage an Rechen- und Speicherkapazität, von Datenkommunikationen über Hochleistungsnetze machen den Standort so attraktiv für diese Wachstumsbranche. Die Nähe zum Internetknoten sichert Arbeitsplätze - nicht nur im Segment der Finanzdienstleister. Der Verein Digital Hub e.V. - bestehend aus Vertretern von Wirtschaft und Wissenschaft, Wirtschaftsförderung Frankfurt und der Stadt Frankfurt am Main - wurde gegründet zur Weiterentwicklung der vorhandenen Kernkompetenzen. Das Wachstum in der digitalen Welt bedingt aber die Verfügbarkeit von sicherem Strom. Der jährliche Stromverbrauch für die Bewirtschaftung der Rechenzentrumsflächen ist zwar enorm, aber bei jeweils individueller Versorgung von Rechenzentrumskapazität bei den Endnutzern wäre der Energiebedarf in der Summe deutlich höher. Die Versorgung der Rechenzentren ist auch Grund für die städtische Mainova AG, ihre Infrastruktur weiter auszubauen. Der vom Wirtschaftsdezernat jährlich vorzulegende Bericht über die weitere Entwicklung dieser für den Standort eklatant wichtigen Branche kann bereits positive Zwischenergebnisse aufzeigen. Eine Vielzahl von Projekten und Initiativen sind zur Umsetzung des Magistratsvortrags vom Juli 2013 etabliert und reflektieren die Arbeit der dort aufgelisteten Handlungsfelder. Frankfurt am Main ist der Motor einer leistungsstarken Region und zieht damit Menschen und Ideen an. Die Mainmetropole gilt als die Stadt der klugen Köpfe (18,7% der Beschäftigten haben einen Hochschulabschluss. Kluge Köpfe brauchen Chancen, sich zu entfalten und Ideen sind immer nur der Anfang einer Innovation, die bis zu ihrer Marktfähigkeit auch zu finanzieren ist. Frankfurt hat als führender Finanzplatz die Nähe zum Geld und die am Standort vertretenen weltweit agierenden Konzerne und Weltmarktführer haben große Budgets und suchen stets Ideen. Schon frühzeitig hat sich die Stadt Frankfurt auf den Weg gemacht und eine Infrastruktur für die Gründerlandschaft am Standort entwickelt: vom ersten Informationsgespräch über Hilfen für die Startphase bis hin zur Beratung und Finanzierungsmöglichkeiten in den ersten Jahren nach der Gründung. Mit dem eigens für Frankfurt konzipierten und von der Bafin anerkannten Frankfurter Gründerfonds kann die Mainmetropole stolz ein Gründerinstrument mit Alleinstellungsmerkmal für sich verzeichnen. Die strukturierte Förderlandschaft der Stadt zahlt sich aus: Frankfurt am Main liegt im sogenannten Metropolenvergleich des Berliner Gründerindex 01/2013 mit 183 Gründungen pro 10.000 Erwerbsaktive auf Platz 2 hinter der Bundeshauptstadt Berlin. Bezogen auf die Zahl der Gründungen auf den jeweiligen Unternehmensbestand liegt Frankfurt mit knapp 30 Gründungen auf 100 Bestandsunternehmen auf Platz
- Das Fazit könnte lauten: in Berlin sind viele Gründer, in Frankfurt sind viele erfolgreiche Gründer. Der Magistrat richtet als Zeichen der Wertschätzung traditionsgemäß den Gründerempfang im Römer aus. Am
- März folgten etwa 300 Gäste der Einladung in den Kaisersaal. Den Tag darauf sorgte die AUFSCHWUNG-Messe und Kongress mit ca. 3.000 Besuchern und einer Vielzahl von Experten bundesweit für Beachtung. Frankfurt heißt Menschen mit unternehmerischen Geist und dem Mut zu Neuem herzlich willkommen, denn kreative Leistungen werden als Wirtschaftsfaktor immer bedeutsamer. Mit einem Anteil von 7,9% kreativwirtschaftlicher Unternehmen zählt Frankfurt am Main zu den kreativen Top-Standorten in Deutschland. Die jährliche Einladung zum Abend der Kommunikation in den Kaisersaal des Römer setzt ein sichtbares Zeichen für die Wertschätzung der Kreativschaffenden am Standort. Die glanzvolle Preisverleihung des GWA-Effie - dem Leistungspreis der Kommunikations- und Werbebranche - im wunderbaren Ambiente des Palmengartengesellschaftshauses passt maßgeschneidert zum Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main. Der Medaillenspiegel des GWA Effie 2013 zeigt, wie top die hiesige Werbebranche in all ihrer Vielfältigkeit in Frankfurt vertreten ist. Im April eröffnete der LEA glamourös die Musikmesse 2013, die mit 113.000 Besuchern aus 142 Ländern einen neuen Besucherrekord aufstellte. In der Frankfurter Paulskirche fanden Mitte Juni die Feierlichkeiten anlässlich des 60-jährigen Bestehens des von der Bundesregierung gegründeten Rates für Formgebung statt, und tags darauf wurde im Römer ein internationaler Kongress zur nationalen und europäischen Innovations- und Designpolitik ausgerichtet. Mit der B3 - Biennale des bewegten Bildes, die erstmalig Ende Oktober bis Anfang November 2013 stattfand, hat Frankfurt ein neues Medien-, Kultur- und Kunstfestival. Ziel des Veranstaltungsformates ist, Künstler, Kreative und Wirtschaft zu vernetzen und so die internationale Strahlkraft des Kreativstandorts Frankfurt weiter zu steigern. Kreative sind stets auf der Suche nach kostengünstigen und attraktiven Arbeits- und Produktionsräumen. Das von der Wirtschaftsförderung betriebene [MAINRAUM] - Gründerhaus Kreativwirtschaft ist passgenau der Ort, der Perspektiven für professionelles unternehmerisches Handeln am Standort Frankfurt eröffnet. Mit dem städtischen Programm "RADAR - Kreativräume für Frankfurt" werden mit gutem Erfolg leer stehende Räume an raumsuchende Künstler und Kreative vermittelt. Mit dem Frankfurter Gründerfonds, der einen erleichterten Zugang zu Krediten von bis zu 50.000 € ermöglicht, konnten schon viele Kreativunternehmen unterstützt werden. Das Kompetenzzentrum Kreativwirtschaft der Wirtschaftsförderung Frankfurt ist mit maßgeschneiderter Beratung und Unterstützung darauf spezialisiert, gute Ideen geschäftstüchtig auf die Straße zu bringen und den Kreativstandort Frankfurt am Main weiterzuentwickeln. Dazu tragen auch die Aktivitäten von CLUK. - dem in Frankfurt ansässigen Cluster der Kreativwirtschaft Hessen - bei. Neben der inzwischen fest etablierten Diskussionsplattform CLUK.SALOON zu Themen der Kreativwirtschaft wurde im Berichtsjahr in Form eines Pilotprojektes die Konzeption für eine bislang einzigartige und zukunftsorientierte Onlineplattform für die Vernetzung Kreativschaffender am Standort auf den Weg gebracht. Der Kreativstandort profitiert dabei von den Top-Werbe- und Kommunikationsagenturen, Film-, Audio- und Postproduktionsfirmen wie Pixomondo, Acht Frankfurt, Tempomedia und vielen weiteren Unternehmen, die am Standort historisch gewachsen sind. Speziell die Gamesbranche hat sich in Frankfurt und Umgebung weiter als wichtiger und dynamischer Standort der Wachstumsbranche in Deutschland etabliert. Der Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt am Main weiß um die Bedeutung dieser Zukunftsbranche und unterstützt diese aktiv, u.a. indem er der Berufung in den 2013 neu gegründeten Beirat der Standortinitiative gamearea-FRM e.V. folgte. Die Branche beschäftigt inzwischen 6.800 Menschen in Frankfurt - Tendenz steigend. Wirtschaftsfaktor Tourismus: Die Mainmetropole bestätigte ihren Aufwärtstrend als klassische Geschäftsreisedestination und verbesserte gleichzeitig ihr Image als Städtereiseziel. Frankfurt am Main wird als weltoffene, lebendige und internationale touristische Destination mit einem hochwertigen Kulturangebot und einem hohen Freizeitwert wahrgenommen. Das Großevent "Wolkenkratzerfestival 2013" machte die in Deutschland einmalige Skyline für jedermann im wahrsten Sinne des Wortes greif- und erlebbar und wurde bei starker Konkurrenz mit dem Frankfurter Tourismuspreis 2013 ausgezeichnet. Shopping in Frankfurt ist für Chinesen ein Highlight. Frankfurt ist neben München das beliebteste deutsche Reiseziel von chinesischen Touristen. Ausgangspunkt ist der Frankfurter Flughafen: die meisten Chinesen beginnen oder beenden hier ihre internationalen Reisen. Shopping-Touristen aus dem Reich der Mitte sind ein zunehmend bedeutsamer Wirtschaftsfaktor für Frankfurt. Eine von dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) und der Industrie- und Handelskammer Frankfurt (IHK) in Auftrag gegeben Studie stellt fest, dass vom Tourismus mit jährlich 75 Millionen Aufenthaltstagen rund 68.000 Personen leben und die Stärke der Stadt begründe das Tagungs- und Messegeschäft. Die für die Stadt so bedeutsame Messe Frankfurt hat sich im abgelaufenen Jahr strategisch weiterentwickelt und entscheidende Weichen für die Zukunft gestellt. Mit einer neuen Umsatzbestmarke von 554,8 Millionen Euro blieb die Unternehmensgruppe Messe Frankfurt auch im Geschäftsjahr 2013 2013 auf der Erfolgsspur. Eine der sensibelsten Stellschrauben für die erfolgreich arbeitende Wirtschaft ist der systemrelevante Frankfurter Flughafen. Der RheinMainAirport ist nicht nur mit rund 78.000 Beschäftigten die größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands und damit der Jobmotor für die Kommune und das Land. Er ist als größter Frachtflughafen Europas und drittgrößter Passagier-Airport des Kontinents mit gut 300 Zielen in über 100 Ländern das globalste Drehkreuz der Welt und somit für den gesamten Wirtschaftsstandort Deutschland von größter Bedeutung. Frankfurt am Main profitiert von der erstklassigen Verkehrsinfrastruktur des Standortes; gepaart mit der vorhandenen exzellenten technischen Infrastruktur ist dies ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Konkurrenzkampf um die besten Zugänge zu den globalen Märkten. Der Einzelhandel hat sich auf die zunehmende Zahl von Einwohnern und auf die steigenden Zahlen der Messegäste und Touristen eingestellt. Im Spätsommer 2013 standen alleine mit den Eröffnungen des Goldman-Projektes "MA" und dem "Skyline Plaza" fast 200 neue Geschäfte am Start. Einkaufen definiert sich für viele Menschen neu und das Phänomen "Aufenthaltsqualität" wird zum hochgeschätzten Standortfaktor. Deswegen war es besonders schön, dass sich die Zeil mit Hilfe des Wirtschaftsdezernates und vereinten Kräften der Anlieger pünktlich zur Adventszeit im Scheine der neuen Weihnachtsbeleuchtung präsentieren konnte. In der Weihnachtszeit möchten sich die Frankfurter und die vielen Menschen, die zum Einkaufen und Bummeln in die Stadt kommen, in einer ansprechend geschmückten und stimmungsvollen Einkaufslage aufhalten. Die Aufenthaltsqualität erstreckt sich über die ganze Stadt. Insgesamt ist die Stadt so schön wie sie noch nie war. Es ist noch nicht so lange her, da hat man sich am Hauptbahnhof nur so lange aufgehalten, wie es unbedingt sein musste. Mit seinen nahezu 100 Geschäften - von der Apotheke über die neue Markthalle bis zum Zeitungsstand - ist der Frankfurter Hauptbahnhof inzwischen ein sehr attraktiver Ort und mit 128 Millionen Besuchern und Reisenden im Jahr doppelt so hoch frequentiert wie der Frankfurter Flughafen. Im August 2013 feierte der Hauptbahnhof prachtvoll seinen
- Geburtstag. "Stadtleben": jedes Quartier hat sein eigenes Gesicht. Das Bahnhofsviertel stand nicht nur wegen der Bahnhofsviertelnacht, dem Kaiserstraßenfest und dem Jubiläum des Hauptbahnhofes im Fokus. Der einzigartige Stadtteilführer "Frankfurter Bahnhofsviertel-Guide" ist ein bislang einzigartiges Standortmarketing-Tool und konnte nach der Präsentation im August 2013 einen Platz auf Seite 1 des Lokalteils der Bildzeitung für die besten Frankfurt-Apps für sich verbuchen. Hintergrund für das vom Wirtschaftsdezernat geförderte Projekt ist, die interessanten Seiten des Bahnhofviertels sichtbarer zu machen und den spannenden Wirtschaftsstandort Bahnhofsviertel besser zu positionieren. Das gleiche Ziel, aber von anderen Voraussetzungen ausgehend, verfolgt das Projekt zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes rund um die Brückenstraße. Junge Designer erobern mit individuellen Läden das Quartier und bringen ein sehr eigenständiges Szene-Flair in das urbane Brückenviertel, das aber den Startups ohne ausreichende Kundenfrequenz wenig Perspektiven bietet. Vom Wirtschaftsdezernat begleitet wird ein Projekt zur Förderung der Strukturen in dem Fashion- und Design-Districts. Die 4tägige Ausstellung samt Eröffnung und Vernissage im April 2013 mit 27 Ausstellern war die erste der konzeptionellen Maßnahmen und zeigte eindrucksvoll das Potenzial des Viertels auf. Aber auch die etablierten Einkaufslagen wie die Berger und die Leipziger Straße sind gefordert, ihr Profil zu schärfen, um "ihren" Kunden und Anliegern individuelle Aufenthaltsqualität und das besondere Einkaufserlebnis bieten zu können. Auch hier ist das Wirtschaftsdezernat initiierend und unterstützend in identitätsstiftende Konzepte eingebunden. Der kleinteilige, inhabergeführte Einzelhandel ist ein hohes Gut und verdient besonderen Schutz. Der Stadtteilsonntag zeigte wunderbar auf, wie sich die Vielseitigkeit der Stadt Frankfurt am Main in ihren Stadtteilen widerspiegelt. Gemeinsam warben 16 teilnehmende Gewerbevereine und Interessengemeinschaften für die urbanen Strukturen in den Stadtteilen und machten auf die Einkaufswelt direkt vor der eigenen Haustür aufmerksam. Mit der Gründung des Dachverbandes der Gewerbevereine gibt es seit November 2013 einen einheitlicher Ansprechpartner für die Belange der Wirtschaft in den Stadtteilen. Die Wirtschaftsförderung unterstützte aktiv die Gründung der organisierten Interessenvertreter und ist mit ihrer Gewerbeberatung - wie im beiliegenden Jahresbericht der Wirtschaftsförderung sehr gut vermittelt - immer mit dem Finger am Puls in den Stadtteilen unterwegs und steht den Gewerbetreibenden mit einer Palette von Maßnahmen mit Rat und Tat zur Seite. Die Fallzahlen belegen, dass die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH hervorragend angenommen wird und als fester Partner der Frankfurter Wirtschaft agiert. Der Jahresbericht 2013 der Wirtschaftsförderung belegt eindrucksvoll mit Zahlen und Beispielen die strukturierte Unterstützung der Schlüsselbranchen Industrie, Finanzwirtschaft, Digitale Infrastruktur, Logistik, Biotechnologie und Kreativwirtschaft, beschreibt im Detail, welche Bereiche aus Handwerk, Einzelhandel und der Landwirtschaft thematisiert wurden, informiert über die attraktiven Maßnahmen für die internationale Wirtschaft am Standort und berichtet über Neuansiedlungen im Berichtsjahr. Die Wirtschaftsförderung trägt mit ihren vielfältigen Aufgaben aktiv und strategisch dazu bei, dass die ansässigen Unternehmen die bestmöglichen Standortbedingungen vorfinden. Die Wirtschaftsförderung hat aber auch in aktuellen Situationen mit neuen Ideen reagiert. Im Insolvenzfall Neckermann wurde der Belegschaft innerhalb weniger Tage zielorientiert eine regionale Jobbörse für die Vermittlung in neue Beschäftigungsverhältnisse angeboten. Genauso geschehen im Dezember 2013: sofort nach Bekanntgabe der Veränderungen bei dem Traditionsunternehmen Allessa stellte der Wirtschaftsdezernent ein Team von Experten der Stadtverwaltung zusammen, das dem Unternehmen beratend zur Seite stand. Eine erste Maßnahme war, dem neuen Investor die Vorteile des Industriestandortes Frankfurt aufzuzeigen und Vertrauen zu schaffen sowie den betroffenen Mitarbeitern bei der Vermittlung von neuen Arbeitsplätzen gezielt Hilfe anbieten zu können. Der Sommerempfang der Frankfurter Wirtschaft im August 2013 war eine wunderbare Gelegenheit, den Partnern für das erfolgreiche Jahr und die hervorragende Kooperation mit der Stadt "Danke" zu sagen: Rund 400 Gäste kamen aus den verschiedensten Branchen, viele wichtige Partner aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft waren da. Der Veranstaltungsort, der Uni Campus der Goethe Universität, war ein gut gewählter Platz um zu zeigen, dass die Zusammenarbeit der Stadt mit den Bürgern, der Hochschule und der Wirtschaft sehr gut funktioniert. Die Universität ist ein wichtiger Standortfaktor für Frankfurt am Main; sie steht für Innovation und Fortschritt und ist der Garant für kluge Köpfe in der Region. Wie die Stadt Frankfurt am Main konnte auch sie im Berichtsjahr 2013 ihre Stärken, ihre Zukunftsfähigkeit und ihre "Wandlung" präsentieren. Das Herz von Frankfurt sind nach wie vor die großmütigen Bürger der Stadt, seine Traditionen, Innovation und Fortschritt, Wissen und Forschung, die Familienbetriebe, der Flughafen, das Mainufer mit den Museen, die Stadtteile, die Lebensqualität in und um die Stadt, die Vielfalt und das Bunte. Es gilt, die Attraktivität der Stadt für die Wirtschaftsunternehmen so hoch zu halten und möglichst noch zu verbessern, um die multifunktionale Spielwiese weiter so bespielen zu können. Deshalb ist es eine der wichtigsten Aufgaben des Wirtschaftsdezernenten, zu schauen, ob irgendwo ein Schuh drückt, keiner Fieber hat und das Herz einen gesunden Puls. Anlage _Jahresbericht_2013 (ca. 2,2 MB) Vertraulichkeit: Nein