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Vergleichbarkeit der Zahlen herstellen!

Vorlagentyp: B

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 07.05.2010, B 291

Betreff: Vergleichbarkeit der Zahlen herstellen! Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 13.07.2006, § 570 - NR 2047 CDU, NR 72 FAG, l. B 380/09 - Die im Folgenden dargelegten statistischen Werte basieren auf den Standards der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) für das Jahr 2009. Die Erfassung und Veröffentlichung sämtlicher Daten aus den Bereichen des Zweiten und Dritten Sozialgesetzbuchs (SGB II, SGB III) sind nach dem Gesetz Aufgabe der BA, für die Funktionalität der Datenerfassungssysteme und für die Auswertung der Daten ist gemäß § 53 SGB II ebenfalls die BA zuständig und verantwortlich. Mittlerweile verfügt die Bundesagentur für Arbeit über eine breite Datenbasis, die sich in den monatlichen regionalen Arbeitsmarktberichten niederschlägt. Daneben bestehen - mit Wartezeiten - Berichte zu verschiedenen Themenkomplexen des SGB II. Allerdings steht die gewünschte Differenzierung von Zahlen (z. B. Ausländer und EU-Ausländer) nicht immer zur Verfügung. Die Daten sind im Internet der Agentur für Arbeit frei zugänglich unter folgendem Link aufrufbar http://statistik.arbeitsagentur.de. Die Entwicklung auf dem Frankfurter Arbeitsmarkt im Jahr 2009 ist insgesamt positiver ausgefallen, als aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise befürchtet worden ist. Die monatlichen Zugänge konnten durch eine noch höhere Zahl an Abgängen in jedem Monat kompensiert werden. Die Zahl der in Frankfurt am Main gemeldeten Arbeitslosen wurde 2009 kontinuierlich gesenkt. Dabei war die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Rechtskreis des SGB II positiver als im SGB III. Im Jahresverlauf 2009 sank die Zahl der Arbeitslosen Frauen und Männer im SGB II um 2.774 Personen. Im SGB III nahm sie im Jahresverlauf zu und wurde erst ab September wieder rückläufig. Im Rechtskreis SGB II ist vor allem die Entwicklung bei den unter 25-jährigen Arbeitslosen sowie den über 55-jährigen Beziehern von SGB II Leistungen besonders erfreulich, deren Betroffenheit von Arbeitslosigkeit beständig gesunken ist. In der steigenden Zahl der in Frankfurt am Main im Hilfebezug des SGB II stehenden Frauen und Männer spiegelt sich die wirtschaftliche Situation wider. Im vergangenen Jahr kamen

  1. 118 Bedarfsgemeinschaften hinzu. Entsprechend erhöhte sich auch die Zahl der in den Bedarfsgemeinschaften lebenden Personen. Hier waren zusätzlich 2.026 Männer und Frauen auf Hilfe angewiesen. Die Entwicklung im Bereich der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, die im Leistungsbezug des SGB II standen, verlief im Jahresverlauf 2009 ebenfalls leicht steigend, ab Oktober wieder fallend, aber nicht unter den Jahresanfangsbestand sinkend. 2009 konnten 10.859 Arbeitslosengeld-II-Bezieherinnen und -Bezieher in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermittelt werden. Anlage 1 (ca. 21 KB)