Wirtschaftsstandort Frankfurt - Jahresbericht
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Bericht des Magistrats vom 05.02.2018, B 23
Betreff: Wirtschaftsstandort Frankfurt - Jahresbericht Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 27.01.2005, § 8617 - NR 1663/05 GRÜNE, l. B 276/16 - Die wachsende Stadt - Frankfurt ist beschäftigt: Wie ein Magnet zieht Frankfurt seit Jahren tausende, meist gut ausgebildete Neubürger an, die in der Stadt, in der sie arbeiten, leben möchten. Die Mainmetropole wächst jährlich um rund 15.000 Bewohner. Aber nicht nur der Bevölkerungszuwachs, sondern auch der Beschäftigungsaufbau setzt sich fort: alleine im Zeitraum Juni 2015 bis Juni 2016 kamen 9.400 neue Arbeitsplätze hinzu, davon 5.000 Vollzeitstellen. Nach wie vor ist Frankfurt die Pendlerhauptstadt der Republik: von den 551.200 sozialversicherten Beschäftigten wohnten im Juni des Berichtsjahres 287.000 in Frankfurt. Investitionen für die wachsende Stadt: Der Gewerbesteuerhebesatz ist eine entscheidende Größe im Vergleich der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaftsstandorte. Die Stadt konnte 2016 abermals einen Gewerbesteuerrekord verzeichnen. Die Unternehmen im Satzungsgebiet zahlten auf ihre Gewinne 1,817 Milliarden brutto; davon fließen ca. 15 % als Umlage an das Land. Die Industrie leistet einen erheblichen Beitrag zu den Steuereinnahmen der Stadt Frankfurt am Main. Rund 40 Prozent der Gewerbesteuereinnahmen der Stadt kommen aus der Industrie. Die Gewerbesteuervorauszahlungen der größten 100 Betriebe kommen zu 45 % aus der Industrie und zu 33 % Prozent aus dem Bankensektor. Leistungsfähige Infrastruktur ist zentraler Standortfaktor: Unternehmen, die sich an einem neuen Standort etablieren und Mitarbeiter dorthin entsenden wollen, prüfen sowohl die Qualität als Geschäftsstandort als auch die Attraktivität der Stadt. Eine gut ausgebaute Infrastruktur ist ein klarer Wettbewerbsvorteil - ob bei der Ansiedlung multinationaler Unternehmen, ausländischen Investoren und im Wettbewerb um Arbeitskräfte und kluge Köpfe. Die Infrastruktur bietet den Unternehmen die Rahmenbedingungen: Wirtschaftsstandorte und Regionen unterscheiden sich durch ihre Infrastruktur im Allgemeinen und ihre digitale Infrastruktur im Besonderen. Denn die digitalen Infrastrukturen stehen am Anfang aller Überlegungen technischer Machbarkeit bei Unternehmensansiedlungen. Die Ressource Wissen als Wirtschaftsfaktor: Internationale Wettbewerbsfähigkeit ist nicht nur für die Wirtschaft ein wichtiges Thema, sondern auch für die Universitäten. Gut ausgebildete Menschen treiben die Wirtschaft voran, die enge Verzahnung von Forschung und Anwendung fördert das Klima für Innovationen - nicht nur in Forschung und Entwicklung, sondern auch in der industriellen Anwendung und im Dienstleistungsbereich. Der relativ hohe Anteil der Beschäftigten mit Hochschulabschluss, einer der größten Flughafen des Kontinents und die Internationalität der Beschäftigen und Studierenden bescheinigen Frankfurt am Main in den Rankings in puncto Zukunftsfähigkeit eine positive Entwicklung: eine attraktive Mischung aus Bevölkerungszuwachs, junger Stadtgesellschaft, gut bezahlten Jobs und wissensintensiven Branchen. Frankfurt am Main ist ein ausgezeichneter Standort für innovative Unternehmen Die wirtschaftliche Dynamik und das am Standort vorhandene gigantische Spektrum vom hochspezialisierten Ein-Personen-Unternehmen über mittelständische Traditionsunternehmen bis hin zu Weltkonzernen sind ein hervorragender Nährboden für innovative Unternehmen, speziell in Zukunftsbranchen. Kluge Köpfe brauchen Chancen sich zu entfalten und Ideen sind immer nur der Anfang einer Innovation, die bis zu ihrer Marktfähigkeit auch zu finanzieren ist. Frankfurt hat als führender Finanzplatz die Nähe zum Geld und die am Standort vertretenen weltweit agierenden Konzerne und Weltmarktführer haben große Budgets für die kontinuierliche Verbesserung von Prozessen und Produkten. Das dezernatseigene Projekt "Frankfurt Forward" zeigte sich als hervorragend geeignetes Instrument, um das Potential der Start-up-Szene in Frankfurt aufzuzeigen. "Frankfurt Forward" gelang es Kooperationen zwischen Start-ups und etablierten Industrieunternehmen - z.B. die Fraport AG, die WISAG-Gruppe oder die Mainova AG - auf den Weg zu bringen. Das über Branchen hinweg mit Spannung beobachtete "Matching"-Projekt leistete Pionierarbeit und lenkte überregional positive Aufmerksamkeit an den Main: von Start-up-Experten wie von Weltkonzernen. Der Wettbewerb in den und auch zwischen den verschiedenen Branchen zwingt große Unternehmen nicht nur zum Umdenken, sondern sich anders und durchaus radikal strategisch neu aufzustellen. Frankfurt ist auch ein Zentrum für Industrie: Mit dem Masterplan Industrie schafft der Magistrat im Verbund mit den ansässigen Industrieunternehmen, ausgesuchten Interessensvertretern und Experten die Rahmenbedingungen für die perspektivische Zukunft des gesamten Netzwerkes Industrie. Der Masterplan Industrie ist ein 30-seitiges Dokument mit Industriestudie, Werkstattberichten und Räumlich-funktionalem Entwicklungskonzept im Anhang und wurde von den Mitgliedern des Beirats Industrie der Stadt Frankfurt am Main als Handlungsempfehlung übergeben. Die Industrie liefert mit faszinierenden Produkten technische Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen in allen Lebensbereichen: Mobilität, Gesundheit, Kommunikation, Sicherheit, Umwelt, Energie und weitere mehr. Die Industrie ist Motor und Innovationstreiber für die gesamte Wirtschaft. Außerdem trägt eine starke Industrie dazu bei, dass es der Stadt Frankfurt am Main gut geht. Die Gewerbesteuerzahlungen der Industrie an die Stadt sichern die kommunale Handlungsfähigkeit und die Erfüllung der Grunddaseinssicherung, den Ausbau von Infrastrukturen, Investitionen in kulturelle Einrichtungen, Sportstätten und soziale Einrichtungen, um die Lebensqualität in Frankfurt zu steigern. Die Immobilienbranche und ihre Projektentwickler investieren in den Standort: Bürogebäude, Hotels und Geschäftshäuser im Wert von mehr als 6,3 Milliarden Euro wechselten 2016 den Besitzer - das zweitbeste je erzielte Ergebnis auf dem Frankfurter Investmentmarkt. Auch der Bürovermietungsmarkt berichtet vom besten Vermietungsergebnis seit 10 Jahren. Der stabile Frankfurter Immobilienmarkt ermutigt Investoren und bestätigt den guten Ruf als sichere Geldanlage. Das Junghof-Areal auf dem Deutsche-Bank-Gelände, das Lindley Quartier in der Hanauer Landstraße oder das Maintorareal in direkter Nachbarschaft des Mainufers sind nur eine wenige Beispiele für die dynamische Entwicklung des Immobilienstandortes. Der Brexit hatte im Berichtsjahr 2016 noch keinen deutlichen Einfluss auf den Frankfurter Immobilienmarkt. Aber auch abseits der großen Bürobauten investieren Unternehmen in ihre Zukunftsprojekte: So ging im September 2016 das neue Rechenzentrum von Interxion ans Netz: eine Investition von über 90 Millionen in den Osthafen und in die digitale Infrastruktur der Stadt. Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist maßgeblich für die Standortqualitäten einer Stadt. Sicherer Strom und die Sicherheit der Daten erlangen aufgrund der immer dichteren Vernetzung eine immer größer werdende Bedeutung für den Erfolg der Unternehmen und sind möglicherweise in der Zukunft die Faktoren, die im Wettbewerb der Standortfaktoren über den Erfolg einer Ansiedlung entscheiden. Die Digitalisierung wird die Wirtschafts- und Arbeitswelt verändern: Die Digitalisierung stellt eine neue Entwicklung dar, die einen neuen Schub in allen Wirtschaftsbranchen hervorbringt. Frankfurt sieht die Digitalisierung als eine große Chance, die es zu nutzen gilt und will mit einer urbanen, hoch effizienten modernen Industrie 4.0 eine Vorreiterrolle bei der Digitalisierung übernehmen. Frankfurt am Main ist eines der größten Finanzzentren in Europa: Welche Bedeutung die Digitalisierung für einzelne Branchen hat, wird am Beispiel der Finanzwirtschaft deutlich. Die Finanzindustrie befindet sich derzeit im Umbruch. Das niedrige Zinsniveau als auch die zunehmende Bedeutung der virtuellen Bankenwelt fordern den Finanzplatz Frankfurt - auch hinsichtlich der Weichenstellung für die Zukunft. Mit ihrem Engagement in Sachen FinTech und der aktiven Unterstützung des Techquartiers bereichern der Magistrat und die Wirtschaftsförderung die ereignisreiche Geschichte des Finanzplatzes Frankfurt um ein neues Kapitel und bringen ein neues Stück Zukunft auf den Weg. Durch das neu geschaffene Tech Quartier und die Fördermaßnahmen für die Startup-Szene werden Arbeitsplätze neu geschaffen, innovationsorientierte Geschäftsmodelle gefördert und damit eine zusätzliche und bedeutende Standortqualität für die Zukunftsfähigkeit der Kommune erzeugt. Als Hochschulstandort mit dem House of Finance der Goethe-Universität und der Frankfurt School of Finance & Management hat Frankfurt zwei international anerkannte und innovative Universitäten, die für den Finanzsektor einen Talent Pool bilden. Der Blick in die Zukunft ist wichtiger Bestandteil jeder Wirtschaftsförderungseinheit: Das Tech Quartier ist ein gutes Beispiel, wie sich die Stadt als Wirtschaftsstandort aufstellt angesichts der Herausforderungen durch fortschreitende mobile Vernetzung und Durchdringung digitaler Systeme. Damit die Menschen an diesem veränderten Arbeitsmarkt teilhaben können, sind geeignete Ausbildungs- und Fördermaßnahmen von existentieller Bedeutung. So sind Projekte wie der der Masterplan Industrie mit seinen weitreichenden Handlungsfeldern, die ständige Wirtschafts- und Arbeitsmarktkonferenz - kurz SWAK -, die Einbringung der Wirtschaftsförderung in die Entwicklung des integrierten Stadtentwicklungsmodells "Frankfurt 2030" oder auch das Themenfeld Elektromobilität zukunftsweisende Themenfelder, die der Magistrat seit einigen Jahren aktiv vorantreibt. Der Masterplan Industrie ist ein elementar bedeutender Baustein für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept, das aufzeigen soll, wie Frankfurt am Main angesichts eines starken Wachstums mit seinen knappen Flächen und Ressourcen umgeht und diese strategisch weiterentwickelt. Es gilt, die unterschiedlichen Interessen bei der Flächennutzung so auszutarieren, dass sich die Stadt als Wirtschafts- und Wohnstandort gleichermaßen weiterentwickeln kann. Bezahlbarkeit, Lebensqualität und Umweltaspekte - die Herausforderung liegt im Bestand: Im Berichtsjahr wurde ein neues Projekt, das nachhaltige Gewerbegebiet Fechenheim Nord/Seckbach, gestartet. In der aktiven Zusammenarbeit der Verwaltung mit der Wirtschaft wird das in die Jahre gekommene Gewerbe unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Kriterien für zukünftige wirtschaftliche Anforderungen entwickelt. Mit der Realisierung eines nachhaltigen Gewerbegebietes sendet die Stadt ein starkes Signal, auch weil sie diesen Prozess mit finanziellen Mitteln in einem nennenswerten Umfang von 1,3 Mio. € unterstützt. Ziel ist es für die Unternehmen einen Mehrwert zu generieren, welcher gleichzeitig auch einen Mehrwert für das Gebiet darstellt. Generell gilt es, Innenentwicklungspotenziale zu nutzen, bevor eine Außenentwicklung "auf der grünen Wiese" in Betracht gezogen wird. Dies ist wichtiger Bestandteil einer zeitgemäßen Stadtentwicklung, die vielseitige Interessenlagen berücksichtigen und mit begrenzten Ressourcen umgehen muss. Kreativität, Strahlkraft und Image: Ein lebendiger, attraktiver und sich gegenseitig unterstützender Kreativstandort wird lokal und global als Standortfaktor wahrgenommen, der allen anderen Branchen helfen kann, talentierte Nachwuchskräfte anzulocken und damit die Zukunftsfähigkeit des gesamten Wirtschaftsstandortes stärkt. Unternehmen brauchen Talente - sonst können sie nicht wachsen und lebendige Wirtschaftsstandorte brauchen Menschen mit Unternehmergeist. Frankfurt am Main bietet als internationale Stadt in zentraler Lage unterschiedlich arbeitenden Kreativen fruchtbaren Nährboden, der in zunehmendem Maß nicht nur in Hessen, sondern auch bundesweit und international mehr Anziehungskraft auf kreative Talente ausübt. Diese in jeder Hinsicht positive und wünschenswerte Entwicklung will der Magistrat auch weiterhin kraftvoll vorantreiben. Der in Kürze vorliegende Kreativwirtschaftsreport des Kompetenzzentrums Kreativwirtschaft der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH bildet beispielhafte Aktivitäten und Maßnahmen der Jahre 2015 und 2016 ab, die die Kreativen und damit auch den Standort Frankfurt am Main insgesamt erfolgreich gestärkt haben. Dazu zählt auch die Etablierung von Großereignissen mit Strahlkraft, wie die Verleihung des PRG Live Entertainment Awards (LEA) zur Eröffnung der internationalen Musikmesse und des GWA Effie Awards, einem der renommiertesten Preise im Bereich Markenkommunikation, die jährlich stattfindende Markengala des Marketing-Clubs, der Frankfurt Style Award und der Abend der Kommunikation: hier rollt die Stadt alljährlich selbst den roten Teppich für ihre Kreativen aus. Der Magistrat hat sich die konsequente Förderung des kreativen Potentials als lohnende Investition in die Zukunftsfähigkeit der Stadt auf die Fahne geschrieben. Die Stadt überrascht mit dem, was sie auf kleinem Raum alles bietet: Großstadtflair mit kurzen Distanzen - lebendig, kreativ, erfolgreich und lebenswert. Frankfurt am Main ist die richtige Stadt für Work-Life-Balance: Lebensqualität für Business und Freizeit - vom Reichtum der Museen und Galerien über eine sich spannend entwickelte Gastronomieszene, mit dem Mainufer als Treffpunkt für schöne Stunden am Wasser und einem Nachtleben auf Augenhöhe mit wesentlich größeren Städten: gemessen an der Einwohnerzahl gibt es in Frankfurt die meisten Programmkinos und die zweitmeisten Bars, die um 3 Uhr morgens noch geöffnet sind. Voller Kontraste, dynamisch und bunt präsentiert sich die Mainmetropole mit neuer Sexiness in einer handlichen Größe national und international den umworbenen Zielgruppen. Erlebnisorte - Frankfurt ist eine Stadt zum Entdecken: Neben den im beigefügten Jahresbericht der Wirtschaftsförderung detailliert beschriebenen Angeboten hat das Wirtschaftsdezernat auch im Berichtsjahr 2016 über eine zielgerichtete Projektförderung im Sinne der Koalitionsziele Impulse gesetzt: mit einem Imagefilm zum Kreativstandort, (Projektträger Cluster der Kreativwirtschaft in Hessen CLUK e.V.), einem Nachwuchswettbewerb für junge Kochtalente (Projektträger Initiative Gastronomie e. V), Event-Inszenierungen im Quartier südlich der Goethestraße als neuer Fashion und Design District für Frankfurter Designer und Mode-Labels (Projektträger Neue Rothof IG) und der Weiterentwicklung von "TAB e.V." - einem Projekt, das sowohl auf die Förderung kreativen Potentials als auch auf die Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Bahnhofsviertel ausgerichtet ist. Die Initiative - bestehend aus Kreativen, Künstlern, Unternehmen und Gastronomen mit Liebe zum Bahnhofsviertel - verwandelten im Sommer 2016 die Kaiserpassage mit regelmäßigen "Art Markets" in einen Kunstbazar, der sich zum Markt der Ideen mit einer immer höheren Beteiligung von Leuten aus dem Quartier entwickelte. Die Aktivitäten in der Kaiserpassage und über das Projekt TAB samt Fotoausstellung führten zu teils ausführlichen Berichten u.a. im Länderspiegel, in der Hessenschau sowie in der internationalen Presse (New York Times + Guardian) und in der BILD, FNP, Frankfurter Rundschau, FAZ und dem Darmstädter Echo. Der funktionierende Einzelhandel in den Stadtteilen ist ein wertvolles Gut, dass es zu bewahren gilt: Die Gewerbetreibenden stehen vor der besonderen Aufgabe, Anwohnern und Kunden das individuelle und atmosphärische Einkaufs- und Aufenthaltserlebnis zu bieten. Das im Jahr 2015 vom Gewerbeverein Bornheim-Mitte initiierte und Wirtschaftsdezernat und vom Ortsbeirat finanziell unterstützte Pilotprojekt "Lust auf Leben - Willkommen in Bornheim" wurde im Berichtsjahr als Sieger des Landeswettbewerbs "Ab in die Mitte" gekürt. Mit der gewonnen Siegprämie konnten die profilschärfende Aktionen bezüglich der Positionierung der Einkaufslage weitergeführt werden. 2016 wurde in enger Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt und der Mainova-Tochter Straßenbeleuchtung RheinMain GmbH SRM das Pilotprojekt "Weihnachtsbeleuchtung in den Frankfurter Einzelhandelslagen" entwickelt. Ziel ist den Gewerbevereinen und Standortinitiativen die Anschaffung einer hochwertigen und stromsparenden Weihnachtsbeleuchtung zu ermöglichen, die mit einem hohen Wiedererkennungswert ausgestattet im Stadtbild als Ganzes wahrgenommen werden soll. Die Vorweihnachtszeit als traditionell umsatzstärkste Zeit bietet sich an, dem online-Handel mit Charme, Ambiente und Urbanität zu begegnen. Im Rahmen der Konzeption für ein stadtteilübergreifendes Pilotprojekt gelang es kurzentschlossen die Schweizer Straße und das Brückenviertel als erste Testpiloten für die neue Weihnachtsbeleuchtung zu gewinnen. Diese wurde von Gewerbetreibenden und Anwohnern durchweg als Zugewinn für die Steigerung der Aufenthaltsqualität bestätigt. Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Bahnhofsviertel: Der AK Wiesenhüttenplatz - eine Gemeinschaft der am Platz und näherer Umgebung ansässigen Hoteliers, Gastronomen und Gewerbetreibenden - plant die Umgestaltung und Belebung des Wiesenhüttenplatzes über ein ganzjähriges Angebot durch Bistro zur sozialen Kontrolle und Angeboten für alle Altersgruppen. Eine weitere Maßnahme zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Bahnhofsviertel ist das Pilotprojekt für eine unter bestimmten Auflagen genehmigte Außengastronomie am Kaisersack. Frankfurt am Main ist ein spannender Wirtschaftsstandort: Der beigefügte Jahresbericht der Wirtschaftsförderung berichtet detailliert unter Einbeziehung von Zahlen und Daten über die Erfolge der Frankfurter Wirtschaftspolitik. Fazit: Frankfurt am Main wird von Jahr zu Jahr attraktiver: Tradition und Moderne spiegeln den Frankfurter Zeitgeist wider - die lebendige Vielfalt macht Frankfurt am Main zu einer der aufregendsten Städte in Deutschland. Die Mainmetropole am Puls der Zeit hat das große Glück, eine über viele Jahrzehnte gewachsene, breit aufgestellte und diversifizierte und international stark eingebundene Wirtschaft zu haben. Das ist eine große Stärke und ein sehr großer Standortvorteil gegenüber anderen Standorten, den es zu bewahren gilt! Anlage _Jahresbericht_2016 (ca. 2,3 MB) Vertraulichkeit: Nein