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Parken von Stadionbesuchern in Niederrad vermeiden

Vorlagentyp: ST Magistrat

Stellungnahme des Magistrats

Das Thema Anwohnerschutz in Niederrad bei Veranstaltungen im Deutsche Bank Park sieht der Magistrat als eines der vordringlichsten Themen rund um den Bereich des Stadions an. Im Vorgriff auf mögliche technische Lösungen wie zum Beispiel elektronische Schranken mit Kennzeichenerfassung, die sich dann nur für Anwohner:innen und ggf. deren Besucher:inen öffnen, gilt es den Stadionbetreiber (Eintracht Frankfurt) in die Pflicht zu nehmen und die seit Jahren bereits vorhandenen Schranken (Schwarzwaldstraße / Waldstraße, Adolf-Miersch-Straße / Gerauer Straße) mit Ordner:innen-Personal durch den Veranstalter zu besetzen und ggf. weitere Schranken im Gebiet aufzubauen und zu besetzen. Ähnlich wird ja auch bei Veranstaltungen wie dem Flohmarkt am südlichen Mainufer oder Großveranstaltungen wie Mainfest und Museumsuferfest verfahren. Sollte eine rein personelle Besetzung der Schranken durch Ordner:innen des Veranstalters nicht ausreichen, müssen ggf. zur Unterstützung Zufahrtsberechtigungen erteilt werden. Der Magistrat wird diesbezüglich auf Eintracht Frankfurt zugehen. Der Magistrat sieht hier klar den Veranstalter in der Pflicht. Die Städtische Verkehrspolizei soll sich hauptsächlich um das Thema Verkehrssicherheit kümmern und ihr Personal dafür einsetzen. Der Magistrat wird vor der Inbetriebnahme der Multifunktionsarena ein Verkehrskonzept erarbeiten und auch alle verkehrlich erforderlichen Maßnahmen umsetzen. Es wird darauf hingewiesen, dass in der Machbarkeitsstudie zur Multifunktionsarena diverse Maßnahmen beschrieben werden, die erforderlich sind, um eine Multifunktionsarena am geplanten Standort realisieren zu können. Es gilt jetzt in weiteren Schritten, die in der Machbarkeitsstudie vorgeschlagenen Maßnahmen auf ihre technische Machbarkeit zu prüfen und Kostenschätzungen vorzunehmen, bevor über ein Maßnahmenbündel zur Umsetzung entschieden werden kann. Anreiseempfehlungen werden bereits heute auf der Internetseite des Deutsche Bank Parks zu den einzelnen Veranstaltungen gegeben. Ein Appell auf der Internetseite des Deutsche Bank Parks, nicht in Niederrad zu parken, kann aus Sicht des Magistrats zwar aufgenommen werden, wird aber voraussichtlich keinen Nutzen bringen. Es sind stärkere Maßnahmen (siehe oben) erforderlich.