Ein leistungsfähiges Umfahrungskonzept für das Bahnhofsviertel
Antrag
- Wie die Erreichbarkeit der Parkhäuser nördlich und südlich des Hauptbahnhofs gewährleistet wird.
- Welche Maßnahmen erforderlich sind, um die Kapazitäten der Taunusanlage zu erhöhen, vor allem auch die Kreuzungen zur Mainzer Landstraße und zur Gutleutstraße, zum Beispiel durch optimierte Ampelschaltungen und bauliche Anpassungen.
- Welche Maßnahmen erforderlich sind, um ausreichend Kapazitäten in der Mainzer Landstraße sowie der Gutleutstraße und der Wilhelm-Leuschner-Straße zwischen Taunusanlage und Hafentunnel, inklusive der Kreuzungen und Querungen sicherzustellen und wo sinnvoll möglich zu erhöhen zum Beispiel durch optimierte Ampelschaltungen oder bauliche Anpassungen.
- Welche Auswirkungen eine solche Verkehrsführung auf den Ausweichverkehr und die Aufenthaltsqualität im Bahnhofsviertel hätte.
Begründung
Der Umbau des Bahnhofsvorplatzes führt zu einer Reduzierung der Fahrspuren für den KFZ-Verkehr in Nord-Süd-Richtung von zwei auf eine Spur. Zudem schränkt die Schließung der Taunusstraße in Richtung Bahnhofsvorplatz die Verbindung von der Taunusanlage zum Hauptbahnhof erheblich ein. Um den Ausweichverkehr durch das Bahnhofsviertel zu minimieren, ist eine gezielte Verkehrslenkung notwendig. Ein Umfahrungs-Konzept hilft, den Verkehr effizient um das Bahnhofsviertel herumzuleiten. Perspektivisch kann dadurch im Bahnhofsviertel mit weiteren erforderlichen Maßnahmen gemäß des Stadtverordnetenbeschlusses NR 870/24 ein weiterer Superblock entstehen. Die Abbiegemöglichkeiten in den umgebenden Straßen (Taunusanlage, Gutleutstraße/Wilhelm-Leuschner-Straße, Hafenstraße (Hafentunnel), Mainzer Landstraße) müssen hierfür in ihrer Kapazität gesichert und erweitert werden. Besonderes Augenmerk liegt auf der Taunusanlage, deren Verkehrskapazität bereits heute häufig ausgelastet ist. Eine Optimierung der Ampelschaltungen oder eine bauliche Verbreiterung an kritischen Knotenpunkten wie an der Kreuzung Mainzer Landstraße/Taunusanlage könnte Abhilfe schaffen. Einschränkungen wie der S-Bahn-Abgang an dieser Kreuzung sind hierbei zu berücksichtigen. Die Prüfung soll zudem klären, wie die Erreichbarkeit der Parkhäuser sowie die Durchfahrt für Pendler gewährleistet werden kann. Ziel ist es, die Verkehrsführung so zu gestalten, dass sowohl die Mobilität als auch die Aufenthaltsqualität im Bahnhofsviertel verbessert werden.
Beratungsverlauf 4 Sitzungen
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