Lückenschluss der Stadtbahnlinie U 4 als städtebauliche Großchance - Teil IV von V: Ein außerordentlich verbessertes U-Bahn-Netz
Begründung
städtebauliche Großchance - Teil IV von V: Ein außerordentlich verbessertes U-Bahn-Netz Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, bei den Entscheidungen über den Komplex "Lückenschluss der Stadtbahnlinie U4 mit Universitäts-Anbindung" die nachfolgend beschriebenen, außerordentlichen Verbesserungen des Frankfurter U-Bahn-Netzes in Zusammenarbeit mit den Betreibern VGF und TraffiQ durchzusetzen. Mit der Universitäts-Spange (wie in Teil III der Antragsfolge beschrieben) ergeben sich neue attraktive Möglichkeiten für die Verbesserung des Verkehrsangebotes durch Neukombination der Linien, wie z.B. folgende (neue Linienwege in kursiver Schrift, Netzplan siehe Seite 3): U 1: Ginnheim - Nordweststadt - Heddernheim - Miquelallee - Holzhausenstraße - Hauptwache - Willy-Brandt-Platz - Südbahnhof (unveränderter Linienweg) U 2: Bad Homburg - Heddernheim - Miquelallee - Holzhausenstraße - Hauptwache - Willy-Brandt-Platz - Südbahnhof (unveränderter Linienweg) U 3: Hohemark - Niederursel - Heddernheim - Miquelallee - Campus Westend - Bockenheimer Warte - Hauptbahnhof - Willy-Brandt-Platz - Konstablerwache - Seckbacher Landstraße U 4: Nieder-Eschbach - Riedberg - Nordweststadt - Ginnheim - Bockenheimer Warte - Hauptbahnhof - Willy-Brandt-Platz - Konstablerwache - Seckbacher Landstraße - Enkheim U 8: Nieder-Eschbach - Riedberg - Nordweststadt - Ginnheim - Campus Westend - Holzhausenstraße - Hauptwache - Willy-Brandt-Platz - Südbahnhof U 9: entfällt Begründung: Basierend auf dieser Neukombination fahren maximal drei Linien auf demselben Streckenabschnitt (statt maximal vier wie bisher), wodurch die Strecken gleichmäßiger ausgelastet werden und für alle Nutzer eine auch außerhalb der Kombistrecken attraktive Zugfolge möglich wird. Da in Zukunft weitaus mehr Menschen öffentliche Verkehrsmittel nutzen sollen, ist eine solche Erhöhung der Verkehrsfrequenz ein wesentlicher Beitrag zur Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Nahverkehrs. Zudem ergeben sich deutlich mehr direkte Verkehrsverbindungen als heute. Einige weitere sich aus der vorgenannten Neukombination ergebende Vorteile sind: - Bürger, die nördlich der Universitätsspange wohnen, verfügen wahlweise über eine Direktverbindung zur Hauptwache oder zum Hauptbahnhof. - Die Universitäts-Standorte Riedberg und Westend sind direkt miteinander verbunden. Beide Universitäts-Standorte verfügen über eine direkte Verbindung zur Universitätsbibliothek sowie zum Senckenbergischen Forschungsinstitut und Museum, wie auch zum Hauptbahnhof und zur Hauptwache. - Die Notwendigkeit, die Universitätsbibliothek zu verlegen, entfällt; stattdessen kann der bisher dafür vorgesehene Standort für dringend benötigte Wohnbebauung genutzt werden. - Die stilreine Erhaltung der denkmalgeschützten Universitätsbibliothek kann mit ihrer entwurfsgemäßen Funktion erhalten werden. - Die ursprünglich für eine Standortverlagerung der Universitätsbibliothek seitens des Landes Hessen eingestellten Finanzmittel können als Investitionskostenzuschuss in den Lückenschluss der Stadtbahnlinie U4 fließen und damit zur Kostendeckung beitragen. - Bei gegebenenfalls aufgrund von Unfällen, Defekten oder Wartungs- oder Modernisierungsarbeiten notwendigen Tunnelsperrungen kann eine Entlastung über den verknüpften Paralleltunnel wesentlich leistungsfähiger und für die Fahrgäste komfortabler gestaltet werden als mit SEV-Bussen. Netzplan: Außerordentlich verbessertes U-Bahnnetz durch Neukombination der Linien
Inhalt
Antrag vom 05.05.2020, NR 1183
Betreff: Lückenschluss der Stadtbahnlinie U 4 als städtebauliche Großchance - Teil IV von V: Ein außerordentlich verbessertes U-Bahn-Netz Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, bei den Entscheidungen über den Komplex "Lückenschluss der Stadtbahnlinie U4 mit Universitäts-Anbindung" die nachfolgend beschriebenen, außerordentlichen Verbesserungen des Frankfurter U-Bahn-Netzes in Zusammenarbeit mit den Betreibern VGF und TraffiQ durchzusetzen. Mit der Universitäts-Spange (wie in Teil III der Antragsfolge beschrieben) ergeben sich neue attraktive Möglichkeiten für die Verbesserung des Verkehrsangebotes durch Neukombination der Linien, wie z.B. folgende (neue Linienwege in kursiver Schrift, Netzplan siehe Seite 3): U 1: Ginnheim - Nordweststadt - Heddernheim - Miquelallee - Holzhausenstraße - Hauptwache - Willy-Brandt-Platz - Südbahnhof (unveränderter Linienweg) U 2: Bad Homburg - Heddernheim - Miquelallee - Holzhausenstraße - Hauptwache - Willy-Brandt-Platz - Südbahnhof (unveränderter Linienweg) U 3: Hohemark - Niederursel - Heddernheim - Miquelallee - Campus Westend - Bockenheimer Warte - Hauptbahnhof - Willy-Brandt-Platz - Konstablerwache - Seckbacher Landstraße U 4: Nieder-Eschbach - Riedberg - Nordweststadt - Ginnheim - Bockenheimer Warte - Hauptbahnhof - Willy-Brandt-Platz - Konstablerwache - Seckbacher Landstraße - Enkheim U 8: Nieder-Eschbach - Riedberg - Nordweststadt - Ginnheim - Campus Westend - Holzhausenstraße - Hauptwache - Willy-Brandt-Platz - Südbahnhof U 9: entfällt Begründung: Basierend auf dieser Neukombination fahren maximal drei Linien auf demselben Streckenabschnitt (statt maximal vier wie bisher), wodurch die Strecken gleichmäßiger ausgelastet werden und für alle Nutzer eine auch außerhalb der Kombistrecken attraktive Zugfolge möglich wird. Da in Zukunft weitaus mehr Menschen öffentliche Verkehrsmittel nutzen sollen, ist eine solche Erhöhung der Verkehrsfrequenz ein wesentlicher Beitrag zur Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Nahverkehrs. Zudem ergeben sich deutlich mehr direkte Verkehrsverbindungen als heute. Einige weitere sich aus der vorgenannten Neukombination ergebende Vorteile sind: - Bürger, die nördlich der Universitätsspange wohnen, verfügen wahlweise über eine Direktverbindung zur Hauptwache oder zum Hauptbahnhof. - Die Universitäts-Standorte Riedberg und Westend sind direkt miteinander verbunden. Beide Universitäts-Standorte verfügen über eine direkte Verbindung zur Universitätsbibliothek sowie zum Senckenbergischen Forschungsinstitut und Museum, wie auch zum Hauptbahnhof und zur Hauptwache. - Die Notwendigkeit, die Universitätsbibliothek zu verlegen, entfällt; stattdessen kann der bisher dafür vorgesehene Standort für dringend benötigte Wohnbebauung genutzt werden. - Die stilreine Erhaltung der denkmalgeschützten Universitätsbibliothek kann mit ihrer entwurfsgemäßen Funktion erhalten werden. - Die ursprünglich für eine Standortverlagerung der Universitätsbibliothek seitens des Landes Hessen eingestellten Finanzmittel können als Investitionskostenzuschuss in den Lückenschluss der Stadtbahnlinie U4 fließen und damit zur Kostendeckung beitragen. - Bei gegebenenfalls aufgrund von Unfällen, Defekten oder Wartungs- oder Modernisierungsarbeiten notwendigen Tunnelsperrungen kann eine Entlastung über den verknüpften Paralleltunnel wesentlich leistungsfähiger und für die Fahrgäste komfortabler gestaltet werden als mit SEV-Bussen. Netzplan: Außerordentlich verbessertes U-Bahnnetz durch Neukombination der Linien
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