Heinrich-Seliger-Schule endlich sanieren und adäquat erweitern
Antrag
- Bereitstellung angemessener Containeranlagen:
- a)Der ursprünglich zugesagte Bau einer doppelstöckigen Stahlcontaineranlage mit sechs Räumen wird wiederaufgenommen und zeitnah umgesetzt, um die durch den Abriss des Atriums entstehenden Raumausfälle zu kompensieren und die beiden Container mit abgelaufener Betriebserlaubnis zu ersetzen.
- b)Alternativ wird eine gleichwertige Übergangslösung geschaffen, die ausreichend Platz für die aktuellen und zukünftigen Bedarfe der Schule bietet.
- Sanierung und Nutzung des Kellers:
- a)Der Keller der Heinrich-Seliger-Schule wird umgehend asbestsaniert, sodass dieser sicher und dauerhaft genutzt werden kann.
- b)Die Nutzung des Kellers als Ersatzraum für ESB-Gruppen wird beendet, sobald geeignete Alternativräume zur Verfügung stehen, um der Schulgemeinde den Keller wieder als Werkraum zur Verfügung stellen zu können.
- Beschleunigte Errichtung des Erweiterungsbaus: Die Errichtung des geplanten Erweiterungsbaus in Holzmodulbauweise, der frühestens 2028 fertiggestellt werden soll, wird priorisiert und beschleunigt, um der wachsenden Schülerzahl und der Fünfzügigkeit der Schule Rechnung zu tragen.
- Verbesserung der Kommunikation: Der Magistrat stellt eine transparente und verbindliche Kommunikation mit der Schulleitung und den beteiligten Gremien wie dem Ortsbeirat und der Kinderbeauftragten sicher, um zukünftige Änderungen in den Planungen frühzeitig und verlässlich zu kommunizieren.
Begründung
Die Heinrich-Seliger-Schule, eine Grundschule im Stadtteil Dornbusch, steht durch die prekäre bauliche Situation und fehlende Planungssicherheit vor gravierenden Herausforderungen. Die Nutzung von feuchten Kellerräumen durch Gruppen der Erweiterten Schulischen Betreuung (ESB) ist weder gesundheitlich noch pädagogisch vertretbar. Hinzu kommt aktuell eine Asbestbelastung im Keller, weswegen ESB-Gruppen aufgeteilt werden und sich aufgrund des allgemeinen Platzmangels immer wieder neue Klassenzimmer für die Betreuung suchen müssen. Der geplante Abriss des einsturzgefährdeten Atriums und der unzureichende Ersatz durch lediglich drei zum Teil abgängige Container verschärfen die Raumnot erheblich, insbesondere in Anbetracht der absehbaren Mehrklassenbildung durch die Fünfzügigkeit. Zudem werden Planungen immer wieder ohne adäquate Rücksprache mit der Schulgemeinde verändert. Die Konsequenzen dieser Vernachlässigung reichen weit über den baulichen Zustand hinaus: Neben gravierenden Einschränkungen für Unterricht und Nachmittagsbetreuung droht auch eine Abwanderung von qualifiziertem pädagogischen Personal. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, sind die oben genannten Maßnahmen unverzüglich einzuleiten.
Beratungsverlauf 2 Sitzungen
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