Nebelduschen zur Hitzelinderung
Antrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, zu prüfen und zu berichten, ob und zu welchen Kosten an innerstädtischen Orten (Plätze, Kreuzungen, Straßenzüge usw.) Benebelungselemente installiert werden können.
Begründung
Frankfurts lokales Stadtklima verstärkt die zunehmend heißeren Sommer um die Effekte der städtischen Wärmeinsel; geprägt von riesigen wärmespeichernden Gebäude- und Verkehrsflächen, Emissionen aus Industrie und Verkehr, geringer Verdunstung bleiben Tage und Nächte zu heiß und führen zu Hitzestress bei Stadtbewohner*innen. Vor allem innerstädtisch, aber auch in den vielen verdichteten Stadtquartieren. Tagsüber bieten viele Plätze, Kreuzungen und Straßenzüge in der Stadt den Fußgänger*innen keinerlei Beschattung, das Warten an einer Ampel, einer Haltestelle oder der Fußweg können an einem heißen Tag in der Stadt fast unerträglich werden. Nebelduschen können dort punktuell für Linderung sorgen. In Städten wie Wien, Basel und Paris tun sie das schon. Sie sind kein Ersatz für Bäume, sie beeinflussen das Mikroklima nur sehr begrenzt, aber sie machen durch Temperaturabsenkung und Erfrischung einen erholsamen und belebenden Unterschied. Durch sehr feine Vernebelung des Wassers und eine An- und Abschaltautomatik lassen sich die Elemente wassersparend betreiben. Je nach örtlicher Gegebenheit können Nebelstelen einzeln oder gruppiert, in Verbindung mit Trinkbrunnen, als Bodendüse oder Nebelaufsätze an Hydranten usw. installiert werden.
Beratungsverlauf 5 Sitzungen
Reden im Parlament
Reden werden geladen...
Fehler beim Laden der Reden
Keine Reden zu dieser Vorlage gefunden