Bau von Handwerkerhöfen auf dem sogenannten Samson-Gelände
Antrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, darauf hinzuwirken, dass auf dem 7,5 Hektar großen Samson-Gelände im Frankfurter Osthafen dringend benötigte Handwerkerhöfe geplant und gebaut werden.
Begründung
Seit vielen Jahren sehen die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main sowie die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main den hohen Bedarf von bis zu fünf Handwerkerhöfen. Schon 2018 erarbeitete die Wirtschaftsförderung das Konzept "Frankfurter Programm zur Errichtung von Handwerkerhöfen zur Stärkung des Stadtteilgewerbes". Auch wird im Stadtparlament seit vielen Jahren über dringend notwendige Handwerkerhöfe diskutiert. So wurde 2019 in dem Etatantrag E 67 festgestellt, dass Handwerksbetriebe angesichts mangelnder Gewerbeflächen, hoher Mieten, Stellplatzmangel und emissionsbedingter Nachbarschaftskonflikte oftmals schwer geeignete Räumlichkeiten finden. Deshalb wurde der Magistrat beauftragt, ein entsprechendes Gewerbeflächenangebot zu planen und durchzuführen. Erneut wurde für das Haushaltsjahr 2022 mit dem Etat-Antrag E 137 ein Betrag von € 100.000 zur Verfügung gestellt, um eine Machbarkeitsstudie, einen Geschäftsplan mit Finanzierungsansätzen und ein Betreibermodell zu entwickeln. Nach jahrelangen Diskussionen und Planungsansätzen bedarf es nun endlich einer konkreten Umsetzung. Diese bietet sich nun auf dem bisherigen Samson-Gelände an. Florian Reiff, Deutschland-Chef des Immobilienentwicklers Tishman Speyer, sieht die Möglichkeit, dort Handwerker-/Gewerbehöfe, wie es sie seit Jahren etwa in München gibt, zu etablieren. Der Magistrat sollte nun nach dem jahrelang diskutierten dringenden Bedarf diese Möglichkeit konkretisieren und erste Schritte zu einer Umsetzung auf diesem Gelände einleiten.
Beratungsverlauf 4 Sitzungen
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