Schule am Hang - Sanierung und Erweiterung hier: Bau- und Finanzierungsvorlage
Beschlussvorschlag
- Der Sanierung und Erweiterung mit Neubau Cafeteria und Turnhalle der Schule am Hang wird auf der Basis der beigefügten Unterlagen zugestimmt.
- Die Mittel gemäß der Kostenberechnung in Höhe von 44.715.193,00 € brutto werden bewilligt. Das Vorhaben ist im Investitionsprogramm 2020-2024 mit 45.902.685 € eingestellt. Im Rahmen des Jahresabschlusses 2020 werden die nicht benötigten Mittel in Höhe von 1.187.492 € ersatzlos gestrichen. Die Verausgabung der investiven Ausgaben für das Schulgebäude ohne Cafeteria und BgA Turnhalle in Höhe 35.593.050 € brutto erfolgt auf dem Sachkonto 80785100, Kostenstelle 400868, PSP-Element 5.007223.500.999.100-700. Die Verausgabung der investiven Ausgaben für den BgA Cafeteria in Höhe von 3.042.596 € netto erfolgt auf dem Sachkonto 80785100, Kostenstelle 401868, PSP-Element (5.009847.500.999.100-700). Die Verausgabung der investiven Ausgaben für den BgA Turnhalle in Höhe von 1.614.279 € netto erfolgt auf dem Sachkonto 80785100, Kostenstelle 402868, PSP-Element 5.009153.500.999.100-700. Die Buchung der konsumtiven Aufwendungen - Auslagerung in Container - in Höhe von 3.263.525 € erfolgt auf dem Sachkonto 61610000, Kostenstelle 400868, Innenauftrag
- Die Buchung der konsumtiven Aufwendungen - Abriss von Teilen der Bestandsgebäude - in Höhe von 1.201.742 € folgt auf dem Sachkonto 61610000, Kostenstelle 400868, Innenauftrag 40009542.
- Die Baumaßnahme beginnt im Quartal/2021.
- Die Erweiterung des mit Beschluss vom 31.03.2017 bereits genehmigten Raumprogramms von 3.410 m2 auf ein neues Raumprogramm für die Schule am Hang mit 3.933 m2 wird genehmigt.
Begründung
A. Allgemeines
Die Schule am Hang (SaH) ist Teil des Schulentwicklungsplans (SEP) (Maßnahmennummer 0115), der vom Magistrat mit Vortrag M93 vom 25. Mai 2015 beschlossen wurde. Demnach war bereits ab dem Schuljahr 2017/2018 mit einer Erweiterung der Zügigkeit von 4-zügig auf 5-zügig zu rechnen. Eine Erhöhung der Zügigkeit erfolgte entsprechend. Diese begründet sich auf die Realisierung des Wohnungsbauvorhabens "Leuchte", die einen erheblichen zusätzlichen Grundschulbedarf nach sich zieht, der derzeit im Bestand nicht dargestellt werden kann. Dieser Mehrbedarf wurde bereits teilweise durch das Aufstellen von Pavillons gedeckt, für weitere Pavillons sind nicht genügend geeignete Freiflächen vorhanden. Unabhängig davon ist festzustellen, dass an der Schule am Hang die Voraussetzungen für eine Ganztagsschule bzw. für die inklusive Beschulung nicht realisierbar sind. Darüber hinaus wurden im Rahmen einer Sonderbaukontrolle Mängel festgestellt und es besteht an der Schule dringender Handlungsbedarf in den Bereichen Brandschutz, Barrierefreiheit sowie Energetik.
B. Finanzielle Auswirkungen
keine
C. Personalwirtschaftliche Auswirkungen
Die Grundlage für die Erweiterung ist das vom Magistrat am 31.03.2017 beschlossene Raumprogramm und der daraufhin in einem VgV-Verfahren ermittelte architektonische Entwurf der Architekten Arge Kaufmann/Neumann. Das Konzept sieht vor, die fünf einzelnstehenden Klassenhäuser zu erhalten und zu sanieren. Vier Klassenhäuser werden zu Jahrgangshäusern und ein Klassenhaus wird für die Ganztagsbetreuung genutzt. Die Klassenhäuser werden mit einem neuen zweigeschossigen Verbindungsbau in Holzbauweise verknüpft. Im Obergeschoss sind neben dem Verbindungsflur die zusätzlich benötigten Klassen untergebracht, im Erdgeschoss die Fachräume. Je Klassenhaus wird ein bestehender Klassenraum in einen zentralen "Marktplatz" umgewandelt, um den sich dann fünf Klassen eines Jahrgangs zu einem Kernlernbereich gruppieren, bzw. die Betreuungsräume des Ganztags. Die Sanierung und Erweiterung bewahrt die vorhandene städtebauliche Gliederung und entwickelt behutsam die typische kleinteilige Baustruktur in Bergen-Enkheim weiter. Damit fügt sich die neue Schule mit ihrer ein- zweigeschossigen Hangbebauung weiterhin in die Nachbarschaft und in die Landschaft ein. Der Erhalt der freistehenden Klassenhäuser bietet mit dazwischen neu entwickelten Gärten zudem die Möglichkeit für die einzelnen Jahrgangsstufen eigene Außenräume mit hoher Qualität zu schaffen. Ebenso bleibt durch die begrünten Gärten das Mikroklima des Quartiers erhalten. Für die Essensversorgung des Ganztags wird auf der bestehenden Turnhalle eine neue Mensa mit Mehrzweckraum errichtet. Um Grundstücksfläche einzusparen war beim Bau der Turnhalle eine Aufstockung bereits vorgesehen. Die Küche wird als Mischküche im Zweischichtbetrieb arbeiten. Neben der bestehenden Turnhalle wird die zweite benötigte Turnhalle auf gleicher Ebene in den Hang eingebaut. Die Verwaltung wird aufgrund der massiven baulichen Mängel abgebrochen und neu erstellt. Die Schule wird zukünftig barrierefrei sein und wird die notwendigen Maßnahmen zur Inklusion erfüllen.
D. Klimaschutz
keine