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Elektromobilitätskonzept und Umsetzungsstrategie für die Stadt Frankfurt am Main, Elektromobilität 2030 in Frankfurt am Main

Vorlagentyp: M

Inhalt

Vortrag des Magistrats vom 20.12.2019, M 219

Betreff: Elektromobilitätskonzept und Umsetzungsstrategie für die Stadt Frankfurt am Main, Elektromobilität 2030 in Frankfurt am Main Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 07.05.2009, § 5885 (NR 1341) I. Es dient zur Kenntnis, dass das im Jahr 2011 vorgelegte Strategiepapier "Elektromobilität im Jahr 2025 in Frankfurt am Main - Vision und Strategie" nicht mehr den technologischen als auch gesellschaftlichen sowie rechtlichen Rahmenbedingungen zur effizienten Nutzung der Elektromobilität im urbanen Raum genügt. Die Rahmenbedingungen haben sich seit 2011 stark verändert, sodass eine grundlegende Überarbeitung des Strategiepapiers notwendig war. II. Es dient ferner zur Kenntnis, dass das "Elektromobilitätskonzept und Umsetzungsstrategie für die Stadt Frankfurt am Main - Elektromobilität 2030 in Frankfurt am Main" beauftragt wurde. Für die Erstellung des kommunalen Elektromobilitätskonzepts erhält die Stadt Frankfurt am Main eine Förderung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur in Höhe von 80 %. III. Das in der Anlage beigefügte "Elektromobilitätskonzept und Umsetzungsstrategie für die Stadt Frankfurt am Main - Elektromobilität 2030 in Frankfurt am Main" mit seinen 22 Projektsteckbriefen wird zur Kenntnis genommen. IV. Der Magistrat wird beauftragt, die Umsetzung von Maßnahmen zur Erhöhung der Mobilitätsangebote, zum Ausbau der Ladeinfrastruktur, zur Attraktivierung der Citylogistik und zum Marketing städtischer Mobilitätskonzepte gemäß dem Elektromobilitätskonzept voranzutreiben. V. Der Magistrat wird den Ausbau der notwendigen Ladeinfrastruktur mit kommerziellen Anbietern vorantreiben, da die Verfügbarkeit von Lademöglichkeiten im Stadtgebiet für potentielle Nutzer ausschlaggebend für die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges ist. Dabei wird der Magistrat keine eigenen Investitionen in den Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur vornehmen, sondern durch die Schaffung effizienter Genehmigungsprozesse dazu beitragen, dass kommerzielle Anbieter die notwendige Ladeinfrastruktur errichten. Die im Rahmen des Elektromobilitätskonzepts empfohlene Einrichtung eines/r verwaltungsinternen Ladeinfrastrukturbeauftragten in der Verwaltung wird derzeit geprüft. Begründung: A) Zielsetzung Die Aktualisierung und Anpassung des bisherigen Konzeptes wurde notwendig, da aufgrund des rasanten technischen Fortschritts und der aktuellen Entwicklungen in Sachen Luftreinhaltung die Einführung alternativer Antriebe für die Stadt Frankfurt am Main massiv an Bedeutung gewonnen hat. Die aktuellen Diskussionen sowie die anstehende Verhandlung am VGH Kassel zum Thema Dieselfahrverbot aufgrund überschrittener NOX-Grenzwerte im Stadtgebiet legen die verstärkte Nutzung der Elektromobilität in Frankfurt am Main nahe. Das neue "Elektromobilitätskonzept 2030" beinhaltet eine umfassende Analyse bereits durchgeführter bzw. möglicher Maßnahmen und zeigt diverse Aktionsfelder für die Stadt Frankfurt am Main und andere Akteure auf. Das beigefügte Papier stellt ein integriertes kommunales Elektromobilitätskonzept vor, das sowohl den aktuellen technischen Entwicklungsstand als auch die derzeit absehbaren und zu erwartenden Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität bis zum Jahr 2030 berücksichtigt. 22 Projektsteckbriefe, die in Zusammenarbeit mit städtischen Dezernaten sowie weiteren Kompetenzträgern im Bereich Elektromobilität erarbeitet wurden, könnten als Grundlage städtische Maßnahmen/ Beschlüsse herangezogen werden und als Baustein für ein städtisches Gesamtverkehrskonzept dienen. Die Projektsteckbriefe sind jeweils versehen mit Zielindikatoren und ersten vorsichtigen Kostenabschätzungen. Da die Entwicklung der Elektromobilität abhängig ist von einer Vielzahl voneinander abhängiger Faktoren wurden die dargestellten Mobilitätsangebote priorisiert: Mobilitätsangebote A.1 Erhöhung des E-Bus-Anteils in der städtischen Busflotte A.2 Sichere Abstellmöglichkeiten für E-Fahrräder A.3 Bereitstellung von E-Sharing-Angeboten A.4 Vollintegration von E-Mobilitätsangeboten in digitale Produkte A.5 Pilotprojekt: Autonom fahrende E-Kleinbusse als Zubringer zum ÖPNV Ladeinfrastruktur B.2 Begleitung von strategischen Kooperationen von nationalen und internationalen Betreibern, Retail sowie Wirtschaft durch die Stadt B.3 Aufbau von urbaner Schnellladeinfrastruktur für ÖV, PKW und Nutzfahrzeuge B.4 Entwicklung eines Strategiekonzeptes für Stadtteile und Quartiere B.5 Erstellung eines Standort- und Betriebskonzeptes für Taxi-Ladeinfrastruktur B.6 Erhöhung der Anzahl von LIS-fähigen Anwohnerparkplätzen in Tiefgaragen, Parkhäusern und Quartiersgaragen KEP-Dienste (Kurier-, Express- und Paket-Dienste) & City-Logistik C.1 Bevorrechtigung in der Innenstadt für E-Lieferfahrzeuge nach EmoG C.3 Einrichten von Güterhubs/ Mikrodepots im Frankfurter Stadtgebiet C.5 Modellprojekt ZUKUNFT.DE Marketing und städtische Mobilitätskonzepte E.1 Bundesfördermittel einsetzen, Koordinierung von Fördermittelakquise B) Alternativen Im Zusammenwirken der verkehrspolitischen Interessen ist die Verlagerung auf energie- und emissionsschonende Verkehrsmittel das Gebot der Stunde. Das vorgelegte Elektromobilitätskonzept unterstützt die verkehrsplanerischen Zielformulierungen der Stadt Frankfurt am Main zur Vermeidung von Fahrverboten, die dem Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main einen nicht zu beziffernden Schaden zufügen würden. Die im Konzept erarbeiteten Zielbilder dienen als Grundlage für angemessene Maßnahmen, die im Konsens zwischen Ämtern, kommunalen Betrieben und privaten Betreibern zu realisieren sind. C) Handlungsempfehlungen Die gutachterlichen Empfehlungen zur Förderung der Elektromobilität in Frankfurt am Main sind im Abschnitt "Executive Summary" des beigefügten Elektromobilitätskonzeptes aufgeführt. D) Kosten Durch die Beschlussfassung entstehen zunächst nur Kosten im Rahmen der laufenden Verwaltungstätigkeit. Eine haushaltstechnische Beordnung ist nicht erforderlich. Anlage _Konzept (ca. 6,9 MB)

Beratungsverlauf 9 Sitzungen

Sitzung 36
Ausschusses für Umwelt und Sport
TO I, TOP 17
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage M 219 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Zustimmung:
CDU SPD Grüne AFD Linke FDP BFF FRAKTION
Sitzung 36
Ausschusses für Wirtschaft und Frauen
TO I, TOP 13
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage M 219 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Zustimmung:
CDU SPD Grüne AFD Linke FDP Frankfurter
Sitzung 36
Verkehrsausschusses
TO I, TOP 16
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage M 219 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Zustimmung:
CDU SPD Grüne AFD Linke FDP FRAKTION
Sitzung 37
Ausschusses für Umwelt und Sport
TO I, TOP 10
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage M 219 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Zustimmung:
CDU SPD Grüne AFD Linke FDP BFF FRAKTION
Sitzung 37
Verkehrsausschusses
TO I, TOP 8
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage M 219 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Zustimmung:
CDU SPD Grüne AFD Linke FDP BFF FRAKTION Frankfurter
Sitzung 37
Ausschusses für Wirtschaft und Frauen
TO I, TOP 11
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage M 219 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Zustimmung:
CDU SPD Grüne AFD Linke FDP BFF FRAKTION
Sitzung 38
Ausschusses für Umwelt und Sport
TO I, TOP 93
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage M 219 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Zustimmung:
CDU SPD Grüne AFD Linke FDP BFF
Sitzung 39
Haupt- und Finanzausschusses
TO I, TOP 46
Angenommen
Der Vorlage M 219 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.
Zustimmung:
Ziffer V SPD Grüne FRAKTION Frankfurter ÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
Linke FDP BFF
Enthaltung:
AFD
Sitzung 44
Stadtverordnetenversammlung
TO II, TOP 28
Angenommen
Der Vorlage M 219 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.
Zustimmung:
Ziffer V SPD Grüne FRAKTION Frankfurter ÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
Linke FDP BFF
Enthaltung:
AFD

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