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Mehr Ausbildungsplätze in der Stadtverwaltung und in städtischen Gesellschaften

Vorlagentyp: B

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 07.03.2014, B 86

Betreff: Mehr Ausbildungsplätze in der Stadtverwaltung und in städtischen Gesellschaften Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 28.12.2013, § 2778 - E 62/06 CDU und GRÜNE, l. B 65/13 - Seit 2008 berichtet der Magistrat jährlich, erstmals am 22.02.2008 auf der Grundlage der Einstellungsquoten für die Jahre 2006 und 2007. Die Stadt Frankfurt am Main ist eine der größten Arbeitgeberinnen der Rhein-Main-Region. Daraus erwächst eine Verantwortung und besondere Verpflichtung gegenüber ausbildungsplatzsuchenden jungen Menschen. Der Magistrat ist sich darüber bewusst und stellt sich dieser Verantwortung. Dies zeigt sich zum einen in den hohen Ausbildungsquoten. Zum anderen aber auch in dem Bestreben, das Ausbildungsangebot in den nicht speziell für den öffentlichen Dienst ausgebildeten Berufen zu erhöhen bzw. zu erweitern. Eine Ausweitung des Ausbildungsengagements ist sehr stark von den Möglichkeiten und Kapazitäten der fachpraktischen Ausbildungsstellen in den Ämtern und Betrieben abhängig. Die Ämter und Betriebe stellen im Rahmen ihrer Möglichkeiten nach wie vor viele Ausbildungsplätze in den dezentral finanzierten Berufsbildern zur Verfügung. Sie bilden auch weiterhin über den eigenen Bedarf hinaus aus. Auf die besondere Verantwortung der Stadt Frankfurt am Main werden die Ämter und Betriebe immer wieder hingewiesen. Das Personal- und Organisationsamt fragt in diesem Zusammenhang jährlich die Ausbildungsmöglichkeiten ab. Die Bereiche werden ermutigt, über den voraussichtlichen Bedarf hinaus, Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Es wird Hilfe und Unterstützung bei der Implementierung neuer Berufe angeboten. Außerdem erbringt das Personal- und Organisationsamt umfangreiche Serviceleistungen für die fachspezifischen Bereiche, vor allem im Bereich der Nachwuchswerbung und bei der Durchführung der Auswahlverfahren für Nachwuchskräfte. Die Anstrengungen haben in den letzten Jahren zu einer beachtenswerten Erhöhung der Einstellungsquote geführt. Mit dieser stetigen Ausweitung der Ausbildungsleistung sind die Kapazitäten der Ämter und Betriebe weitgehend ausgeschöpft. Aufgrund der Auswirkungen des demografischen Wandels und des sich weiter verschärfenden Mangels an Fachkräften kommt der Ausbildung von Nachwuchskräften eine immer größere Bedeutung zu. Für das Einstellungsjahr 2014 beabsichtigt die Stadt Frankfurt am Main einschließlich der Eigenbetriebe 193 neue Auszubildende, Studierende und Anwärter/-innen, darunter ist auch der feuerwehrtechnische Dienst gefasst, einzustellen. Die Bedarfsabfrage zur Ermittlung der Einstellungsquote ergab in den zentral finanzierten Berufsbildern einen Gesamtbedarf von 135 Nachwuchskräften, was im Vergleich zur Ausbildungsquote von 2006 eine Steigerung um 107,69 % ergäbe. Da zur Realisierung dieser im Vergleich zum Vorjahr erhöhten Quote jedoch keine ausreichenden Personalmittel vorhanden sind, musste die Einstellungsquote auf den Vorjahreswert (128) reduziert werden. In den dezentral finanzierten Berufsbildern ist die Ausbildungsquote im Vergleich zu den Vorjahren gesunken, liegt jedoch noch immer um 16,67 % höher als im Jahre 2006. Hier ergeben sich die jährlich schwankenden Zahlen dadurch, dass einige Berufe aufgrund der personellen und räumlichen Kapazitäten im dreijährigen Turnus ausgebildet werden. Der Magistrat wird im Rahmen seiner Möglichkeiten weiterhin die Gesellschaften mit städtischer Mehrheitsbeteiligung auffordern, den Beschluss der Stadt verordnetenversammlung zu beachten.

Beratungsverlauf 1 Sitzung

Sitzung 29
Ausschusses für Recht, Verwaltung und Sicherheit
TO I, TOP 24
Angenommen
nicht auf TO Die Vorlage B 86 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)
Zustimmung:
CDU Grüne SPD Linke Freie Wähler
Ablehnung:
FDP Elf Piraten Römer

Verknüpfte Vorlagen