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Mehr Ausbildungsplätze in der Stadtverwaltung und in städtischen Gesellschaften

Vorlagentyp: B

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 01.02.2016, B 26

Betreff: Mehr Ausbildungsplätze in der Stadtverwaltung und in städtischen Gesellschaften Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 01.03.2007, § 1470 - E 62/06 CDU/GRÜNE, l. B 53/15 - Seit 2008 berichtet der Magistrat jährlich, erstmals am 22.02.2008 auf der Grundlage der Einstellungsquoten für die Jahre 2006 und 2007. Als eine der größten Arbeitgeberinnen im Ballungsraum Rhein/Main ist der Stadt Frankfurt am Main bewusst, dass hieraus eine besondere Verpflichtung und Verantwortung gegenüber ausbildungsplatzsuchenden jungen Menschen resultiert. Der Magistrat stellt sich dieser arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Verantwortung. Die Ausbildung von Nachwuchskräften ist eine gesamtstädtische Aufgabe und Herausforderung. Ihr kommt aufgrund der Auswirkungen der demografischen Entwicklung und des sich weiter verschärfenden Mangels an Fachkräften eine immer größere Bedeutung zu. Dies zeigt sich zum einen in den hohen Ausbildungsquoten. Zum anderen aber auch in dem Bestreben, das Ausbildungsangebot in den nicht speziell für den öffentlichen Dienst ausgebildeten Berufen zu erhöhen bzw. zu erweitern. Eine Ausweitung des Ausbildungsengagements ist sehr stark von den Kapazitäten der fachpraktischen Ausbildungsstellen in den Ämtern und Betrieben abhängig. Die Ämter und Betriebe stellen im Rahmen ihrer Möglichkeiten nach wie vor viele Ausbildungsplätze in den dezentral finanzierten Berufsbildern zur Verfügung. Sie bilden auch weiterhin über den eigenen Bedarf hinaus aus. Das Personal- und Organisationsamt arbeitet eng mit den Ämtern und Betrieben zum Thema Ausbildung von Nachwuchskräften zusammen. Neben der jährlichen Abfrage der Ausbildungsmöglichkeiten, steht die Bewerbungssachbearbeitung, die Unterstützung bei Auswahlverfahren und die Durchführung von Werbemaßnahmen zur Imagepflege und Rekrutierung von Auszubildenden im Vordergrund. Außerdem wird Hilfe bei der Implementierung neuer Berufe angeboten. Die Stadtverwaltung bietet neben dem mittleren und gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst im Einstellungsjahr 2016 laut Magistratsbeschluss vom 03.08.2015 folgende Ausbildungsberufe und Studiengänge an: Büro und Verwaltung: Ausbildung: Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement Veranstaltungskauffrau/Veranstaltungskaufmann Verwaltungsfachangestellte/-r (Kommunalverwaltung) Studium: Bachelor of Arts in Public Administration Bachelor of Arts - Allgemeine Verwaltung (Inspektoranwärter/-in) Medien und IT Fachangestellte/-r für Medien- und Informationsdienste (Bibliothek) Fachinformatiker/-in (Anwendungsentwicklung) Fachinformatiker/-in (Systemintegration) Technik und Handwerk: Fachkraft für Abwassertechnik Gärtner/-in (Garten- und Landschaftsbau) Gärtner/-in (Zierpflanzenbau) Konstruktionsmechaniker/-in Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in Tischler/-in Gesundheit, Pflege und Hygiene: Gesundheitsaufseher/-in Hauswirtschafter/-in Medizinische Fachangestellte/-r Tierpfleger/-in (Zoo) Nicht alle genannten Berufe werden in jedem Jahr ausgebildet, einige beispielsweise im dreijährigen Turnus, bedingt durch die räumlichen und personellen Kapazitäten in den fachpraktischen Ausbildungsstellen. So bildet das Amt für multikulturelle Angelegenheiten in 2016 erstmals in eigener Regie eine/-n Veranstaltungskauffrau/Veranstaltungskaufmann aus. Außerdem sollen wieder ein/-e Hauswirtschafter/-in in der Kommunalen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe und ein/-e Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in im Grünflächenamt zur Ausbildung eingestellt werden. In beiden Berufsbilder wurde zuletzt 2013 eingestellt. Für das Einstellungsjahr 2016 beabsichtigt die Stadt Frankfurt am Main einschließlich der Eigenbetriebe insgesamt 208 Auszubildende, Studierende und Anwärter/-innen, darunter ist auch der feuerwehrtechnische Dienst gefasst, einzustellen. Die Bedarfsabfrage für die zentral finanzierten Berufsbilder ergab für 2016 einen Gesamtbedarf von 128 Nachwuchskräften, gleichbleibend hoch wie im Vorjahr. Seit dem Einstellungsjahr 2012 ist die vom Magistrat beschlossene Einstellungsquote gleichbleibend sehr hoch. So wurden seitdem in jedem Jahr bis zu 90 Prozent mehr Ausbildungs-/Studienplätze im zentral finanzierten Bereich angeboten als im Jahr 2006. Der Magistrat wird im Rahmen seiner Möglichkeiten weiterhin die Gesellschaften mit städtischer Mehrheitsbeteiligung auffordern, den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zu beachten.

Beratungsverlauf 1 Sitzung

Sitzung 1
Ausschusses für Recht, Verwaltung und Sicherheit
TO I, TOP 11
Angenommen
nicht auf TO Die Vorlage B 26 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)
Zustimmung:
CDU SPD Grüne AFD Linke FDP BFF FRAKTION
Ablehnung:
Frankfurter

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