Hortsterben beenden und der "Roten Eule" eine Zukunft geben
Bericht
Der Magistrat prüft bereits Standorte für eine Interimslösung und wird zu gegebener Zeit berichten. Die Kita Rote Eule liegt im Heinrich-Seliger-Schulbezirk. Durch den Wegfall der 20 Kindergartenplätze in der Einrichtung fällt dort die Kindergartenversorgung aktuell auf 72% in Bezug auf die im Schulbezirk lebenden Kinder (369 Plätze für 514 Kinder). In den benachbarten Schulbezirken der Holzhausenschule sowie der Schwarzburgschule können derzeit die fehlenden Kindergartenplätze aufgefangen werden. Hier liegen die Versorgungsquoten mit 132% und 101% bereits über dem Versorgungsziel von 100%. Ein Fortbestand der Einrichtung Rote Eule oder ein Ersatz der wegfallenden Plätze an andere Stelle wird dennoch angestrebt. Unabhängig von der Schließung der Kita Roten Eule sind bereits vier Erweiterungsmaßnahmen zur Schaffung zusätzlicher 111 Kindergarten- und 12 Hortplätze in Planung und Prüfung. Nach Umsetzung dieser Maßnahmen wird im Heinrich-Seliger-Schulbezirk eine Kindergartenversorgung von 93% erreicht. Im Heinrich-Seliger-Schulbezirk erfüllt die aktuelle Versorgung der unter 3-Jährigen mit 40% genau das städtische Versorgungsziel für den Stadtteil. Daher können hier keine U3-Plätze zugunsten von Kindergartenplätzen umgewandelt werden. Die ESB der Heinrich-Seliger-Schule kann im laufenden Schuljahr 2025/2026 12 Kinder zusätzlich aufnehmen. Dies ist mit dem ESB-Träger und Schulleitung kommuniziert. Im Rahmen der o.g. benannten Prüfung von Erweiterungsmaßnahmen von Kitas ist zudem die Schaffung von 12 neuen Hortplätzen in Planung. Eine multifunktionale Nutzung der Räume für pädagogische Angebote ist in Frankfurter Schulen obligatorisch. Bei Bedarf erfolgt eine entsprechende multifunktionale Ausstattung von Räumen. Für die Umsetzung der Erweiterten Schulischen Betreuung können grundsätzlich alle pädagogischen Räume der Schule genutzt werden. Die pädagogischen Konzepte für Ganztagsangebote (Erweiterte Schulische Betreuung und Profil 1) sehen für die unterschiedlichen Bedarfe von Kindern unterschiedliche Angebote vor, so z. B. Angebote für größere und kleinere Gruppen. Mit ergänzender Ausstattung können Räume in verschiedene Funktionsbereiche für unterschiedliche Bedarfe unterteilt werden, sodass beispielsweise Differenzierungsmöglichkeiten für Gruppen und Rückzugsmöglichkeiten abgebildet werden können. Es ist grundsätzlich Ziel, dass alle Kinder adäquate und qualitativ gute Angebote wahrnehmen können.