Einsatz für Frankfurt: Vorbereitungen im Katastrophenschutz intensivieren!
Bericht
Der Magistrat verweist auf den Bericht B 323 vom 26.08.2024. Die Ausführungen zu den aufgezeigten erforderlichen personellen Bedarfen sind nach wie vor aktuell. Neben den in dem Bericht B 323 aufgezeigten Bedarfen binden derzeit insbesondere stetig wachsende und sich verändernde Anforderungen in der Gefahrenabwehr zunehmend personelle Kapazitäten. Die Schwerpunkte liegen hierbei in der Planung, Organisation und Durchführung von Großübungen sowie in einer laufenden Analyse und Überarbeitung bestehender Einsatzkonzepte. Die Branddirektion hat hierzu mit der Einrichtung der Frankfurter Taktikschule (FTS) einen neuen, dringlich notwendigen fachlichen Schwerpunkt geschaffen, der sich insbesondere mit der Effektivitäts- und Effizienzsteigerung beim Führen von (Groß-) Einsatzstellen und der Arbeit im operativ-taktischen Stab befasst. Erstes Ergebnis und Auftakt ist hier die große Bevölkerungsschutzübung "ÜB's! 2025" vom 24.06. bis 02.07.2025, die unter anderem in mehreren Abschnitten jeweils mehrtägige Stabsrahmenübungen umfasst und deren Evaluation eine wichtige Erkenntnis- und Arbeitsgrundlage für Aus- und Fortbildungsinhalte für die Mitglieder des Führungs- bzw. Katastrophenschutzstabs werden soll. Derzeit wird der für die FTS notwendige Personalbedarf zulasten des Personalbestands aus den bestehenden Abteilungen rekrutiert. Zur Sicherstellung einer dauerhaften Struktur bedarf es hierfür eigener, entsprechend fachlich ausgerichteter Stellen. Für ebenfalls dringend notwendige, amts- und dezernatsübergreifende Übungen zum städtischen Krisenmanagement (vgl. das mit dem M 177 aus dem Jahr 2023 eingeführte Grundlagenkonzept), gilt nichts Anderes. Eine solche Übung findet ebenfalls im Rahmen der "ÜB's! 2025" erstmals statt; die außerordentlich zeit- und arbeitsintensive Vorbereitung findet derzeit neben dem und damit zulasten der fachlich zugewiesenen üblichen Aufgaben statt. Bei der Branddirektion bestehen aktuell konkrete Überlegungen, auch für die notwendigen Aufgaben der Koordination, Fortentwicklung und Übung des städtischen Krisenmanagements weitere Kapazitäten in der Linienorganisation zu schaffen bzw. zu stärken, um den stetig wachsenden potenziellen Gefährdungslagen adäquat zu begegnen, die bei der Bemessung des bisherigen Personalansatzes noch nicht abgesehen werden konnten.