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Höchst: Erneuter Patzer der Stadt am Ettinghausen-Platz

Vorlagentyp: V

Inhalt

Auskunftsersuchen vom 13.08.2019, V 1352
entstanden aus Vorlage: OF 1055/6 vom 23.07.2019

Betreff: Höchst: Erneuter Patzer der Stadt am Ettinghausen-Platz Wie einem Bericht im Höchster Kreisblatt vom 23.07.2019 zu entnehmen war, hat der Magistrat die noch im Juni für Juli angekündigten Grabungsarbeiten am Ettinghausen-Platz erneut verschoben, diesmal wegen Fehlern im Ausschreibungsverfahren. Dies ist äußerst bedauerlich, da die Hoffnung besteht, dass die Grabungen historisch bedeutsame Funde zutage fördern. Außerdem kann mit der zukünftigen Gestaltung des Platzes erst begonnen werden, wenn die Grabungen abgeschlossen sind. Dies verzögert sich jetzt jedoch schon seit Jahren. Der Magistrat wird daher um Beantwortung folgender Fragen gebeten:

  1. Wurden die Gründe der nicht rechtzeitig erfolgten Ausschreibung nun derart analysiert und geeignete Maßnahmen eingesetzt, dass weitere und ähnliche Versäumnisse nicht mehr vorkommen können?

  2. Wie verlässlich ist das Versprechen des Dezernats, dass die Grabungsarbeiten nun im Sommer 2020 dann tatsächlich durchgeführt werden?

  3. Welche Auswirkung hat die Verzögerung für den Wettbewerb zur Gestaltung des Platzes?

  4. Warum wurde die AG Geschichte und Erinnerung, trotz der Zusage einer engen Einbindung in die Abläufe, nicht über die neuerlichen Verzögerungen informiert? Begründung: Der Ettinghausen-Platz vor der von den Nazis zerstörten ehemaligen Höchster Synagoge ist einer der historisch bedeutendsten Plätze in Höchst. Diese Bedeutung sollte für das Planungsdezernat Anlass sein, weitere Verzögerungen der Arbeiten auszuschließen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 6 - Frankfurter Westen Stellungnahme des Magistrats vom 02.12.2019, ST 2184 Aktenzeichen: 61 0