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Höchst: Erneuter Patzer der Stadt am Ettinghausen-Platz

Vorlagentyp: OF GRÜNE

Begründung

Ettinghausen-Platz Wie einem Bericht im Höchster Kreisblatt vom 23.7.2019 zu entnehmen war, hat der Magistrat die noch im Juni für Juli angekündigten Grabungsarbeiten am Ettinhausenplatz erneut verschoben. Diesmal wegen Fehlern im Ausschreibungsverfahren. Dies ist äußerst bedauerlich, da die Hoffnung besteht, dass die Grabungen historisch bedeutsame Funde zu Tage fördern. Außerdem kann die zukünftige Gestaltung des Platzes erst begonnen werden, wenn die Grabungen abgeschlossen wird. Dies verzögert sich jetzt jedoch schon über Jahre. Der Ortsbeirat 6 fragt daher den Magistrat:

  1. Wurden die Gründe der nicht erfolgten rechtzeitigen Ausschreibung nun derart analysiert und geeignete Maßnahmen eingesetzt, dass weitere und ähnliche Versäumnisse nicht mehr vorkommen können?
  2. Wie verlässlich ist das Versprechen des Dezernats, dass die Grabungsarbeiten nun im Sommer 2020 dann tatsächlich durchgeführt werden?
  3. Welche Auswirkung hat die Verzögerung für den Wettbewerb für die Gestaltung des Platzes?
  4. Warum wurde die AG "Geschichte und Erinnerung" trotz der Zusage einer engen Einbindung in die Abläufe über die neuerlichen Verzögerungen nicht informiert? Begründung: Der Ettinghausenplatz vor der von den Nazis zerstörten ehemaligen Höchster Synagoge ist einer der historisch bedeutendsten Plätze in Höchst. Diese Bedeutung sollte dem Planungsdezernat Anlass sein, weitere Verzögerungen der Arbeiten auszuschließen.

Inhalt

Antrag vom 23.07.2019, OF 1055/6

Betreff: Höchst: Erneuter Patzer der Stadt am Ettinghausen-Platz Wie einem Bericht im Höchster Kreisblatt vom 23.7.2019 zu entnehmen war, hat der Magistrat die noch im Juni für Juli angekündigten Grabungsarbeiten am Ettinhausenplatz erneut verschoben. Diesmal wegen Fehlern im Ausschreibungsverfahren. Dies ist äußerst bedauerlich, da die Hoffnung besteht, dass die Grabungen historisch bedeutsame Funde zu Tage fördern. Außerdem kann die zukünftige Gestaltung des Platzes erst begonnen werden, wenn die Grabungen abgeschlossen wird. Dies verzögert sich jetzt jedoch schon über Jahre. Der Ortsbeirat 6 fragt daher den Magistrat:

  1. Wurden die Gründe der nicht erfolgten rechtzeitigen Ausschreibung nun derart analysiert und geeignete Maßnahmen eingesetzt, dass weitere und ähnliche Versäumnisse nicht mehr vorkommen können?

  2. Wie verlässlich ist das Versprechen des Dezernats, dass die Grabungsarbeiten nun im Sommer 2020 dann tatsächlich durchgeführt werden?

  3. Welche Auswirkung hat die Verzögerung für den Wettbewerb für die Gestaltung des Platzes?

  4. Warum wurde die AG "Geschichte und Erinnerung" trotz der Zusage einer engen Einbindung in die Abläufe über die neuerlichen Verzögerungen nicht informiert? Begründung: Der Ettinghausenplatz vor der von den Nazis zerstörten ehemaligen Höchster Synagoge ist einer der historisch bedeutendsten Plätze in Höchst. Diese Bedeutung sollte dem Planungsdezernat Anlass sein, weitere Verzögerungen der Arbeiten auszuschließen.Beratung im Ortsbeirat: 6

Beratungsverlauf 1 Sitzung

Sitzung 33
OBR 6
TO I, TOP 15
Angenommen
Auskunftsersuchen V 1352 2019 Die Vorlage OF 1055/6 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.
Zustimmung:
Alle

Verknüpfte Vorlagen