Nutzen der U 4-Verlängerung für die Universität
Antrag
Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, welche Planzahlen der Entscheidung über den Streckenverlauf der U 4 für die vorgesehene Verbindung Bockenheimer Warte - Ginnheim für die zur Auswahl stehenden Alternativen zugrunde liegen; insbesondere wird dabei um Beantwortung der folgenden Fragen gebeten:
- Wie viele Studenten und Bedienstete der Universität werden voraussichtlich die neue U 4 regelmäßig benutzen?
- Wie viele dieser Benutzer werden dafür auf den bisher genutzten Pkw verzichten?
- Welche Entlastung für die insbesondere auch für den Verkehrsbedarf der Universität notorisch überlastete A-Strecke kann erwartet werden?
- Wie viele Bürger werden über die in Frage 0 genannten Personen hinaus statt bisher den Pkw dann die U 4 nutzen?
- Ist eine durchgehende U-Bahnlinie zwischen den Universitätsstandorten Riedberg, Westend und Bockenheim (wo zumindest die Universitätsbibliothek auch nach dem Wegzug der letzten Institute noch lange Zeit bleiben wird) bis zum Hauptbahnhof vorgesehen?
- In welcher Form wurde die Universität bisher an den Planungen für die U 4 beteiligt?
Begründung
Bei einer Entscheidung für eine Streckenführung ohne eine direkte Anbindung des Universitätscampus Westend ist zu erwarten, dass die neue Strecke kein angemessenes Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweisen wird, da ihr Verkehrswert ohne Universitätsanbindung relativ gering erscheint. Um diese Vermutung zu überprüfen, sind belastbare Planzahlen notwendig, bei denen unbedingt die Universität zur Datenerhebung hinzugezogen werden muss.