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Umfeldplanung Quartiersgarage Glauburgschule

Vorlagentyp: OF CDU

Begründung

Glauburgschule Der Ortsbeirat 3 möge beschließen, der Magistrat wird aufgefordert, im Rahmen der vorgesehenen Umfeldplanung im Zusammenhang mit der Errichtung einer Kindertagesstätte, einer neuen Turnhalle und einer unterirdischen Quartiersgarage auf dem Gelände der früheren Glauburgschule nachfolgende Punkte zu berücksichtigen und konkretisierende Umsetzungsvorschläge hierzu vorzulegen. Hierbei wird zur weiteren inhaltlichen und örtlichen Orientierung auf die dem Ortsbeirat 3 als Vorschlag vorgestellte Planung des Amtes für Straßenbau und Erschließung vom 20.08.2012 im Umfeld der Quartiersgarage ehemalige Glauburgschule / Projekt 18-12 1127 Bezug genommen.

  1. Bei Maßnahmen mit Auswirkungen auf den ruhenden Verkehr sind alle insoweit zu verzeichnenden Umfeldveränderungen zur berücksichtigen,
    • a)die seit Beschlussfassung der Stadtverordnetenversammlung im Februar 2008 zum Thema Quartiersgarage Glauburgschule in dem betrachteten Umfeld umgesetzt worden sind, (z. B. durch Bau der neuen Straßenbahnhaltestellen in der Friedberger Landstraße südlich Glauburgstraße, Wegfall von tatsächlich genutzten und nicht störenden Parkplätzen) und
    • b)die aufgrund von vorliegenden Beschlüssen des Ortsbeirates 3 zur Umsetzung vorgesehen sind (z. B. Kleiner Friedberger Platz).
  2. Die Westseite der Lortzingstraße soll wie vom Amt für Straßenbau und Erschließung vorgeschlagen mit weiteren Baumanpflanzungen begrünt werden. Wegen der dort wegfallenden tatsächlich genutzten Parkplätze wird ein Ausgleich im näheren Umfeld geschaffen.
  3. Der nicht mehr durchgehende Teil der Lenaustraße nördlich der Glauburgstraße neben dem Glauburgplatz soll weitgehend der Spielplatznutzung auf dem Glauburgplatz z. B. für Rollerskating auf dem festen Straßenbelag zugeschlagen werden. Die Zufahrt von Anliegern zu ihren Häusern soll weiterhin möglich bleiben. Wegen der dort wegfallenden tatsächlich genutzten Parkplätze wird ein Ausgleich im näheren Umfeld geschaffen.
  4. An südlichen Ende des Glauburgplatzes werden als Abschluss von dessen Gestaltung vor dem Gehweg in aufeinanderfolgender Reihe 10 bis 15 Fahrradständer nebeneinander hergestellt, die vom Gehweg aus zugänglich sind.
  5. Die Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Straßenbereich des Umfeldes konzentriert sich auf die vorgesehenen und ggfs. noch anzupassenden Maßnahmen am Kleinen Friedberger Platz sowie die gemäß vorstehenden Ziffern 3. und 4. vorgeschlagenen Maßnahmen zum Glauburgplatz.
  6. Die verkehrslenkende Planung für den Zugang zu der geplanten Kindertagesstätte zu Fuß, mit Fahrrad oder mit dem Auto soll neu überdacht werden mit dem Intention, Möglichkeiten der direkten Zielerreichung von der Glauburgstraße aus zu verbessern, um den Zuweg über die Neuhofstraße zu entlasten.
  7. Im Übrigen sollen die mit der vorgelegten Umfeldplanung vom 20.08.2012 angedachten Maßnahmen, die mit einem kostenwirksamen Umbau des Straßenraumes verbunden sind, auf Notwendigkeit und geringere Dimensionierung hin überprüft und überarbeitet werden. Begründung: Anlässlich der Bürgerinformationsveranstaltung zur geplanten Quartiersgarage Glauburgschule am 04.10.2012 haben sich aus Anlass der Vorstellung einer Umfeldplanung durch die Stadt sowohl Befürworter als auch Gegner des Projektes darüber besorgt gezeigt, dass trotz der bereits jetzt herrschenden Parkraumnot immer noch mehr Parkplätze für Anwohner wegfallen sollen. Viele Bürgerinnen und Bürger waren zudem empört darüber, dass teilweise seit Jahrzehnten tatsächlich von gutgläubigen Anwohnern genutzte Straßenparkplätze nunmehr für "illegal" erklärt und bei der Abwägung der Situation vollkommen unberücksichtigt bleiben sollen. Die an sich begrüßenswerte Idee einer Umfeldplanung wirkte in der vorgestellten Form von den zu erwartenden Kosten und dem Bauaufwand her betrachtet überdimensioniert. Darüber hinaus erschienen die Auswirkungen der Umfeldplanung auf die Bewohner nicht genügend abgewogen und mitberücksichtigt. Viele Anwohner, die auf die Nutzung eines Autos angewiesen sind, müssen befürchten, durch eine nicht bedürfnisgerechte Umfeldplanung regelrecht verdrängt zu werden, da sie als Normalverdiener weder Mittel noch Möglichkeit haben, einen Stellplatz oder eine Garage anzumieten. Die beantragten Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Balance zwischen einer notwendigen Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum und den realen Verkehrsbedürfnissen der Anwohner herzustellen. Dabei wurden auch die weiteren durchgeführten und geplanten Maßnahmen im angrenzenden Raum der Friedberger Landstraße (neue Gestaltung von Straßenbahnhaltestellen) und dem Kleinen Friedberger Platz (Bepflanzung und dortige bauliche Umfeldänderungen) berücksichtigt. Zusätzlich wurden Verbesserungen im Bereich des Glauburgplatzes angedacht, welche durch die Verlegung des Eingangs der früheren Glauburgschule (Zweigstelle der Berta-Jourdan-Schule) zur Glauburgstraße hin Aufmerksamkeit verdienen.

Inhalt

Antrag vom 24.10.2012, OF 267/3

Betreff: Umfeldplanung Quartiersgarage Glauburgschule Der Ortsbeirat 3 möge beschließen, der Magistrat wird aufgefordert, im Rahmen der vorgesehenen Umfeldplanung im Zusammenhang mit der Errichtung einer Kindertagesstätte, einer neuen Turnhalle und einer unterirdischen Quartiersgarage auf dem Gelände der früheren Glauburgschule nachfolgende Punkte zu berücksichtigen und konkretisierende Umsetzungsvorschläge hierzu vorzulegen. Hierbei wird zur weiteren inhaltlichen und örtlichen Orientierung auf die dem Ortsbeirat 3 als Vorschlag vorgestellte Planung des Amtes für Straßenbau und Erschließung vom 20.08.2012 im Umfeld der Quartiersgarage ehemalige Glauburgschule / Projekt 18-12 1127 Bezug genommen.

  1. Bei Maßnahmen mit Auswirkungen auf den ruhenden Verkehr sind alle insoweit zu verzeichnenden Umfeldveränderungen zur berücksichtigen,
    • a)die seit Beschlussfassung der Stadtverordnetenversammlung im Februar 2008 zum Thema Quartiersgarage Glauburgschule in dem betrachteten Umfeld umgesetzt worden sind, (z. B. durch Bau der neuen Straßenbahnhaltestellen in der Friedberger Landstraße südlich Glauburgstraße, Wegfall von tatsächlich genutzten und nicht störenden Parkplätzen) und
    • b)die aufgrund von vorliegenden Beschlüssen des Ortsbeirates 3 zur Umsetzung vorgesehen sind (z. B. Kleiner Friedberger Platz).

  2. Die Westseite der Lortzingstraße soll wie vom Amt für Straßenbau und Erschließung vorgeschlagen mit weiteren Baumanpflanzungen begrünt werden. Wegen der dort wegfallenden tatsächlich genutzten Parkplätze wird ein Ausgleich im näheren Umfeld geschaffen.

  3. Der nicht mehr durchgehende Teil der Lenaustraße nördlich der Glauburgstraße neben dem Glauburgplatz soll weitgehend der Spielplatznutzung auf dem Glauburgplatz z. B. für Rollerskating auf dem festen Straßenbelag zugeschlagen werden. Die Zufahrt von Anliegern zu ihren Häusern soll weiterhin möglich bleiben. Wegen der dort wegfallenden tatsächlich genutzten Parkplätze wird ein Ausgleich im näheren Umfeld geschaffen.

  4. An südlichen Ende des Glauburgplatzes werden als Abschluss von dessen Gestaltung vor dem Gehweg in aufeinanderfolgender Reihe 10 bis 15 Fahrradständer nebeneinander hergestellt, die vom Gehweg aus zugänglich sind.

  5. Die Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Straßenbereich des Umfeldes konzentriert sich auf die vorgesehenen und ggfs. noch anzupassenden Maßnahmen am Kleinen Friedberger Platz sowie die gemäß vorstehenden Ziffern

  6. und

  7. vorgeschlagenen Maßnahmen zum Glauburgplatz.

  8. Die verkehrslenkende Planung für den Zugang zu der geplanten Kindertagesstätte zu Fuß, mit Fahrrad oder mit dem Auto soll neu überdacht werden mit dem Intention, Möglichkeiten der direkten Zielerreichung von der Glauburgstraße aus zu verbessern, um den Zuweg über die Neuhofstraße zu entlasten.

  9. Im Übrigen sollen die mit der vorgelegten Umfeldplanung vom 20.08.2012 angedachten Maßnahmen, die mit einem kostenwirksamen Umbau des Straßenraumes verbunden sind, auf Notwendigkeit und geringere Dimensionierung hin überprüft und überarbeitet werden. Begründung: Anlässlich der Bürgerinformationsveranstaltung zur geplanten Quartiersgarage Glauburgschule am 04.10.2012 haben sich aus Anlass der Vorstellung einer Umfeldplanung durch die Stadt sowohl Befürworter als auch Gegner des Projektes darüber besorgt gezeigt, dass trotz der bereits jetzt herrschenden Parkraumnot immer noch mehr Parkplätze für Anwohner wegfallen sollen. Viele Bürgerinnen und Bürger waren zudem empört darüber, dass teilweise seit Jahrzehnten tatsächlich von gutgläubigen Anwohnern genutzte Straßenparkplätze nunmehr für "illegal" erklärt und bei der Abwägung der Situation vollkommen unberücksichtigt bleiben sollen. Die an sich begrüßenswerte Idee einer Umfeldplanung wirkte in der vorgestellten Form von den zu erwartenden Kosten und dem Bauaufwand her betrachtet überdimensioniert. Darüber hinaus erschienen die Auswirkungen der Umfeldplanung auf die Bewohner nicht genügend abgewogen und mitberücksichtigt. Viele Anwohner, die auf die Nutzung eines Autos angewiesen sind, müssen befürchten, durch eine nicht bedürfnisgerechte Umfeldplanung regelrecht verdrängt zu werden, da sie als Normalverdiener weder Mittel noch Möglichkeit haben, einen Stellplatz oder eine Garage anzumieten. Die beantragten Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Balance zwischen einer notwendigen Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum und den realen Verkehrsbedürfnissen der Anwohner herzustellen. Dabei wurden auch die weiteren durchgeführten und geplanten Maßnahmen im angrenzenden Raum der Friedberger Landstraße (neue Gestaltung von Straßenbahnhaltestellen) und dem Kleinen Friedberger Platz (Bepflanzung und dortige bauliche Umfeldänderungen) berücksichtigt. Zusätzlich wurden Verbesserungen im Bereich des Glauburgplatzes angedacht, welche durch die Verlegung des Eingangs der früheren Glauburgschule (Zweigstelle der Berta-Jourdan-Schule) zur Glauburgstraße hin Aufmerksamkeit verdienen.Beratung im Ortsbeirat: 3

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