Stadttauben im Nordend eindämmen
Begründung
Der Ortsbeirat m öge beschlie ß en, den Magistrat aufzufordern, ü ber den Status der Eind ä mmung der Stadttaubenpopulation im Nordend und Umgebung zu berichten/ weitere m ö gliche Ma ß nahmen zur Resuzierung der Stadttaubenpopulation zu prü fen und zu berichten. Begründung: Die Population von Stadttauben hat auch im Nordend in den letzten Jahren immer weiter zugenommen. Im Holzhausenpark wie im Günthersburgpark ist mittlerweile eine Gruppe von bis zu 30 Tauben häuslich, welche sich auch in den Sandkästen auf den Kinderspielplätzen sehr wohl fühlen und jeglichen Aufenthaltsort von Kleinkindern (seien es abgestellte Kinderwagen, Spielorte, Decken. .) als neue Futterquelle nutzen. Aber auch im restlichen Nordend werden es mit jedem Jahr mehr Tauben in immer größeren Gruppen, die in Häuserecken, auf Balkonen, auf Bäumen oder auf Dachböden ihre Nachkommen heranziehen und zunehmend Plätze unter Bäumen und Laternenmasten mit Taubendreck bedecken, parkende Autos und Fahrräder verdrecken und Balkone z.T. nicht mehr nutzbar machen. Dies stellt vor allem eine Gesundheitsgefahr dar durch Parasiten und durch Taubenkot -immerhin erzeugt eine einzige Taube im Jahr 10-12 kg Kot (so Klaus Richarz von der Vogelschutzwarte Frankfurt) und erhöht nicht gerade die Aufenthaltsqualität. Aus dem Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshof (Az.: 8A 396/10) geht hervor, dass verwilderte Tauben in Massen als Ungeziefer betrachtet werden müssen (wie dies andere Bundesländer schon länger tun), wodurch die Stadt Frankfurt verpflichtet ist bei größeren Vorkommen geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Andere Städte begegnen dem Taubenproblem bereits durch vermehrte Aufstellung von Taubenhäusern oder einer gezielten Dezimierung durch Tötung der Tiere (z.B. zur Fütterung von Raubvögeln). Auch der Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte in Frankfurt Klaus Richarz ist der Meinung es sei nichts dagegen einzuwenden, wenn die Zahl der Vögel nach tierschutzrechtlichen Maßstäben reduziert würde. Darum wäre es wünschenswert über den Stand der Maßnahmen der Stadt Frankfurt für den Bereich Nordend informiert zu werden.
Inhalt
Antrag vom 09.06.2012, OF 233/3
Betreff: Stadttauben im Nordend eindämmen Der Ortsbeirat m öge beschlie ß en, den Magistrat aufzufordern, ü ber den Status der Eind ä mmung der Stadttaubenpopulation im Nordend und Umgebung zu berichten/ weitere m ö gliche Ma ß nahmen zur Resuzierung der Stadttaubenpopulation zu prü fen und zu berichten. Begründung: Die Population von Stadttauben hat auch im Nordend in den letzten Jahren immer weiter zugenommen. Im Holzhausenpark wie im Günthersburgpark ist mittlerweile eine Gruppe von bis zu 30 Tauben häuslich, welche sich auch in den Sandkästen auf den Kinderspielplätzen sehr wohl fühlen und jeglichen Aufenthaltsort von Kleinkindern (seien es abgestellte Kinderwagen, Spielorte, Decken. .) als neue Futterquelle nutzen. Aber auch im restlichen Nordend werden es mit jedem Jahr mehr Tauben in immer größeren Gruppen, die in Häuserecken, auf Balkonen, auf Bäumen oder auf Dachböden ihre Nachkommen heranziehen und zunehmend Plätze unter Bäumen und Laternenmasten mit Taubendreck bedecken, parkende Autos und Fahrräder verdrecken und Balkone z.T. nicht mehr nutzbar machen. Dies stellt vor allem eine Gesundheitsgefahr dar durch Parasiten und durch Taubenkot -immerhin erzeugt eine einzige Taube im Jahr 10-12 kg Kot (so Klaus Richarz von der Vogelschutzwarte Frankfurt) und erhöht nicht gerade die Aufenthaltsqualität. Aus dem Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshof (Az.: 8A 396/10) geht hervor, dass verwilderte Tauben in Massen als Ungeziefer betrachtet werden müssen (wie dies andere Bundesländer schon länger tun), wodurch die Stadt Frankfurt verpflichtet ist bei größeren Vorkommen geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Andere Städte begegnen dem Taubenproblem bereits durch vermehrte Aufstellung von Taubenhäusern oder einer gezielten Dezimierung durch Tötung der Tiere (z.B. zur Fütterung von Raubvögeln). Auch der Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte in Frankfurt Klaus Richarz ist der Meinung es sei nichts dagegen einzuwenden, wenn die Zahl der Vögel nach tierschutzrechtlichen Maßstäben reduziert würde. Darum wäre es wünschenswert über den Stand der Maßnahmen der Stadt Frankfurt für den Bereich Nordend informiert zu werden.Beratung im Ortsbeirat: 3