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Transparente Kennzeichnung von Baustellen im öffentlichen Raum

Vorlagentyp: NR CDU

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass künftig alle privaten, gewerblichen oder durch Dritte (z. B. Versorger, Baufirmen, Bauträger) verursachten Baustellen im öffentlichen Raum - insbesondere mit Auswirkungen auf den Fuß-, Rad- oder Kfz-Verkehr - verpflichtend mit gut sichtbaren Informationstafeln gekennzeichnet werden. Dazu sind die rechtlichen, organisatorischen und vertraglichen Voraussetzungen zu schaffen, um eine solche Kennzeichnungspflicht verbindlich umzusetzen; ist ein einheitliches Layout oder Format für die Informationstafeln stadtweit vorzugeben und die Pflicht zur Aufstellung solcher Tafeln verbindlich in Genehmigungsverfahren und Sondernutzungserlaubnissen zu verankern. Ziel ist, dass bei jeder baulichen Maßnahme mit Einschränkungen im öffentlichen Verkehrsraum deutlich sichtbar folgende Informationen kommuniziert werden: Auftraggeber bzw. Verantwortlicher der Maßnahme, Zweck bzw. Art der Maßnahme (z. B. Leitungsarbeiten, Gebäudesanierung), voraussichtliche Dauer der Einschränkungen, Kontaktmöglichkeit bei Rückfragen.

Begründung

Bürgerinnen und Bürger stoßen im Alltag häufig auf Baustellen, bei denen weder klar ist, wer sie veranlasst hat, noch wie lange die Einschränkung andauern wird. Das sorgt für Unmut, wenn ohne erkennbare Hinweise auf Grund oder Verantwortlichkeit insbesondere Gehwege gesperrt, Radwege blockiert oder Fahrbahnen verengt sind. Eine verpflichtende Informationstafel erhöht die Transparenz, stärkt das Verständnis der Öffentlichkeit und ermöglicht ggf. auch eine gezielte Rückmeldung an die zuständige Stelle. In Frankfurt werden manchmal bei städtischen Maßnahmen Hinweistafeln eingesetzt. Diese gute Praxis sollte für alle Baustellen im öffentlichen Raum mit Auswirkungen auf den Verkehrsraum verpflichtend werden, unabhängig vom Träger der Maßnahme.

Beratungsverlauf 6 Sitzungen

Sitzung 43
OBR 2
TO I, TOP 55
Zurückgestellt / Beraten
1. a) Die Vorlage NR 1376 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage ebenfalls zurückzustellen. 2. a) Die Vorlage NR 1408 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage ebenfalls zurückzustellen.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 39
Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
TO I, TOP 10
Abgelehnt
1. Die Vorlage NR 1376 wird abgelehnt. 2. Die Vorlage NR 1408 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Grüne SPD Linke ÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
CDU BFF-BIG AFD VOLT FRAKTION Gartenpartei
Sitzung 39
Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport
TO I, TOP 8
Abgelehnt
1. Die Vorlage NR 1376 wird abgelehnt. 2. Die Vorlage NR 1408 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Grüne SPD VOLT ÖkoLinX-ELF FRAKTION
Ablehnung:
CDU BFF-BIG AFD FDP Linke Stadt Bäppler-Wolf
Sitzung 42
Haupt- und Finanzausschusses
TO I, TOP 29
Abgelehnt
1. Die Vorlage NR 1376 wird abgelehnt. 2. Die Vorlage NR 1408 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Grüne SPD Linke VOLT FRAKTION
Ablehnung:
CDU BFF-BIG AFD FDP ÖkoLinX-ELF Gartenpartei
Sitzung 44
Stadtverordnetenversammlung
TO II, TOP 18
Abgelehnt
1. Die Vorlage NR 1376 wird abgelehnt. 2. Die Vorlage NR 1408 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Grüne SPD Linke VOLT ÖkoLinX-ELF FRAKTION Gartenpartei Stadtv. Yilmaz
Ablehnung:
CDU BFF-BIG AFD Stadtv. Bäppler-Wolf FDP
Sitzung 44
OBR 2
TO I, TOP 36
Angenommen
1. Dem Antrag, sich mit der Vorlage NR 1376 nicht zu befassen, wird zugestimmt. 2. Dem Antrag, sich mit der Vorlage NR 1408 nicht zu befassen, wird zugestimmt.
Zustimmung:
Grüne CDU SPD FDP BFF
Ablehnung:
ÖkoLinX-ARL

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