Skip to main content Skip to navigation Skip to footer

Förderweg 2: Nachhaltig, flexibel, transparent gestalten!

Vorlagentyp: NR CDU

Antrag

Dem Magistratsvortrag M 50 vom 21.03.2025 über die Neufassung der Förderrichtlinien für die Wohnraumförderung - Förderweg 2 - wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass der Magistrat 1. die Zuschüsse und Mietobergrenzen alle fünf Jahre entsprechend der Entwicklung des Verbraucherpreisindex für Deutschland (VPI) überprüft und anpasst; 2. die zulässige Miethöhe innerhalb der Förderung künftig nach Wohnungsgröße - entsprechend der Landesförderung - differenziert; 3. bei einer Installation von Photovoltaikanlagen im Förderprogramm einen finanziellen Zuschuss vorsieht; 4. einmal jährlich einen Bericht über die bewilligten Fördermittel, die damit verbundenen langfristigen Haushaltsverpflichtungen sowie die geografische Verteilung der geförderten Wohnungen vorlegt.

Begründung

Die überarbeitete Förderrichtlinie für die Wohnraumförderung "Förderweg 2" greift zwar einige wichtige Aspekte des Wohnungsbaus auf, bleibt jedoch in zentralen Punkten unflexibel, bürokratisch und finanziell riskant. Um eine nachhaltige, marktgerechte und verantwortungsvolle Förderung sicherzustellen, sind gezielte Anpassungen erforderlich. Eine automatische Anpassung der Fördersätze an den Verbraucherpreisindex (VPI) verhindert starre Subventionen und stellt sicher, dass sich die Förderung an die wirtschaftliche Realität anpasst, ohne zusätzliche Bürokratie zu erzeugen. Eine differenzierte Mietstruktur nach Wohnungsgröße sorgt dafür, dass kleinere, bezahlbare Wohnungen nicht benachteiligt werden. Die Förderung von Photovoltaikanlagen durch finanzielle Anreize statt Vorschriften setzt auf Marktwirtschaft statt Regulierung. Schließlich schafft eine jährliche Berichtspflicht Transparenz und ermöglicht eine effektive Kontrolle der Fördermittel. Mit diesen Änderungen wird das Programm wirtschaftlich tragfähig, investorenfreundlich und haushaltsschonend gestaltet - gleichzeitig sorgt es für mehr soziale Gerechtigkeit, indem es die Bedürfnisse von Haushalten mit kleinerem Wohnraum besser berücksichtigt.

Beratungsverlauf 3 Sitzungen

Sitzung 37
Haupt- und Finanzausschusses
TO I, TOP 26
Angenommen
1. Der Vorlage M 50 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. a) Die Ziffern 1. bis 3. der Vorlage NR 1178 werden abgelehnt. b) Der Ziffer 4. der Vorlage NR 1178 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass der Bericht im Rahmen der Berichte zur Wohnraumversorgung erfolgt.
Zustimmung:
Grüne SPD FDP VOLT FRAKTION
Ablehnung:
CDU ÖkoLinX-ELF Linke BFF-BIG
Enthaltung:
AFD
Sitzung 37
Ältestenausschusses
TO I, TOP 5
Angenommen
1. Der Vorlage M 50 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. a) Die Ziffern 1. bis 3. der Vorlage NR 1178 werden abgelehnt. b) Der Ziffer 4. der Vorlage NR 1178 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass der Bericht im Rahmen der Berichte zur Wohnraumversorgung erfolgt.
Zustimmung:
Grüne SPD FDP VOLT FRAKTION Linke ÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
CDU BFF-BIG
Enthaltung:
AFD
Sitzung 39
Stadtverordnetenversammlung
TO I, TOP 10
Angenommen
1. Der Vorlage M 50 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. a) Die Ziffern 1. bis 3. der Vorlage NR 1178 werden abgelehnt. b) Der Ziffer 4. der Vorlage NR 1178 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass der Bericht im Rahmen der Berichte zur Wohnraumversorgung erfolgt.
Zustimmung:
Grüne SPD FDP VOLT FRAKTION Linke ÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
CDU BFF-BIG Gartenpartei
Enthaltung:
AFD

Reden im Parlament

Reden werden geladen...