Teilnahme am geplanten bundesweiten Städtewettbewerb "Lass die Steine hüpfen"
Antrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Die Stadt Frankfurt am Main setzt sich zum Ziel, die Entsiegelung und Begrünung im Stadtgebiet deutlich zu beschleunigen. Der Magistrat wird - in Ergänzung zu den vielfältigen bereits eingeleiteten Maßnahmen - beauftragt, 1. zu prüfen und zu berichten, ob die Teilnahme der Stadt Frankfurt am geplanten bundesweiten Städtewettbewerb "Lass die Steine hüpfen" aus Sicht der Verwaltung als ein weiterer Baustein zur Erreichung des übergeordneten Ziels von Regenrückhaltung und Versickerung durch Entsiegelung und Begrünung der Stadt geeignet und verwaltungsseitig umsetzbar ist. 2. bei positiver Prüfung, die Teilnahme der Stadt Frankfurt umgehend in die Wege zu leiten. 3. im Falle einer Teilnahme zu prüfen und zu berichten, wie sich die Stadt Frankfurt am geplanten bundesweiten Städtewettbewerb "Lass die Steine hüpfen" aus Sicht der Verwaltung einbringen kann, insbesondere durch Umgestaltungsmaßnahmen im öffentlichen Raum.
Begründung
Im Zuge des fortschreitenden Klimawandels steht Frankfurt - wie viele andere Städte - vor der großen Herausforderung, die Stadt für die Bevölkerung lebenswert zu halten. Dabei spielt insbesondere der Schutz vor hitzebedingten Gesundheitsgefahren eine immer größere Rolle. Die Stadt Frankfurt ist schon heute eine der heißesten Städte Deutschlands. Nach den Berechnungen der Klimaforschung wird sich das lokale Klima in Frankfurt aufgrund des fortschreitenden Klimawandels bis zum Ende des Jahrhunderts immer weiter aufwärmen. Der im Sommer 2024 veröffentlichte "Hitze-Check" der Deutschen Umwelthilfe hat gezeigt, dass Frankfurt noch schneller vorankommen muss, um die Bevölkerung insbesondere im Sommer vor extremer Hitze zu schützen. Die Römer-Koalition hat seit 2021 eine Vielzahl an Maßnahmen beschlossen und eingeleitet, um die Innenstadt deutlich grüner und lebenswerter zu machen und um sie an die Folgen des Klimawandels anzupassen.
Beratungsverlauf 2 Sitzungen
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