Standortsuche für Europäische Schule
Bericht
Es wurden verschiedene Flächen betrachtet, unter anderem folgende: - an der Rosa-Luxemburg-Straße, westlich der A5 - Sportflächen an der Gerbermühlstraße (Mainwasen) - Praunheimer Weg (Bestand in Verbindung mit ergänzenden Flächen) - Am Kaiserlei. Die Flächen an der Rosa-Luxemburg-Straße kommen u. a. aufgrund des nicht gegebenen Planungsrechts, der Ausweisung sowie der nicht vorhandenen Erschließung für eine zeitnahe Umsetzung nicht in Betracht. Die Sportflächen Mainwasen an der Gerbermühlstraße sind vom Flächengrößenprofil grundsätzlich geeignet. Sie kommen als Standort für die Europäische Schule allerdings nur dann in Betracht, wenn ein mit den Sportvereinen abgestimmter vollwertiger Ersatz für die Sportanlage und Planungsrecht einschließlich eines Ausgleichs für den Eingriff in den Grüngürtel sowie in das Landschaftsschutzgebiet Zone 1 geschaffen werden kann. Dies wird weiter untersucht. Der Magistrat prüft darüber hinaus, ob die Bestandsfläche der Europäischen Schule Frankfurt (ESF) am Praunheimer Weg mit ergänzenden Flächen, zeitlich harmonisiert mit der Sanierung der Ernst-Reuter-Schulen, umgesetzt werden kann. Dabei würde die aktuelle Grundstücksfläche der Ernst-Reuter-Schulen im Zuschnitt verändert, jedoch nicht verkleinert werden. Die gemeinsame Planung und Entwicklung soll zu keiner Verzögerung der Sanierung der Ernst-Reuter-Schulen führen. Der Magistrat bereitet vor diesem Hintergrund derzeit einen städtebaulichen Wettbewerb vor. Für die Flächen "Am Kaiserlei" läuft ein Vergabeverfahren für die Errichtung einer Multifunktionshalle. Vor diesem Hintergrund steht die Fläche nicht für die ESF zur Verfügung. Eine aktuell erstellte Machbarkeitsstudie zeigt die Möglichkeit, den erweiterten Raumbedarf auf dem Grundstück zu realisieren, auf. Ob dies so oder so ähnlich nach vertiefter Prüfung, unter Berücksichtigung aller Belange umsetzbar ist, soll in dem oben genannten städtebaulichen Wettbewerb untersucht und konkretisiert werden. Die Stadt Frankfurt am Main ist verpflichtet, ein Grundstück zur Verfügung zu stellen. Kosten können derzeit nicht beziffert werden. Der derzeitige Standort befindet sich im Eigentum der Stadt Frankfurt am Main. Sofern sich die Erweiterung, wie in der Machbarkeitsstudie vorgeschlagen, dort realisieren lässt, sind keine zusätzlichen Flächen zu erwerben. Kosten für den Ankauf fallen ggf. an, wenn ein anderer Standort realisiert werden soll und die Stadt Frankfurt am Main noch nicht Eigentümerin dieser Flächen ist. Der Realisierung des Neubaus liegt in der Verantwortung des Bundes, daher können hierzu keine Aussagen getätigt werden. Bezogen auf die noch offene Standortfrage kann erst ein zeitlicher Rahmen im Hinblick auf die Bereitstellung eines Grundstückes benannt werden, wenn von Seiten des Magistrates eine Entscheidung getroffen wurde.