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Städtische Gebäude im Nordend

Vorlagentyp: ST Magistrat

Stellungnahme des Magistrats

Die Frankfurter Anpassungsstrategie ist ein umfassendes Werk, das alle Aspekte der Anpassung an den Klimawandel in Frankfurt umfasst und nicht mit dem Förderprogramm "Frankfurt frischt auf" zu verwechseln ist. Letzteres ist für die finanzielle Unterstützung von Klimaanpassungsmaßnahmen privater Liegenschaften beziehungsweise Eigentümerinnen und Eigentümer gedacht. Die Begrünung von Gebäuden in städtischem Eigentum kann hierdurch nicht gefördert werden. Ungeachtet dessen ist die Begrünung von Fassaden und Dächern von Gebäuden ein wichtiger Beitrag zur Biodiversität und Anpassung an den Klimawandel. Der Handlungsbedarf wurde erkannt und hat beispielsweise auch Einzug in die "Leitlinien zum wirtschaftlichen Bauen" gefunden. Insbesondere bei Neubauten und Sanierungen sind Maßnahmen zur Begrünung sinnvoll umsetzbar. Im Rahmen der Klimaallianz werden derzeit gezielt Pilotprojekte für klimaangepasste öffentliche Gebäude entwickelt. Welche Gebäude hierfür in Frage kommen und wie eine Finanzierung aussehen könnte, ist noch offen, da sich das Ganze im Entwicklungsprozess befindet. Eine Auswertung über eine entsprechende Umsetzung bei städtischen Gebäuden sowie zu Entsieglungsmaßnahmen in den letzten 2 Jahren gibt es nicht. Von den Frankfurter Schulen im Nordend verfügt nur die Musterschule über einen Trinkbrunnen. Die Installation eines Trinkbrunnens an der Hans-Böckler-Schule wird derzeit auf Machbarkeit geprüft. Im Rahmen des "Integrierten Klimaschutzplan Hessen 2025" wurden Fördermittel zur Installation von 6 Trinkbrunnen beantragt. Die Antragsunterlagen wurden geprüft und die Förderzusage wird mit dem Hinweis erteilt "sobald die Mittel im hessischen Haushalt verabschiedet werden". Der Trinkbrunnen im Günthersburgpark soll - abhängig von der Freigabe der Fördermittel durch das Land Hessen - im Jahr 2022 realisiert werden.