Gehweg Ursinusstraße ausbauen
Stellungnahme des Magistrats
Grundsätzlich ist der Wunsch nach Vervollständigung des Gehwegnetzes nachvollziehbar und zu begrüßen. Im aktuellen Bestand von baulicher Herstellung und Verkehrsführung müssten insbesondere am Knoten Bruno-Poelke-Straße / Ursinusstraße umfangreiche Anpassungen zur Verbesserung sicherer Querungsmöglichkeiten des Fußverkehrs getroffen werden. Auch erscheinen Konflikte mit Verkehrsströmen zu Messezeiten wahrscheinlich, die nicht in Kauf genommen werden sollten. Der Magistrat prüft nach wie vor die Verlegung des Festplatzes vom Ratsweg an den Rebstock. Insofern ist die weitere Zukunft des gesamten Areals und insbesondere die Verkehrserschließung offen. Der Ausbau des Gehweges in der Ursinusstraße wird nicht empfohlen. Der Bereich liegt in einer Landschaftsschutzzone I, daher sollten bauliche Eingriffe vermieden werden. Um eine von Jahreszeit und Witterung unabhängige Nutzung für den Fußverkehr sicherzustellen, ist eine gebundene Gehwegbefestigung erforderlich. Dies hat eine unerwünschte Flächenversiegelung zur Folge. Die Alternative ist eine wassergebundene Bauweise, die wiederum einen erhöhten Unterhaltungsaufwand und bei schlechten Witterungsverhältnissen eine eingeschränkte Nutzbarkeit zur Folge hat. Es wird daher empfohlen, die vorhandene Fußwegverbindung entlang der Max-Pruss-Straße zu nutzen.