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Höchst: EttinghausenPlatz

Vorlagentyp: OM

Inhalt

Anregung an den Magistrat vom 11.09.2018, OM 3622 entstanden aus Vorlage: OF 799/6 vom 07.09.2018

Betreff: Höchst: Ettinghausen-Platz Der Magistrat wird gebeten, die Möglichkeit zu prüfen, auf dem Ettinghausen-P latz (Platz der ehemaligen Höchster Synagoge) parteipolitische Infostände und Werbung politischer Parteien sowie allgemeine Werbeveranstaltungen zu untersagen. Begründung: Am Samstag, dem

  1. September 2018, wurde ein genehmigter Wahlkampfstand der AfD auf dem Ettinghausen-Platz betrieben, der unter der Bevölkerung viel Unruhe und Unmut hervorgerufen hat. Auf dem heutigen Ettinghausen-Platz stand von 1905 bis 1938 die Höchster Synagoge, die am 10.11.1938 von den Nationalsozialisten zerstört wurde. Benannt ist der Platz nach einer angesehenen, aus Höchst stammenden jüdischen Familie, die in unmittelbarer Nähe gewohnt hat, von den Nazis verfolgt und zum Teil ermordet wurde. Dieser Platz sollte ein Ort des Gedenkens sein und eignet sich daher weder für eine parteipolitische Nutzung noch für Werbung jeglicher Art, zumal es genügend andere Orte in der Umgebung gibt. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 6 - Frankfurter Westen Stellungnahme des Magistrats vom 17.12.2018, ST 2338 Stellungnahme des Magistrats vom 22.02.2019, ST 436 Aktenzeichen: 32 0