Skip to main content Skip to navigation Skip to footer

Für den Festungs- und Dombaumeister Madern Gerthener (vor 1370 bis 1431) eine Gedenktafel bei der Umgestaltung des Domplatzes berücksichtigen

Vorlagentyp: OM

Inhalt

Anregung an den Magistrat vom 19.09.2017, OM 2189 entstanden aus Vorlage: OF 355/1 vom 12.06.2017

Betreff: Für den Festungs- und Dombaumeister Madern Gerthener (vor 1370 bis 1431) eine Gedenktafel bei der Umgestaltung des Domplatzes berücksichtigen In der Frankfurter Neuen Presse wurde berichtet, dass das Stadtparlament für das Tor zur Altstadt den Domplatz für drei Millionen Euro umgestalten lassen will. Dies vorangestellt, wird der Magistrat gebeten, bei der Neugestaltung des Domplatzes für den Festungs- und Dombaumeister Madern Gerthener eine Gedenktafel anbringen oder aufstellen zu lassen. Begründung: Viele der über den Krieg weitgehend erhaltenen Bau- und Bildwerke des 14. Jahrhunderts von Madern Gerthener sind bis heute im Stadtbild Frankfurts sichtbar und erhalten. Dies sind der Dom, der Eschenheimer Turm, die Fenster der Südfassade und des Dreikönigstympanon der Liebfrauenkirche, das Grabdenkmal des Siegfried von Marburg zum Paradies in der Nikolaikirche, der Chor der Leonhardskirche, das Leinwandhaus, die Alte Brücke oder das Nordportal der Justinuskirche in Höchst. Auch außerhalb Frankfurts, z. B. in Mainz (Memorienportal im südlichen Schiff, Grabmäler der Erzbischöfe Johannes II. von Nassau und Konrads III. von Daun), Oppenheim und Speyer, sind seine Werke nachweisbar. Bei der Errichtung des Straßburger Münsterturms wurde Madern Gerthener um die Begutachtung der Baupläne gebeten. Im Frankfurt des 14. Jahrhunderts war Madern Gerthener als "der stadt franckenfurd werkmeister" hoch angesehen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 1