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Wasserspiele im Günthersburgpark auf biologische und nachhaltige Desinfektionsmittel umrüsten

Vorlagentyp: OF FDP

Begründung

auf biologische und nachhaltige Desinfektionsmittel umrüsten Vorgang: V 1292/19 OBR 3; ST 1576/19 Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, in wie weit bei der für das Jahr 2020 anstehenden Sanierung der Wasserspiele im Günthersburgpark (vergleiche ST 1576) Vorkehrungen getroffen werden können, damit biologische und nachhaltige Desinfektionsmittel zum Einsatz kommen, um vor allem die die Wasserspiele nutzenden Kinder vor Gesundheitsgefahren durch chemische Desinfektionsmittel (Chlor u.a.) zu schützen. Begründung: Die Wasserspiele im Günthersburgpark sollen im Jahr 2020 saniert werden. Die Notwendigkeit ist offenkund, nachdem die Anlage über 30 Jahre alt ist und im Jahr 2019 die Wasserspiele wegen Hygienemängeln haben zeitweise eingestellt werden müssen. Das Grünflächenamt hat die Wasserspiele nachmals wieder in Betrieb genommen und versucht die Hygienemängel durch massiv erhöhte Chlorzugabe in den Griff zu bekommen. Chlor ist ein hochreaktives Gas. Bereits das Einatmen von kleinen Mengen an Chlor über eine kurze Zeit beeinflusst die Atemwege nachteilig. Die Symptome reichen von Husten und Schmerzen im Brustkorb bis zur Wasseransammlung in der Lunge. Chlor reizt die Haut, die Augen und die Atemwege. Die vom Chlor ausgehenden Gefahren erhöhen sich mit der zunehmenden Konzentration. Die FDP-Fraktion setzt sich für den Einsatz von Desinfektionsmitteln ein, die aus einer Wasser-SalzLösung bestehen, daher keine Gesundheitsschäden und Geruchsbelästigungen nach sich ziehen und für Kinder und Kleinkinder ungefährlich sind. Das Grünflächenamt wird aufgefordert, diese nachhaltigen und biologisch abbaubaren Desinfektionsmittel bei dem Sanierungskonzept zu berücksichtigen und diese Desinfektionsmittel nach der Sanierung der Wasserspiele v. a. zum Schutz der diese nutzenden Kinder einzusetzen. Ein Beispiel für ein solches Desinfektionsmittel wäre das Präparat Solvid von der Fa. Ecabiotec aus Mörfelden-Walldorf.

Inhalt

Antrag vom 18.09.2019, OF 740/3

Betreff: Wasserspiele im Günthersburgpark auf biologische und nachhaltige Desinfektionsmittel umrüsten Vorgang: V 1292/19 OBR 3; ST 1576/19 Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, in wie weit bei der für das Jahr 2020 anstehenden Sanierung der Wasserspiele im Günthersburgpark (vergleiche ST 1576) Vorkehrungen getroffen werden können, damit biologische und nachhaltige Desinfektionsmittel zum Einsatz kommen, um vor allem die die Wasserspiele nutzenden Kinder vor Gesundheitsgefahren durch chemische Desinfektionsmittel (Chlor u.a.) zu schützen. Begründung: Die Wasserspiele im Günthersburgpark sollen im Jahr 2020 saniert werden. Die Notwendigkeit ist offenkund, nachdem die Anlage über 30 Jahre alt ist und im Jahr 2019 die Wasserspiele wegen Hygienemängeln haben zeitweise eingestellt werden müssen. Das Grünflächenamt hat die Wasserspiele nachmals wieder in Betrieb genommen und versucht die Hygienemängel durch massiv erhöhte Chlorzugabe in den Griff zu bekommen. Chlor ist ein hochreaktives Gas. Bereits das Einatmen von kleinen Mengen an Chlor über eine kurze Zeit beeinflusst die Atemwege nachteilig. Die Symptome reichen von Husten und Schmerzen im Brustkorb bis zur Wasseransammlung in der Lunge. Chlor reizt die Haut, die Augen und die Atemwege. Die vom Chlor ausgehenden Gefahren erhöhen sich mit der zunehmenden Konzentration. Die FDP-Fraktion setzt sich für den Einsatz von Desinfektionsmitteln ein, die aus einer Wasser-SalzLösung bestehen, daher keine Gesundheitsschäden und Geruchsbelästigungen nach sich ziehen und für Kinder und Kleinkinder ungefährlich sind. Das Grünflächenamt wird aufgefordert, diese nachhaltigen und biologisch abbaubaren Desinfektionsmittel bei dem Sanierungskonzept zu berücksichtigen und diese Desinfektionsmittel nach der Sanierung der Wasserspiele v. a. zum Schutz der diese nutzenden Kinder einzusetzen. Ein Beispiel für ein solches Desinfektionsmittel wäre das Präparat Solvid von der Fa. Ecabiotec aus Mörfelden-Walldorf.

Beratungsverlauf 1 Sitzung

Sitzung 35
OBR 3
TO II, TOP 19
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 5371 2019 Die Vorlage OF 740/3 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.
Zustimmung:
Alle