Umgestaltung der Bahnhofsvorplätze Höchst Südseite: Parkplätze erhalten
Begründung
Südseite: Parkplätze erhalten Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Die Vorplanung für die Bahnhofsvorplätze auf der südlichen Seite des Bahnhofs Höchst (M 24 vom 17.01.2014) wird mit folgenden Änderungen und Ergänzungen beschlossen:
- Der Magistrat wird gebeten, mit dem Eigentümer des Wohn- und Geschäftshauses gegenüber der Bushalteanlage Gespräche mit der Zielsetzung aufzunehmen, Stellplätze in der in dem Haus befindlichen Tiefgarage auch Dauermietern außerhalb des Bewohnerkreises zu vermieten.
- Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, ob Teile des Parkplatzes Ost des Industrieparks Höchst am Leunakreisel sich als Park-and-Ride-Platz für eine öffentliche Nutzung eignen und vom Betreiber des Industrieparks im Fall einer positiven Einschätzung dafür zur Verfügung gestellt werden.
- Auf der Fläche der heutigen Bushaltestellen in der Leverkuser Straße werden Parkplätze ausgewiesen, sobald die Haltestellen in die Bushalteanlage westlich des Höchster Bahnhofs verlagert sind. Dabei soll geprüft werden, ob auch 2-3 neue Straßenbäume gepflanzt werden können.
- Die Hostatostraße wird im Abschnitt zwischen Leverkuser Straße und Leunastraße Einbahnstraße bleiben; auf dem für den Einrichtungsverkehr nicht notwendigen nördlichen Fahrstreifen werden, eventuell im Zusammenhang mit einer allgemeinen Neuordnung des Straßenraums, Parkplätze - möglichst in Schräg- oder Senkrechtaufstellung - eingerichtet.
- Der Magistrat wird gebeten, bis zur Vorlage einer Bau- und Finanzierungsvorlage zu konkretisieren, mit welchen Maßnahmen der Parkraumkennzeichnung und Bewirtschaftung besserer Parkmöglichkeiten für Kurzzeitparker im Umfeld des Bahnhofs erreicht werden können. Begründung: Die vorgelegte Vorplanung zur Neugestaltung der Südseite des Bahnhofs Höchst führt zu einer überzeugenden Neuordnung der verschiedenen dort notwendigen Funktionen und zu einer Aufwertung des Stadtbildes. Der zentrale Bushalteplatz wird die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel durch bequemeres Umsteigen und kürzere Weg deutlich erleichtern, klare Raumkanten, geordnete Verkehrsbeziehungen, überschaubare und funktionale Haltestellen sowie die Gesamtanlage mitdefinierende Baumstandorte schaffen eine neue stadträumliche und gestalterische Qualität, die der Bedeutung des Bahnhofes als Verkehrsknoten mit hoher Fahrgastfrequenz und als Stadtteiltreffpunkt angemessen ist. Gemeinsam mit dem barrierefreien Ausbau der Bahnsteige und der Sanierung des Bahnhofsgebäudes durch die Deutsche Bahn wird der Bahnhof einen grundlegenden Wandel zum Besseren erfahren. Die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes und des Umfeldes wird getrübt durch den Verlust von ca. 80 Parkplätzen. Für das Funktionieren des Einzelhandels, für das Umsteigen von Auto auf Bahn (P+R) und für die Lebensqualität der Bewohner ist das Vorhandensein einer ausreichenden Zahl an Parkplätzen notwendig. Der Wegfall einer so großen Anzahl an Parkplätzen ist nicht ohne negative Auswirkungen für den Stadtteil verkraftbar. Deshalb sollten der Parkplatzverlust verringert und alle vertretbaren Möglichkeiten zur Neuausweisung von Parkplätzen an anderen Stellen innerhalb dieses Gebietes ergriffen werden.
Inhalt
Antrag vom 19.03.2014, NR 842
Betreff: Umgestaltung der Bahnhofsvorplätze Höchst Südseite: Parkplätze erhalten Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Die Vorplanung für die Bahnhofsvorplätze auf der südlichen Seite des Bahnhofs Höchst (M 24 vom 17.01.2014) wird mit folgenden Änderungen und Ergänzungen beschlossen:
- Der Magistrat wird gebeten, mit dem Eigentümer des Wohn- und Geschäftshauses gegenüber der Bushalteanlage Gespräche mit der Zielsetzung aufzunehmen, Stellplätze in der in dem Haus befindlichen Tiefgarage auch Dauermietern außerhalb des Bewohnerkreises zu vermieten.
- Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, ob Teile des Parkplatzes Ost des Industrieparks Höchst am Leunakreisel sich als Park-and-Ride-Platz für eine öffentliche Nutzung eignen und vom Betreiber des Industrieparks im Fall einer positiven Einschätzung dafür zur Verfügung gestellt werden.
- Auf der Fläche der heutigen Bushaltestellen in der Leverkuser Straße werden Parkplätze ausgewiesen, sobald die Haltestellen in die Bushalteanlage westlich des Höchster Bahnhofs verlagert sind. Dabei soll geprüft werden, ob auch 2-3 neue Straßenbäume gepflanzt werden können.
- Die Hostatostraße wird im Abschnitt zwischen Leverkuser Straße und Leunastraße Einbahnstraße bleiben; auf dem für den Einrichtungsverkehr nicht notwendigen nördlichen Fahrstreifen werden, eventuell im Zusammenhang mit einer allgemeinen Neuordnung des Straßenraums, Parkplätze - möglichst in Schräg- oder Senkrechtaufstellung - eingerichtet.
- Der Magistrat wird gebeten, bis zur Vorlage einer Bau- und Finanzierungsvorlage zu konkretisieren, mit welchen Maßnahmen der Parkraumkennzeichnung und Bewirtschaftung besserer Parkmöglichkeiten für Kurzzeitparker im Umfeld des Bahnhofs erreicht werden können. Begründung: Die vorgelegte Vorplanung zur Neugestaltung der Südseite des Bahnhofs Höchst führt zu einer überzeugenden Neuordnung der verschiedenen dort notwendigen Funktionen und zu einer Aufwertung des Stadtbildes. Der zentrale Bushalteplatz wird die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel durch bequemeres Umsteigen und kürzere Weg deutlich erleichtern, klare Raumkanten, geordnete Verkehrsbeziehungen, überschaubare und funktionale Haltestellen sowie die Gesamtanlage mitdefinierende Baumstandorte schaffen eine neue stadträumliche und gestalterische Qualität, die der Bedeutung des Bahnhofes als Verkehrsknoten mit hoher Fahrgastfrequenz und als Stadtteiltreffpunkt angemessen ist. Gemeinsam mit dem barrierefreien Ausbau der Bahnsteige und der Sanierung des Bahnhofsgebäudes durch die Deutsche Bahn wird der Bahnhof einen grundlegenden Wandel zum Besseren erfahren. Die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes und des Umfeldes wird getrübt durch den Verlust von ca. 80 Parkplätzen. Für das Funktionieren des Einzelhandels, für das Umsteigen von Auto auf Bahn (P+R) und für die Lebensqualität der Bewohner ist das Vorhandensein einer ausreichenden Zahl an Parkplätzen notwendig. Der Wegfall einer so großen Anzahl an Parkplätzen ist nicht ohne negative Auswirkungen für den Stadtteil verkraftbar. Deshalb sollten der Parkplatzverlust verringert und alle vertretbaren Möglichkeiten zur Neuausweisung von Parkplätzen an anderen Stellen innerhalb dieses Gebietes ergriffen werden.Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 17.01.2014, M 24
Beratungsverlauf 6 Sitzungen
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