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Großflächiges und leistungsfähiges Gewerbegebiet nördlich der Silostraße

Vorlagentyp: NR Gartenpartei

Antrag

  1. Der Magistrat wird beauftragt, die von der Stadt gemäß Magistratsvorlage M 221/23 ('Flächenankauf von der KEG im Bereich der Parkstadt II und III Unterliederbach') erworbenen Flächen sowie angrenzenden Areale nördlich bis an die Autobahn A66 auf ihre Eignung zur Entwicklung eines großflächigen Gewerbegebietes zu prüfen und entsprechende planungsrechtliche Schritte einzuleiten.
  2. Ziel der Entwicklung soll die Schaffung eines leistungsfähigen und zukunftsfähigen Gewerbestandorts sein, der insbesondere auch Flächen für emittierendes Gewerbe vorhält und die Ansiedlung verschiedenster Branchen ermöglicht.
  3. Der Magistrat wird beauftragt, sicherzustellen, dass erneuerbare Energiegewinnung im Gebiet ausschließlich in Verbindung mit der gewerblichen Nutzung erfolgt, z.B. durch Solaranlagen auf Dachflächen von Gewerbebauten. Ein großflächiger Solarpark soll nicht weiterverfolgt werden.
  4. Im Zuge der Prüfung sind auch die Möglichkeiten einer besseren Erschließung, wie z.B. die einer zusätzlichen Autobahnanbindung zur A66, zu untersuchen, um eine leistungsfähige verkehrliche Erschließung des Gebiets sicherzustellen.

Begründung

Frankfurt am Main hat einen erheblichen Bedarf an neuen Gewerbeflächen. Dies gilt insbesondere für zusammenhängende, gut erschlossene Standorte, die nicht nur kleinteilige Büro- oder Dienstleistungsnutzungen ermöglichen, sondern auch Platz für produzierendes und emittierendes Gewerbe bieten. Die Flächenreserven der Stadt sind knapp, während gleichzeitig Unternehmen immer wieder über fehlende Ansiedlungs- und Erweiterungsmöglichkeiten klagen. Mit dem Ankauf der Flächen im Bereich der Parkstadt II und III durch die Stadt (M221/23) eröffnet sich die Chance, ein zusammenhängendes, modernes Gewerbegebiet im Frankfurter Westen zu entwickeln. Der Standort ist aufgrund seiner Nähe zur A66 hervorragend geeignet und eine zusätzliche Autobahnanbindung würde die Erreichbarkeit weiter steigern. Damit kann Frankfurt seine Attraktivität als wichtiger Wirtschaftsstandort sichern und gegenüber umliegenden Kommunen konkurrenzfähig bleiben. Die Idee eines großflächigen Solarparks entspricht weder den tatsächlichen Bedarfen der Stadt noch einer effizienten Flächennutzung in diesem Bereich. Erneuerbare Energiegewinnung soll in den künftigen Gebäuden selbstverständlich integriert werden - insbesondere durch Photovoltaik auf Gewerbedächern. Die knappen Flächen im Stadtgebiet müssen jedoch prioritär für Gewerbe bereitgestellt werden. Die Wirtschaftsförderung hat in verschiedensten Analysen auf die akute Verknappung von Gewerbeflächen in Frankfurt hingewiesen: Bis 2030 werden im Stadtgebiet zwischen 90 und 140 Hektar an Gewerbeflächen fehlen - ein alarmierender Engpass, der durch gezielte, zukunftsfähige Ansiedlungsprojekte unverzüglich ausgeglichen werden muss. Ein leistungsfähiges Gewerbegebiet nördlich der Silostraße würde diesen Bedarf konkret adressieren, Standortverlagerungen vermeiden und die Gewerbesteuereinnahmen sichern, um die wirtschaftliche Zukunft Frankfurts zu sichern und zu stärken.

Beratungsverlauf 2 Sitzungen

Sitzung 41
Ältestenausschusses
TO I, TOP 11
Angenommen
1. Der Vorlage M 107 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1367 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Grüne CDU SPD Linke FDP BFF-BIG AFD VOLT
Sitzung 43
Stadtverordnetenversammlung
TO II, TOP 50
Angenommen
1. Der Vorlage M 107 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1367 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Grüne CDU SPD Linke FDP BFF-BIG AFD VOLT ÖkoLinX-ELF FRAKTION Stadtv. Yilmaz
Ablehnung:
Gartenpartei

Reden im Parlament

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